Glosse - Glosse - Glosse

Die Tassen, die letztes Jahr massenhaft ins Kanzleramt kamen, ist Altmaiers Truppe los geworden. Aber nun schickt das Volk andauernd Schraubenzieher. Kein Wunder, wenn Peter A. am Rad dreht.

VON Tillmann Wegst | 20. September 2016
Die Uneinsichtigkeit in ihrem Lauf

Auf die Idee, einfach gute Politik zu machen statt weiterzuwursteln und das mit Obsessionen "gegen Rechts" zu tarnen, scheint niemand zu kommen. Was dann kommen muss: Nach der Bundestagswahl 2017 nimmt die AfD im Bundestag Platz. Wenn es so weiter geht, sogar als zweitgrößte Fraktion nach der Union.

VON Fritz Goergen | 20. September 2016
Metaethics 11

Die von Merkel provozierten Probleme (das »Jahr 2016«) werden sich nicht durch »Erklärungen« lösen lassen. Durch »Herz statt Kopf« ganz bestimmt nicht. Mit Grundschul-Rhetorik lassen sich Wahlkämpfe gewinnen und Fernsehsender betreiben, aber kein Staat lenken.

VON Dushan Wegner | 20. September 2016
Weltbevölkerungspolitik im 21. Jahrhundert

Mit diesem Beitrag von Tomas Spahn starten wir eine längere Serie zum Thema Bevölkerungspolitik (TE). Dieser Tage befassten sich drei Studien mit der Zukunft der Menschheit. Eine entstand in der UN, eine bei der EU und eine wurde vom Club of Rome beigesteuert. Gemeinsam betrachtet wirken sie wie der Generalplan einer grundlegenden Umstrukturierung der globalen Menschheitsgesellschaft, getrieben vom Diktat der Statistik und dem kollektiven Versagen in den vergangenen Jahrzehnten.

VON Tomas Spahn | 20. September 2016
Höchste Eisenbahn

Wohin die AfD-Reise gehen soll, wissen die meisten Parteifunktionäre ebenso wenig wie ihre Wähler. Die Partei ist dagegen. Und das macht sie für viele sexy. Sie wollen den Arrivierten einen Schuss vor den Bug verpassen. Die etablierten Parteien sollten dies sehr ernst nehmen.

VON Rafael Seligmann | 19. September 2016
Wahl in Berlin

SPD und CDU haben in Berlin versagt. 21,6 % respektive 17,6 % sind die Quittung für eine Groko im Land Berlin, aber auch für die versagende Merkelregierung. Jetzt kommt das grün-rot-rote Weiter-so. Auf der Strecke bleiben die tatsächlichen Probleme.

VON Bettina Röhl | 19. September 2016
Armutsgerede ist Angstmacherei?

Hilary Clintons Schwäche wird zunehmend zur Gefahr für die Welt, versucht uns DER SPIEGEL einzureden. Allmählich nervt diese durchschaubare Nummer. Abgesehen davon, dass Clinton davon auch nicht gesund wird.

VON Hans-Peter Canibol | 18. September 2016
Das Endspiel hat begonnen

Die CDU ist - anders als die CSU - keine Partei des Königsmordes, namentlich dann, wenn es keine vorzeigbaren Kronprätendenten gibt, und so wird man das Ende ihrer Amtszeit in Ruhe abwarten müssen. Das langsame Verblassen ihrer Macht ist allerdings alternativlos.

VON Gastautor | 18. September 2016
Alter schützt vor Unsinn nicht

Das Öko-Altersheim wendet sich an die falsche Adresse. Die Geburtenzahlen in Europa sinken sowieso permanent. Aber selbst, wenn hier niemand mehr geboren wird, reicht der Platz für den Geburtenüberschuss aus Afrika nicht aus. Weder siedlungsgeografisch noch im Sozialsystem.

VON Holger Douglas | 17. September 2016
Leben und leben lassen

Zur Rettung der Welt sollen Frauen nur noch höchstens ein Kind bekommen. Man will es nicht direkt verbieten, aber mit staatlichen Prämien fördern. 80.000 Dollar für jede Frau, die das 50. Lebensjahr erreicht hat, ohne mehr als ein Kind zu kriegen. China hört mit der Ein-Kind-Politik auf, der Club of Rome fängt damit an.

VON Gerd Maas | 17. September 2016
Es geht um den demokratischen Diskurs

Die Verkrustung des politischen Systems, die zunehmende Konvergenz der etablierten Parteien zwischen Linke und CDU, spiegelt sich also im Zustand der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Es sind insgesamt Krisensymptome dieser Demokratie. Harmoniesucht, moralisierende Besserwisserei, Visionsarmut, Diskursschwäche, Wagenburgmentalität.

VON Wolfgang Herles | 17. September 2016
Metamorphose des Protests

Wer Protest wählt, bezeugt nicht nur seinen Unmut, sondern auch das Verstehen demokratischer Spielregeln, die das bestehende bei Gelegenheit durch neues ersetzen. Und nichts macht Herrschenden mehr Angst, als irgendwann nicht mehr Herrschender zu sein.

VON Sebastian Antrak | 17. September 2016