Von den 74 Minuten Sendezeit (ARD-Angabe) gingen mehr als 60 drauf, um Urteile über Trump abzusondern und gegenseitige über die Anwesenden. Das ging nach dem berühmten Buchtitel aus: im Westen nichts Neues.
Wen ich vor sechs Jahren gewählt habe? Da bin ich mir nicht mehr sicher. Eines weiß indes ich genau: Von denen, denen ich damals meine Stimme gegeben habe, habe ich nie wieder etwas gehört – von den anderen auch nicht.
Die Einzelnen bei Correctiv mögen eigene Motivationen haben. In der Summe ist ihre Arbeit aber eine Schande nicht nur für den »Journalismus«. Dass so etwas in einem angeblich aufgeklärten Land wie Deutschland passieren kann, muss Grund zur Sorge sein.
Jede Identität entspringt nun einmal konzentrischen Identitätskreisen. Der Kern von Identität ist diejenige, die sich aus der Familie schöpft. Darum herum folgt als erster konzentrischer Kreis die Heimat, dann die Nation, dann Europa, dann erst ein Weltbürgertum.
Das Versagen der Personalauswahl der Bundeswehr wie bei Franco A., ist ein skandalöser Fall. Mit der Konzentration der Berichterstattung darauf vom höchst schwerwiegenden Beweis des skandalösen Versagens des BAMF abzulenken, ist noch viel skandalöser.
Immer wenn Wahlkampf ist oder kommt, geht es wieder um den schnöden Mammon. Und in der Zeit der Fake News ist noch das Letzte eine Nachricht. Jedenfalls, wenn es gegen die "Richtigen" geht.
»Düfte sind die Gefühle der Blumen«, meinte noch Heinrich Heine in seinem Reisebericht aus Deutschland aus dem Jahre 1824, »die Harzreise«. Inzwischen wissen Forscher mehr über die Intelligenz von Pflanzen.
Das Steuerprogramm der FDP ist eine Mogelpackung. Die Obergrenze soll nur für direkte Steuern gelten (dazu zählen insbesondere Einkommen- und Vermögensteuer), nicht für die zahlreichen indirekten Steuern (zum Beispiel Umsatz-, Strom- und Energiesteuer). ((Mit neuem Anhang.))
Die deutschen Meinungsführer-Medien berichten identisch eintönig und kommentarlos einer DPA-Meldung entlang. Stehen Muslim-Verbände weiter unter politischem Naturschutz?
Wer bei der "Fluchthilfe" hehre Ziele verfolgt und kriminelle unwissentlich unterstützt, ist schwer auseinanderzuhalten und wohl oft selbst für die dort Tätigen nicht durchschaubar. „Der Schlepper“ ist das Magazin des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V.
Bei der Landtagswahl in NRW 2012 zogen 237 Abgeordnete in den Landtag. Der hat aber nur 181 Plätze, und im ganzen Land gibt es nur 128 Wahlkreise. Journalisten, die das erklären können, sind an einer Hand abzuzählen. Meinungsforscher interessiert das nicht.
Der „Bildungssteilhang Baden-Württemberg“ endet dort, wo er beginnt, im Basislager, konkret: im Blick nach oben und bei der Entscheidung, in der kuscheligen Komfortzone unten weiterhin munter vor sich hinzuspaßen.
Langfristig orientierte Unternehmer wenden sich der Sicherung und dem Wachstum innerhalb ihres Leistungskorridors zu, Konsumenten der beruhigenden Erfahrung gewohnter Inhalte. So entsteht beider dauerhaftes Verhältnis.
Das Zusammenwachsen der Türken mit der deutschen Kultur hätte sicher viel länger gedauert als bei Italienern und Südslawen. Aber sie sollten durch „Integration“ neue Bürger werden, ohne mental Deutsche zu sein, „deutsch“, ohne deutsch zu sein.
Im Rahmen der nationalen Kraftanstrengung nicht abgeschoben werden hier gestrandete Taliban-Kämpfer. Die in Afghanistan auf die Bundeswehrsoldaten schießen und Sprengfallen legen. Schon das langlaufende Asyl-Verfahren sorgt für Aufenthaltsgarantie.
Dahinter steckt das zunächst lobenswerte Unterfangen, leseschwache Bürger „mitzunehmen“. Ob sich diese dann aber mitgenommen oder erst recht infantilisiert sehen, steht auf einem anderen Blatt.
Die Gewerkschaften als Vorfeldorganisation der SPD – hatten die Gründungsväter des DGB 1949 nicht vor. Sie wollten mit einer „Einheitsgewerkschaft“die Lehren aus der Weimarer Republik ziehen, in der Richtungsgewerkschaften sich auf's Heftigste bekämpft hatten.
Die Kombination aus Mittelschichtschrumpfung und qualifikationsarmer Zuwanderung überfordert das vergreisende Deutschland.
Morgen ist wieder 1. Mai. Ob Werner Faymann diesmal am Rand steht und Christian Kern zuschaut, wie letztes Jahr umgekehrt vor Faymanns Rücktritt? Wohin der Blick auf die Sozialdemokraten im Westen fällt, überall die gleichen Signale. Abstiegskämpfe.
Thomas de Maizière setzt an, kreist halb zurück, spricht die Gretchenfragen an, umschifft sie und hinterlässt am Ende den Eindruck von zuvor.
























