Die SPD-Steuerpläne werden verharmlost. Das Handelsblatt meint, in der Einkommensteuer nehme Schulz nur „kosmetische Korrekturen“ vor, spricht von „leicht höheren Steuern“ für Gutverdiener. Können Redakteure nicht mehr rechnen?
Die Hersteller können auch ganz offen das Gesetz missachten, denn der findige Gesetzgeber hat dafür gesorgt, dass es keine Sanktionsmöglichkeit gibt.
Die beiden letzten Schuljahre vor dem Abitur müssen hinsichtlich ihrer Ansprüche inhaltlich fixiert und bei den Prüfungsmodalitäten auf anspruchsvoller Ebene vergleichbar gemacht werden. Es muss Schluss sein mit dieser weichgespülten Abiturvollkaskopolitik.
Wenn die Deutschen in großer Mehrheit nach wie vor in so einer Krisensituation helfen wollen, warum möchte das Kinderhilfswerk nun unbedingt, dass sie helfen müssen?
Falls Martin Schulz das alles ernst meint, kann er niemals mit der Linken koalieren. Denn die ist ihm beim „Quälen der Reichen“ weit voraus, hat schon die Folterwerkzeuge bereit gelegt.
2050 – mit dann 125 Millionen jungen Leuten in Europa gegenüber 1.000 Millionen in Afrika – verlangen noch mehr Rentner und Hilflose eine menschenwürdige Bezahlung, und pro Nachwuchskraft müssen acht gleichaltrige Afrikaner voran gebracht werden.
Die Demo gegen islamistischen Gewalt und Terror fällt bedauerlicherweise kläglich aus. Wo bleiben die Muslime? Wo bleiben die „bunten Deutschen“? Wie steht es um die Medien? Ist es um deren Kritikfähigkeit gleich kläglich bestellt?
Es war beschämend für den Justizminister, als während der Anhörung bekannt wurde, dass sich Weißrussland ausdrücklich für sein Zensurgesetz interessiere und Gleichartiges auch von anderen Ländern, “die keine lupenreinen Demokratien sind” berichtet wird.
Die Kanzlerin möchte uns das Autofahren verbieten. Der technische Fortschritt wird dies verhindern. Das autonome Auto steht, wie viele andere Innovationen auch, der Willkür der Mächtigen entgegen.
Bisher galt die Reichensteuer von 45% ab dem monatlich zu versteuernden Einkommen von € 21.206. Künftig zahlt nach dem veröffentlichten Steuerplänen der SPD derjenige soviel, der € 6.333 im Monat zu versteuern hat. Schulz: „moderate“ Steuererhöhung.
Verspielt Deutschland seine traditionellen Stärken, so wird dieses Land letztlich auch seine Anziehungskraft auf die Fachkräfte Ost- und Südeuropas und den Rest der Talente der Drittstaaten verlieren.
Ihr, liebe Grüne, wart und bleibt die Vorschreib-Partei. Ihr wollt den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben – so wie Ihr ihnen auch ständig vorschreiben wollt, was sie denken dürfen. Ihr verhaltet euch wie Diktatoren. Das belegt Euer Parteitagsbeschluss.
So verabschiedet man sich mit Heilserwartungen aus der hässlichen Wirklichkeit: 2030 ist das Jahr, ab dem es keine Kohlekraftwerke und keine Dieselmotoren, aber irgendwie heilandmäßig angetriebenen Verkehr für alle gibt.
Kann man eine Soja-Pflanze melken wie eine Kuh? Wie kommt die Milch in die Kokosnuss? Muss eine vegane Currywurst brüllen wie am Spieß: Ich bin kein Fleisch?
Was bedeuten Fahrverbote für deutsche Autobauer? Neben den US-Leitzinsen ist das eines der Themen, die die Börsen kommende Woche bestimmen werden.
Aus den Leserkommentaren zu "Muslime demonstrieren nicht gegen den Terror" eine kleine Auswahl.
Entweder weiß die CDU wirklich noch nicht, wie das Rentensystem in Zukunft aussehen soll. Oder die CDU hat konkrete Vorstellungen, verschweigt sie aber, weil sie befürchtet, unangenehme Wahrheiten könnten Stimmen kosten.
Das Zusammentreffen von G20-Gipfel, sich wandelndem Schanzenviertel und die neue Liebe zu der vor ihrer Fertigstellung so angefeindeten Elbphilharmonie bringen Hamburg noch nicht auf Augenhöhe zu Berlin, auf das man so lange naserümpfend herabsah.
Viele wählten ihn, wenige mochten ihn, aber kaum jemand der heute über 45 Jahre alt ist, kann von sich sagen, er hätte keine persönliche Haltung zum Kanzler der Einheit. Unsere Leser erzählen in teils sehr persönlichen Kommentaren davon.
Rainer Zitelmanns Autobiografie ist zugleich eine politische Reise durch die Bonner und Berliner Republik vom Aufstieg der 68er bis zum Abstieg ihrer Epigonen.

































