Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut gelaunten und gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten.
Die Wall Street ist am Freitag trotz der russischen Invasion der Ukraine mit deutlichen Gewinnen auf Erholungskurs geblieben.
Sie leben in der besten aller grünen Welten; privilegiert öko, voll bio, reich, vegan, wohlanständig woke und ständig darauf bedacht, bloß kein falsches Wort zu äußern. Doch dann geschieht das Unerwartete. Und das grüne Weichei wird zum Mann. Im Roman
Radikaler Richtungswechsel in der Energieversorgung, massive Aufrüstung der Bundeswehr: Regierung und CDU/CSU im Konsens, die Linkspartei verurteilt Russlands Angriff auf die Ukraine, zieht aber keine Konsequenzen und die AfD gibt der Bundesregierung eine Mitschuld.
Am Wochenende überschattete der russische Angriff die weiter allwöchentlichen Covid-Proteste rund um die Welt. Vor allem in Europa koexistierten nun Anti-Maßnahmen-Proteste mit Pro-Ukraine-Demonstrationen und sendeten eine gemeinsame Forderung in die Welt: Freiheit und Selbstbestimmung.
Christian Lindner will das energiepolitische Desaster dieses Landes durch seine Vergrößerung überwinden. In seiner Begeisterung für die erneuerbaren Energien überholt er locker Robert Habeck. Lindner will Wladimir Putin mit dem verstärkten Bau von Windrädern in die Knie zwingen.
Nach Jahrzehnten eines naiven, bisweilen militanten Pazifismus scheint nun parteiübergreifend Konsens zu sein, dass Deutschland endlich die „2-Prozent-Vereinbarung“ der NATO-Mitgliedsländer aus dem Jahr 2002 vom NATO-Gipfel in Prag erfüllt.
Die Zurückhaltung Israels in der Ukraine-Frage hat seine Gründe: Jerusalem wahrt seine regionalen Interessen in Syrien und überlegt seine Reaktion genau. Premier Bennett hat mit Russlands Präsident Putin telefoniert und angeboten, zu vermitteln.
SPD, Grüne und FDP rüsten Deutschland auf: Bundeskanzler Olaf Scholz stellt ein Sondervermögen von 100 Milliarden für die Bundeswehr und Ausgaben von über 2 Prozent des BIPs für die Verteidigung in Aussicht.
Entweder, die UN beginnen, sich nach demokratischen Grundsätzen zu organisieren und die Vorstellung von gleicheren als gleichen Ländern mit Weltvormachtstellung zu überwinden – oder sie wird sich zunehmend überflüssig machen. Von Kay Tsune und Tomas Spahn
Große Krisen schaffen auch Klarheit. Sie schärfen unseren Blick für die Vergangenheit, für Fehlentscheidungen und wir erkennen die mit Sprengstoffen gefüllten Minen, die in die Zeitläufte eingegraben wurden und jetzt explodieren.
Erneut ziehen Zehntausende am Samstag durch Deutschland, um gegen Impfpflicht & Co. zu demonstrieren. Dabei entwickeln sich neue Symbole und Protestformen. Seit inzwischen 11 Wochen sind „Corona-Spaziergänger“ auf deutschen Straßen unterwegs.
Die Ukraine wehrt sich erstaunlich erfolgreich gegen Putins Armee, dafür wird bei uns offensichtlich: die Bundeswehr ist Schrott. Aber auch in Krisenzeiten immer verlässlich: Die Einigen Staaten von Europa.
Corona, wirtschaftliche Not, Inflation und Krieg in Europa: Vermeintliche Sicherheiten sind dahin, zerbröseln wie Sandburgen am Strand. Wie geht man damit um? Wie sucht man Orte zur Sammlung, Beruhigung und Bändigung durchaus realer Ängste?
Deutsche Journalisten werfen Polen und Ungarn vor, in der aktuellen Krise großzügig Flüchtlinge aufzunehmen - was sie 2015 vermieden hätten. Angesichts der bisherigen deutschen Haltung im Ukraine-Konflikt ist das dünnes Eis.
Die Menschenrechtsanwältin Oleksandra Matviichuk befindet sich zur Stunde in Kiew. Im Gespräch mit TE schildert sie die dramatische Lage vor Ort. Zur deutschen Haltung in der Frage hat sie eine klare Meinung.
Während in Deutschland Politik und Medien mit wohlfeilen Worten um sich werfen, riskieren Demonstranten und Dissidenten in Russland ihre Karriere. In einem Offenen Brief protestieren Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten gegen den Ukraine-Krieg und zeigen damit, dass es ein europäisches Russland gibt.
Ein kalter Rechner wie Putin steht einem Westen gegenüber, in dem gerade eine neue Priesterkaste ihre Herrschaft errichtet, in der Sprechakte mehr zählen als Fakten. Es gibt nur einen nicht ganz unwichtigen Punkt, den die Vertreter des Spätzeit-Westens dabei übersehen.
Die beiden bislang betont neutralen Länder Schweden und Finnland wollen nach dem Überfall Putins auf die Ukraine einen NATO-Beitritt nicht mehr ausschließen.
Die von Putin geplante blitzschnelle „Enthauptung“ der Ukraine scheitert am erbitterten Widerstand. Sollte Russland trotzdem die Ukraine besetzen, könnte es zu einer Abspaltung des katholisch-polnisch geprägten Westens um Lemberg kommen - als eigene Republik oder sogar Teil Polens und der EU.






















