Früher musste man die erste Strophe des Deutschlandlieds grölen, Opas Wehrmachtsorden in der Hausbar ausstellen, klobige Springerstiefel tragen oder sich durch Ernst Jünger quälen, um böse zu sein. Heute geht's fixer - mit Helene Fischer oder Xavier Naidoo.
Erst Qualen, dann Wahlen, später zahlen! Heute Paris, Kiel. Stimmung? Siggi pöbelt, Martin würgt. De Maiziere streift die Burka ab, und Ursula hat Merkels „volle Unterstützung“.
Noch einmal neu anfangen, ganz von vorne! Alles neu, alles auf Null. Noch nie war das ein so schwieriges Unterfangen wie im heutigen Kontrollstaat. Doch plötzlich öffnet sich eine Lücke im dichtmaschigen Netz.
35 Prozent in Schleswig-Holstein und 41 Prozent in Nordrhein-Westfalen wissen demoskopisch noch nicht, ob sie zur Wahl gehen und wenn, wie sie abstimmen. Der Trend des Bröckelns bei den Sozialdemokraten scheint sich fortzusetzen.
Die Parteien wollen es sich mit einer Mogelpackung einfach bei der Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen machen. Die Zeche zahlt der Mittelstand. Und das betrifft uns alle.
Marine Le Pen hängt dem illusionären Traum einer vorgeblichen, historischen Größe nach, die Frankreich schon seit vielen Generationen nicht mehr hat.
Werden in Braunschweig Ausländer und Migranten in Szeneclubs diskriminiert? Auf Zuruf der Medien wollte das nun die Stadtverwaltung überprüfen. Aber wie geht das?
Warum erwachsen werden, wenn ihr nicht erwachsen sein wollt, warum eure Werte annehmen, wenn nicht ´mal ihr zu ihnenn steht, warum mit euch auseinander setzen, wenn ihr euch stets zu uns setzt, warum auf die Erwachsenenwelt vorbereiten, der ihr entflieht.
Die Welt erlebt gerade die größte technologische Revolution, nichts wird bleiben wie es ist. Alles steht in Frage. Und wir haben keine Antwort. Noch nicht einmal in leichter Sprache.
Luther ist in aller Munde. Und in Wittenberg wird gefeiert, verbunden mit etwas Indoktrination. Die Reformation soll Beispiel geben für die Große Transformation. Protestantismus und Klimareligion als doppeltes Lottchen.
Der Lieblings-Islamverband der Politik, die DITIB, wirkt mit Stasi-Methoden als Ersatz-Geheimdienst Erdogans in Deutschland: Um hiesige Gegner der Regierungspartei AKP zu bekämpfen und für den nationalistisch-islamischen Kurses der Türkei zu werben.
Den, dessen Vorfahren noch nicht so lange da sind wie die anderer, irritiert das gespaltene Urteil von Medien über ein und dasselbe, je nachdem, ob sie es fällen oder andere. Haben alte Medien eine Lizenz für Meinungsfreiheit, die jüngeren Medien nicht zusteht?
Das Christliche sucht man im Ökumenischen Sozialwort der Jugend vergebens: kein Unterschied zu den sozialpolitischen Thesen eines x-beliebigen Parteiprogramms. So können die Politaktivisten dem Bedeutungsschwund von Kirchen nicht entgegenwirken.
Noch zwei Tage für's Wettbüro – dann gibt's 'ne französische Präsidentin. Jedenfalls eine Frau, die Frankreichs Geschicke bestimmt. Ob Merkel oder Le Pen, teuer wird’s für den armen Michel allemal. Maybrit Illner diskutierte Ergebnis und Folgen schon mal vorab.
Warum signalisieren SPD-freundliche Medien vor dem Endspurt, dass Schulz es doch nicht packt, nachdem sie seit dessen Nominierung voll ins andere Horn geblasen haben? Um an den kommenden Wahlsonntagen nicht bei denen zu sein, die falsch lagen?
Kein Land dieser Erde leistet sich nur annähernd diesen Umfang an durch Zwangsbeiträge oder Steuern finanzierten Rundfunk. Nicht nur die Meinungsvielfalt wird dadurch geschwächt, sondern auch der Wettbewerb um Qualität verhindert.
Macron will Anleihen aller Euro-Länder (Eurobonds), „Bankenunion“, gemeinsame Einlagensicherung und EU-Arbeitslosenversicherung. Vergemeinschaftungen. Sie machten die EU definitiv zur Transferunion. Der Euro-Liberale entpuppt sich als Euro-Sozialist.
Marmor, Stein und Eisen bricht, aber uns're "Hanni" nicht. Nirgendwo werden so viele Polizisten attackiert, wird so viel Geld ausgegeben. Aber weder das, noch Innenminister Jäger kann unsere Hannelore erschüttern. Armin Laschet schon gar nicht.
Ja, ich habe Angst. Weil ich und andere über diese Probleme schreiben und sich nichts ändert. Weil ich sagen kann, dass ich Angst habe und es niemanden interessiert. Weil ich mir, wenn ich darüber schreibe, anhören darf, ich würde „Stimmungsmache“ betreiben.
Von den 74 Minuten Sendezeit (ARD-Angabe) gingen mehr als 60 drauf, um Urteile über Trump abzusondern und gegenseitige über die Anwesenden. Das ging nach dem berühmten Buchtitel aus: im Westen nichts Neues.























