Ein Mitarbeiter von ImmoScout24 zeigt auf dem firmeneigenen CSD-Wagen einen Fächer mit der Aufschrift „Anal?“ und entblößt sein Hinterteil – direkt neben einem Kind. Nun distanziert sich das Unternehmen.
picture alliance / Joko | Joko
Ein obszöner Auftritt auf dem Berliner Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat für Empörung in den sozialen Medien gesorgt. Im Mittelpunkt steht ein Mitarbeiter des Immobilienportals ImmoScout24, der auf dem offiziellen Wagen des Unternehmens einen Fächer mit der groß gedruckten Aufschrift „Anal?“ präsentierte.
Ein im Internet verbreitetes Video zeigt, wie der Mann den Fächer in die Menge hält, sich anschließend umdreht und offenbar sein Hinterteil entblößt. Besonders brisant: Auf dem Wagen fuhr mindestens ein Kind mit, es stand unmittelbar neben dem ImmoScout24-Mitarbeiter.
Das Unternehmen reagierte am Mittwoch mit einer öffentlichen Stellungnahme. ImmoScout24 stehe „für Vielfalt, Offenheit und gegenseitigen Respekt“ und unterstütze deshalb den CSD. Das Verhalten in der gezeigten Szene und insbesondere das Auftreten des eigenen Mitarbeiters entsprächen jedoch nicht den Werten des Unternehmens und würden „in keiner Weise toleriert“.
Gerade im öffentlichen Raum, in dem Menschen unterschiedlichen Alters aufeinanderträfen, erwarte ImmoScout24 einen respektvollen Umgang. Dies gelte „im Besonderen für unsere Führungskräfte und Mitarbeitende“, heißt es in der Erklärung.
Der Vorfall werde nun intern aufgearbeitet. Welche Konsequenzen dem Mitarbeiter drohen, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.
ImmoScout24 hatte sich nach eigenen Angaben erstmals mit einem eigenen Wagen am Berliner CSD beteiligt. Ausgerechnet bei dieser Premiere wurde der viel beschworene Respekt dort zur Nebensache, wo er besonders nötig gewesen wäre: in unmittelbarer Gegenwart eines Kindes.


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Das ist alles nur ein grosses Missverständnis. Bei Immoscout24 gabe es 20% Rabatt auf alle Hinterhofwohnungen, wenn man beim auschecken den Coupon-Code ANAL eingibt.
Wie oft der Typ, bei den angebotenen Immobilien, wohl das WC, benutzt hat
Der ganze CSD ist doch dafür da, die Obszönität zu feiern. Jetzt hatte ich Wunderwas erwartet … Macht mal halblang …
Viele Unternehmen, die gänzlich von Angestellten geführt werden, entwickeln kollektivistische Züge und einen Drang, ohne Abwägung der Risiken für das Unternehmen, bei jedem vermeintlichen Mainstream mitmachen zu wollen.
Das sollte allen als Lehrbuchbeispiel dienen! Hätte die Organisation sich nicht beteiligt, wäre es niemandem negativ aufgefallen.
So haben sie eventuell bei einer verschwindend kleinen Gruppe Sympathie gesammelt, aber bei der überwiegenden Mehrheit potenzieller Kunden Ablehnung geerntet.
Hatte nie was gegen Homo- und Transsexuelle. Aber diesen kollektiven Exhibitionismus finde ich persönlich schlichtweg abstoßend. Naja, wer’s mag, soll’s haben. Mein Vater selig pflegte zu sagen: „D‘ Chinesa essed Würm, i mag’s it“.
Oha, Vadder, des isch doch rassisdisch, des derfsch it mol saga, wenn’s schtimmt!
Was mich sehr viel mehr interessiert als das Verhalten von diesem Mitarbeiter: Wessen Kind war das und wie kam der- oder diejenige auf die Idee, das Kind mit auf den Wagen oder überhaupt zu einer solchen Veranstaltung zu nehmen?
Da wir uns ja wegen des Alters der Nutzer von Social Media sooo viele Gedanken machen, sollte man auch mal darüber nachdenken, ob jüngeren Minderjährigen halbnackte Männer mit Hundemaske und Ketten am Oberkörper zugemutet werden sollten. Hat die Puppy-Szene kein eigenes Schlafzimmer?
Vielleicht sollten die beim CSD Alterskontrollen einführen.
Wobei ich das was da zu sehen ist (ne halbe Pobacke) jetzt eher noch für vergleichsweise (mit dem was sonst noch beim CSD los ist) für harmlos halte, und die Aufregung für künstlich.
Die Frage ob man da unbedigt Kinder mitbringen muss, und mit welcher Intention, ist jedoch berechtigt. Außer Indoktrination und Instrumentalisierung fällt mir da nicht viel ein.
Ich fürchte mal, dass dieser Typ dieses Kind sich wie Spahn besorgt und entsprechend seiner Perversität abgerichtet hat.
Ist eigentlich die Polizei, Staatsanwaltschaft und das Jugendamt schon aktiv?
Natürlich keine, oder kann sich jemand was anderes vorstellen? Ein „das kannst Du doch nicht machen“ ist das Maximum.
Seinen Vorgesetzten so anzugehen ist nicht gerade gesund.
Der eigentliche Skandal ist die Teilnehmerliste. 1 % gegenderte Provokateure werden in einer Art staatlichem Manifest von treuen Anhängern und Unterstützern für vorgeführte Perversität gesponsert.
Was ist mit diesem Land los ? Rewe, Mercedes, usw. kannze knicken.
Habe gerne in den Semesterferien bei Daimler gearbeitet und einige Früchte meiner Arbeit in Mercedes-Aktien investiert. Aus Solidarität. Die ist heute beendet.
„ein Mitarbeiter des Immobilienportals ImmoScout24, der auf dem offiziellen Wagen des Unternehmens“
Ja, was haben die von Herrschaften von Immoscout denn erwartet, hatten die noch nie einen CSD gesehen und dachten, dass wäre sowas wie „Disneyland on tour“?