Schmissige Auftritte ändern keine Politik. Nach dem CSU-Parteitag ist vor dem CSU-Parteitag.
Bringt es im Zeitalter von Internet und Rundfunk etwas, wenn ein Wochenmagazin seinen Erscheinungstag vorverlegt? DER SPIEGEL experimentiert damit. Er wird damit zur einzigen Tageszeitung, die nur einmal in der Woche erscheint.
Der Islam, nicht bloß der Islamismus, teilt die Menschheit in zwei Klassen: in Gläubige und Ungläubige. Dagegen helfen nur ein Glaubenssatz und zwei Stoßgebete.
Die Debatte über Europa morgen hat gerade erst begonnen: zwei Dokumente aus Frankreich und Ungarn - von einem Starautor und einem umstrittenen Politiker.
Nach der militärischen Niederlage des Islamistischen Terrors braucht es den Aufbau funktionierender Gesellschaften und Wirtschaften durch Syrer, Iraker und Nachbarn.
Update: Das ZDF-Kinderfernsehen "erklärte" den Jüngsten, am Terror seien die Franzosen wegen ihrer ehemaligen Kolonien selbst schuld. Nun haben andere Medien die Kritik auch aufgegriffen.
Das Gefühl macht sich breit, dem deutschen Establishment liegt nicht an der nahen östlichen Umgebung, es hat Mittelosteuropa zugunsten des Nahen Ostens abgeschrieben.
Wie mit Sprache Politik für unbegrenzte Zuwanderung gemacht wird und Kritiker zu Rechtsextremen abgestempelt werden sollen.
Die Dämonisierungstechnik des Establishments im Kampf gegen Rechts ist verdächtig und macht die Dämonisierer verdächtig. Der notwendige demokratische Kampf gegen Rechts geht anders.
"Ein Teil meiner Antwort würde Sie verunsichern." Der Satz des Innenministers wird zum geflügelten Wort, das die Hilf- und Ratlosigkeit der derzeitigen Bundesregierung offenlegt.
Im Fall Akif Pirinçci zeigt sich: Die neuen Medien gewährleisten einen Umfang an Meinungsfreiheit, wie er bisher nicht möglich war. Pirinçci ist kein Opfer, sondern hat unerträgliches Zeug geredet.
Der IS ist vital, frei in seinen Gedanken und macht was er will. Der Westen ist dagegen Gefangener seiner selbst und beschäftigt sich auf abwegigste Art und Weise mit seinen oft selbst kreierten Problemen. Der Kampf zwischen einem kleinen IS und einem gigantischen Westen ist in einem ganz anderen, als im üblichen Wortsinn, asymmetrisch.
Eine Analyse der IS-Strategie nachdem aus Angst vor einem Terrorangriff das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande am Dienstagabend in Hannover kurz vor Anpfiff abgesagt worden ist. „Wir haben konkrete Hinweise gehabt, dass jemand im Stadion einen Sprengsatz zünden wollte“, sagte Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe.
Kleingesellschaften in verschiedenen Dimensionen und Qualitäten.
Auch innerhalb der muslimischen Gemeinden beginnt jetzt die Diskussion, wie der Islam sich von den Hasspredigern und Befürwortern des Terrorismus lösen kann
Flüchtlinge haben nichts mit den Terroranschlägen zu tun, Flüchtlingspolitik aber schon. Die Absurditäten werden unter den grellen Blitzlichtern deutlich sichtbar.
Islamistische Terroristen haben uns in Paris auf schreckliche Weise vor Augen geführt, dass sich die zivilisierte westliche Welt in einem Krieg befindet. In einem Krieg, der einseitig von den menschenverachtenden Verbrechern vom „Islamischen Staat“ erklärt wurde. Ein Angriff, dem der Westen nur mit Geschlossenheit und Entschlossenheit standhalten kann.
Die schnell behauptete Trennung zwischen Islam und Islamismus funktioniert nicht, so unser Gastautor Tomas Spahn in einem Diskussionsbeitrag. Es geht nicht um persönliche Mitverantwortung - sehr wohl aber um das Benennen der ideologischen Wurzeln. Dieser Beitrag ist ein Einsteig in eine schmerzhafte Debatte, der sich gerade friedliebende und moderne Muslime ebenso stellen müssen, wie es Christen wenigstens streckenweise schon hinter sich brachten.
Es lohnt sich, Spitzenpolitikern der Opposition bei der Arbeit zuzusehen. Da wird das ganze Elend unübersehbar.
Der SPIEGEL ist in dieser Woche eine Empfehlung – wegen des grandiosen Nachrufs von Wolfgang Schäuble auf Helmut Schmidt.






















