Wer gegen den Euro oder Kindesmißbrauch kämpft ist ein Nazi? Wie der grassierende Bekenntnisjournalismus deutscher Medien aus der Flüchtlingskrise einen Kampf gegen Rechts inszeniert und seine eigentlichen Aufgaben vergisst.
Die vorläufige Leistungsbilanz nach 9 Jahren und 10 Monaten Merkel; warum es Kanzlern gut tut, wenn sie rechtzeitig abgewählt werden: Ein kritischer Blick auf die von den Medien bejubelte Kanzlerin und die Vorteile der Demokratie; frei nach Popper.
Morgen wird in Griechenland gewählt. Dabei braucht Europa keine Gesetze oder Parlamente mehr, Europa handelt: Ein genauer Blick auf die Finanzierung Griechenlands zeigt, wie der Bundestag ausgehebelt wird - auch ohne gesetzliche Grundlage fließen Milliarden der Steuerzahler nach Athen.
Den offenen Grenzen für Zehntausende auf dem Weg von Ungarn durch Österreich nach Deutschland folgen nun geschlossene Grenzen Land für Land: von Serbien, Kroatien, Slowenien und Ungarn nach Osten bis zum Schwarzen Meer und nach Süden bis Griechenland und die Türkei.
Bodentruppen in den Irak - das ist die jüngste Forderung, um Bürgerkrieg und Fluchtursachen zu bekämpfen. Wäre das nicht auch eine Aufgabe für die vielen jungen Männer aus Syrien, die jetzt in Deutschland Asyl beantragen? Warum sollen deutsche Soldaten für Syrien sterben?
Bundesjustizminister Heiko Maas wird zum Zensurminister- Schlimmer noch: Er wird zum Gespött. Die einen fordern, Facebook soll jeden deutschen Kommentar löschen. Andere lachen, weil Facebook jetzt schon Satire blockiert.
Finnland hat noch kein Rückführungsabkommen mit dem Irak und Somaliland. Also schleusen die Menschenhändler Iraker und Somalis nach Finnland, wo das nationale Asylrecht Lücken hat.
Der Rücktritt wird als persönliche Aktion verschleiert, soll aber verdecken: Die Lage gerät außer Kontrolle und die Bundesregierung ist handlungsunfähig. Die Flüchtlingskrise wird Staatskrise.
Die meisten Journalisten lassen die gewalttätige Vergangenheit des von ihnen publizistisch überwiegend gut behandelten „Joschka“ in einem milden Licht erscheinen.
Europa kann zwei Megacitys an seinen Grenzen bauen statt Zäune. Europa kann klotzen statt kleckern.
Gute Gefühle und beste Absichten wirken sich verheerend aus, wenn sie die Wirklichkeit verleugnen. Angela Merkel hat durch ihr emotionales Hauruck-Handeln eine Staatskrise ausgelöst. Sie sollte zurückkehren zu Nüchternheit und Realpolitik.
Es soll ja Zeiten gegeben haben, da reagierten die Bürger mit Revolution und Revolte auf Steuererhöhungen. Vielleicht ist es Zeit, dass wir uns wieder an freiheitliche Wurzeln erinnern und Bäume der Freiheit pflanzen.
Der Justizminister setzt Facebook unter Druck, private Zensur-Polizisten gegen „Hass- Kommentare“ in Stellung zu bringen. Ein ungutes Unterfangen.
Die Flüchtlingskrise und die Folgen werden Deutschland die kommenden Jahre beschäftigen. Wir veröffentlichen bewusst kontroverse Beiträge zu Ursachen und Folgen. Demokratie lebt von der Diskussion, nicht von Bestätigung und Belehrung. Zum Auftakt ein Aufsatz von Tomas Spahn, der das Unsagbare fordert: Einen neuen Kolonialismus für zusammenbrechende Staaten Afrikas.
Rainald Becker wandte sich in den Tagesthemen gegen den Vorwurf, durch die zeitweiligen Grenzkontrollen würde „das Grundrecht auf Asyl“ außer Kraft gesetzt oder Flüchtlingen „eine sichere Heimstatt“ verwehrt, „wie Grüne und linke Gutmenschen jetzt wohl vermuten werden.“
Was sich im Zuge des Eintreffens Hundertausender in den Gesellschaften Europas abzeichnet, scheinen die Verantwortlichen nicht zu sehen oder nicht aussprechen zu wollen.
Die Flüchtlingspolitik zeigt eine hilflose, gelähmt, geradezu panische Regierung. Mit ihrer verkorksten Medienpolitik hat Merkel die Krise verschärft - sie versteht einfach nicht, wie Facebook, Twitter und diese digitale Welt funktioniert. Und Merkels Unfehlbarkeitsmythos ist zerstört.
In dieser Woche entscheidet die amerikanische Notenbank Fed über den Leitzins. Schon im Vorfeld knistert es vor Spannung. Zu Recht, denn wie auch immer das Ergebnis ausfällt, die Börsen dürften hektisch reagieren.
Putin greift massiv in den syrischen Bürgerkrieg ein. Die Folgen sind kaum übersehbar. Zu deutlich sind die Parallelen zu Afghanistan, in dem sich das damals noch sowjetisch geführte Russland eine der folgenschwersten Niederlagen seiner Geschichte holte
Erst duften alle kommen, nun werden die Grenzen geschlossen. Ob die Bundesregierung dieses mal vorher überlegt hat, was sie auslöst, werden die nächsten Tage zeigen.






















