Dass es sich bei der Petition zum Referendum gegen den Brexit um einen Fake handelte, sollte eigentlich früh jedem klar gewesen sein: Nicht so Medien, die wollen, dass die Petition real ist. Die Fakten haben den Wünschen zu folgen.
Häppchen und Riesling, nachdem Stock-Star Enoch zu Guttenberg die Totenmesse von Anton Dvořák dirigierte, das ist für Mainhatten doch der richtige Rahmen, um die Business-Linien in die Zukunft zu ziehen.
Die Brexit-Kampagne hat vor allem eines gezeigt: Volksentscheide sind die Stunde der großen Vereinfacher und geschickten Demagogen. Boris Johnson, der den Brexit benutzte, um den Exit seines ewigen Rivalen David Cameron aus Downing Street Number 10 zu bewerkstelligen, scheute vor nichts zurück.
Von Journalisten, die Referenden nur für demokratisch halten, wenn ihnen die Ergebnisse passen. Und sich ihre Meinung nicht kaputt recherchieren.
Gut, dass wir jetzt auch wissen, was Ursula von der Leyen vom Brexit hält. Nach der Anne Will Sendung bleibt das Gefühl, dass die Engländer irgendwie alles richtig gemacht haben mit ihrem Last Exit Brexit.
Im Umgang mit dem Brexit mischen sich die Suche nach neuen Koalition in der EU mit den Vorgefechten zur Aufstellung für die nächste Bundestagswahl. Stellen wir uns darauf ein, dass nichts bleibt, wie es war. Und dass zunächst ist gut so. Sonntagszeitungen, für Sie gelesen von Roland Tichy und Fritz Goergen.
Lassen Sie den Leuten ihren "muslimischen Freund", den sie in aller Regel gar nicht haben, nicht durchgehen. Übrigens signalisiert das Argumentationsunsicherheit.
Der Brexit lässt auch die Magazine Schleudern und Trudeln und erinnert uns einmal mehr: Jede Norm-Abweichung bringt die überregulierten Systeme unserer Zeit aus dem Takt, wie mehr erst echte, selbst verschuldete Großprobleme.
Der englische Pöbel, die Angel-SACHSEN (!) haben gesprochen – und die „Elite“ hat verstanden: Nie wieder Volksbefragungen! Das Pack soll dankbar sein. Ist doch schön so wie es ist, in Duisburg-Marxloh, im Viernheimer Kino oder beim Wirtschaftsrat der CDU.
Er strafe es! Und wie! Jetzt wird hart durchgegriffen gegen Großbritannien. Sonst will ja jeder raus. Wo kämen wir da hin? Schulz, Juncker und Konsorten ziehen jetzt andere Saiten auf. Brexsack, wir kommen dahin, wo wir schon mal waren.
Der Brexit kommt, Europa bleibt. Europa braucht eine neue politische Kultur und dazu braucht es neue politische Eliten. Ein großer Knall eröffnet immerhin eine kleine Chance und die wirtschaftlichen Folgen gehen gegen Null, wenn die Wirtschaft bei der Psychologie, die vieles ausmacht, jetzt nicht durchdreht. Cool bleiben!
Eine „Political Correctness“, die selbst das Augenscheinlichste nicht sehen und benennen darf, bereitet den Extremisten den Boden für ihre Taten. Man kann vor den Gefahren, die vom salafistischen Extremismus ausgehen, niemals genug warnen, nur zu wenig.
Wir müssen jetzt streiten über die Zukunft Europas. Wir müssen es von Grund auf demokratisieren und neu konstruieren. Eine gute Zukunft Europas liegt nicht in einem Supernationalstaat, sondern in einem superintelligenten Netzwerk auf der Basis seiner Regionen. Ein Verfassungskonvent ist notwendig.
Nicht „das Vereinigte Königreich“ hat sich verabschiedet, sondern das alte Britannien. Die politische Nachkriegsgeneration dokumentiert derzeit in allen Ländern Europas ihr Versagen, ihre Zeit ist nicht nur im Königreich ein für allemal vorbei. Eine Generation junger, innovativer Europäer muss das Ruder in die Hand nehmen.
Die Briten haben sich nicht nur für den EU-Austritt entschieden, sie haben mittelbar auch Deutschland den Franzosen, Italienern und weiteren Club Med-Ländern ausgeliefert. Für Anleger Anlass genug, die Konsequenzen zu ziehen.
Während wir auf’s Wahlergebnis warten, darf im Zweiten Demokratischen Fernsehen (ZDF) mal ein klein wenig Tacheles geredet werden. Von einem Briten, der, während Sie das hier lesen, schon Out ist.
Die EU zeigt ihr wahres Gesicht: trotzig, uneinsichtig, Schuld haben immer nur die anderen. EU-Präsident Martin Schulz steht für eine ganze Klasse abgehalfterter Politiker, die mit dem Brexit die Quittung für ihr Versagen erhalten.
Der Brexit mag Großbritannien kurzfristig in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen - langfristig muss sich das europäische Projekt ändern: Der europäische Traum von Freiheit und Wohlstand ist zunächst ausgeträumt, das Selbstbild bürokratisch und ängstlich. Die Zukunft liegt jenseits der heutigen politischen Klasse der Cognac-Europäer.
Stimmt mehrheitlich für den Brexit, damit diese unsägliche Debatte um EU-Austritte endlich mal ein Ende hat. Denn stimmt ihr für die EU, dann wird das Austritts-Gemeckere kein Ende nehmen und die scheinbar Austritts-Willigen werden ständig weiteren Zulauf haben.
Bei Maischberger flog Europa nicht auseinander, sondern Berufseuropäer Jean Asselborn war allein zuhause in Brüssel.



























