Insgesamt war das eine auch für Hangar-7-Verhältnisse besonders aufgeregte Runde. Aber diese Runden unter Michael Fleischhacker sind für die deutschen Pendants nach wie vor eine Blamage sondergleichen. Ja, so geht gutes Fernsehen.
Die Installierung eines „präventiven Notstands“ in der Corona-Krise ist keine isolierte Fehlleistung. Deutschland ist auf dem Weg, seine freiheitlich-republikanische Ordnung durch eine Vormundschafts-Ordnung zu ersetzen.
Einige Corona-Bestimmungen verstoßen klar gegen Grundrechte: Landesregierungen schaffen das Freizügigkeitsrecht ebenso ab wie die Verfügung über das Eigentum. Das „Infektionsschutzgesetz“ wird hemmungslos überdehnt.
Die Tage einer Politik, die sich in ihrer Hybris einbildet und anmaßt, über das Wettergeschehen zu gebieten und über die Wege eines Virus, sind umso früher gezählt, je blinder sie in ihre Sackgasse läuft.
Zwei Gäste hätten fast eine sinnvolle Diskussion geführt. Zum Glück gibt es einen, der brachial dazwischengrätscht und die Sendung zum üblichen Trump-Bashing-Theater macht. Doch hier zeichnet sich eine wirklich bemerkenswerte Selbstoffenbarung ab.
In nur zwei Jahren erhöht der Bund seine explizite Verschuldung um 314 Milliarden Euro. Das sind 30 Prozent der Schuldensumme der letzten 70 Jahre. „Die Konsolidierung des Haushalts nach der Krise wird schmerzhaft werden", sagt der Präsident des Bundesrechnungshofs.
Der frühere Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels und ein pensionierter General empfehlen, einen Großteil der verfehlten Strukturreformen seit den 2000er Jahren zurückzunehmen. Die Bundeswehr soll statt von Bürokraten wieder von verantwortlichen Offizieren geprägt sein.
Unter aktuellen ARD-Volontären, also den künftigen Redakteuren und Chefs der Öffentlich-Rechtlichen, sind Grünen-Wähler in der absoluten Mehrheit, die Union scheitert an der Fünfprozenthürde und die AfD findet nicht statt.
Eine Grünen-Politikerin lobt sich nach islamistischen Morden – hey! – für ihre eigenen Gedanken dazu. Und wundert sich über die öffentliche Reaktion. Katharina Schulze ist kein Einzelfall.
Trump hatte sich im Rust Belt durchgesetzt und die Wahl schien damit für ihn gewonnen. Doch dann kippt die Lage - die Perplexität ist live bei CNN zu erleben. Woher kommt der Bruch, den nicht mal Biden-freundliche Medien haben glauben wollen? Die Briefwahlergebnisse werfen Fragen auf.
Ein Lehrer musste sterben, weil er eine Mohammed-Karikatur zeigte. Woher kommt das Bilderverbot im Islam - ist es ein Instrument des politischen Islam? Ein Gespräch mit dem Historiker Heiko Heinisch, der sagt: „Alle Akteure des politischen Islam propagieren ein Bilderverbot.“
"Der Islamismus ist nicht die größte Gefahr für die westliche Zivilisation und auch für Deutschland, sondern dass diese Zivilisation, diese Kultur sich selbst aufgibt", sagt der Islamkritiker und Autor Hamed Abdel-Samad.
Deutschlands Performance gegenüber Sicherheitsrisiken im Innern und Äußeren ist noch mangelhaft, sagt der Militär- und Sicherheitsexperte Ralph D. Thiele im Gespräch mit TE. Aber es gebe auch Gründe für Hoffnung.
Wohin Appeasement gegenüber totalitären Ideologien führt, weiß man aus der Geschichte. Doch die Bundeskanzlerin scheint im Geschichtsunterricht in den Stunden gefehlt zu haben, als das behandelt wurde.
Die Pandemie schmälert die Einkommen vieler Erwerbstätiger. Und gerade diejenigen, die über die geld- und finanzpolitischen Maßnahmen von EZB und Bundesregierung informiert sind, schätzen ihr künftiges Einkommen und das Wirtschaftswachstum pessimistischer ein als die Uninformierten.
Trump steht mal wieder als der Böse da. Viel zu früh habe er sich zum Sieger erklärt. Will er jetzt die Demokratie abschaffen und sich im Weißen Haus einschließen? Wir haben uns seine Rede genauer angehört.
2019 beschädigte der Relotius-Skandal das Ansehen des "Spiegel", nun gesteht das Magazin ein, vor 27 Jahren mit einer höchst fragwürdigen Titelgeschichte ein politisches Beben ausgelöst zu haben, für die es sich nun entschuldigen musste. Beide Skandale sind nur die Spitze eines Eisbergs.
Der Politologe in der Runde der acht Gäste (sieben davon gegen Trump) fragte sich, ob Trump eher uramerikanisch oder unamerikanisch sei. Keine schlechte Frage, aber sie blieb ohne Antworten.
Klaus-Rüdiger Mai erklärt einen der entscheidenden Momente an der Schwelle zur Neuzeit: Luthers Auftritt auf dem Reichstag von Worms 1521. Der Weg dahin ist der Weg zur Reformation - im komplexen Zusammenspiel von Charakteren, Glaubensüberzeugungen und politischen Umständen.
US Wahlen: ARD, ZDF und Deutschland zelebrieren „die Nacht der langen Gesichter“ oder: wenn der Wunsch zum Vater des Gedankens wird.































