Zeitlos, aber durch aus auch anregend: DER SPIEGEL diese Woche über unsere Vorgeschichte und Gerhard Schröder und das Versagen von Merkel und ihrem Innenminister.
Jungs sind die Bildungsverlierer im gendergeprägten deutschen Schulsystem. Das lässt nichts Gutes erwarten, wenn jetzt viele Flüchtlingskinder in die Schulen strömen, die durch Kinder aus sozialen Brennpunkten und mit Migrationshintergrund geprägt sind. Es ist der schauerliche Triumph einer gesellschaftlichen Umerziehung.
Wir sind ein Volk, das Gesetze liebt. Jetzt kommt dazu noch der sanfte Zwang des Nudgings. Dabei zeigt sich: Was wirklich richtig ist, entscheidet der Wettbewerb der Ideen, nicht der Vorschriften.
Die Medien sind zum Mainstream-Gesangsverein verkommen. Kommentatoren knien jetzt vor Merkel und verwechseln Mutti mit Mutter Theresa. ARD und ZDF machen aus Nachrichtensendungen Bekenntnisshows. Moderatoren sprechen pausenlos Reklameslogans. Wir sind Willkommenskultur-Weltmeister.
Europäische Quotenregelung? Das Gerede lenkt nur davon ab, dass Deutschland beschlossen hat, nicht mehr regiert zu werden. Sie kommt nicht, und wenn sie kommt, wirkt sie nicht. Wie albern ist das alles eigentlich?
Am Kernproblem des Sozialsystems, das Kinderlosigkeit materiell belohnt und Kinder großziehen materiell bestraft, ändert Zuwanderung nichts.
1983 war die bierernst gemeinte linke Parole vom Untergang Europas ein blöder ideologisch verblendeter, destruktiver „Witz“ und fatale Paranoia. Und heute?
Im Alpen-Adria-Raum verknüpft Edelgreißler Herwig Ertl als Dachmarke andere Spezial-Lieferanten in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien zu einem Netzwerk der Genüsse.
Voraussichtlich eine Million Flüchtlinge allein in diesem Jahr - und es können noch mehr werden. Das stellt die Gesellschaft vor ungeheure Probleme - und wirft viele Fragen auf, die die Bundesregierung bislang unbeantwortet lässt.
Durch eine Änderung des Grundgesetzes im Jahr 1994 im Namen der Gleichberechtigung von Mann und Frau wird der Mann hoheitlicher Benachteiligung überantwortet und von Geburt an in rassistisch-biologistischer Weise unter Generalverdacht gestellt. Damit ist der für undenkbar gehaltene Ausnahmefall eingetreten, dass das Grundgesetz selbst verfassungswidrig ist.
Vermögen ist nur sehr schwer Einzelpersonen zuzuordnen - der Familienbesitz ist die eigentliche Urform der Eigentums: Eine Streitschrift gegen die geplante Reform der Erbschaftsbesteuerung.
Was tun mit den Schulden der Welt? Nach der weltweiten Rekordverschuldung von Staaten und Privaten, im nächsten Schritt der dynamischen Geldmengenausweitung stellt sich unweigerlich die Frage nach der Stabilisierung - oder Crash.
Im Westen gilt: Nur der „hodenlose“ weiße Mann kann ein guter Mann sein. Auf das Durchgendern der ankommenden jungen männlichen Flüchtlinge von Amts wegen, zumindest nach der allerersten Notversorgung, wird verzichtet und dies, obwohl Gender geltendes Recht ist.
Erst unter den richtigen Vorzeichen kann etwas an sich Unschuldiges wie das Erben und Vererben überhaupt erst zum Zankapfel einer Neiddebatte werden. Man muss sich einiges zurechtlegen, um Erbschaften und Schenkungen für ungerechtfertigt zu erklären.
Erbschaftssteuerreform: Eine hitzige Gerechtigkeitsdebatte wurde da Ende letzten Jahres entfesselt, die seit dem schwelt und entlang dem Gesetzgebungsverfahren immer wieder hochlodert.
Dem freudigen, nicht nur freundlichen Willkommen vieler Deutscher für viele aus anderen Ländern kann nur die Ernüchterung des Wie Weiter folgen.
Gastbeitrag von Frank Lübberding - Heute präsentieren wir unter anderem einen bekannten Medienkritiker aus der Türkei: Den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu. Im Hauptberuf ist er allerdings Politiker. Wer hätte das gedacht?
Die extrem niedrigen Zinsen haben fatale Folgen, die Zentralbanken helfen sogar nach. Im schlimmsten Fall kommt es zur nächsten globalen Finanzkrise. Dagegen sollte man sich rechtzeitig wappnen.
Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ist in dieser Woche ein tolles Heft gelungen. Der Spiegel ist in dieser Woche so, wie er sein sollte. Mit vielen spannenden, interessanten und lehrreichen Themen.
Früher paukte man Englisch-Grammatik, heute zählt die richtige Aussprache, oder was man dafür hält. Was sagt das über uns aus?






















