(Künftige) Wohlstandsgewinne den Bürgern belassen, den Zugriff des Staates auf die Einkommen und Vermögen der Bürger und damit die (All)macht des Staates begrenzen, das ist eine Denkweise, die den meisten Politikern bis hinein in die FDP fremd ist.
Helmut Kohl wurde verspottet für sein Wort von „der Gnade der späten Geburt“, die ihn davor schütze, schuldig geworden zu sein. Ursula von der Leyen nimmt schamlos die Gnade der kompletten Unwissenheit für sich in Anspruch. Für die Aufgabe ungeeignet.
Es ist romantische Sehnsucht zu glauben, Klassenkampf und Nationalismus seien wirkungsvolle Antworten auf die zweite industrielle Revolution wie auf die erste. Die zweite fegt die herrschende Ordnung hinweg, die Nationalstaaten wie die vertraute Arbeitswelt.
Der Philosoph Egon Flaig sorgt sich um das Erbe der Aufklärung: Emanzipation wird rückgängig gemacht, Bildung und Bildungseinrichtungen zerstört. Frankreich sieht er heute an der Schwelle zum Bürgerkrieg.
Obszöner Reichtum des Staates bei Verarmung seiner Leistungsträger und Mittelschicht: Die Steuerpolitik der Groko ist ein Skandal, an den sich keine Partei wirklich heranwagt.
Wie in Baden-Württemberg hat auch der Landtag von Rheinland-Pfalz seine Finanzen in einem skandalösen Blitzgesetzgebungsverfahren kurz vor der Landtagswahl durchgepeitscht.
Das Ergebnis hatte Markus Lanz nicht geplant. Hamed Abdel-Samad erklärte den Deutschen ihre nicht gemachten Hausaufgaben.
Dem Aufruf der Grünen Giegold und Brantner ist ein Bildlogo mit zentraler französischer Symbolik (Die "Freiheit auf den Barrikaden") und der Europafahne vorangestellt. Deutschland findet auf dem Logo des Aufrufes nicht statt.
Drei Tage vor der Wahl im Homeland NRW kriegen die Parteien noch einmal die Gelegenheit, im TV ihre Positionen darzulegen und sich gegenseitig die Schuld zuzuweisen.
Geht es um ökonomische Zusammenhänge in deutschen Schulbüchern, dreht es sich meist um Fragen der Verteilungsgerechtigkeit, um Gefahren und Nachteile der Globalisierung und ein tendenziell negatives Unternehmerbild. Wohlstand kommt aus der Steckdose.
Seit einigen Jahren siedelt der Wolf wieder in Deutschland. Vermehrt sich rasant. Schäfer, Pferdezüchter und Viehzüchter klagen über immer höhere Verluste. Nicht nur in dünn besiedelten Gebieten rückt er auch dem Menschen auf die Pelle.
Frank Asbeck verdiente mit Solarworld viel Geld, sehr viel. Aber Solarworld will Insolvenz anmelden. Eine Menge Leute haben eine Menge Geld verloren. Zahlen tut die ganze Zeche der Steuerzahler, der nie gefragt wurde.
Jede Selbstverständlichkeit muss in der eigenen richtigen Weise kommentiert werden, damit auch ja niemand etwas missverstehen könnte. Die eigene Unfähigkeit zum selbstständigen Denken wird nicht wahrgenommen, aber auf die Mitmenschen übertragen.
Der andere "Sonntagskrimi". Es gab bei der Landtagswahl 73 Mandate, obwohl der Landtag nur 69 Sitze hat und es im Land ja auch nur 35 Wahlkreise gibt. Man braucht viel Scharfsinn, um diesen ungewöhnlichen Fall zu lösen.
Der Politologe Bassam Tibi hat den Begriff Leitkultur Ende der 1990er Jahre in die Debatte eingeführt. Besser gesagt: einführen wollen. Sie wurde auch bei Maischberger nicht geführt, weil in den grundlegenden Dingen keine Klarheit besteht.
Jede Gesellschaft braucht gemeinsame Wertevorstellungen, um existieren und sich entwickeln zu können. Werte sind nicht verpönte Relikte der älteren Generation, sondern sie sind Grundlagen der Demokratie, da sie Heimat schaffen.
Der Verfassungsschutzpräsident Maaßen sagt, die Deutschen müssen sich mental auf Anschläge einstellen - Gesundheits-, Rettungs- und Medizin-Organisationen bereiten sich und andere bereits sehr praktisch vor.
Wie das Familienministerium 100 Millionen für "Demokratieprojekte gegen Rechts" ausgibt, funktioniert das ganze Land in Selbstbedienung im Namen der guten Sache, der religiös aufgeladenen Idee einer neuen Weltordnung.
100%-Schulz im Hotelzimmer. Das Gesicht Ralf Stegners taucht auf und blockiert kurz den Fluss der Gehirnströme. Dann verfällt Martin Schulz in ein stummes Gespräch mit seinem zweiten Ich, dem Über-Schulz.
Deutschland steht in jeder Beziehung gut da. Und doch verändert sich dieses Land. Wer die Nachrichten verfolgt, wird Tag für Tag verblüfft. Leben wir wirklich noch in dem Land, in dem uns so vieles lieb und teuer war?
























