Im Asylstreit geht es nicht um Abschottung, wie die radikalen Merkel-Fans behaupten: Es geht um sehr begrenzte Begrenzung der Zuwanderung. Selbst das Minimalprogramm von Horst Seehofer ist für Merkel schon zu viel - sie setzt weiter auf unbegrenzten Zuzug.
Ist es am Ende die Verzweiflung darüber, dass man über die 10/12 Prozent bei Wahlen nicht hinauskommt? Muss man die „Art, wie Politik gemacht wird“ deshalb „neu erfinden“, weil man mit der alten, demokratischen Art nicht vorankommt?
Wenn sich die Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer (kurz AKK) genötigt sieht, an die Unionsmitglieder einen Brandbrief zu versenden, ist Feuer am Hut.
Es wird einsam um Angela Merkel. Jakob Augstein, fanatischer Kapitalismushasser und bekennender Rot-Rot-Grün-Fan, erklärt voller Pathos unter der Überschrift „Ein tränenreicher Abschied“, Merkel habe die Würde Deutschlands, Europas, des Westens verteidigt.
Ginge es nach der grünen Roth, hisste, hielte oder schwenkte alle Welt die Regenbogenfahne. Wobei sie nichts gegen Eigenheiten hat – aber bitte außerhalb unserer Landesgrenzen.
Welchen Detailverlauf das ganze auch immer nimmt, der Aufstand in der Union verläuft sich. Ob es zum Eklat der Trennung von CSU und CDU kommt oder nicht, ihren Abstieg beim Wähler kriegen Seehofer und Merkel nicht mehr gestoppt.
Deutschlands wichtigstes Spiel geht in die Verlängerung. Merkel übernimmt in gewisser Weise die Verantwortung. Während Heiko unsere CO2 Bilanz versaut ...
So weit ich mich umsehe und umhöre, kommt es auf den Montag oder auch noch mehr Tage des Taktierens nicht mehr an. Seehofer hat wie Merkel jetzt schon verloren. Seehofer nur noch ein Gefecht mehr, Merkel alles.
Der Abgetretene nennt seine Kaste zu feige, „aufgeklärt und ohne Schaum vor dem Mund über die Möglichkeiten und Grenzen der Chancen und Risiken der Flüchtlingszuwanderung zu diskutieren.“
„Und wenn ich mal nicht weiter weiß, dann gründe ich `nen Arbeitskreis“, so der geflügelte Reim, wenn wieder irgendwo eine Kommission ins Leben gerufen wird. Oft ist sie nötig, um vorhergegangene Fehler aufzuklären. Es gibt beispielsweise Havariekommissionen oder Untersuchungsausschüsse. Oft ist aber Ratlosigkeit der Entscheider der Entstehungsgrund.
Ludger K. ist seit Kindertagen Fußballfan mit vollem Körpereinsatz. Er hat die Nationalelf lange verehrt – heute lästert er über die „Werte des DFB“. Und er verteidigt Özil und Gündoğan. Ein Essay, der es in sich hat.
In der Eurokrise wurde bestehendes Recht rasch und anstandslos außer Kraft gesetzt, nur jetzt bei der Asylpolitik soll jedes Komma, von eigentlich nicht mehr haltbaren rechtlichen Regeln, weiter gelten.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kennt keinen Sprachartikel. Bei seinem Inkrafttreten, 1949, war das Staatsvolk auch ein Sprachvolk: Der Satz „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“ wäre so informativ gewesen wie „Eine Kugel ist rund“.
Josef Kraus, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und regelmäßiger Autor bei TE, ist Preisträger des Deutschen Sprachpreises 2018. Die Auszeichnung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache wird am 28. September in Weimar verliehen.
Die Debatten über die Zukunft Europas und des Euro werden immer heftiger mit wenig belastbaren Behauptungen geführt. Hans-Werner Sinns profunde ökonomische Analysen bietet wertvolle Kurskorrekturen für Wirtschaft und Politik – wie der folgende Auszug aus seiner Autobiographie belegt.
Es geht nicht um ein strengeres Grenzregime, sondern um Merkels Regime, um ihre pervertierte Vorstellung von Demokratie als Diktatur vermeintlicher Moral. Um die dreifache Spaltung, die sie zu verantworten hat: Europa, Deutschland, Union.
Das Paar hatte wegen Diskriminierung gegen den Bäcker geklagt wegen verweigerter Hochzeitstorte. Die LGBT-Community protestierte, Phillips kassierte einen Shitstorm, er erhielt sogar Todesdrohungen.
Im Gegensatz zu Helmut Kohl wird Angela Merkel nicht der Titel Kanzler der Einheit verliehen werden, sondern Kanzlerin der Spaltung.
Die Grünen versuchen die Aufklärung im BAMF-Skandal auf das Thema Personalausstattung zu lenken. Sie wollen die Kanzlerin entlasten und von ihrer Mitverantwortung für die Überforderung des Landes durch die Politik der offenen Grenzen ablenken.
Früher plädierten Intellektuelle für den "herrschaftsfreien Diskurs" (Habermas). Wenn Linksintellektuellen jedoch die Richtung des gesellschaftlichen Diskurses nicht mehr passt, dann fordern sie einfach mal "Sendepause für Andersdenkende".


























