Warnsignal Übernahmeschlachten

Es ist Zeit, endlich über marktwirtschaftliche Alternativen zum derzeitigen Geldsystem zu diskutieren. Die Zinsmanipulierer, die Bankenregulierer, die Staatsintervenierer und die Rettungsfondsinstallierer hatten ihre Chance und sie sind mit ihren Lösungsversuchen keinen Schritt weiter als 2008. Das Finanzsystem ist nicht stabiler, nicht robuster und die Folgen von Bankenpleiten sind nicht geringer geworden.

VON Frank Schäffler | 29. September 2016
Keine Chance für Rot-Rot-Grün

Der PolitSeismoGraph (PSG) zum Oktober 2016 signalisiert das Ende der politischen Sommerpause und gleichzeitig einen deutlichen Anstieg der politischen Opposition.Vor allem die AfD gewinnt

VON Tomas Spahn | 29. September 2016
Wie wehrhaft muss der Deutsche heute sein?

Eine zunehmende Brutalisierung in Wort und Schrift bewegten und unbewegten Bildern ist unübersehbar und unüberhöhbar. Hier Beispiele der Kommerzialisierung dieses Trends.

VON Alexander Wallasch | 28. September 2016
Unser Staatsoberhaupt hat keine wirkliche Macht

Falls sich Union, SPD und Grüne – wie bei der Wahl von Joachim Gauck – auf einen gemeinsamen, parteifernen Mann oder eine politisch nicht gebundene Frau einigen, ginge davon kein Signal für die Bundestagswahl aus.

VON Hugo Müller-Vogg | 28. September 2016
Unvollständige Darstellung

arte preist den Thorium-Flüssigsalzreaktor und hat nicht gemerkt, dass der seinerzeit von Politik und Wirtschaft hochgelobte Hochtemperatur-Reaktor THTR 300 in Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen 1983 in Betrieb genommen und von der SPD 1989 aus purem politischem Opportunismus stillgelegt wurde.

VON Holger Douglas | 28. September 2016
"If she wins I will absolutly support her"

Wenn das der Spotmarkt des präsidialen Personaltableaus der großen Vereinigten Staaten sein soll, auf dem nur noch die beiden Kandidaten Trump und Clinton übrig geblieben sind, nach quälenden Vorwahlen, dann Gute Nacht USA. Weder Clinton noch Trump haben irgendetwas politisch Konsistentes gesagt: Sprechblasen über Sprechblasen ohne Inhalt und ohne irgendeine Aussagekraft darüber, wie Trump oder Clinton als Präsident tatsächlich agieren werden.

VON Bettina Röhl | 27. September 2016
Von Metternich zu Maas

Die Zensoren unseres Jahrhunderts unterliegen (noch) relativ starken Einschränkungen: Sie können die physische und soziale Existenz ihrer Opfer deutlich schlechter vernichten, als ihre historischen Vorgänger es konnten. Aber sie haben erzwungenermaßen begriffen: Wer zuerst und mit voller Wucht das Denken kriminalisiert, der muss später gar nicht mehr viele physische Knebel verordnen.

VON | 27. September 2016
Ein Integrierter erzählt

Kurz nach dem "Prager Frühling" kam Peter Kelemen mit seiner Mutter und seinen Brüdern nach Westdeutschland. Da sie aus der damaligen ČSSR illegal verschwanden, waren sie nun Flüchtlinge. Kelemen erzählt, wie es weiter ging.

VON Gastautor | 26. September 2016
It's anti-establishment, stupids

In den USA dreht sich die öffentliche Auseinandersetzung wie in vielen Ländern Europas um Bewegungen "gegen die da oben". "Die da oben" zeigen sich bisher unfähig, dem weitverbreiteten Gefühlsthema anti-establishment das einzig wirksame entgegenzusetzen: eine neue, überzeugende Politik, die den Jahrzehnte alten Reformstau auflöst.

VON Fritz Goergen | 26. September 2016
Vom NATO-Doppelbeschluss zu TTIP & CETA

Den TTIP- und CETA-Gegnern geht es jedoch nicht um taktische Details. Ihnen passt die große strategische Richtung nicht. Für sie bedeutet Marktliberalität schlicht Teufelszeug, das sie mit dem Namen Ausbeutung brandmarken. Dass der reale Sozialismus in der Sowjetunion und in Ost-Europa scheiterte, stört sie dabei nicht.

VON Rafael Seligmann | 26. September 2016
Der Markt ist selbstreferentiell

Grundsätzlich ist dem Markt herzlich egal, wer im Weißen Haus sitzt, solange die/der die Wirtschaft in Frieden lässt und sich am besten mit wohlgefälligen Sonntagsreden vergnügt. Ich kann auch keine klare Präferenz pro/contra Clinton/Trump sehen, die den Markt eindeutig für einen Kandidaten entflammt.

VON Michael Schulte | 26. September 2016