Deutschland steht in jeder Beziehung gut da. Und doch verändert sich dieses Land. Wer die Nachrichten verfolgt, wird Tag für Tag verblüfft. Leben wir wirklich noch in dem Land, in dem uns so vieles lieb und teuer war?
Während Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen immer neue Verdachtsfällen behauptet, sprechen die Zahlen des Militärischen Abschirmdienstes eine andere Sprache. Die "rechtsradikale" Verdachtsfälle nehmen ständig ab.
Sowohl der Vorwahlkampf der Demokraten, wie auch der eigentliche Wahlkampf gegen Donald Trump, waren von Vorgängen begleitet, die Einblicke in die korrupte Politikmaschinerie der Clintons gaben. Bei uns funktioniert das institutionell.
Wie bei Partner Albig führte auch bei Stegner die unverkennbare Abwahl der rotgrünen Politik nicht zur Erkenntnis der Fehler. Ihre Konsequenz lautet nicht, Politik mehr an Bürgerbedürfnissen orientieren, sondern die Erziehung des Bürgers verschärfen.
In den 60ern wurden an Bürgern und Parlamenten vorbei die Weichen für eine neue Entwicklung gestellt zur Spaltung der Gesellschaft und Entwurzelung des Bürgers durch Zerstörung der traditionellen Strukturen. Der kontroverse Diskurs wurde gestrichen.
Die tektonische Verschiebung der politisch gesäßgeografischen Kontinentalplatte nach "Links" in den letzten 50 Jahren kommt nun zum Erliegen und setzt zur Verschiebung in die Gegenrichtung an.
Vor einem Jahr im Sommer, waren die Aktienkurse wesentlich niedriger als heute und kaum jemand konnte sich höhere Kurse vorstellen, zu groß war die Angst vor dem Kommenden. Was ist der Unterschied zu heute?
Um kleiner Geländegewinne wegen schmeißt die CDU in den Ländern ein ums andere Mal ihre Bildungspolitik – so es sie denn überhaupt noch gibt – über Bord. Wie jetzt wieder im Saarland.
Macrons einsame Schritte zur Tribüne im Innenhof des Louvre-Palastes in Begleitung der Europa-Hymne hatten Symbolkraft. Die „Marseillaise“ ertönte erst am Ende seiner Rede. Solch ein Signal hat es noch nie gegeben: Frankreich ist Teil Europas.
Der Dresdner Journalist und Autor Torsten Preuß erinnert mit einem sehr persönlichen und bitteren Blick zurück an den historischen Tag des Kriegsendes und seine Folgen für die Deutschen im Osten.
Juncker sollte sich an einem der Gründerväter orientieren, an Robert Schuman: "Europa wird nicht von heute auf morgen und nicht aus einem Guss entstehen. Vielmehr werden greifbare Erfolge eine zunächst faktische Solidarität erzeugen."
Europa war führend durch Fortschritt, wandelte sich fortwährend in der Renaissance, Reformation und Aufklärung. Und nun? Meinen wir ernsthaft, wir hätten den Stein der Weisen ein für alle mal gefunden?
Kurz vor Ende der Talkshow Anne Will, in der es eigentlich um die französischen Präsidentschaftswahlen ging, kündigte Ursula von der Leyen noch "Säuberungen" in der Bundeswehr an.
Für die Beendigung des politischen Stillstands in der Sache heißt das Stichwort in Frankreich und Deutschland leider: Wiedervorlage in vier und fünf Jahren.
Lediglich ein geopolitisch bedeutsamer Event scheint derzeit genügend negative Energie entfalten zu können, um die Anleger für mehr als nur wenige Tage aus ihrer entspannten Komfortzone zu vertreiben. Schon am Freitag vor der Frankreich nahm ein Dax-Rekord das Ergebnis vorweg.
Zum ersten Mal unter Angela Merkel gibt es in einem Land einen Regierungswechsel pro CDU. Mit Kiel käme die CDU wieder auf 5 Regierungschefs (Hessen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt); dazu noch ein CSU-Regent in Bayern.
In wenigen Minuten ein Kommentar von Hugo Müller-Vogg zum sensationellen Wahlergebnis.
Zahlen wie sie in Berlin und Kiel bei Wahlwetten herumgereicht werden.
1918 begann das sozialdemokratische Jahrhundert, 1968 starteten die Epigonen von 1967, 2018 werden die Historiker später als Wendepunkt notieren. Die Geschichte hat ein Faible für Jahreszahlen als Symbole.
Vorurteile sind gelegentlich so zementiert, dass sie nie mehr aufgelöst werden können. Beim Steuersplitting, bei der Bundeswehr und bei der Leitkultur.
Früher musste man die erste Strophe des Deutschlandlieds grölen, Opas Wehrmachtsorden in der Hausbar ausstellen, klobige Springerstiefel tragen oder sich durch Ernst Jünger quälen, um böse zu sein. Heute geht's fixer - mit Helene Fischer oder Xavier Naidoo.
























