Weniger Rechtsradikale in der Bundeswehr

Während Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen immer neue Verdachtsfällen behauptet, sprechen die Zahlen des Militärischen Abschirmdienstes eine andere Sprache. Die "rechtsradikale" Verdachtsfälle nehmen ständig ab.

@ David Hecker / Getty Images
Während Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen immer neue Verdachtsfällen behauptet, sprechen die Zahlen des Militärischen Abschirmdienstes eine andere Sprache. Die „rechtsradikale“ Verdachtsfälle nehmen ständig ab. Das ergibt eine aktuelle Information des Amts für den Militärischen Abschirmdienst (MAD), die wir hier dokumentieren. Sie demonstriert eindrucksvoll die Vorneverteidigung der Ministerin: Nach dem Fall des vermutlich „rechtsradikalen“ Offiziers Franco A. verstieg sie sich leichtfertig zu der Behauptung, die Bundeswehr habe ein „Haltungs- und Führungsproblem“. Die Zahlen geben das nicht her. Doch statt sich zu korrigieren, skandalisiert von der Leyen ihre Behauptung und schickt immer neue Kontrollen auf die Stuben und in die Kantinen. Sie darf für sich den Titel Fake-Ministerin beanspruchen.
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Kommentare

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  • Heinz Stiller

    Diese MAD-Statistik ist ein ganz klarer Fall von mangelnder Wachsamkeit. Stalin hat dieses Problem in seinem Musterland damals auf ganz einfache Weise gelöst: Er gab dem NKWD vor, wie viele Volksfeinde sie in einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Gebiet zu fangen hätten – egal wie viele es da „wirklich“ gab. Sollten sie die Quote nicht erfüllen, würden sie selbst als Volksfeinde behandelt. Das wäre doch ein Vorbild für die Rechtenhatz unserer Ministerin, und wie sie den MAD anzuleiten hat.

  • schoeps

    Es gibt zahlreiche Schreiberlinge, die in den Startlöchern sitzen. Bessere Beobachtungsgabe, größeren Weitblick und bessere Kompetenzen. Nur die falsche Meinung. Man muss nur die Altparteien durch die Bank weg abwählen, dann ändern sich auch die Medien wieder.

  • S7

    Jetzt muss auch noch der arme Helmut dran glauben und wird abgehängt – ein Bauernopfer braucht man halt und der kann sich ja nicht mehr wehren…

  • CaptainCalvinCat

    Das zeigt dann ja wohl nur, dass das Problem in der „Truppe“ größer sein dürfte, als angedacht. Oder dass in der Truppe ein Haufen von merkwürdigen Vögeln rumhocken, die nicht ganz kapieren, warum der Vorwurf „Nazis in der Truppe zu haben“ was schlechtes ist. You make the call.

  • Kim Jong FUN

    Ui bitter, da ist die offizielle Amtliche Definition von rechts Radikalität wohl noch nicht auf dem Stand der Definition von von der Leyen;D.
    Der ist Rassist und Rechts ist eben schneller gesagt, als nachgewiesen.

  • Ralf Pöhling

    Angeblich für die in der Bundeswehr benutzten P8, G36 und G3, wobei letzteres eigentlich vor längerer Zeit ausgemustert wurde. Es soll sich um Munition aus Bundeswehrbeständen handeln. Ich halte das für völlig unmöglich, da selbst bei geringstem Schwund (ich meine damit 1 Patrone) üblicherweise die gesamte Kaserne umgekrempelt wird. NATO Munition ist gekennzeichnet und lässt sich problemlos von ziviler Munition unterscheiden. Sollte es sich bei dem Fund wirklich um NATO Munition handeln, muss sie dort platziert worden sein. Hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen.