Wie Frau Szekely die Abschaffung des Mannes vom Beginn der Industrialisierung über die zwei Weltkriege und ihre Folgen bis heute entwickelt, besticht mit viel Einsicht und öffnet die Augen für Übersehenes und Verdrängtes. Und das absolut Psychiatrie-frei.
Aus gegebenem Anlass Textstellen mit kurzen Kommentaren aus der programmatischen Schrift „Milestones“ des Chefideologen der Muslimbruderschaft Sayyid Qutb (1906-1966) von Barbara Köster. Die Exzerpte geben Auskunft über die Haltung des politischen Islams zu Aspekten, die westlichen Gesellschaften wichtig sind. Qutbs Schriften kursieren heute in muslimischen Ländern in hoher Druckauflage und auch auf Audiomedien für die analphabetische Bevölkerung.
Sineb El Masrars Buch „Emanzipation im Islam – Eine Abrechnung mit ihren Feinden“ ist derzeit nicht zu kaufen: Das Landgericht München hat dem Antrag auf Einstweilige Verfügung der radikal-islamischen Bewegung Milli Görus stattgegeben. Politik, Justiz, linke Toleranzwächter – machen sich zu Komplizen der reaktionären Kräfte des Islams. Als stünden die wenigen progressiven Kräfte im Islam nicht ohnehin schon auf verlorenem Posten.
Endlich ist die Chose durchschaut! Die wollen einen mürbe machen, bis das Hirn zerbröselt! Bis jeder flieht, wo immer die Worte „Flüchtlinge“ oder „Integration“ aus Politikers Mund durch den Äther hallen. Diese Reizworte sollen wirken wie Allergene – wer mit ihnen in Berührung kommt, kriegt einen Anfall und schaltet weg.
Als „Faktencheck“ tituliert die Bundes-SPD ihre jüngst veröffentlichte Stellungnahme zur „Islamkritik der AfD“. Um dann statt Fakten unhaltbare Thesen zu präsentieren, die nur ein Ziel haben: Jegliche Islamkritik zu unterbinden. Religionskritiker Tomas Spahn antwortet in einem persönlichen Brief.
Die Krise von Regierung und Parteien ist nicht zu wenig „Brot und Spiele“, sondern zu wenig Vertrauen in die Fähigkeit jedes Einzelnen, sein Leben so zu gestalten, wie er oder sie es möchte. Nicht zuletzt durch Sparen, das lohnt.
Bei Maischberger warteten gestern alle vergeblich darauf, dass die Initialzündung der Staatsaffäre durch die Kanzlerin selbst zur Sprache gekommen wäre. Woraus ich die Schlussfolgerung ziehe, dass wir uns noch mehr als um die Freiheit in der Türkei über den Untertanengeist in Deutschland sorgen müssen.
Eigentlich müssten die Europäer die Regeln der Globalisierung mitschreiben – anders können wir mit unserem global immer bedeutungsloser werdenden Anteil an der Weltbevölkerung nicht bestehen, argumentiert Finn Meurer.
In den 1970er Jahren hat sich in der Theaterwelt eine tiefgreifende Veränderung vollzogen: Das Regietheater ist auf den Plan getreten, die Theaterhäuser mischen sich immer mehr einseitig politisch ein. Warum soll ich noch ins Theater gehen, wenn ich dort “Teil einer Gesinnungsgemeinschaft” sein soll, fragt Ingrid Ansari.
Der Satirestreit ist ein Nebenkriegsschauplatz. Im Kern ging es um die Flüchtlingspolitik mit der Kanzlerin als Protagonistin. Einen klaren Sieger oder Verlierer um die Obergrenze, unwiderruflich mit dem Namen Merkel verknüpft, gibt es nicht. Klemens Volkmann sieht nur Pyrrhus-Sieger.
Von einer großen historischen Bewegung ist am Ende nur eine Truppe von Selbstdarstellern, Glücksrittern, Überforderten und Raffgierigen geblieben. Und eine Partei ist zu allererst die Summe ihrer Individuen – und dann erst ein Programm.
Statt die private Vorsorge besser als bisher zu fördern und das Renteneintrittsalter flexibler zu gestalten, will Schwarz-Rot einen Schritt zurück in Richtung des Vollkasko-Rundum-Versorgungsstaats. Die Rückabwicklung der Rentenreformen führt nicht ins Paradies, sondern ins Desaster.
Die Islam-Debatte hat Fahrt aufgenommen. Der Islam als Offenbarungs- und Gesetzesreligion durchdringt alle Lebensbereiche. Was heißt es, wenn von den hier lebenden Muslimen verlangt wird, diesen Anspruch aufzugeben und in die Reihen der Konfessionen, in die Privatheit zurückzutreten? Fragt Ingrid Ansari.
Die Debatte über die Rolle des Islams in der westlichen Gesellschaft wird hitzig. Wir dokumentieren einige Beträge, die sich mit der Rolle des Islams als Religion und Ideologie kritisch auseinandersetzen und analysieren, was dies für das Zusammenleben und die Zivilgesellschaft in Deutschland bedeuten könnte.
Der Reflex kommt prompt. Alle Parteien, viele Verbände und Medien stürzen sich, bewaffnet mit Art. 4 GG, der Religionsfreiheit, auf die AfD: Die Partei sei verfassungswidrig, rechtspopulistisch, brandstiftend, demokratiefeindlich und mit der NSDAP zu vergleichen. Denn die AfD will Vollverschleierung, Minarette und den Ruf des Muezzin verbieten. Doch erstmal muss geklärt werden, was Religionsfreiheit meint und will.
Den Bundespräsidenten direkt wählen? Österreich macht es vor. In einem Serien-Duell stellte der Staatsfunk ORF fünf Kandidaten an einem Abend so oft zu zweit gegenüber, bis jeder gegen jeden dran war. Erfrischend, gemessen am Parteien-Gemauschel in Berlin. Und ein starker Präsident könnte das Gegengewicht zur Zersplitterung der Parteienlandschaft bilden.
Was wir seit 1750, dem Beginn der Industrialisierung, an Klimaschwankungen erlebt haben, liegt im natürlichen Schwankungsbereich. Vor der Industrialisierung gab es weitaus heftigere Klimaausschläge als danach.
Ist Integration das, was Migranten leisten müssen - oder was die Einwanderungsgesellschaft anzubieten hat wie eine der üblichen Sozialleistungen? Bei Plasberg zeigt sich ungewollt, wie sich die Maßstäbe verschoben haben.
Warum ist der Clinton-Clan, der in Amerika seit den siebziger Jahren unterwegs ist, nicht gleich am ersten Tag von den Leakmedien gemeinsam mit Putin als Trophäe präsentiert worden? Tut es den politisch korrekten Medien leid, Clintons Präsidentschaftskandidatur ein bisschen zu beschädigen?
Wladimir Putin stellt eine mindestens 200.000 Mann starke „Nationalgarde“ auf, die ihm unmittelbar unterstellt ist. Schwächezeichen oder Schritt zur Neuordnung der persönlichen Macht?






























