Gegen die Bürger: Der ganz große EU-Griff nach Google-Daten

Die EU-Kommission will Google dazu zwingen, sämtliche Suchdaten der Bürger an Dritte weiterzugeben. Unter dem Vorwand der „Fairness“ soll ein massives Datenleck für Wettbewerber und die Kommission selbst geschaffen werden. Der EU-Sozialismus schreitet voran – und wird keine Früchte tragen.

Der EU-Kommission reicht es noch nicht mit der Überwachung und dem Hineinregieren ins Netz. Aber die Wahrheit kommt scheibchenweise ans Licht. Nur allmählich, peu à peu und immer weniger heimlich kommen ihre wahren Pläne ans Licht. Mit dem Digital Services Act (DSA) und seinem Zwilling, dem Digital Markets Act (DMA), hat sie sich Beschäftigung über Jahre hinaus geschaffen. Sie muss nur die Daumenschrauben aus ihren Verordnungstexten nach und nach immer fester anziehen. Und dabei ist sie gerade. Erst waren X und TikTok mit Verfahren laut DSA an der Reihe. Gerade rücken Facebook und Instagram mit Hilfe des Themas Kinderschutz in den Fokus. Nun will man Google-Alphabet mit dem DMA ans Leder. Die EU will Ernst machen mit dem Abschöpfen der Google-Suchdaten. Der Google-Suchdaten? Sämtlicher Google-Suchdaten!

Dass die Suchanfragen aller Nutzer von Google selbst ausgewertet werden, ist dabei schon klar. Nur die Verarbeitung von Millionen Suchanfragen erklärt die teils sehr passgenauen Ergänzungsvorschläge, die einen umgehend ins Reich der kollektiven Phantasie, des kollektiven Nachdenkens über die Dinge versetzen. Daneben dient die Auswertung der Daten sicher noch anderen weniger unschuldigen Zwecken, etwa der Gewichtung der Suchergebnisse und sicher dem Verkauf von Werbung.

Google-Alphabet, das muss man allerdings festhalten, nutzt nur das, was seine Nutzer ihm freiwillig anvertrauen. Jeder hat die freie Wahl, eine andere oder gar keine Suchmaschine zu verwenden. Indem jemand auf die Google-Seite geht, akzeptiert er die AGB des Konzerns.

Umverteilung als Grundrecht der Mächtigen

Die EU-Kommission freilich hält die Abschöpfung und Umverteilung der Daten für ihr Recht und einen normalen Schritt in der eigenen Agenda. Bis zum 1. Mai ruft sie die Bürger zur „Beratung“ (Consultation) über den Artikel 6 Absatz 11 im DMA – alias Gesetz über digitale Märkte (GDM), alias Verordnung (EU) 2022/1925 – auf. Der DMA-GDM ist der oft übersehene Bruder des Digital Services Act (DSA, oder Gesetz über digitale Dienste, GdD). Er soll digitale Märkte fairer und offener machen, heißt es auf der entsprechenden EU-Webseite.

In der Beratung, die an diesem Freitag endet, bekommen endlich die Bürger das Wort, nachdem sie bei den Parlamentswahlen eher blind mitspielen durften und auf die Besetzung der Kommission gar keinen Einfluss hatten. Am Freitagabend wird das kleine Fenster Bürgerwillen dann wieder sanft geschlossen. Kommission, Rat und Parlament können erneut so verfahren, wie sie es für richtig halten. Das ist ein ganzer Haufen Leute, aber er wird sich erstaunlich oft einig.

Und ja, genau: Wo immer es etwas zu regeln gibt, hält sich diese Kommission ohnehin für zuständig. Jede Ressource, die sie dabei für ihr vermeintlich segensreiches Wirken abgreifen kann, nimmt sie gerne in Beschlag. Es scheint fast schon wie eine Wahnidee der Kommission, dass sie die meist kalifornischen Big-Tech-Konzerne zügeln und gängeln muss, damit die ihre unheimliche Macht verlieren. Unheimlich ist diese Macht aber fast nur EU-Bürokraten, die ein Problem mit Meinungsfreiheit und freien Märkten haben.

Die sanfte Datenenteignung

Dabei ist das meiste schon vorentschieden. Dass Gatekeeper wie Google-Alphabet dazu verpflichtet sind, „anonymisierte Daten zu Rankings, Suchanfragen, Klicks und Aufrufen unter fairen, angemessenen und nichtdiskriminierenden (FRAND) Bedingungen an andere Suchmaschinen weiterzugeben“. Das steht eben schon schwarz auf weiß in der Digitale-Märkte-Verordnung von 2022. Die Frage ist jetzt das Wie, aber das könnte noch einen gewissen Unterschied machen.

Ihre Lösung zum Problem hat die Kommission am 16. April gefunden, nun fragt sie „interessierte Dritte“ nach deren Meinung dazu. Etwa zu Fragen wie:

• Welche Dritten erhalten die Daten?
• Welche Daten muss Alphabet teilen?
• Wie darf Alphabet die Daten anonymisieren, ohne deren „Qualität und Nutzen unnötig zu beeinträchtigen“?
• Welchen „fairen“ Preis darf Alphabet verlangen? (siehe oben: FRAND)

Daneben fragt sich die Kommission, ob die von ihr erdachten Maßnahmen überhaupt ausreichen, um den Zweck zu erfüllen. Insgesamt schwant einem, dass die Kommission hier vielleicht doch nicht alle Bürger anspricht, sondern nur die im engeren Sinn „interessierten Dritten“, also letztlich Lobbyisten, die aus den Plänen der Kommission wiederum ihren Nutzen ziehen wollen. Der heimliche Plan der Kommission, den natürlich einige Unternehmen unterstützen, ist es, eine eigene Digitalwirtschaft in der EU aufzubauen, durch die man von den US-Konzernen unabhängig wird. Dazu ist jedes Mittel, jede Daumenschraube recht. Google wird zum Herausgeben der Daten gezwungen, der Preis wird „fair“ per Verordnung bestimmt. Es ist eine sanfte Enteignung.

Der ganze Vorgang bleibt aber auch aus Bürgersicht verstörend und wirft zahllose Fragen auf. Zunächst: Wer hat die EU überhaupt dazu befugt, Wirtschaftsunternehmen dazu zu verdonnern, ihre Betriebsdaten mit Konkurrenten zu teilen? Das wäre etwa so, als würde man einen Händler dazu bringen, sein Markt- und Produktwissen mit allen seinen „interessierten“ Mitbewerbern zu teilen, und das tagesaktuell über einen beständigen Datenstrom („API feed“). Wer macht so etwas? Freiwillig wohl keiner.

Daneben: Was bedeutet es, Suchdaten zu anonymisieren? Geht es darum, keine IP-Nutzerkennungen weiterzugeben? Vermutlich. Eine kurze Google-Suche (ja, genau) ergibt, dass es so ist. Google anonymisiert die Daten sogar selbst, um sie standardisiert zu verarbeiten. Die EU befürchtet nur, dass Alphabet diese Anonymisierung so weit treiben könnte, dass die Daten am Ende unbrauchbar werden.

Hat jemand die Bürger gefragt?

Letzte Frage: Wann wurden die EU-Bürger befragt, ob sie sich eine Aufbereitung der von ihnen hinterlassenen Google-Datenspuren erst für die EU, dann für „interessierte Dritte“ wünschen? Denn in diesen Daten steckt, auch anonymisiert, zweifellos viel Wissen über die Nutzer, ihre Gewohnheiten und offenen Fragen. Wenn jede Suchanfrage, jede Auto-Vervollständigung, die man akzeptiert, jedes Ergebnis, das man gesehen, angeklickt oder ignoriert hat, an die EU weitergereicht werden, dann ist das ein großer Datenschatz, mit dem nicht nur die Mitbewerber, sondern auch die Kommission einiges wird anstellen können. Es ist der neueste EU-Griff nach Big Data. Dadurch will man Big Tech so weit schwächen, dass es keine Gefahr mehr für die Eurokraten darstellt. Aber was macht das mit den Bürgern, wenn ihre Krankheitssymptome, politischen Ansichten, Rechtshändel und vieles andere mehr in den Händen der Kommission landen?

Mit dem geplanten API-Feed wird zudem eine neue „Hintertür“ eingerichtet, durch die auch Datenlecks jederzeit denkbar sind – und die stünden dann auch für fremde Geheimdienste und Industriekonzerne offen. Die Google-Daten lägen letztlich als vielfache Kopie ihrer selbst bei ungezählten Unternehmen vor.

Im Fall von Google-Alphabet ermutigt offenbar der hochgejazzte Gatekeeper-Status des Marktführers zum Ergreifen von Maßnahmen. Den „very large online platforms“ (VLOP) und „very large online search engines“ (VLOSE) hat die Kommission ja auch mit dem DSA den Kampf angesagt und tut dabei immerzu so, als würde sie die EU-Bürger vor schlimmen Gefahren schützen. Aber die ergriffenen Maßnahmen werden am Ende genau die Bürger treffen. Denn ihre Daten sind es ja, die dann nicht nur einem Unternehmen zur Verfügung stehen, was man kritisch sehen kann, woran aber irgendwie ja kein Weg vorbeiführt, wenn Google funktionieren soll. Diese Daten werden dann zum öffentlichen Gut, auf das zunächst die Kommission selbst Zugriff erhält, dann auch bestimmte, ausgewählte Google-Konkurrenten. Das ist dann eine neue Form des Kapitalismus, der nah am EU-Staat gebaut ist.

Am Ende planiert die EU so nur den eigenen Markt

Jetzt könnte man sagen, dass es sich ja nur um eine kartellrechtliche Maßnahme handelt, die die Marktmacht von Google eben begrenzen soll. Und das kann, wie gesagt, bejaht werden. Nur scheint der Preis ein hoher – für den Konzern selbst und für seine Nutzer.

Und selbst wenn man die „Anonymisierung“ der eigenen Datenspuren nicht für eine ausgemachte Fiktion hält, bleibt es dabei, dass Daten, deren wirklicher Eigentümer noch gar nicht letztgültig geklärt ist, in den Besitz erst der EU, dann aller möglichen, von der EU ausgesuchten „Dritten“ wandert. Das stellt einen deutlich größeren Eingriff in die Nutzerrechte dar als die Verarbeitung der Daten durch Google selbst, zumal die Nutzer dem letzteren ja selbst zugestimmt haben.

Aber solche ethischen Fragen scheren die neo-imperiale EU-Kommission schon lange nicht. Der dort herrschende sozialistische Geist erlaubt es, einem Unternehmen die ihm anvertrauten Daten zu entreißen und sie als „freebie“ auf den Markt zu werfen, damit dieser Markt angeblich auf diese Weise „fairer und offener“ wird. Nur ist das angestrebte Verfahren ganz sicher nicht fair oder gerecht.

Wirtschaftlicher, unternehmerischer Erfolg wird so aufgebrochen und sozialisiert. Das dürfte auch aus ökonomischer Sicht kein gutes Ende nehmen. Es senkt nämlich die Technologie- und Innovationsfreude von Firmen wie Google-Alphabet – beziehungsweise, es lässt die Innovationsfreude auch im EU-Territorium gar nicht erst entstehen. So könnte die Kommission am Ende auch eine Institution wie die Google-Suche langfristig kaputt machen.

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Kommentare ( 24 )

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Maja Schneider
19 Tage her

Kann denn niemand dieser EU-Krake und ihrem Macht-und Kontrollwahn sowie dem gnadenlosen Ausbau ihres Einfluss- und somit auch gewinnträchtiger Geschäftsbereiche Einhalt gebieten? Weder wird der Bürger überhaupt gefragt noch wird er medial informiert, er weiß somit gar nicht, was hinter den EU-Kulissen für Strippen gezogen werden, und die eigene Regierung mischt eifrig mit, wenn es um um Einschränkung der Bürgerrechte oder um Abgabe von Souveränität an die EU und Kaiserin Uschi I.geht.

Teiresias
20 Tage her

Das begann mit den Patientendaten.
Die Überwachungsdiktatur der Sorte „Daten sind das neue Öl“ steht vor der Tür.
US-Big-Tech ist im Begriff, Europa im Sinne der WEF-Globalisten zu versklaven.
Die EU-Feudalokratie versucht, sich in dem Kontext als Zwischenhändler der Daten eine Existenzversicherung für die Zukunft zu anzueignen.
Die Datensouveränität des Bürgers als Eigentümer der Daten und Souverän über die Politiker wird dabei dreist übergangen.

Wie sagt man so schön:
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Volksvertreter verkaufen….

Der Unterschied zwischen „Demokratie“ und „unsere Demokratie“ ist der Unterschied zwischen Bürgern und Untertanen.

Manfred_Hbg
20 Tage her

UND dies sind doch erst nur die Anfänge mit der Kontrolle, Datensamme lei und Überwachung im Internet. – Wobei dann auch hier schon wieder die -vor allem amerikanischen- großen IT-Unternehmen wie Microsoft (mit/ab Windows 11), Apple, Meta uam gegen allen grad erst gemachten Beteuerungen und -vorerst- natürlich nur zum Schutz der Kinder erneut mit der wohlwollenden „Polit-Elite“ in Kalifornien/USA und EU-Brüssel am klüngeln und mitmachen sind. Wobei hier dann auch besonders wieder B.Gates mit sein neuen Windoes 11 und dessen Anmelde- und Speichervorgaben der große Vorreiter beim zukünftigen zentralisierten Sammeln von Bürgeres Daten (z.Bsp auch durch Fingerprofing) zu sein scheint.… Mehr

Tom Engel
20 Tage her

Eventuelle Abhilfe: NIemals die Googlesuche Nutzen. Es gibt „Googlefreie“ Suchmaschinen. Und KEIN Windows nutzen,sondern Linux. Es gibt umfangreiche Sperrlisten die man nicht selbst erstellen muss sondern die man „fertig“ im Netz finden kann Auch im Android kann man gezielt einzelne Datenabflüsse blockieren ( Zb mit netguard) Ob VPN Anbieter dazu gezwungen werden können, Daten „Herauszugeben“ , kann vermutet werden. Auch das TOR Netzwerk ist schon Lange nicht mehr „anonym“. Viele Torknoten werden von dubiösen Betreibern betrieben und geben die Daten weiter an.Go—… Fazit: Das I-net war und ist nicht anonym. Man kann es die „Verfolgern“ schwer machen.Ist zwar etwas Arbeit,… Mehr

WGreuer
20 Tage her

Ich kann nur jedem empfehlen, nicht bei Google mit eingeloggtem Account zu arbeiten. Und Achtung: wer ein Google Mailkonto oder irdend einen anderen Google Dienst verwendet, ist automatisch immer eingeloggt. Auch wenn man nur „kurz“ was nachgesehen hat. Wenn man sich icht explizit wieder abmeldet, bleibt die Anmeldung bestehen. Google hat durch den Login sämtliche Daten personalisiert. Es gibt mehrere Lösungen: Verwenden anderer Suchanbieter. Bing (Microsoft) ist genauso penetrant und datenhungrig. Es gibt aber noch DuckDuckGo (DDG), die viel Wert auf Privatsphäre legen, als Datenlieferant aber Google und Bing haben, Yahoo (verwendet im Hintergrund Bing), Ecosia oder – wer wirklich… Mehr

Manfred_Hbg
20 Tage her
Antworten an  WGreuer

Das sog. „Fingerprinting“ gehört bezüglich dem Sammeln von Nutzerdaten und der Nutzerüberwachung und -verfolgung mit zu dem Schlimmsten was den Internet-Nutzer im iNet passieren kann. Hier ist dann tatsächlich eine VPN-Nutzung hilfreich.

Tom Engel
20 Tage her
Antworten an  Manfred_Hbg

Oder ein Browser,der das „Canvasprintig“ also das Fingerprinting blockiert. Das funktioniert recht gut.

WGreuer
20 Tage her
Antworten an  Tom Engel

Beim Fingerprintinf geht es nicht nur um das Canvas, sondern um die gesamte Bandbreite der Browserdaten, aus denen zusammen ein Hash gerechnet wird, der den Browser ziemlich eindeutig identifiziert. Man kann sich das wie eine Halle mit vielen Menschen vorstellen: Leute mit schwarzen Schuhen gibt es viele, aber schwarze Schuhe, dunkle Jeans, grünes T-Shirt, Blonde Haare, Sonnenbrille, rotgoldener Fingerring und Ledergürtel identifiziert zusammen ziemlich genau eine Person. Ein VPN hilft übrigens gegen Browser-Fingerprinting nicht. Das kann nur die eigenen IP Adresse verbergen, die sich sonst vom Provider in einen genauen Namen zurückverfolgen lässt. Wenn der VPN Betreiber Logdaten aufzeichnet, funktioniert… Mehr

Manfred_Hbg
19 Tage her
Antworten an  WGreuer

Zitat: „Beim Fingerprintinf geht es nicht nur um das Canvas, sondern um die gesamte Bandbreite der Browserdaten, aus denen zusammen ein Hash gerechnet wird“ > Soweit richtig! Doch hier wird dann beim sog. „Fingerprinting“ aber außerdem auch der eigentliche PC/Laptop mit seinen einzelnd verbauten unterschiedlichen Komponeten bis hin zu den verschiedenen Einstellungen wie z.Bsp die eingestellte Bildschirmgröße, Farben usw sowie je nachdem auch die im iNet oft besuchten Seiten usw mit einbezogen. Das sog. Fingerprinting geschieht also sozusagen auf mehreren Ebenen um die Treffersicherheit zu erhöhen. Und all diese dann ermittelten und zusammengetragenen Daten und Angaben werden dann in irgendeiner… Mehr

JizzyB
20 Tage her
Haba Orwell
20 Tage her

> Der EU-Sozialismus schreitet voran – und wird keine Früchte tragen.

Die Schraube wird immer stärker zugedreht: >>>Wahlen annullieren: Forderung nach EU-Demokratie-Schutztruppe<<<

> „… Eine Wahl-Taskforce nach kanadischem Vorbild (seit 2019), die Geheimdienste, Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit miteinander verknüpft. Sie soll Bedrohungen während des Wahlkampfs erkennen und ein „unabhängiges Gremium“ einsetzen, das die Bürger direkt informiert – oder im Extremfall sogar einen Urnengang annullieren kann. …“

Wahlen annullieren, das hat man bereits in Rumänien praktiziert – es soll wohl öfter kommen, wenn das Ergebnis nicht passt.

Last edited 20 Tage her by Haba Orwell
Karl Schmidt
20 Tage her

Ist die von Politikern (nicht von Bürgern) beherrschte EU vertrauenswürdiger als das von Managern kontrollierte Google? Kann ich mich Google entziehen? In Grenzen. Kann ich mich der EU entziehen? Nein. Das Narrativ der Politiker gründet letztlich immer auf der Behauptung, politisch geführte Institutionen seien sicherer und wohlwollender als private. Doch wer führt die Kriege? Wer kommandiert die Polizei? Macht Google Hausdurchsuchungen wegen Nichtigkeiten? Wer kann die Regeln jederzeit ändern? Google oder die EU? Das Problem der Machtkonzentration und fehlenden effizienten Teilhabe der Bürger wird nicht dadurch gelöst, dass ein noch Mächtigerer am Spiel teilnimmt. Macht muss verringert werden und zwar… Mehr

Lesterkwelle
20 Tage her

Google ist ohne Zweifel die beste aller Suchmaschinen, besonders, seit sie den KI-Modus bietet. Das allein interessiert den Benutzer. Und die Suchmaschine ist kostenlos. Niemand wird gezwungen, diese zu verwenden. Letztlich will die EU an die Daten der Nutzer selbst. Und der EU in ihrem Allmachtswahn ist nicht im Geringsten zu trauen.

Karl Renschu
20 Tage her

Einfach alles ausdrucken und vor der EU-Zentrale abladen. Alle 400 LKW…