Wer über das Attentat auf Donald Trump am 25. April informiert sein wollte, konnte nicht auf den ÖRR zählen. Katharina Schmieder dokumentiert für Tichys Einblick den neuerlichen Totalausfall der behäbigen und irreführenden Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Keita Ikeda
Am Samstagabend sollte in Washington das traditionelle Korrespondentendinner stattfinden. Neben Trump und seiner Gattin Melania waren hochrangige Regierungsvertreter anwesend, so Vizepräsident J.D. Vance, Marco Rubio und Pete Hegseth.
Doch die feierliche Veranstaltung sollte Schauplatz eines Massakers werden, entschied der 31-jährige Lehrer Cole Thomas Allen aus Kalifornien.
Schwerbewaffnet durchbrach er die Sicherheitsschleusen zu den Veranstaltungsräumen im Hilton Hotel, nachdem er ein Manifest an sein Umfeld versendet hatte. Nachdem er sechs Schüsse abgegeben hatte, konnte er vom Sicherheitspersonal niedergestreckt werden. Ein Polizist wurde von einem Schuss getroffen, der von seiner kugelsicheren Weste abgefangen wurde.
Kurzum: Es war der dritte Versuch, Donald Trump mittels eines Attentats zu töten. Die zahlreichen Waffen, die Allen mit sich führte, lassen erahnen, dass er es wohl auch auf weitere Anwesende abgesehen hatte, wäre er in den Veranstaltungsraum vorgedrungen.
Fahrlässige Berichterstattung bei ARD & ZDF
Wer sich am Sonntag über diese Ereignisse informieren wollte, war bei ARD & ZDF definitiv an der falschen Adresse. Zunächst berichtete das ZDF von einem „Vorfall“.
Zugleich hieß es bei der Tagesschau, dass es einen „Zwischenfall“ gegeben habe. Dieses Framing übernahmen der Bayerische Rundfunk und der Deutschlandfunk.
Dieser „Zwischenfall“-Textbaustein war bereits 2024 genutzt worden, um über das Attentat auf Trump in Pennsylvania zu berichten.
— ÖRR Blog. (@OERRBlog) April 26, 2026
Über Stunden verloren die öffentlich-rechtlichen Anstalten keine Silbe darüber, dass es sich um ein vereiteltes Attentat handelte. Erst in der 16-Uhr-Ausgabe der Tagesschau wurde dezent der Sprechertext der Nachrichten geändert. Nun war die Rede von einem „Angriff.“
Beim Online-Angebot vom ZDF wurde selbst am Montag noch knallhart unterschlagen, dass die Identität des Täters mittlerweile aufgedeckt wurde. Es hieß, dass es keine bestätigten Hinweise zu dem Täter gäbe.
Jedoch meldeten amerikanische Medien in der Nacht auf Sonntag zahlreiche persönliche Details über den Angreifer, die die sozialen Medien fluteten. Parallel berichteten die privaten deutschsprachigen Medien sehr detailliert, wer der Täter ist: Es handele sich um einen 31-Jährigen aus Kalifornien, der Pronomen in seinem Social Media-Account nutzt. Ein Lehrer, der an die Demokratin Kamala Harris einen kleineren Geldbetrag gespendet hatte.
In nachfolgenden Beiträgen von ARD & ZDF werden die Fotos des Angreifers konsequent verpixelt. Grundsätzlich ist das so üblich. Allerdings fielen die Anstalten 2024 damit auf, dass die Sylter Partygäste, die Parolen zu „L’amour toujours“ grölten, erst Tage später unkenntlich gemacht wurden. Das lässt erahnen, dass die Sorgfaltspflicht, je nach politischem Lager der Beschuldigten, anders ausgelegt werden kann im ÖRR.
Spott löste in der englischsprachigen Welt zudem aus, dass die Verpixelung nachträglich geändert wurde: War am Samstag zunächst das afroamerikanische Haar des Angreifers deutlich sichtbar, wurde in der 20-Uhr-Ausgabe der gesamte Kopfbereich verwischt, so dass keine Rückschlüsse auf die ethnische Herkunft mehr möglich waren.
Wo waren die deutschen ÖRR-Korrespondenten?
Im Laufe des Sonntags musste sich der Gebührenzahler ernsthaft die Frage stellen, warum unter den 2600 geladenen Gäste bei dem Korrespondentendinner kein einziger Journalist aus Deutschland zugegen war. Immerhin betreiben ARD, ZDF und das Deutschlandradio eines der größten Korrespondentennetzwerke weltweit.
Auch vom Leiter des ZDF-Studios Washington, Elmar Theveßen, gab es bis dahin keine Wortmeldung. Dieser trat erst am späteren Sonntagnachmittag vor die Kamera, um seine persönliche Einschätzung der Lage vor Ort in Washington in die Kamera zu sprechen.
Mehr oder weniger wortgleich wurde Theveßen in der Nachmittagsausgabe von ZDF heute und in den Nachrichten um 19 Uhr geschaltet. Doch es ging weniger um den Tatablauf oder um die Debatte hinsichtlich der Sicherheitsarchitektur des Veranstaltungsorts. Schließlich wurde bereits 1981 in diesem Hilton Hotel in Washington ein Attentat auf Ronald Reagan verübt.
Bei ZDF heute analysierte Theveßen, dass der vereitelte Anschlag zu einem „Klima der Verunsicherung“ beitragen würde. Viele Bürger befürchteten, dass politische Gewalt normalisiert würde. Weiter spricht er von einer neuen Task Force, die Terrorismus präventiv aufspüren solle: „Die Definition von Terrorismus ist jetzt von Donald Trump so weit gefasst, dass Andersdenkende, dass Bürgerrechtsgruppen, auch die demokratische Partei ins Visier geraten könnten“, so Theveßen weiter.
Belege für seine Annahme führt der leitende US-Korrespondent nicht an. Auch der Moderator hakt nicht nach, welche Anhaltspunkte es dafür gebe.
Beim deutschen Publikum kommt die problematische Kernaussage an, dass Trump Andersdenkende unterdrücken würde und er die Demokraten mittels der neuen Task Force verfolgen lassen will. Als problematisch wird nicht so sehr das Attentat an sich betrachtet, sondern die Folgen, die es für jene haben könnte, die weltanschaulich die Eskalation befördern.
Offenkundig gibt es ein zunehmendes Problem mit gewaltbereiten Linken in den USA. Doch dazu erfährt man bei ARD & ZDF nichts. Von Theveßen erst recht nicht.
Auch anlässlich der Ermordung des MAGA-Aktivisten Charlie Kirk waren die Äußerungen von Theveßen schlicht untragbar, als er bei Lanz dem Mordopfer Kirk andichtete, dass dieser die Steinigung von Homosexuellen befürwortet hätte. Später ruderte Theveßen kleinlaut zurück.
Der US-Korrespondent fällt regelmäßig damit auf, dass er den USA attestiert, auf dem Weg in den Faschismus zu sein. Seine Redebeiträge, die stets als Expertise daherkommen, sind größtenteils faktenfrei. Aus diesem Grund werden sie mit persönlicher Meinung und Spekulation angereichert. Doch weder Theveßen noch seine anderen ZDF-Kollegen legen Wert darauf, Meinung und Auslandsbericht sauber zu trennen, wenn Theveßen sich aus den USA zu Wort meldet.
An diesem Wochenende setzten die Anstalten offenbar alles daran, das vereitelte Attentat auf den US-Präsidenten herunterzuspielen. Ein „Zwischenfall“ mit Security-Kräften, so lautete unisono das Framing der Beiträge.
Hätte ein solcher Angriff Akteuren der Demokraten gegolten, wäre die Berichterstattung des ÖRR sicherlich anders ausgefallen.
Dass militante Linke in den USA zunehmend bereit sind, Andersdenkende mit Waffen zu töten, scheint ein Umstand zu sein, dem ARD & ZDF keine Aufmerksamkeit schenken wollen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich ein weiteres Mal die Frage gefallen lassen, inwiefern das üppige Korrespondenten-Netz noch zeitgemäß ist. Es ist nicht zwingend erforderlich, in den USA zugegen zu sein, um persönliche Meinungen und Spekulationen über die USA daher zu fabulieren. Das geht auch problemlos von Deutschland aus. Und das sogar ohne Zeitverschiebung.





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Bei den vielen Verrückten oder Besessenen kann man sich nur wundern, daß nicht viel mehr geschieht und wegen der unterschiedlichen Absicherung hat man in höheren Kreisen sicherlich eine größere Überlebenchance, was in den Niederungen beim gemeinen Bürger völlig anders aussieht, dem man hierzulande jeden Eigenschutz verwehrt, was so nicht richtig ist, wenn es ums eigene Überleben geht. Was nun bei Trump zum dritten mal geschehen ist, könnte schon als böses Ohmen betrachtet werden und das könnte sich durchaus kompensieren, wenn man gegnerische Mächte gegen sich aufbringt, denn die gehen dann professionelll vor, ausgestattet mit den üblichen und wirksamen Utensilien und… Mehr
Der Angreifer ist kein geistig behinderter Irrer, sondern ein linksextremer Aktivist. Er hinterließ ein Manifest, in dem er gegen den Präsidenten hetzt. Die gleiche Rethorik hört man ständig von Demokraten. Diejenigen, die den Präsidenten ständig fälschlicherweise als Faschisten und Bedrohung der Demokratie bezeichnen und ihn mit Hitler vergleichen, um politisch zu punkten, schüren diese Art von Gewalt. Wenn man das Manifest dieses Schützen liest, erkennt man kaum einen Unterschied zwischen der Rhetorik dieses Beinahe-Attentäters und dem, was man täglich in sozialen Medien und Foren lesen kann. Ein Großteil des Manifests des Attentäters ist kaum von den Worten zu unterscheiden, die… Mehr
Wenn Alice Weidel Kanzlerin ist, werden wir sicher solche Szenen auch erleben. Der linke, moralisch überlegene Mob, rechtfertigt ja sogar Mord mit seinen hehren Absichten, siehe auch Maja T.
Attentat auf Trump ?
Die Anklage gegen den Täter lautet auf „versuchten Mord an einem Bundesbeamten“. Des weiteren wird geprüft ob der Anschlag direkt Donald Trump galt oder allen möglichen anderen Anwesenden Mitgliedern der Trump-Administration.
Die Staatsanwaltschaft prüft also ob es überhaupt gerichtlich beweisbar ist dass der Anschlag dem US-Präsidenten persönlich galt.
Es ist daher auch nichts anderes als „Framing“ ,wenn man zu diesem Zeitpunkt behauptet es wäre ein Anschlag auf Trumps Person.
Klar doch, der Angreifer wollte nur mal einen Bundesbeamten erschießen. Wen auch sonst?
Ganz sicher nicht! Aber es gibt absolut keine Belege dafür das er ausschließlich Trump töten wollte. Ganz im Gegenteil ,sagte die Staatsanwältin dass nach deren Erkenntnissen ,der Täter versucht hätte so viele wie möglich aus Trumps Regierung zu töten. Aber eben nicht ausschließlich den Präsidenten selbst.
Wir werden ja sehen ob der Täter ausschließlich wegen eines Attentatsversuch auf den Präsidenten verurteilt wird oder nicht.
Da wie bei uns kommt es aufs Gericht an und auf die, die es vertreten.
Solche Zustände.
Überall wird gefeilt, bis es passt.
Es kommt darauf an dass eine Staatsanwaltschaft jemandem nachweisen muss welche Straftaten er genau begangen hat.
Vermutungen zählen vor Gericht nicht. Und wenn die jetzige US-Justiz solange daran herumfeilt bis es passt ,spricht dies für sich selbst und die Rechtsauffassung der derzeitigen Regierung.
Man vergleiche diese Reaktion mit der anlässlich der Habeck-Blockade am Fähranleger Schlüttsiel.
Oder anlässlich des Bauernprotests gegen den Parteitag der Grünen in Biberach/Riß. Nach Einschätzung der ÖRR-Redakteure war das ja bereits ein konterrevolutionärer Aufstand.
Wer sieht sich dieses Lügen-TV eigentlich noch an außer linksgrün Verstrahlte? Seit Jahren bleiben bei mir alle ÖRR-Sender dunkel, noch nicht einmal Unterhaltung, denn auch dort ist mittlerweile die Propaganda der linken Volksfront bestens etabliert. Die sind es nicht Wert, dass man sich mit denen auch nur eine Minute befasst.
Jeder der sich morgens die Haare nicht mit dem Toaster föhnt weiß was hier abgeht.
„Spott löste in der englischsprachigen Welt zudem aus, dass die Verpixelung nachträglich geändert wurde: War am Samstag zunächst das afroamerikanische Haar des Angreifers deutlich sichtbar, wurde in der 20-Uhr-Ausgabe der gesamte Kopfbereich verwischt, so dass keine Rückschlüsse auf die ethnische Herkunft mehr möglich waren.“ Wieso eigentlich nur Spott? Das sind Dinge die waschechte (links)Rassisten tun! Nämlich aufgrund von Äußerlichkeiten Dinge tun oder unterlassen bzw. Menschen oder wie hier gar Täter vor dem Gesetz, vor der Öffentlichkeit anders behandeln! Diese deutschen Rassisten im öffentlich Rechtlichen tun genau die Dinge, die sie ihren Gegnern vorwerfen, nur unter scheinbar anderen Vorzeichen! Das sind… Mehr
mir mittlerweile völlig gleichgültig, ob den orangefarbenen einer umlegt oder nicht. Dieser Verr…..hat gesagt er beendet den Ukrainekrieg innerhalb 24 Stunden, und was macht er? Lässt sich von dem Zionisten in einen Krieg treiben, Venezuela nebenbei putschen, Grönland und Kanada einkassieren wollen und die ganze Welt ins Chaos stürzen. Der hat seine Chance gehabt als Friedenspräsident in die Geschichte einzugehen, aber Kriegführen ist halt für die Amis viel schöner. Wenn der weg ist, ein Verbr….. weniger auf der Welt. Und was die ÖRR betrifft, nur Märchen erzählen rund um die Uhr, abgeschafft gehören die, eigentlich schon seit 20 Jahren.
H. Theveßens größte Sorge bestand darin, dass der POTUS den „Zwischenfall“ „instrumentalisieren“ könnte.
Nachrichten brauchste hierzulande echt nicht mehr ansehen.
Wie hieß der nochmal aus der ddr, der sich mit seiner „Sendung“ inzwischen mehr als Waisenknabe herausstellt, sieht man solchen Theveßen.
Apollo hat unsereBesten auch auf dem Schirm: https://apollo-news.net/hayali-thevessen-miosga-und-der-oerr-hass-auf-trump/
Ich empfehle Larry Johnsons Kommentar zu dem Vorgang: https://tinyurl.com/75uzens2
Dort kann man neben anderen interessanten Einzelheiten lesen:
Cole Thomas Allen hat die Sicherheitsschleusen zu den Veranstaltungsräumen nicht „durchbrochen“i, er wurde einfach nicht aufgehalten. Das „Manifest „ist auch interessant, nicht. Er wurde auch nicht „vom Sicherheitspersonal niedergestreckt“. Interessante Wortwahl, dieses „niedergestreckt“. Im allg. versteht man das als „von einem Projektil getroffen“. Thomas wurde aber „niedergestreckt“, ohne „von einem Projektil getroffen“ zu werden.
Immerhin hat der „Vorfall“ Trump die Möglickeit gegeben, einen Appell ans Volk zum „Zusammenstehen“ abzusetzen, nachdem wegen des Irankriegs doch viele von ihm abrücken.
Ist nur ein Kommentar von einem der vielen Larries.
Mehr muss man dazu nicht wissen.