Eine zunehmende Brutalisierung in Wort und Schrift bewegten und unbewegten Bildern ist unübersehbar und unüberhöhbar. Hier Beispiele der Kommerzialisierung dieses Trends.
Falls sich Union, SPD und Grüne – wie bei der Wahl von Joachim Gauck – auf einen gemeinsamen, parteifernen Mann oder eine politisch nicht gebundene Frau einigen, ginge davon kein Signal für die Bundestagswahl aus.
arte preist den Thorium-Flüssigsalzreaktor und hat nicht gemerkt, dass der seinerzeit von Politik und Wirtschaft hochgelobte Hochtemperatur-Reaktor THTR 300 in Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen 1983 in Betrieb genommen und von der SPD 1989 aus purem politischem Opportunismus stillgelegt wurde.
Lamya Kaddor, deren Kenntnisse des Korans offensichtlich nur oberflächlich sind, benötigt den Konflikt zwischen „den Muslimen“ und „den Deutschen“, um die Mogelpackung von ihrem liberalen Islam verkaufen zu können. Ihr Geschäftsmodell lebt davon, dass Deutsche „islamfeindlich“ und Muslime „radikal-fundamentalistisch“ sind.
Unsere Autoren Ali Ertan Toprak und Mimoun Azizi gehören zu den Unterzeichnern und Unterstützern der "Freiburger Deklaration, Gemeinsame Erklärung der Reformmuslime in Deutschland, Österreich und der Schweiz". Wir dokumentieren den Aufruf der Reformmuslime.
Wenn das der Spotmarkt des präsidialen Personaltableaus der großen Vereinigten Staaten sein soll, auf dem nur noch die beiden Kandidaten Trump und Clinton übrig geblieben sind, nach quälenden Vorwahlen, dann Gute Nacht USA. Weder Clinton noch Trump haben irgendetwas politisch Konsistentes gesagt: Sprechblasen über Sprechblasen ohne Inhalt und ohne irgendeine Aussagekraft darüber, wie Trump oder Clinton als Präsident tatsächlich agieren werden.
Statt mutiger Reformen setzt die CDU unter Merkel nur noch auf Anbiederung an den Zeitgeist. Ändert die Union ihren Kurs nicht, ist sie noch früher am Ende als der Zeitgeist, dessen Uhr selbst abläuft.
Die Zensoren unseres Jahrhunderts unterliegen (noch) relativ starken Einschränkungen: Sie können die physische und soziale Existenz ihrer Opfer deutlich schlechter vernichten, als ihre historischen Vorgänger es konnten. Aber sie haben erzwungenermaßen begriffen: Wer zuerst und mit voller Wucht das Denken kriminalisiert, der muss später gar nicht mehr viele physische Knebel verordnen.
Kurz nach dem "Prager Frühling" kam Peter Kelemen mit seiner Mutter und seinen Brüdern nach Westdeutschland. Da sie aus der damaligen ČSSR illegal verschwanden, waren sie nun Flüchtlinge. Kelemen erzählt, wie es weiter ging.
In den USA dreht sich die öffentliche Auseinandersetzung wie in vielen Ländern Europas um Bewegungen "gegen die da oben". "Die da oben" zeigen sich bisher unfähig, dem weitverbreiteten Gefühlsthema anti-establishment das einzig wirksame entgegenzusetzen: eine neue, überzeugende Politik, die den Jahrzehnte alten Reformstau auflöst.
Den TTIP- und CETA-Gegnern geht es jedoch nicht um taktische Details. Ihnen passt die große strategische Richtung nicht. Für sie bedeutet Marktliberalität schlicht Teufelszeug, das sie mit dem Namen Ausbeutung brandmarken. Dass der reale Sozialismus in der Sowjetunion und in Ost-Europa scheiterte, stört sie dabei nicht.
Grundsätzlich ist dem Markt herzlich egal, wer im Weißen Haus sitzt, solange die/der die Wirtschaft in Frieden lässt und sich am besten mit wohlgefälligen Sonntagsreden vergnügt. Ich kann auch keine klare Präferenz pro/contra Clinton/Trump sehen, die den Markt eindeutig für einen Kandidaten entflammt.
Viel zu oft fühlt sich Hugo Müller-Vogg an diese vermeintlich witzigen Filmchen erinnert, in denen der Torwart beim Abstoß ein Eigentor erzielt oder das Geburtstagskind beim Ausblasen der Kerzen in die Torte fällt. Hahaha. Das und mehr in einem Interview.
Bei Regierungswechseln sind Hunderte bis Tausende von Beamten und Mitarbeitern betroffen, ein Aspekt, auf den kaum mal jemand hinweist. Bei einer Regierungsbeteiligung der AfD stellte sich die Frage nach dem geeigneten Personal und noch mehr die hohen Erwartungen der Anhänger nach einem radikalen Politikwechsel. Marcel Zhu dekliniert.
Unsere heutige Volkshochschulstunde hatte das Thema: „Emotionen statt Fakten – Warum ist Trump so erfolgreich?“ Die Zuschauer sollten am Ende gelernt haben, dass die Antwort heißen muss: „Darum“ ist Trump so erfolgreich.
Was bewirkt die AfD mit ihren fetten, aber zum regieren knappen Prozenten? Offensichtlich schon eine ganze Menge, wenn man in die Druckwerke des Wochenendes schaut. Für Sie gelesen von Fritz Goergen und Roland Tichy.
Captain Merkel vom Traumschiff Surprise will in die Vergangenheit reisen, Parteifreund Bouffier nach Bayern einmarschieren. Und tief im Westen, im Homeland NRW, werden sogar massiv Polizeistellen abgebaut, weil alles so schön friedlich ist. Es geht voran!
Offensichtlich ja und vielleicht ist es am Ende, wie Karl Popper sagt: Dass die Frage danach, wer herrschen soll, nicht die Richtige ist. Dass es schon genügt, eine schlechte Regierung abwählen zu können, um Demokratie zu definieren.
Die sozialen Medien verzeihen nichts. Schon gar nicht „Asylneger.“ Aber was passiert, wenn sich eine soziale Ächtung in diesen Medien zur Existenzzerstörung auswächst? Selber schuld? Ist Strafe heute grenzenlos hinnehmbar? Lebenslang für ein schlimmes Wort? Der Pranger im Internet als letzte Instanz? Der Rechtsstaat findet nicht statt?
Wer Merkel als Chefin der CDU nachfolgt - er ist sehr wahrscheinlich nur Oppositionsführer. Rot-Rot-Grün droht auch im Bund. Nur weil die Unionschristen davor eine Heidenangst haben, halten sie Merkel noch aus und hoffen auf schwarz-grüne Rettung.


























