Kretschmanns Erbe: Wie grüne Politik Baden-Württembergs Wohlstand zerlegt hat

Winfried Kretschmann lässt sich als staatsmännischer Grüner verabschieden. Zurück bleibt ein einst blühender Industriestandort, dem grüne Politik Energie, Autoindustrie und Zukunftssicherheit ausgetrieben hat.

picture alliance/dpa | Marijan Murat

Als Winfried Kretschmann im Neuen Schloss in Stuttgart als Ministerpräsident verabschiedet wurde, war alles noch einmal so, wie er sich selbst gern inszenierte: würdig, kultiviert, staatsnah, mit Ballett, Oper, Bundespräsident a. D., Serenade und großem Dank sowie Lobeshymnen von fast allen Seiten. Sogar das Heeresmusikkorps aus Ulm spielte im Ehrenhof des Neuen Schlosses. Gut, Bundeswehr wird auch von Grünen nicht mehr so schräg angesehen. Damit wurde in Baden-Württemberg ein Ministerpräsident verabschiedet, der 15 Jahre lang regierte – länger als jeder andere vor ihm.

Größenwahn oder nur peinlich?
Der alte Maoist und der Mercedes
Was bleibt? Nicht nur das Bild des schwäbischen Landesvaters mit Bürstenhaarschnitt, Opernliebe und dem berühmten Satz vom Waschlappen. „Auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung“, sagte Kretschmann 2022 in der Energiekrise, als Bürger und Unternehmen unter explodierenden Preisen litten. Der Satz wurde zum Symbol: für eine Politik, die dem Bürger Sparsamkeit predigt, während sie an den großen Grundlagen des Wohlstands sägt – Energie, Industrie, Auto, Export.

Kretschmann kam durch ein politisches Beben an die Macht. Die Landtagswahl 2011 fand wenige Tage nach Fukushima statt. Dazu kamen die jahrelangen Auseinandersetzungen um Stuttgart 21. Die CDU blieb damals mit 39,0 Prozent zwar stärkste Kraft, die Grünen erreichten 24,2 Prozent, die SPD 23,1 Prozent. Zusammen hatten Grüne und SPD 71 Sitze – genug, um die CDU nach Jahrzehnten aus der Villa Reitzenstein zu verdrängen. Am 12. Mai 2011 wurde Kretschmann Ministerpräsident. Ein Tsunami mit einem Unfall am anderen Ende der Welt hatte im deutschen Südwesten die Machtverhältnisse gedreht.

Der neue Regierungschef war kein junger Rebell mehr. Er war Lehrer, Biologe, Katholik, früherer Angehöriger der radikalen Politsekte KBW, später grüner Realpolitiker. Er verstand sehr schnell, dass man Baden-Württemberg nicht mit Berliner Öko-Parolen regieren kann. Also fuhr er zu Porsche, Mercedes, Bosch und in die Betriebe. Er gab der Autoindustrie das Signal: Keine Angst, ich bin nicht gekommen, die Kuh zu schlachten, die dieses Land fett gemacht hat. Doch sie wird geschlachtet.

Was bleibt? Eine zerstörte Autoindustrie, kilometerlang leere Fabrikhallen in den Tälern der Rems und Murr bis hinauf nach Göppingen, mit der Region mittlerer Neckarraum früher das Zentrum der deutschen Autoindustrie und ihren Zulieferunternehmen. Hier beschäftigten Mercedes, Bosch und Mahle mehr als eine Million Menschen, schufen Wohlstand und ein reiches Bundesland.

Baden-Württemberg war über Jahrzehnte das industrielle Herz der Bundesrepublik. Mercedes, Porsche, Bosch, Mahle, ZF, Heidelberger Druck, Festo, Trumpf, Voith, Kärcher, Stihl – Namen, die nicht nur Firmen bezeichnen, sondern eine ganze Wirtschaftsordnung. In den Tälern von Rems und Murr, im mittleren Neckarraum, rund um Stuttgart, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Reutlingen und Ulm standen nicht einfach Fabrikhallen. Dort stand ein Versprechen: Wer etwas kann, wer präzise arbeitet, wer ausbildet, konstruiert, exportiert, der schafft Wohlstand.

Goodbye, Genosse Winfried
Ministerpräsident Kretschmann spricht in der ARD über seine Zeit als Maoist
Heute klingt dieses Versprechen hohl. Grüne und CDU haben das Land in die Sackgasse gefahren. Das reale Bruttoinlandsprodukt Baden-Württembergs sank 2025 um 0,6 Prozent. Es war das dritte Rezessionsjahr in Folge. Besonders schwer wiegt: Im verarbeitenden Gewerbe, also im Kernbereich des Südwestens, sank die reale Wirtschaftsleistung 2025 um 2,6 Prozent. Knapp ein Drittel der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes hängt an diesem Bereich. Das ist ein strukturelles Warnsignal.

Die Autoindustrie ist der empfindlichste Punkt. Das Wirtschaftsministerium nennt für den Fahrzeugbau im Land mehr als 250 Betriebe, über 235.000 Beschäftigte und mehr als 1.000 Zulieferer. Das ist die offizielle, amtliche Beschreibung des Autolandes Nummer eins. Doch der Verbrenner wird auch in Baden-Württemberg von den Grünen politisch nach Kräften bekämpft und der sogenannte „Elektrohochlauf“ planwirtschaftlich überhöht. Wenn China technologisch stärker und Europa regulatorisch blockiert wird, trifft es Baden-Württemberg härter als andere Regionen.

Die Zahlen sprechen eine Sprache, die kein Festakt übertönen kann. Bosch will in den kommenden Jahren in der deutschen Zuliefersparte rund 22.000 Stellen abbauen. Betroffen sind Standorte wie Feuerbach, Schwieberdingen, Waiblingen und Bühl/Bühlertal. Der Konzern setzt auf Abfindungen, Altersteilzeit und Vorruhestand, die sozialverträgliche Verpackung für einen massiven industriellen Rückzug. Mercedes meldete für das erste Quartal 2026 erneut Rückgänge: Gewinn, operatives Ergebnis und Umsatz sanken, China bleibt schwierig, der Absatz ging zurück. Porsche streicht Prämien, ZF kämpft mit Milliardenbelastungen aus der E-Mobilität, Mahle und andere Zulieferer fahren Kurzarbeit oder Sparprogramme. Das ist kein einzelner Unfall, sondern eine Kettenreaktion.

Grünen-Parteitag
Die grünen Kinder der Revolution und das Grundgesetz
Wo früher Gewinne sprudelten, überschlagen sich jetzt Warnmeldungen. Heidelberger Druckmaschinen musste im April 2026 die Ergebnisprognose senken: Die bereinigte EBITDA-Marge soll nur noch rund 6,6 Prozent erreichen und damit unter der Prognose bleiben. Als Gründe nennt das Unternehmen schwächere Investitionsnachfrage, Währungseffekte, Produktmix und Belastungen durch neue Geschäftsfelder. Bertrandt aus Ehningen, ein Entwicklungsdienstleister mitten im Herzen der Autoindustrie, meldete Ende April 2026 eine deutlich schwächere Gesamtleistung und änderte die Prognose: Statt eines moderaten Anstiegs wird nun ein Rückgang von bis zu zehn Prozent erwartet; beim EBIT besteht Unsicherheit, ob ein positives Ergebnisniveau erreicht wird.

Der Exportmotor wird abgewürgt. 2024 exportierte Baden-Württemberg Waren im Wert von 241,1 Milliarden Euro. Das klingt gewaltig, war aber ein Rückgang um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bereits der zweite Rückgang in Folge. Besonders brisant: Die Exporte nach China brachen 2024 um 16,1 Prozent ein. Ausgerechnet China, einst Hoffnungsmarkt der deutschen Premiumindustrie, wird zum Wettbewerber und Problemfall zugleich.

Und dann die Energie. Baden-Württemberg war früher Industrieland auch deshalb, weil Energie verfügbar, berechenbar und vergleichsweise günstig war. Diese Grundlage ist unter grüner Schirmherrschaft systematisch zerlegt worden. Philippsburg: abgeschaltet, Kühltürme gesprengt, Rückbau. Neckarwestheim: abgeschaltet, Rückbau. EnBW schreibt selbst, dass Neckarwestheim I seit 2017 und Neckarwestheim II seit 2023 im Rückbau sind; beide Blöcke zusammen produzierten einst mehr als 576 Milliarden Kilowattstunden Strom. Philippsburg 1 und Neckarwestheim I waren bereits 2011 nach Fukushima vom Netz genommen worden; später folgten Stilllegung und Abbau.

Die sichersten und leistungsfähigsten Kernkraftwerke der Welt: Kretschmann und seine grünen Genossen zerfledderten sie mit Begeisterung. Bereits kurz nach dem grünen Amtsantritt eroberten die grünen Gefolgsleute Kretschmanns die Zentralen der Kernkraftwerke, damit keiner der alten Mitarbeiter die Abschaltung und sofortige Zerstörung durch Aussitzen sabotieren konnte. Da kam er wieder heraus, der alte Kaderpolitiker. Während in den USA alte Kernkraftwerke einfach eingemottet wurden und jetzt teilweise wieder reaktiviert werden, hinterlassen Kretschmann und Co verbrannte Erde. Folge: War früher Baden-Württemberg vor allem nach Frankreich stromexportierendes Land, so gingen heute ohne Stromimporte über den Rhein die Lichter aus.

Mob ist Mob
Stuttgart ist ein Ergebnis der grünen Politik
Was Kretschmann und seine Koalition als „Energiewende“ feiert, heißt im Klartext: Industrieland demontiert seine leistungsfähigsten Kraftwerke und ersetzt sie durch ein System, das weniger gesicherte Leistung im Land bereitstellt. 2024 betrug der Bruttostromverbrauch Baden-Württembergs 61,7 Milliarden Kilowattstunden. Um die Lücke zwischen Verbrauch und eigener Erzeugung auszugleichen, mussten 27,6 Milliarden Kilowattstunden Strom aus anderen Bundesländern und dem Ausland bezogen werden. Die Windkraft im Land lieferte 2024 weniger als im Vorjahr; sie sank um 15 Prozent.

Auf dem Papier steigt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung. In der Wirklichkeit sinkt die eigene Stromerzeugung, während Wärmepumpen, E-Autos, Rechenzentren, Wasserstoffpläne und Industrieelektrifizierung künftig mehr Strom brauchen sollen. Das Land will „elektrischer“ werden, während seine robuste Energiebasis mutwillig zerstört wurde.

Kretschmanns und seine Grünen traktieren in trauter Eintracht mit der CDU Baden-Württemberg zugleich mit neuen Zwängen: Photovoltaikpflicht für Neubauten, Pflicht bei grundlegenden Dachsanierungen seit 2023, Klimaneutralität bis 2040. Die Landesregierung verkauft das als Fortschritt. Für viele Bürger, Handwerker, Kommunen und Betriebe bedeutet es: mehr Vorschriften, mehr Kosten, mehr Genehmigungen, mehr Bürokratie. Selbst ehrenamtliche Vereine sind von der Photovoltaikpflicht nicht grundsätzlich ausgenommen.

Dabei sind nicht einmal die eigenen Klimaziele sicher. Der Klima-Sachverständigenrat stellte der Landesregierung 2025 ein miserables Zeugnis aus. Kretschmann konterte, er könne nicht alles zur Chefsache machen; sonst müsse er seine Minister nach Hause schicken. Baden-Württemberg will bis 2030 die Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 senken und bis 2040 netto-treibhausgasneutral werden. Doch der Expertenrat warnte, das Land sei nicht auf dem Zielpfad. Das ist die Ironie: Die Grünen belasten das Land mit immer neuen Klimapflichten, verfehlen aber ihre eigenen Ziele.
Ausgerechnet der „Naturschützer“ Kretschmann empfindet nichts dabei, wenn jetzt zum Entsetzen der Anwohner ganze Wälder in Baden-Württemberg Windrädern geopfert werden. Justament in dem Schwachwindland sollen wacklige Windräder gesicherte Leistung für Industrie und künftige Rechenzentren liefern.

Zur schrecklichen Bilanz gehört auch die Rheintalbahn. Gewiss: Die großen Schienenwege sind Bundesaufgabe, gebaut wird von der Deutschen Bahn beziehungsweise DB InfraGO, finanziert im Kern aus Berlin. Doch diese Erklärung reicht nicht. Ein Land, das sich Verkehrswende, Klimaschutz und Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene auf die Fahnen schreibt, kann sich nicht einfach hinter Zuständigkeitsschildern verstecken. Baden-Württemberg hat eigene Planungs-, Genehmigungs- und Naturschutzbehörden, es sitzt in Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren, es kann Kommunen zusammenführen, Prioritäten setzen, Planungskapazitäten stärken, Zusatzlösungen mitfinanzieren, Lärmschutzkonflikte politisch moderieren und gegenüber Bund und Bahn erheblich mehr Druck machen. Gerade bei einem Jahrhundertprojekt wie der Rheintalbahn hätte eine Landesregierung, die überall von Transformation redet, zum Antreiber werden müssen.

Stattdessen bleibt die Rheintalbahn ein Dauerbeleg deutscher Infrastrukturunfähigkeit. Die Strecke Karlsruhe–Basel ist eine der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achsen und Hauptzulauf zur Schweizer Alpentransversale. Auf dem Papier sollte sie schon längst viergleisig ausgebaut sein, mehr Güterverkehr aufnehmen, Fern- und Nahverkehr entflechten und die Bahn endlich leistungsfähig machen.

Anschlag auf den Verfassungsstaat
Wie Kretschmann und Co die Republik umbauen
In der Wirklichkeit erleben Fahrgäste und Unternehmen seit Jahren Sperrungen, Umleitungen, Ersatzbusse, verspätete Bauabschnitte und immer neue Vertröstungen. Der Tunnel Rastatt, seit der Havarie von 2017 Sinnbild des Desasters, steht bis heute für eine Verkehrspolitik, die große Versprechen macht und dann im Morast von Planung, Zuständigkeiten und Baupannen steckenbleibt.

So sieht die grüne Wende im Südwesten aus: Kernkraftwerke werden abgeschaltet und abgerissen, Autofahrer soll zu Radfahrern erzogen werden, Betriebe mit Klimazielen und Berichtspflichten überzogen – aber die Bahn, die all das angeblich auffangen soll, fährt auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen noch immer nicht so, wie sie längst fahren müsste.

Kretschmann konnte die Rheintalbahn nicht allein bauen. Aber er hätte sie zur Chefsache machen können. Genau das ist der Punkt: Wer ein ganzes Land umbauen will, darf sich bei den zentralen Voraussetzungen nicht mit dem Hinweis herausreden, ein anderer sei zuständig.
So endet die Ära Kretschmann. Er war beim städtischen Publikum beliebt, weil er nicht wie ein klassischer grüner Funktionär auftrat. Er sprach Dialekt, zitierte Philosophen, und lobte den Maßstab des bürgerlichen Anstands.

Noch ist Baden-Württemberg nicht Detroit. Noch stehen die Werke, noch arbeiten Hunderttausende, noch gibt es Ingenieure, Patente, Weltmarktführer, Familienunternehmen und einen Mittelstand, den andere Länder beneiden. Doch durch viele leere Hallen in einstigen Industriegebieten pfeift bereits der Wind. Hallen allerdings werden nicht über Nacht leer, sondern erst werden Schichten gestrichen, dann Investitionen verschoben, dann Abteilungen zusammengelegt, dann Standorte verkleinert. Deindustrialisierung beginnt selten mit einem Knall.

Unter Lothar Späth stand Baden-Württemberg für Tüftlergeist, Hightech, Export und industrielle Zuversicht. Unter Kretschmann wurde daraus ein Land, das sich noch immer reich gibt, aber immer stärker von der Substanz lebt. Der Waschlappen war am Ende mehr als ein missglückter Spartipp. Er war ein Symbol für eine Politik, die den Bürgern Verzicht erklärt, während sie den Wohlstandsmotor des Landes in die Werkstatt schiebt, keiner weiß, ob er danach noch anspringt.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 6 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

6 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Reinhard Schroeter
8 Minuten her

Um nur auf das Tilelfoto einzugehen.
Da sitzt das Übelste aus dem Westen und dem Osten dicht beisammen, was man sich überhaupt vorstellen kann !

na sowas
10 Minuten her

Meine Güte, was „hockt“ denn hier alles „herum“?!

Siggi
19 Minuten her

Jetzt, zusammen mit der linken Nasenbohrerpartei, wird BW den Rest bekommen. Islamisiert und pleite geht es dann in den Abgrund. Die ganzen Häuslebauer sitzen nun da. Dass die CDU noch rechtzeitig den Dreh bekommt, kann man wohl ausschließen.

Endlich Frei
20 Minuten her

Die Bürger fanden den Untergang gut: Deswegen geht es nun auch so weiter!

greenman
24 Minuten her

Unter Kommunisten sind Ordensverleihungen und Staatsakte üblicher
Selbstbeweihräucherungs-Standard….
Erst der Staatsbankrott wird dann in kleinerem Rahmen abgewickelt.

Sozia
29 Minuten her

Es war von Anfang an klar. Ungebildete Grüne haben keine Vorstellung von dem, was technisch machbar ist. Im letzten Jahrtausend hatten die Grünen Sinn, da die Umwelt wirklich lange recht kaputt war. Aber inzwischen ist diese Partei nur noch zerstörerisch und nichts anderes mehr.