Man müsste die Wahlen absagen. Denn die sind immer mit der Gefahr verbunden, dass die Falschen gewinnen. Und wohin kämen wir, wenn jeder Kreti und Pleti Politiker beschimpfen dürfte? Demokratie ist ewas Schönes, aber es muss eine Obergrenze geben!
Der neue "Kalte Krieg" hat viele Fronten, die sich quer durch Staaten und Gesellschaften ziehen. Globale Kriegsreisende (Söldner und Freiwillige) gehören dazu, Moral-Imperialismus wie ökonomische Globalisierung, ethnische wie religiöse Konfliktlinien. Und mitten in Europa schält sich eine weitere Gegensätzlichkeit als Antwort auf die Migrationskrise des neuen Kalten Krieges heraus.
Wen wählen? Wolfgang Herles kommt mir mit einem überraschenden Vorschlag. Nun ja, es geht nicht um einen Heilsbringer, sondern Herrn geringstes Übel. Was antworten? Welches Asyl in verzwickt-verkorkster Lage?
Wir dürfen gespannt sein, wie der Kakanien-Block das Verhalten der Kleinen gegenüber den Großen und Brüssel verändert. Ob - ist nicht mehr die Frage, "nur" wie. Die Karten in der EU und in ganz Europa werden neu gemischt. Wo Bewegung ist, sind auch Chancen. Nichts braucht der Kontinent dringender.
Die politische Linke steht vor der großartigen Situation, dass es im Bundestag außer der CSU keine einzige Partei gibt, die bereit wäre, ihr zu widersprechen. Dieser Zustand muss auf jeden Fall bewahrt werden, per fas et nefas, um jeden Preis. Wer könnte einer solchen Versuchung schon widerstehen? Es ist einfach zu verlockend. Schreibt Historiker Ronald G. Asch in seinem Offenen Brief.
Ganz am Beginn war da noch der bayerische Politiker mit den ...äh ... Artiku.. äh .. lations-Problemen, dann hat es plötzlich „Plopp!“ gemacht, und der Geist war aus der Flasche. Edmund Stoiber hat den Politiker ausgeschaltet und den Ede losgeschickt. Selbst Maybrit Illner verschlug es fast die Sprache.
Mit seinem Ansinnen an Griechenland, die EU-Außengrenze zu sichern, will Österreichs Außenminister Kurz nichts anderes, als Kanzlerin Merkel auf EU-Ticket von Osman Erdogan möchte - bloß von der anderen Seite des Mittelmeeres. Wenn Wiens Westbalkanverbündete an der griechischen Nordgrenze tun, was Griechen und Türken noch hintertreiben, erhöht das den Druck auf diese beiden Zentren der Fluchtindustrie.
Wie jedes Jahr ist der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, was seine Zurechtbiegungen und Auslassungen (Armut statt Armutsgefährdung und Vernachlässigung des realen Wohlfahrtsniveaus), aber insbesondere seine immer gleichen Schlüsse betrifft (mehr Staat), auch 2016 ein selbstausgestelltes Armutszeugnis.
Die zunächst wenig versprechende Runde wurde zum interessanten Schlagabtausch, der Ex-Pegida-Mann zusammen mit dem Schauspieler bildete das Volk in der Runde. Die SPD-Frau wirkte ein bisschen verloren. Laschet steht unbeirrbar hinter Merkel. Ramsauer ringt sich erst zum Schluss durch: die europäische Lösung kommt nicht, dann ist ihm die unter Österreichs Führung lieber.
Große Empörung derjenigen, die so gerne wegzensieren, als das, was SIE für wichtig und wertvoll hielten, den eigenen Zensurforderungen zum Opfer fiel. Der Justizminister reagierte umgehend, schnell wurde die Seite wieder entsperrt. Im Kampf gegen "rechte Hetze" wird barrierefreies Denunzieren und Selbstjustiz eben auch mal von oberster Stelle gefördert.
Für CSIRO-Chef Larry Marshall kommt es jetzt darauf an, sich damit zu befassen, wie die Folgen einer Klimaveränderung in den Griff zu bekommen seien. Dafür benötige die CSIRO aber neue Leute. Fraglich, ob diejenigen, die bisher immer nur gemessen und gemessen haben, die Richtigen seien.
Für die Politik hat die Polizei keinen angemessenen Stellenwert. Doch jetzt, wo die Innere Sicherheit Konjunktur hat, kann die Polizei auf die Politiker und vielleicht auch ein wenig auf die Justiz zählen - und hoffentlich nicht wieder nur vorübergehend. Ex-Kommissar Norbert Zerr erzählt über seinen Beruf, was viele nicht wissen.
Lassen Sie den Rest in Europa nicht im Stich. Inspirieren Sie, provozieren Sie und verändern Sie Europa weiterhin. Der Rückzug wäre ein falsches Signal und würde die Europäische Union noch stärker den Zentralstaatlern und Geldausgebern überlassen. Das würde letztlich auch Großbritannien schaden. Denn ein Rest-Europa, das noch weiter zurückfällt, weil es nicht auf Marktwirtschaft, Recht und Freiheit setzt, schadet mittelbar auch Großbritannien.
Unter amerikanischen Bedingungen könnten in Deutschland ein Unternehmer wie Carsten Maschmeyer, ein Schauspieler wie Til Schweiger, eine Kirchenfrau wie Margot Käsmann oder ein Weltenerklärer wie Michel Friedman sich berufen fühlen, uns zu regieren. Dann doch lieber Angela Merkel oder Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier oder Ursula von der Leyen.
Je entwickelter die Kultur, desto weniger lächelt sie. Je ärmer sie ist, desto mehr ist das Lächeln in der Kultur integriert. Die Kulturen, die nichts zu lachen haben, die haben eben Zeit zu lächeln. Klaus-Jürgen Gadamer schaut lächelnd hin.
Wer immer wieder die Moralkeule schwingt und dabei „Anstand“ einfordert, könnte sich am Ende selbst die Frage stellen lassen müssen, wie anständig er ist. Nicht zuletzt dann, wenn der Anständigste aus den eigenen Reihen seinen Anstand längst an der Garderobe eines befreundeten Autokraten abgegeben hat.
Klimaschutz ist das Primärziel der Energiewende. Bislang hat es in dieser Hinsicht keine Fortschritte gegeben. Auch in Zukunft wird der Ausbau volatiler Quellen nicht helfen. Auf der Grundlage der gegenwärtigen Energiepolitik können Emissionen nur reduziert werden, wenn der Stromverbrauch massiv sinkt.
Prognosen sind in der Regel negativ. Trifft die vorhergesagte Katastrophe ein, sonnt sich Kassandra im Glanze, richtig geweissagt zu haben. Geht es der schlimmen Vohersage entgegen gut aus, sind alle so froh, dass sich niemand um Kassandra kümmert. Dem, der Positives prognostiziert, droht kein späterer Ruhm, sondern der Hohn und Spott der Gegenwart. Diese Herausforderung lockt.
Es war ein wahrlich schrecklicher TV-Abend mit Frank Plasberg, und das Wort eines italienischen Dichters kommt einem abgewandelt in den Kopf: Ihr, die ihr das gesehen habt, lasst alle Hoffnung fahren! Wer Ohren hatte zu hören, der weiß, das handelnde Personal bekommt die Flüchtlingskrise nicht in den Griff. Nicht heute, nicht morgen, nicht dieses Jahr.
Clausnitz ist unerträglich - und auch jene, die in ihrer Unerbittlichkeit und Besserwisserei, ihrer Anklagerei und ihrem aufgeblasenem linkspolitischen Gestus vor allem eines organisieren: Dass die Mehrheit der noch denkenden, die fürsorglichen Menschen der Mitte als Regulativ nichts mehr taugen.


































