CO2 – Das arme Molekül

Was wir seit 1750, dem Beginn der Industrialisierung, an Klimaschwankungen erlebt haben, liegt im natürlichen Schwankungsbereich. Vor der Industrialisierung gab es weitaus heftigere Klimaausschläge als danach.

Was hat es euch getan? Laßt es doch in Ruhe das tun, was seine Aufgabe ist, nämlich den wichtigsten Grundbaustein für Bäume, Pflanzen und Gräser zu liefern.

Ein kleines Molekül ist in Verruf geraten, wird von allen Seiten beschimpft und für das Übel der Welt verantwortlich gemacht. Es dürfte kein anderes Molekül geben, bei dem selbst gestandene Wissenschaftler sich zwanghaft verpflichtet sehen, wie Roboter das CO2 als Hauptschuldigen bei der vom „Menschen gemachten“ Erderwärmung als Supergau an die Wand zu malen.

Man findet es kaum in der Erdatmosphäre. Kein Wunder, es ist ein Spurengas, also nur in winzigen Spuren vorhanden.

Man stelle sich eine Million weiße Tischtennisbälle vor – darunter gerade einmal 400 rote. Das sind die berühmten 400 ppm CO2 Gehalt in der Luft, die gerade die Erde ins Kippen bringen sollen, glaubt man den Klimaalarmisten.

Oder anders ausgedrückt: 0,04 Prozent schweben in der Luft. Darum einen solchen Wirbel? Deshalb gerade ein Land in den wirtschaftlichen Abgrund führen?

Was soll das grüne Blatt sagen? Der Baum? Sämtliche Pflanzen? Die benötigen Kohlenstoff dringend als Baustoff für seine Äste, seinen Stamm und seine Blätter. Ohne könnten die nicht existieren. Den holen sie sich aus dem bösen CO2 in einer äußerst trickreichen Reaktion aus der Luft. Photosynthese – davon hat wohl jeder schon einmal gehört; das ist der bedeutendste und wohl älteste chemische Prozess auf der Erde. Ohne ihn gäbe es keine Leben, gäbe es uns nicht. Nur mit dieser Reaktion kann die Energie der Sonne umgewandelt, können Wälder, Sträucher und Pflanzen aufgebaut werden.

Das Verblüffende: Dieser Prozess funktioniert auch in den Meeren bei den grünen Algen. Auch die produzieren Sauerstoff. Gleichzeitig kann das Meer ungeheure Mengen an Kohlendioxid aufnehmen. Je mehr in der Luft ist, desto mehr nehmen die Wasser der Ozeane auf.

Gutes CO2

Wie von Wunderhand geführt fügen sich dabei Kohlendioxidmoleküle mit Wasserstoffmolekülen zusammen. Die Energie des Lichtes ist die treibende Kraft für diese Reaktion. Die findet in einer trickreich aufgebaut chemischen Fabrik statt, den Chloroplasten. Zuständig für die Aufnahme von Sonnenlicht ist ein Farbstoff, Chlorophyll. Der ist grün, daher sind die Blätter auch grün. Es entstehen Stärke und Sauerstoff. Den Sauerstoff stößt das grüne Blatt als Abfallprodukt aus.

Für uns wiederum der ungeheuer nutzbringende Effekt und die einzige Möglichkeit in der Natur, Sauerstoff zu produzieren. Ohne Baum, Blatt und Gras kein Leben.

Doch die Pflanze hat dabei eigentlich etwas anderes vor, als uns mit Sauerstoff zu versorgen: Sie will wachsen. Deswegen benutzt sie die Energie in einer zweiten Reaktion, der sogenannten Dunkelreaktion, dazu, um energiereiche organische Verbindungen aufzubauen. Es sind vor allem Zucker und Aminosäuren.

Die Photosynthese ist also der grundlegende Prozess, von dem alles Leben auf der Erde abhängt. Nur durch die Photosynthese kann die Energie des Sonnenlichts in chemisch gebundene Energie umgewandelt werden. Die Photosynthese produziert die energiereichen Stoffe sowohl für den Stoffwechsel der Pflanzen selbst und stellt gleichzeitig den Sauerstoff bereit.

Und die benötigt dringend CO2 als Rohstoff. Das Molekül entsteht bei jeder Verbrennung. Auch wir atmen CO2 aus. Ohne diesen wesentlichen Baustein geht nix.

Doch dieses Spurengas soll jetzt unsere Welt gefährden. Und da man wie bei jeder Religion alles immer nur oft genug wiederholen muss, damit es die Menschen glauben, dröhnt seit Jahren der immergleiche Unsinn über unseren schönen Planeten. Mittlerweile kann jede mittelmäßig begabte grüne Hauptschullehrerin den CO2-Antiterror schüren. Wie tibetanische Gebetsmühlen leiern mittlerweile Dreijährigen runter: „CO2 wollen wir weghaben!“.

CO2-Propaganda

Greenpeace & Co haben schon früh entdeckt, dass man mit dem CO2-Alarm viel mehr verdienen kann als mit doofen Eisbären, die langweilig über die letzten Eisschollen tappen. Die sind abgeschrieben ebenso wie Wale, die für einen Alarmkonzern auch kein lohnendes Geschäftsmodell mehr sind.

CO2 ist viel besser. Das sieht keiner, weiß keiner, riecht keiner. Man kann einen ungeheuren Popanz um das arme Molekül aufbauen. Man kann sogar Kredite erfinden, Kohlenstoffkredite. Die sind noch viel besser als die gewagten Konstruktionen, mit denen Finanzakrobaten mal eben das Weltwirtschaftssystem aufs Kreuz legen. Finanzhaie allerdings sind böse, Klimakreditjongleure gut. Die wollen uns vor dem Weltuntergang bewahren. Die haben nicht zu befürchten, an den gesellschaftlichen Pranger gestellt zu werden.

Doch ein kleiner Blick in die Klimageschichte genügt: Der Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre schwankte im Verlauf der Erdgeschichte beträchtlich. Es gab Zeiten, in denen ihr Anteil sogar 6.000 ppm betrug – also drastisch höher als die „gefährlichen“ 400 ppm.

Und: Je höher der CO2 Gehalt, desto stärker das Wachstum der grünen Pflanzen. Folge: Die grüne Blattmasse auf der Erde entwickelte sich prächtig.

Auch im Augenblick wird unser blauer Planet Erde wieder grüner. Denn der CO2-Gehalt steigt seit 150 Jahren leicht an. Satellitenbilder zeigen mehr grüne Flächen. Die Ernten werden besser.

Dazu ein kleiner Geheimtipp aus dem Gewächshaus einer Gärtnerei. Wenn der Gärtner seine Pflanzen schneller wachsen lassen will, erhöht er den Gehalt an Kohlendioxid in seinem Gewächshaus. Die Pflanzen freuen sich über die Rohstoffe und werden deutlich schneller Blattmasse bilden und besser wachsen.

Das funktioniert auch im Aquarium. Darin befinden sich häufig Wasserpflanzen. Hier ein wenig CO2 dazugegeben – fortan gedeihen auch diese Pflanzen prächtig.

Also: Warum, verdammt noch mal, warum soll das Zeugs unbedingt weg?

Es soll den Untergang der Welt hervorrufen – doch die Welt ist darauf aufgebaut. Zumindest die organische Welt, also die Welt, aus der alle Lebewesen bestehen.

Keine Korrelation zwischen Temperatur und CO2-Gehalt

Das CO2 ist auch nicht für eine wie auch immer geartete Erwärmung der Erde verantwortlich. In der Erdgeschichte schwankten nicht nur der Gehalt an CO2, sondern auch die Temperaturen. Und – das ist wichtig – unabhängig voneinander.

Der Physiker Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke (i.R.) hat sich die Mühe gemacht, Temperaturreihen anzusehen und in Fachveröffentlichungen publiziert. Man kann sie relativ gut an Eisbohrkernen, Baumringen und Sedimenten ablesen. Sie verlaufen häufig in Zyklen.

Lüdecke: „Wir haben den De Vries / Suess-Zyklus näher untersucht, der für uns heute wohl am interessantesten ist. Er hat nämlich eine Periode von rund 200 Jahren, und dieser Zeitraum interessiert uns ja gerade. Es ist etwa der Zeitraum von Beginn der Industrialisierung bis heute.

Aus der guten Übereinstimmung des De Vries / Suess Zyklus mit der Temperaturentwicklung bis zurück zum Jahre 0 n.Chr. und sogar weiter in die Vergangenheit folgern wir, dass dieser Zyklus nicht plötzlich aufhört, sondern auch zukünftig fortbesteht. Wenn man ihn theoretisch weiterführt, müsste es eigentlich bald wieder kühler werden.“

„Bis jetzt sehen wir von einem deutlichen globalen Abkühlen allerdings noch nichts. Seit 18-20 Jahren herrscht aber immerhin bereits Stillstand in der globalweiten Temperaturentwicklung. Dies ist ein bemerkenswerter Widerspruch zur angeblichen Erwärmungswirkung des zunehmenden menschgemachten CO2 und wird für den Klima-Alarmismus immer bedrohlicher. Es wird jetzt spannend, wie es in den nächsten 10, 20 Jahren mit den Temperaturen weitergeht.“

Entscheidend ist: „Es gibt keine Korrelation zwischen Temperatur und CO2-Gehalt. Die Erde war vor etwa 450 Millionen Jahren schon einmal total vereist mit sehr hohen CO2-Werten. Umgekehrt gab es kleine CO2-Werte bei wesentlich höheren Temperaturen als heute vor etwa 90 Millionen Jahren.“

„Was wir seit ungefähr 1750, also seit Beginn der Industrialisierung, an Klimaschwankungen erlebt haben, liegt meilenweit innerhalb des natürlichen Schwankungsbereichs des Klimas, wie wir ihn aus den Zeiten davor kennen. Vor der Industrialisierung gab es weitaus heftigere Klimaausschläge als danach.“

„Es gibt nicht die geringste wissenschaftliche Berechtigung zu behaupten: Hier sehen wir ungewöhnliche Klimaentwicklungen, die eigentlich nur vom Menschen kommen können. Nicht zuletzt belegen dies sogar der Weltklimarat (IPCC) und jedes meteorologische Lehrbuch: Es ist keine Zunahme von Extremwetterereignissen in den letzten 150 Jahren feststellbar.“

Also letzte Aufforderung: Lasst das gute Kohlendioxid-Molekül in Ruhe! Wir brauchen es.

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