Blackbox KW 24 – Besser Künstliche Intelligenz als keine

Mario Voigt setzt auf die KI fürs politische Überleben. Das könnte auch für das SPD-Chefpärchen Lars und Bas die letzte Rettung sein. Nicht auszudenken, wenn die plötzlich mal was Gescheites von sich gäben…

Die Großen Ferien – acht Wochen, ab dem 10. Juli – sind für unsere Parlamentarier schon in Sichtweite, da wollte man keine großen Themen mehr anpacken. Die wichtigste Erklärung wurde aber noch abgegeben: Der Bundestag stellte sich mit großer Mehrheit hinter Bärbel Bas und ihre Behauptung: „Niemand wandert in unsere Sozialsysteme ein.“ 
Die 2,7 Millionen Asylbewerber sind wohl hauptsächlich wegen des Wetters und „unserer Demokratie“ gekommen.

♦ Auch die politische Presse hat nicht viel zu erzählen in der Vorurlaubszeit, so dass Phantasie gefragt ist. Der Spiegel ist dabei ganz vorne und berichtet von großem Grummeln

 in der Partei der Arbeitsverweigerung, SPD, weil selbst die freundlichsten Demoskopen nur Katastrophenmeldungen für das amtierende Chefpärchen parat haben. Könnte der finale Absturz durch einen Personalwechsel verhindert werden? Theoretisch ja, aber praktisch haben sie keinen Ersatz im Willy-Brandt-Haus. Manu, Ralle, Alexander, Anke, Hubsi – wer kennt noch die Klarnamen der in Frage kommenden Kandidaten? Ausgerechnet Boris Pistorius, der Avatar der SPD, hat keine Lust auf den Job. Da bliebe noch Thorsten Schäfer-Gümbel, unser alter Liebling, der derzeit bei einer Bundesbehörde namens GIZ „ganze Arbeit“ leistet. Oder die Sozis müssten einen Fachkraft-Genossen importieren. Aus Kuba vielleicht.

♦ Vorsicht, Erfurter! An 60.000 Haustüren klingeln derzeit obskure Gestalten,
 die Sie gegen den geplanten AfD-Bundesparteitag in Erfurt mobilisieren wollen. Wie? Ja, stimmt. Früher machten das die Abschnittsbevollmächtigten, heute „Aktivisten“.

♦ Soll „Demokratie leben“? Gerne, aber nicht in Erfurt! Parteien schreien, ihre Schläger rüsten, Gewerkschaften organisieren kostenlose Busreisen, Kirchen bieten ihre Gotteshäuser als Trainingszentren für die feinen Demokraten, „Omas gegen Rechts“ üben schmutzige Lieder. Natürlich ist der Thüringer Innenminister, SPD, vor Ort, obwohl der Meier genau weiß, dass „das Bestreben, den Parteitag zu verhindern, nur der AfD nützt“. 
Aber seit wann hätte Logik je das Handeln eines Spezialdemokraten beeinflusst? Nach der Stichwahl in Aue-Bad Schlema (Sachsen) kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Für unsere „demokratischen Parteien“ (Selbstbezichtigung) heißt die letzte Rettung „Briefwahl“.


♦ Natürlich sind die jungen Leute nicht mehr so dumm, den linken Schafscherern zu folgen wie viele ihrer Eltern. Deshalb muss jetzt in Sachsen der Geheimdienst ran. 

Der soll laut Innenminister Schuster, CDU, auch „10-, 11-Jährige mit potenziellen Gewalttätigkeiten“ beobachten und durch TikTok, Instagram und Co., sowie durch Schulen schleichen, um den Anfängen zu wehren. Rot-Grün hat bestimmt nix dagegen, solange nur „Rechte“ verfolgt werden. Vielleicht sollte man den Kameraden Schuster mal darauf hinweisen, dass tatsächlich immer mehr Unter-14-Jährige durch extreme Gewalttaten auffallen. Allerdings sind die kleinen Monster nicht dem politischen Milieu zuzuordnen, sondern dem kulturellen. Steht sogar in sächsischen Zeitungen.

♦ Viel Spott muss Ex-Doktor Mario Voigt, CDU, ertragen, weil er Reden und Gastbeiträge mit KI generiert. 
Dabei spricht es eher für den Mann, seine Beschränktheit einzugestehen und Abhilfe zu schaffen! So wie der Kurzsichtige die Brille und der Schwerhörige das Hörgerät, gebraucht Voigt eben die Künstliche Intelligenz.

♦ Dreiundsiebzig hochverschuldete Kommunen aus acht Bundesländern haben sich zum Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ – die Rheinische Post schreibt, das Bündnis sei „gut vernetzt mit der SPD“ – zusammengeschlossen, um gemeinsam zu jammern und zu klagen: Das Geld ist alle. Wegen allerlei Ausgaben für „Großvorhaben der politischen Korrektheit, der Klimareligion und der identitätspolitischen Irrlehre“, auch „Diversity-Stabsstellen“ in Städten und Gemeinden durften nicht fehlen. Der dickste Posten aber ist natürlich die „Unterbringung, Versorgung, Betreuung und Integration von Migranten“, um die sich die Kommunen einst gerissen hatten. Deshalb verfallen Brücken, Schulen und Straßen, und Sicherheit ist nur noch ein Gefühl. Übrigens. Der Vorname Mohammed steht bei Jungen in Berlin, Hamburg und Bremen auf Platz eins.

♦ Dem Elend zum Trotz wirft die SPD die Idee eines neuen „Zukunftssoli auf hohe Einkommen“

 in den Ring, mit der zynischen Begründung, das frische Geld solle – diesmal wirklich, Ehrenwort! – „gezielt Bildung und Familien“ zugutekommen. Wie schon das Sondervermögen.

♦ Nach dem ergebnislosen Reformgipfel gab’s wieder mal eine „Regierungserklärung“. Gegen die AfD. Ansonsten gab es leider nichts zu erklären. Kein Wunder. Alice Weidel, kurz und knapp: Finanzminister Lars Vegas (Netzspott) habe halt „nichts gelernt, nie gearbeitet, nur bei der Antifa gewesen, kann mit Zahlen nicht umgehen“

, das kann ja nichts werden. Aber die AfD stünde bereit, falls Fritz sich „neue konstruktive Mehrheiten suchen“ wolle. Selbst eine Ober-Grüne rief Fritz zu: „Reißen Sie sich zusammen, liefern Sie!“, aber Merz fragt sich immer noch: Liefern? Was und wohin?

♦ Komisch. Kein Tag ohne Regenbogenfahne, keine Schule ohne Queer-Unterricht, keine Zeitung ohne Diverse – trotzdem geht „die Zustimmung für queere Menschen einer neuen Studie zufolge zurück“.

♦ Die Psychiater der Anstalt Emmendingen (Baden-Württemberg) grübeln, warum die ihnen überantworteten Straftäter nach einem Freigang nicht zurückkamen. Fünf Fälle in wenigen Wochen! 
Vielleicht bringt ein Stuhlkreis die Lösung.

♦ „Stromausfall“ in Reutlingen. 60.000 Haushalte ohne Strom. Kliniken und Pflegeheime im Krisenmodus. Der Strombetreiber meldet mehrere Hinweise auf Brandstiftung. Die Polizei hält sich mit Details zurück und betont, sie ermittele in alle Richtungen.
 Eine würde reichen, aber wenn ihr die Zeit habt…

♦ Der Bremer Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken erzählte dem ZDF, wie das im Jobcenter so abläuft. Die zentrale Aufgabe der Behörde: „Geldausgeben“.
 Die Betrugsquote (Bürgergeld-Empfänger machen keine wahrheitsgemäßen Angaben): 30 bis 40 Prozent. Schon ruft eine SPDlerin: Diese Zahlen „entbehren jeder belastbaren Grundlage“. Aber Göcken kennt alle Tricks der SPD-Nahles-Behörde: „Wenn man Zahlen nicht erfassen will, aus welchen Gründen auch immer, dann gibt es diese Zahlen natürlich auch nicht.“

♦ Mal von hinten erzählt. Rotherham, Nürnberg, Irland. Die bunte Gesellschaft, von der SPD-Bärbel immer spricht. In Rotherham missbrauchten Migrantenbanden 1.400 Kinder und Jugendliche, und Presse, Politik und Polizei schauten desinteressiert zu. In Nürnberg sollen „junge Männer aus Syrien, Irak, Pakistan und nordafrikanischen Ländern“ Mädchen zwischen etwa 13 und 18 Jahren aus prekären Verhältnissen in die Drogenabhängigkeit getrieben haben, um sie in die Prostitution zu zwingen. Die Linken-Abgeordnete Katrin Fey,
 Sprecherin „für Bürger- und Menschenrechte“, lachte sich im Bundestag darüber kaputt. In Irland ist solchen Politikern inzwischen das Lachen vergangen.

♦ Kaum sagt er nur ein Wort, schon geht’s im Lande rund. Diesmal: „In der westlichen Republik wohnen deutschsprechende Amerikaner und im Osten der Republik wohnen deutschsprechende Deutsche.“
 (Björn Höcke, der seinen Asterix offensichtlich gelesen hat.)

♦ Und jetzt zum Sport. Nur 32 Prozent von immerhin 25.000 Befragten (ARD-Deutschlandtrend) gaben an, dass sie der Fußball-WM Beachtung schenken werden. 67 Prozent interessieren sich dagegen weniger oder gar nicht. Warum nur? Und dann war da noch der Mann, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „Alle für Deutschland“ 
trug und das Wort „Deutschland“ auf Anweisung der Berliner Polizei abdecken musste.

♦ Die Grünen wollen verhindern, dass sich die Deutschen die vermaledeite Lage schöntrinken und fordern drastische Anti-Alkohol-Maßnahmen. In diesem Sinne „Prost!“ und…

Schönen Sonntag!


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Kommentare ( 6 )

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6 Comments
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Jens Frisch
12 Minuten her

Das nenne ich aber mal kontraproduktiv:
„Die Grünen wollen verhindern, dass sich die Deutschen die vermaledeite Lage schöntrinken und fordern drastische Anti-Alkohol-Maßnahmen.“
Welcher euer Lehrer- und Pädagogen Wähler hat sich die Grün*Innen denn NICHT schön gesoffen!?

Johannes R. Brecher
13 Minuten her

Danke für die humoristische Beschreibung der Unglaublichkeit Herr Paetow. Kleiner Nachtrag zur Woche: unser Oberer, Fritz der Zerstörer, sieht die irdische Arbeit als bald beendet an und konzentriert sich nun auf`s All.

Ceterum censeo Berolinem esse delendam
15 Minuten her

Und jetzt zum Sport. Also mich interessiert die WM schon. Ich veranstalte zum Beispiel heute nachmittag in unserer Stadt einen Autocorso durch die Straße mit den vielen Dönerläden, um den Sieg der Australischen Mannschaft zu feiern.

Der Michel
19 Minuten her

Der grassierende Wahnsinn in diesem Land gewohnt launisch unter dem Brennglas präsentiert. Ich würde ja gerne lachen – es würde aber in einem Schreikrampf enden. Daher nur ein herzliches Dankeschön für den heutigen Streifzug durchs Panoptikum der Irrsinnigkeiten.

Teiresias
23 Minuten her

„….das frische Geld solle – diesmal wirklich, Ehrenwort! – „gezielt Bildung und Familien“ zugutekommen. Wie schon das Sondervermögen.“
Ich glaube schon, daß das Geld in weiten Teilen für Familien(nachzug) und Bildung (Sprachkurse, Integrationskurse) ausgegeben wurde und wird.
Neue Wähler braucht das Land.

Last edited 21 Minuten her by Teiresias
Reimund Gretz
38 Minuten her

Es ist ja schon schlimm genug, dass es Millionen #Bürgern anscheinend egal ist wie #Deutschland durch #schwarzrotgruene #Politik abgewirtschaftet und immer weiter abgehängt wird.
Die werden aber noch von viel #Dümmeren übertroffen, denn die lassen sich von #Politikern die um ihre Posten kämpfen und den #Hofberichterstattern in den #Medien einreden, das Problem in Deutschland wäre die @AFD.

Das nennt man dann wohl #Dekadenz im Endstadium, oder das Stockholm-Syndrom, wenn man den #Politiker noch glaubt, oder sie verteidigt, die uns #Bürger nur noch abzocken wollen?