Die sozialdemokratischen Parteien im ganzen Westen haben ihre historische Anhängerschaft der Arbeiter so lange vernachlässigt und durch Minderheiten als neue Kundschaft ersetzt, bis sie ihre Identität verloren.
Offenbar ist es immer noch einfacher, sich als Türke in Deutschland und Türkischstämmiger mit der Türkei zu identifizieren als mit Deutschland, wenn nicht gerade WM gewonnen wird.
Erst sagt er was, dann braust ein Sturm, dann legt er nach. Am Ende war's ein Missverständnis – schon ein Kreuz mit dem Präsidenten! Nein, nicht Donald, 70, der Entfesselte, sondern Alexander van der Bellen, 73, Austria, pfeift die Entrüstung ums präsidiale Haupt.
Im Bundesland Gujarat muss, wer eine Kuh tötet, mit lebenslanger Haftstrafe rechnen. Vijay Rupani, Ministerpräsident des Teilstaates: „Der Schutz der Kuh ist das wichtigste Prinzip, um die ganze Welt vor moralischem und spirituellem Niedergang zu retten.“
Die neueste Stern-RTL-Wahltrend verkündet in einem Beitrag in Titel und Einleitung, was sich im Text nicht wiederfindet oder konterkariert wird.
„Rechts“ und „Links“ sind untauglich, um dynamische politische Prozesse zu begreifen. Wer sie dennoch benutzt und Vernichtungskampagnen gegen die vorgeblich auf der anderen Seite Stehenden abzuleiten sucht, betätigt sich nur als Brandbeschleuniger.
Die Nr. 17/2017 ist die 12. Ausgabe seit der Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten. Sie ist auch ein Unikat: Das erste Heft seit Januar ohne eine einzige Story mit direktem Bezug zum Schulz-Wahlkampf.
Dem Geschäft mit Asylbetrug und Schleuser-Dienstleistungen sind die Sicherheitsbehörden bei Razzien in mehreren Bundesländern auf die Spur gekommen.
US-Präsident Donald Trump hat telefonisch Recep Tayyip Erdogan zum Referendumssieg gratuliert. Trotz dieser Umarmung lässt sich die Frage, ob die Türkei Mitglied der NATO bleiben kann, nicht unter den Teppich kehren. Von Norbert F. Tofall
VDZ-Jahrespressekonferenz: Geistiges Eigentum stärker schützen, Presse- und Meinungsfreiheit verteidigen. - „Facebook-Gesetz“ stoppen.
Was wenn auf einen Schlag 20 Mitgliedsländer die EU verlassen? Undenkbar? Gerade geschehen. Jedenfalls wirtschaftlich. Denn die Wirtschaftskraft Britanniens entspricht jener der 20 kleinen EU-Länder.
Von nun an folgt eine Wahl der anderen in Europa. Zeiten, die Medien lieben, Umfragen und Skandälchen sind schnell in Szene gesetzt.
Algo-Trading, der Erfolg der ETFs und das Aufkommen der Robo-Adviser, schaffen neue Risiken im Markt, weil sich alle auf die gleiche Seite lehnen und dem Markt damit die Grundlage entziehen. Denn wenn alle nur folgen, wer führt dann und bestimmt den Preis?
Der Oberste Ankläger im sizilianischen Catania geht Informationen nach, die von der Finanzierung bestimmter - vor allem auch deutscher - relativ neuer NGOs durch Menschenschmuggler in Libyen wissen wollen.
Das umgekehrte ist der Fall: Die Kinder können, wenn es gut geht, den Erwachsenen, die der Sprache des Einwanderungslandes nicht mächtig sind, sprachlich etwas beibringen: „Mama, es heißt nicht Schule gehen, sondern in die Schule gehen“.
Die EU-Eliten misstrauen der Demokratie. Damit verraten sie den fundamentalsten europäischen Wert: das Streben nach politischer Freiheit.
Das hätte wohl niemand früher für möglich gehalten, dass gegen die Nachfolger der frühen Naturschützer und Umweltbewegung der Vorwurf der Naturzerstörung erhoben werden würde. Der Leserkommentare auf den Beitrag "Grüne Landschaftsfresser" sind viele.
Die OECD betätigt sich einmal mehr nicht als Wirtschaftsorganisation, sondern als selbsternannte Erziehungsmacht, weil das Presse bringt. Nach ihrer PISA-Show nun eine zum Mobbing. Schuster, bleib bei deinen Leisten.
Fest steht heute gegen Mitternacht nur eines: das Machtgefüge in den bisher wichtigsten EU-Ländern ist dahin. Die europäischen Dinge haben begonnen, sich grundlegend neu zu sortieren.
In Spanien können wir in Politik und Wirtschaft sehen, es geht nicht nur im Norden, es geht überall ganz aus eigener Kraft, wenn die Verantwortlichen sich nur trauen. In Österreich scheint immerhin die Politik in Bewegung zu kommen.

























