Grundsätzlich ist dem Markt herzlich egal, wer im Weißen Haus sitzt, solange die/der die Wirtschaft in Frieden lässt und sich am besten mit wohlgefälligen Sonntagsreden vergnügt. Ich kann auch keine klare Präferenz pro/contra Clinton/Trump sehen, die den Markt eindeutig für einen Kandidaten entflammt.
Viel zu oft fühlt sich Hugo Müller-Vogg an diese vermeintlich witzigen Filmchen erinnert, in denen der Torwart beim Abstoß ein Eigentor erzielt oder das Geburtstagskind beim Ausblasen der Kerzen in die Torte fällt. Hahaha. Das und mehr in einem Interview.
Bei Regierungswechseln sind Hunderte bis Tausende von Beamten und Mitarbeitern betroffen, ein Aspekt, auf den kaum mal jemand hinweist. Bei einer Regierungsbeteiligung der AfD stellte sich die Frage nach dem geeigneten Personal und noch mehr die hohen Erwartungen der Anhänger nach einem radikalen Politikwechsel. Marcel Zhu dekliniert.
Unsere heutige Volkshochschulstunde hatte das Thema: „Emotionen statt Fakten – Warum ist Trump so erfolgreich?“ Die Zuschauer sollten am Ende gelernt haben, dass die Antwort heißen muss: „Darum“ ist Trump so erfolgreich.
Was bewirkt die AfD mit ihren fetten, aber zum regieren knappen Prozenten? Offensichtlich schon eine ganze Menge, wenn man in die Druckwerke des Wochenendes schaut. Für Sie gelesen von Fritz Goergen und Roland Tichy.
Captain Merkel vom Traumschiff Surprise will in die Vergangenheit reisen, Parteifreund Bouffier nach Bayern einmarschieren. Und tief im Westen, im Homeland NRW, werden sogar massiv Polizeistellen abgebaut, weil alles so schön friedlich ist. Es geht voran!
Offensichtlich ja und vielleicht ist es am Ende, wie Karl Popper sagt: Dass die Frage danach, wer herrschen soll, nicht die Richtige ist. Dass es schon genügt, eine schlechte Regierung abwählen zu können, um Demokratie zu definieren.
Die sozialen Medien verzeihen nichts. Schon gar nicht „Asylneger.“ Aber was passiert, wenn sich eine soziale Ächtung in diesen Medien zur Existenzzerstörung auswächst? Selber schuld? Ist Strafe heute grenzenlos hinnehmbar? Lebenslang für ein schlimmes Wort? Der Pranger im Internet als letzte Instanz? Der Rechtsstaat findet nicht statt?
Wer Merkel als Chefin der CDU nachfolgt - er ist sehr wahrscheinlich nur Oppositionsführer. Rot-Rot-Grün droht auch im Bund. Nur weil die Unionschristen davor eine Heidenangst haben, halten sie Merkel noch aus und hoffen auf schwarz-grüne Rettung.
Mit der Strategie "Risikovermeidung statt Gefahrenabwehr" konnte die grüne Bewegung in den letzten Jahrzehnten Deutschland prägen. Weil bei allzu vielen Menschen hierzulande die Angst vor dem Verlust größer ist, als die Lust auf den Gewinn. Dabei haben wir so viele Chancen auf eine bessere Zukunft, wie noch keine Generation vor uns. Um diese auch in Verantwortung für unsere Nachkommen nutzen zu können gilt es, ökologistische Denkverbote und Dogmen zu überwinden.
„Wird Deutschland unregierbar?“ fragte Maybrit Illner. Wieso „wird?“, möchte man da entgegnen. Siggis Sozis und ihre Forscher- und Medienfreunde arbeiten jedenfalls schon mal an Rot-Rot-Grün. Und Thomas Oppermann kam vielleicht zu früh aus der Deckung.
Der «Berliner Kreis» - Konservative in der Union - hat jetzt ein Papier „Weitere Korrektur jetzt“ vorgelegt. Darin wird Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert, ihren selbstkritischen Worten zur Flüchtlingspolitik Taten folgen zu lassen. Wir dokumentieren.
Die ungeheuerliche Summe von 100 Milliarden Euro wird in Deutschland gewaschen, so eine Studie des Bundesfinanzministeriums, mit der die Abschaffung des 500-Euro-Scheins begründet wurde. Jetzt zeigt sich: Die Studie ist kein Fall für Geldwäsche, sondern eher der Gehirnwäsche.
Der politische Populismus von Links und Rechts führt zu Kollektivismus und zu weniger Individualismus. Zu glauben, der Gegensatz von Populismus sei Paternalismus ist daher völlig falsch. Der paternalistische Staat greift populistische Strömungen auf und nutzt sie, um die staatlichen Aktivitäten auszuweiten. Das wollen die Populisten von Links und Rechts auch.
Beim "Fremdenhass" im Osten führen wir wieder nur Scheingefechte, statt die tatsächlichen Probleme zu benennen und zu realisieren, dass wir und die Investoren aus dem In- und Ausland (!) es am Ende sein werden, die an die Türen des Ostens klopfen.
Bei sechs Parteien müsse das Ausgrenzen auf allen Seiten aufhören, wenn zwei Parteien nicht mehr gemeinsam die 50 Prozent überschreiten würden. Sagte CDU-Senior Peter Radunski. Und so wirklich widersprach kaum einer mehr.
In Westdeutschland lösen sich die traditionellen Milieus, in denen die beiden großen Parteien CDU (CSU) und SPD bisher einen besonders starken Rückhalt hatten, immer mehr auf. In Ostdeutschland zehrt die Linke noch vom Milieu der SED. Ob die AfD bleibt, hängt davon ab, ob sie nach der Flüchtlingspolitik ein eigenes Thema von Gewicht findet wie die Grünen mit der Umweltthematik.
Nach den Wahlniederlagen in Berlin und Mecklenburg Vorpommern ist Merkel angefressen. In ihrer Selbstverteidigungsrede am 19. September auf der Nachwahl-Pressekonferenz hat sie viel geredet, aber nichts geliefert. Sie bleibt die stichhaltige Begründung ihrer Einwanderungspolitik schuldig. Sie liefert Propaganda in eigener Sache, aber keine Fakten.
Wie eine eigentlich notwendige Kritik an Frauke Petrys rückschrittlichem Mütterbild völlig in die Hose gehen kann, schildert Matthias Heitmann.
Das Sechs-Parteien-System hat eine fatale Konsequenz: Der Wähler weiß vor der Wahl so gut wie nie, was er mit seiner Stimmabgabe bewirkt.































