Die schnell behauptete Trennung zwischen Islam und Islamismus funktioniert nicht, so unser Gastautor Tomas Spahn in einem Diskussionsbeitrag. Es geht nicht um persönliche Mitverantwortung - sehr wohl aber um das Benennen der ideologischen Wurzeln. Dieser Beitrag ist ein Einsteig in eine schmerzhafte Debatte, der sich gerade friedliebende und moderne Muslime ebenso stellen müssen, wie es Christen wenigstens streckenweise schon hinter sich brachten.
Es lohnt sich, Spitzenpolitikern der Opposition bei der Arbeit zuzusehen. Da wird das ganze Elend unübersehbar.
Der SPIEGEL ist in dieser Woche eine Empfehlung – wegen des grandiosen Nachrufs von Wolfgang Schäuble auf Helmut Schmidt.
Nicht einmal die vielen Toten von Paris können den amtlichen Diskurs in diesem Land beeinflussen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Einfach weiter, statt denken.
Eine oder mehrere Selbstmordattentäter sollten ihre tödliche Ladung im Stadion zünden.
Wer nicht die Macht hat zu schützen, hat auch nicht das Recht, Gehorsam zu verlangen.
Der Terror in Paris am Freitag, dem 13. November 2015, stellt die politischen Weichen neu – wohin, wissen wir noch nicht.
Frankreichs Präsident schließt die Grenzen seines Landes. Deutschland riskiert seit Wochen die unkontrollierte Einreise von Leuten, die Krieg führen gegen den Westen und für dessen Toleranz und Werte nur Verachtung und Hass übrig haben.
Nach den Attentaten in Paris stellt sich auch in Deutschland die Sicherheitsfrage neu. Die Illusion einer völlig grenzenlosen Gesellschaft ist nicht länger aufrecht zu erhalten. Der Islamische Staat steckt hinter den Anschlägen, sagt Präsident Hollande.
Akif Pirinçci setzt sich vor Gericht gegen deutsche Medien durch - wer will, kann daraus den Vorwurf der "Lügenpresse" gerichtlich bestätigt sehen. Sein Fall zeigt, was passiert, wenn Meinungsfuror auch sonst kühle Journalisten befällt.
Die Chancen der Union, nicht auch unter 30 Prozent zu fallen wie die SPD, sinken. Die Zeit der Volksparteien geht zu Ende.
Wer immer und wie auch immer Fehlentwicklungen der Flüchtlingspolitik anspricht, wird wegen falscher Wortwahl kritisiert: "Das stärkt doch bloß Pegida, löst Angst aus". Wo ist die Grenze zwischen angemessenem Sprachgebrauch und Sprechverbot?
Kaum bemerkt von der deutschen Öffentlichkeit sind in den vergangenen vierzehn Tagen einige Träume unter heftigem Knall geplatzt. Aber zugegeben: Der Knall war nur in Moskau zu hören. Es waren ja nur Putins Blasen.
Das hätte interessant werden können! Merkel-Dämmerung! Sogar die Kanzlerinnen-treue ZEIT hatte eine Erosion in Merkels Machtapparat diagnostiziert. Leider war’s nur ein Etikettenschwindel
Wolfgang Schäubles Wortbild von der Zuwanderungswelle als Lawine wird medial aufgespießt.
Der freie Gedanke und die freie Rede entziehen sich jeder politischen Macht, egal wie raffiniert und rücksichtslos diese vorgeht. Aber diesen Schluss müssen Sie aus Andreas Rödders Buch selbst ziehen.
In neuesten Meinungsumfragen erhält die AfD 8 - 10 Prozent. Das bedeutet in Wahrheit wesentlich höhere Zahlen, 34% der Union allerdings auch - im Moment.
Martin Schulz sagt Dunja Hayali im ZDF-Morgenmagazin, dass kurzfristig in der Politik fast nichts etwas bewirkt. In der Migrationsfrage schon gar nicht. Es ist eine Art Selbstaufgabe.
Die jetzt vorliegenden Berechnungen zeigen die hohe wirtschaftliche Belastung durch Flüchtlinge. Es kommt zu massiver Umverteilung von den arbeitenden deutschen Steuerzahlern zu den zugewanderten Transferempfängern.






















