Völkermord an den Armeniern

Die Erdogansche Politik steht in krassem Widerspruch zur Forderungen der Türkei, EU-Mitglied zu werden. Jetzt löschte die EU auf ihrer Website die Ankündigung eines von ihr subventionierten Sinfonieorchesters, das den Völkermord an den Armeniern zum Thema macht. Erdogan hatte interveniert: Es gibt den türkischen Völkermord nicht, die Vokabel „Genozid“ sei eine Beleidigung.

VON Bettina Röhl | 26. April 2016
Einbruch der Wirklichkeit

Wie schnell es doch gehen kann. Noch vor wenigen Wochen spielte Geld keine Rolle, gar keine. Deutschland kann die ganze Welt retten, und das bisschen Renten sollten Flüchtlinge für uns retten. Und plötzlich reden wir über Altersarmut und schieben die Löcher von Links nach Rechts.

VON Roland Tichy | 26. April 2016
Opa Nahles macht Rentenpolitik

Opa Nahles macht die Rente - Salvatore Genovese dagegen plädiert für einen Paradigmenwechsel in der Altersvorsorge: Insbesondere Jüngere müssten den Paradigmenwechsel einfordern. "Verlassen wir uns jeder auf uns selbst, was mit dem eigenen Geld geschieht, damit jeder individuell durch Sparen seine Altersvorsorge bestreiten kann."

VON Gastautor | 25. April 2016
Scheinmoral

Serdar Somuncu erklärt uns die Liebe der Türken zu Erdogan, der so erfolgreich die Sehnsucht nach einem Wiedererstarken der großen Türkei nach osmanischem Vorbild bedient, und den Stolz und die Leiden des Autokraten Erdogan - "getrieben von einer Rachsucht, die sich in den Monaten seiner Gefängnishaft angestaut zu haben scheint und die er jetzt auf ähnliche Weise all denen zurückzahlt ...“

VON Gastautor | 25. April 2016
Wer solche Feinde hat, braucht keine Freunde

In Österreich selbst führt der ORF in Verkennung der Wirkung seiner Feindschaft gegen Hofers FPÖ die Truppe der Unterstützer Hofers an, gefolgt von den harten Anhängern der Grünen und Roten, den gewohnten Stimmen der politisch Korrekten aus Gewerkschaften und Kirche - kurzum allen, die einen blauen in der Hofburg ebenso wenig sehen wollen wie einen Kanzler Strache.

VON Fritz Goergen | 25. April 2016
Email-Debatte Heller und Tichy

Peter Heller sagt, die Käufer entscheiden, nicht politische Vorgaben trotz Subventionierung - und das E-Auto bietet keine Vorteile. Roland Tichy: Es geht bei SUV und E-Auto nicht um Technik, Ökonomie oder sonst was, sondern nur um Lifestyle. Gefühl. Nicht um technische Daten. Roland Ticky denkt, daher wird das E-Auto gewinnen.

VON Dokumentation | 25. April 2016
Wende in Wien

In Österreich sortiert sich die Parteienstruktur neu. Die FPÖ setzt sich an die Stelle der SPÖ. Nutzt die ÖVP die Stunde nicht für eine Reform an Haupt und Gliedern, ist ihr auch nicht zu helfen. Die Berliner Republik sollte genau hinschauen: auf die Zeichen an der Wand.

VON Fritz Goergen | 24. April 2016
Die wievielte Chance?

Zwei Lager stehen sich in Deutschland und Europa unversöhnlich gegenüber: die des politisch-kulturellen Laissez-Faire der Beliebigkeits-Gesellschaft mit staatlich garantierter Rundum-Versorgung auf immer niedrigerem Niveau und die wenig sichtbaren Kräfte von Freiheit und Selbstverantwortung. Die Chancen der Krise gehören den Freunden der Freiheit. Einen unangefochtenen politischen Arm haben sie bisher in ganz Europa nicht.

VON Fritz Goergen | 24. April 2016
Frankfurter Allgemeine WOCHE Nr. 1, NZZ am Sonntag Nr. 17

Drei, vier gute Stücke! Dann macht die neue Frankfurter Allgemeine WOCHE Sinn, und mit Wirtschaft lockt ein Wochenfeld, das derzeit unbearbeitet ist. In der NZZ am Sonntag, warum am Ende The Donald UND Hillary vielleicht gar keine Kandidaten sind und andere Einsichten. Für Sie gelesen von Roland Tichy und Fritz Goergen.

VON Roland Tichy | 24. April 2016
Blick zurück – nach vorn

"Wir schaffen das“: BAMF-Chef Weise hat die hochinteressante Idee, Flüchtlinge sollen ihre Ausbildung ohne schriftliche Prüfung abschließen, weil es da oft hapert wie bei manchen Ärzten beim leserlichen Ausfüllen des Rezeptblocks. In München-Haar wird ein Afghane als Nichtschwimmer Bademeister. Geht doch!

VON Stephan Paetow | 24. April 2016
Serie: Zukunft der Mobilität

Martin Voigt fährt Elektroauto. Eins mit einem Benzinmotor als Reichweitenverlängerer. Schon bei doppelter Reichweite und einer dreiphasigen beschleunigten Lademöglichkeit würde er auf den Benzin-Reichweitenverlängerer ganz verzichten. Dazu Roland Tichy: Schlägt Life-Style die Physik? Warum das E-Auto trotz Schwächen so populär ist. Laut Greenpeace ist es klimapolitischer Nonsense. Wer hat Recht?

VON Gastautor | 24. April 2016
Wie Kunst verhungert und sich zur Marketingaktion aufplustert

Was tun wir für Geld? Das fragt die Manifesta 11. Dreissig Künstler geben Antwort, so der französische Autor Michel Houellebecq durch totale Körperdiagnostik. Wollen wir das wissen? Oder soll Leere Event werden? Ein Vorblick auf eine mediale Sensation, in der Kunst zum Marketinggag eingeschmolzen wird von Wim Setzer.

VON Gastautor | 23. April 2016
Teil 1 von DAS GUTE UND DAS BITTERBÖSE

Wenn sich in der Politik die Moral über die Realität erhebt, rückt die Realität die Moral irgendwann zurecht. Oder die Gesellschaft scheitert an ihrer irrealen Moral. Und dann stellt sich die Frage, was ist gut und was ist böse, ganz neu. Klaus-Jürgen Gadamer in mehreren Folgen über DAS GUTE UND DAS BITTERBÖSE.

VON Klaus-Jürgen Gadamer | 23. April 2016
Teil 2 der Serie zur Zukunft der Mobilität

Ob Dampfschiff oder Eisenbahn, ob Automobil oder Flugzeug: Neue Mobilitätssysteme waren immer dann erfolgreich, wenn sie den Austausch von Waren und Ideen beschleunigten und dadurch Wohlstand schufen. Wer nach der Mobilität der Zukunft fragt, sollte nach Lösungen suchen, die vergleichbare Wirkungen haben können. Im zweiten Teil unserer Serie zum Thema wird mit dem Bodeneffektfahrzeug eine solche Option vorgestellt.

VON Peter Heller | 23. April 2016
Brief an den Blogwart

Merke: Charlie Hebdo war niemals Mainstream. Je suis Charlie dann schon. Im Mainstream wird nicht diskutiert. Nur mitgeschwommen. Schwillt der Mainstream zu stark an, überflutet er diejenigen, die nicht dem Mainstream folgen. Deshalb benötigt die Demokratie Deiche gegen den Mainstream. Talkshows sind Wasserstandsmeldungen des Mainstreams.

VON Wolfgang Herles | 23. April 2016
Dasa Szekely über die Großkrise des Mannes

Wie Frau Szekely die Abschaffung des Mannes vom Beginn der Industrialisierung über die zwei Weltkriege und ihre Folgen bis heute entwickelt, besticht mit viel Einsicht und öffnet die Augen für Übersehenes und Verdrängtes. Und das absolut Psychiatrie-frei.

VON Fritz Goergen | 22. April 2016