Während die deutsche Wirtschaft schrumpft und Stellen abgebaut werden, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln unverdrossen mehr Zuwanderung. Denn zu viele qualifizierte Deutsche und EU-Bürger wandern aus. Der Rest der Zuwanderung bringt oft keine Fachkräfte, wenn überhaupt „Kräfte“.
Der deutsche Arbeitsmarkt leidet – aber woran eigentlich? Offenbar an mangelndem Wachstum und dem daraus resultierenden Stellenabbau. „Porsche baut weitere 5000 Stellen ab“, ist eine Schlagzeile dieser Tage. Insgesamt fallen 8900 Jobs weg – 3900 Abbaustellen waren schon letztes Jahr angekündigt. Auch an der anderen Marke Audi spart VW und spricht selbst von einer „Gewinnstabilisierung“. Na ja: sich auf niedrigem Niveau stabilisieren ist ja noch kein Wachstum. Nicht besser schaut es bei BMW aus, auch nicht in den anderen Branchen Chemie, Maschinenbau oder Bauwirtschaft: „Deindustrialisierung findet statt“.
Deutsche „High-Performer“ überlegen sich das Kündigen derweil doppelt, weil ihre Bewerbungen auf keine Gegenliebe mehr stoßen. Der deutsche Arbeitsmarkt ist vielleicht nicht tot, aber befindet sich auf der Intensivstation.
Doch die Regierenden kennen immer noch nichts anderes als den „Kräftemangel“ und keine andere Kur als Zuwanderung. Lassen wir „Fach-“ und „Arbeits-“ einmal weg, denn von beidem gibt es vor lauter High-Performern immer weniger. Uns sollen also immer noch Kräfte fehlen – obwohl die Wirtschaft schrumpft und wir noch immer ein Heer von Arbeitslosen unterhalten, mehr als die Hälfte davon mit Migrationserfahrung oder -hintergrund, rund die Hälfte ohne deutschen Pass. Hinzu kommt, dass zu viele junge Deutsche zu lange studieren und zu wenige sich für einen praktischen Beruf entscheiden.
Was nützt mehr Einwanderung in einer solchen Situation? Das zu erklären, fällt jenen in den medial-moral-politischen Komplex verwobenen Wirtschaftsexperten immer schwerer, die sich trotzdem unentwegt dazu äußern müssen. Fast wie ein innerer Zwang.
Wenn die Falschen kommen und die Richtigen gehen
Das angeblich arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat nun eine neue Studie zum Thema veröffentlicht. Laut dieser Studie – die eher eine Ansammlung von Statistiken ist – „leidet“ der deutsche Arbeitsmarkt nicht an den geschilderten Schrumpfungszuständen, sondern an der ausbleibenden Zuwanderung. Genauer: am kombinierten Effekt von gleich drei „Migrationswenden“. Migrationswende mal drei also. Minister Dobrindt scheint ganze Arbeit zu leisten. Im Framen und Formulieren sind sie nicht schlecht, diese daneben ratlosen Forscher oder Institutsmitarbeiter.
Ein Teil davon ist sicher richtig: Der Saldo aus Zu- und Abwanderung, den man auch als Nettozuwanderung bezeichnen kann, scheint zuletzt kleiner geworden zu sein. Die Summe aus allen Ab- und Zuwanderungen schrumpfte demnach im vergangenen Jahr 2025 auf ein Plus von nur noch 235.000 Zuwanderern – offenbar nach Zahlen des Statistischen Bundesamts Destatis. Es kommen also wohlgemerkt immer noch mehr Menschen ins Land, als es verlassen. Wie besorgniserregend!
Dabei ist seit langem klar, dass die Mehrheit der Deutschen auf zumindest eine Migrationswende drängt, laut allen Umfragen, auch Wahlumfragen: Die Asylzuwanderung soll gemäß diesem Volksvotum zurückgedrängt werden, und nach Ansicht vieler noch viel deutlicher, als es jetzt geschieht. Trotzdem könnte auch der geschrumpfte Saldo noch besorgniserregend sein. Denn es ist ja nicht gesagt, dass die Richtigen kommen und die Falschen das Land verlassen. Wenn die Falschen in Massen kommen und die Richtigen in erheblicher Zahl gehen, haben wir wirklich ein Problem. Und es sieht ganz danach aus.
Schaukelt die deutsche Inlandswirtschaft herab?
2023 waren noch 663.000 Personen netto nach Deutschland eingewandert. Das heißt, eigentlich kamen deutlich mehr, weil bekanntlich auch eine Ausreisewelle von Deutschen – und einigen Migranten – läuft. Und da sind wir bei einer der „Migrationswenden“, die das Kölner Wirtschaftsinstitut beklagt. In den vergangenen drei Jahren haben demnach immer mehr Inländer Deutschland den Rücken gekehrt. Von 74.000 Auswanderern im Jahr 2023 stieg diese Zahl auf 97.000 im letzten Jahr an. Das ist erheblich, weil auch der IW-Autor Wido Geis-Thöne darauf hinweist, dass in diesem Fall durchaus hoch qualifizierte Fachkräfte abwandern. Und das sind nicht wenige: fast 100.000, eine Großstadt.
Sollte diese Entwicklung sich fortsetzen oder verschärfen, dann sieht das Institut fast schon schwarz, denn dies könne „nicht nur unmittelbar die bestehenden Engpässe am Arbeitsmarkt verstärken, sondern auch die Innovationskraft der Wirtschaft und ihre längerfristigen Entwicklungspotenziale einschränken“. Das ist die eine Wende der Studie, obwohl es eher ein Trend schon seit Jahren ist.
Daneben beklagt das IW eine zunehmende Rückwanderung von Menschen aus den neuen EU-Ländern. Solange damit nicht Bulgarien und Rumänien gemeint sind, möchte man auch hier folgen. Die Polen haben sich inzwischen einen beachtlichen Wohlstand im eigenen Land aufgebaut und brauchen die Arbeit beim reichen Nachbarn nicht mehr so sehr. Aber das missfällt dem IW. Im letzten Jahr sollen 45.000 EU-Osteuropäer Deutschland wieder verlassen haben. Und auch hier mag man – unter den genannten Kautelen, was Roma und Sinti betrifft – an einen gewissen Verlust an Arbeits- und Fachkräften glauben. Derweil kamen aber 89.000 Ukrainer netto dazu, nur ist nicht sicher, dass die genauso produktiv sind wie die EU-Zuwanderer. Trotzdem: Insgesamt gab es also einen Zuwachs an Osteuropäern. Aus Westeuropa gab es einen kleinen Zuwachs von knapp 8000 Zuwanderern, außerdem rund 40.000 vom Westbalkan, der teils problematisch ist.
Wo das IW aber natürlich völlig fehlgeht und entweder nicht über den internationalen Forschungsstand informiert ist oder aus ideologischen Gründen darüber hinweggeht, das ist die eigentliche Dobrindtsche Migrationswende beim Asyl. An der bleiben dem Grundsatz nach zwar erhebliche Zweifel, denn die verringerte Zahl an neuen Anträgen kann ganz verschiedene Ursachen haben (Regimewechsel in Syrien, mehr Grenzschutz in Südeuropa), aber die Zahlen sind eben auch hier zurückgegangen, was die bedauerliche Netto-Asylzuwanderung von 113.000 im Jahr 2025 ergibt. Das ist zugleich die Zahl der Asylanträge, denn die so gewonnenen Zuwanderer verliert ein Land wie dieses nicht so leicht.
Bleiben nur die „Kolonien“?
2023 waren es noch 329.000 Erstanträge, resümiert Geis-Thöne zutreffend. Aber warum beklagt er das? Gibt es etwa nicht genug Raketenforscher, Messerfachkräfte und Lieferfahrer im Land? Die Ergebnisse der internationalen Forschung werden hier, wie gesagt, dezent ausgeblendet, und keiner der „Wirtschaftsforscher“ schämt sich darüber. Es geht darum: Nicht-westliche Zuwanderer aus dem nahöstlich-afrikanischen Kulturkreis bringen hochspezialisierten westlichen Gesellschaften keinen Mehrwert und kein Wachstum, sondern nur Verluste und Kosten. Wann geht das wohl in den deutschen verbildeten, aber vermutlich schlicht mit systemrelevanter Moral vollgesogenen Ökonomenkopf hinein? Durch Asyl und Ukraine-Flucht kam jeweils eine „Großstadt“ nach Deutschland, die die verlorene „Großstadt“ qualifizierter Deutscher kaum ersetzen wird.
Es gibt aber auch „gegenläufige Bewegungen“ im Sinne Geis-Thönes, etwa eine starke Zunahme der Nettozuwanderung von Vietnamesen von 10.000 auf 19.000 (2023–2025) und allgemein die legale Einwanderung für Arbeit und Bildung aus dem außereuropäischen Bereich mit einer Zunahme von jeweils 33.000 Zuwanderern in den genannten Jahren. Laut Berichtsautor Wido Geis-Thöne ist dieser Bereich „für die Fachkräftesicherung besonders wichtig“. Aber auch hier wäre Skepsis angebracht, denn es kommt dabei sehr auf die Qualität an. Nicht jeder Visums-Zuwanderer ist positiv, nicht jeder ausländische Student studiert.
Bleibt die Frage, ob die ganze Entwicklung mit den zweieinhalb „Migrationswenden“ gefährlich ist. Und das kann durchaus so sein. Die Auswanderung enttäuschter Leistungsträger (also der echten, nicht der „treuen“ grün-wählenden „High-Performer“ aus dem Internet) könnte sich auf lange Sicht in der genannten Weise mit dem Schrumpftum der deutschen Wirtschaft auf- oder besser niederschaukeln. Erst fehlt die elektrische Energie, dann fallen die Arbeitsplätze weg, zuletzt fehlen dann Kompetenz und Intelligenz, der menschliche Faktor im Wirtschaftsleben. Die deutsche Wirtschaft könnte sich so dauerhaft verflüchtigen und nur als Kolonialgebilde in anderen Ländern weiterexistieren. Damit ist kein imperialistischer Kolonialismus gemeint, eher so etwas wie die Auswanderung von Deutschen in die USA im 19. Jahrhundert. Aber davon hätten der deutsche Staat und auch das hiesige Gemeinwesen offenbar nichts.
Regenten und Bürger geben das Land auf
Das IW empfiehlt hier im Brustton der Überzeugung „eine Begrenzung der Belastung durch Steuern und Abgaben“. Und so richtig das ist, es wird kaum ausreichen. Merz soll sich also die nächste Steuererhöhung doppelt überlegen und besser verkneifen, damit er nicht noch mehr individuelle Bürger-Fässer zum Überlaufen bringt. Ein entschiedener Rückschnitt der Steuern und Abgaben wäre in der Tat sinnreich. Denn die kalte Progression mutet den Leistungsträgern – nicht den „Reichen“ – dieses Landes unangenehme Einschnitte in die persönliche Lebensplanung zu.
Man wird aber das Gefühl nicht los, dass die Finanzmisere des deutschen Staates, die Unfähigkeit zu sparen und Geld nicht sinnlos in Phantastereien und die ideologische Umerziehung von Land und Welt zu stecken, nicht die ganze Wahrheit sind. Vielmehr erhebt sich für die Umherblickenden der Gegenwart in Deutschland ein Sumpf aus Nichtfunktionieren und Strukturabbau, aus Kulturrückbau und Schrumpftum.
Deutschland – der einstige Siegfried und Exportweltmeister unter den Wirtschaftsnationen – ist verwundbar geworden. Das ist die eigentliche Botschaft auch dieser Studie. Nur dass auch sie, wie so viele andere vor ihr, das eigentliche Übel nicht wahrnehmen will: Es ist die Aufgabe des Landes durch seine Regenten, eigentlich der Verrat an ihm, und indirekt durch viele Wähler. Man hat aufgehört, konsistent und konstruktiv zu denken und nachzudenken, wo man etwas wirklich besser und einfacher machen kann. Alles geht seinen Gang, nur keine Veränderung, sonst könnte sich ja etwas ändern. Wir sind gekommen, um zu bleiben, wie wir sind.
— Tom Bude (@tombuduk) January 31, 2023
Die fundamentalen Veränderungen im Land sind dabei fast alle negativ: die Gewaltepidemie im deutschen Alltag, die Verrohung der Sitten, der Verfall der Infrastruktur, der staatlichen Schulen – all das führt geradezu zu einem Zwang für normale Bürger, sich eine parallele, funktionierende Welt aufzubauen. Die neue Parallelgesellschaft, in der der Besuch im Schwimmbad durch den exklusiven Fitnessclub ersetzt wird. Und dann fragt man sich natürlich: Warum nicht im Ausland danach suchen? Denn da soll es noch Beispiele geben, die weniger versumpft sind.



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Ich fordere das Ende einer Elitengesellschaft aus Politik und Medien,die auf dem geistigen Niveau 12 jähriger Schulkinder stehen.
Dass über die offenen Grenzen Arbeits- oder gar Fach-Kräfte kommen war schon immer Unsinn, und nur dazu gedacht die Diskussion in die Irre zu führen. Dazu wurde ja auch die Pflegehilfe aus Polen mit dem illegal aus Afrika ins Sozialsystem eingewanderten in einen Topf geworfen. Über zehn Jahre wurden diese Märchen unermüdlich aufgetischt, dabei war von Anfang an klar, dass Raketenwissenschaftler, Fachärzte, selbst qualifizierte Fachkräfte es gar nicht nötig hätten sich in irgendwelche Boote krimineller Schleuser zu setzen, und dass die Politik der offenen Grenzen in Kombination mit Rundumversorgung ohne Gegenleistung bevorzugt jene selektiert die kein Land braucht. Warum diskutieren… Mehr
Ein krankes Land – macht Menschen krank – Ende des Jahres gehts nach Hause 🏡 mit DE bin ich schon lange durch.
Zerohedge Kommentar eines Nichtdeutschen Lesers mit Google Translate übersetzt:
Zunächst wurden die Deutschen in den Ersten Weltkrieg gelockt und hineingezogen – einen Krieg, den sie nicht wollten und nicht gewinnen konnten.
Dann wurde ihnen Adolf Rothschild aufgezwungen.
Anschließend wurde ihnen die Hälfte ihres Landes von den Sowjets geraubt.
Danach wurden sie 80 Jahre lang von psychopathischen Bankiers mit Schuldgefühlen traktiert.
Schließlich wurden sie mit Wüstenbarbaren überflutet.
Die Deutschen waren – und könnten es vielleicht immer noch sein – eine der führenden Zivilisationen der Welt, und sie mussten vernichtet werden.
Bei meiner Frau und mir hat seit Jahren eine innere Immigration stattgefunden. Durch die persönlichen Umstände kommt ein Wegzug nicht infrage, daher wird der Kontakt mit der Öffentlichkeit auf ein Mindestmaß reduziert. Die letzten 20 Jahre bekommen wir auch noch rum…
Gehen Sie doch mal auf eine Demo! Bewegung, frische Luft, man trifft Gleichgesinnte, und für einen guten Zweck ist es auch.
Was habt ihr bloß immer mit Demos? Die Politik interessiert sich nicht für Demos. Interessant höchstens für die Antifa, die dann andersgesinnte niederschlagen kann.
Demos. Soso. Wenn das alles ist…
Es gibt aber auch noch Industriebranchen im Investitionsgüterbereich (die Maschinen, die Konsumprodukte schaffen) die sehr gut laufen und dringend Mitarbeiter suchen, ja geradezu jeden nehmen, der sich bewirbt. Denn es gibt ihn noch den Fachkräftemangel und er wird immer gravierender, weil eine unendlich dumme Politik entschieden hat, aus Fachkräften der Industrie Staatssklaven zu machen, die ein restlos durchgeknallter Staat nach seinem Gusto ausnehmen kann. Das Resultat ist wie üblich im Sozialismus der Mangel, in dem Fall ein enormer Mangel an fähigen Fachkräften. Und nun weiterhin fröhliches Ausplündern, ihr unendlich grausamen, wilden Politbestien und immer schön die Äuglein vor den katastrophalen… Mehr
Steuern für Leihmütter zahlen – bin seit 3 Jahren im Arbeitsstreik.
„Die Wahrheit“ macht es richtig! Warum (noch) arbeiten? Wohlmöglich in einem hoch dotierten Job? Um Millionen Schmarotzer – da ist zu den Yallas das „Elite“-Personal dazugerechnet – mit mehr Steuern weiter durchzufüttern? Ich kann JEDEN verstehen, der – wenn er sich das einigermaßen erlauben kann – die Arbeit verweigert oder zumindest weitestgehend herunterfährt.
„„Porsche baut weitere 5000 Stellen ab“……“
Wie sagte Klingbeil so schön? „Dann ist der Porsche und die Rolex weg“.
Genau und der Porsche Arbeitsplatz halt auch und damit mehr Arbeitslose die das Land zu versorgen hat und weniger Gewerbesteuer für Klingbeil.
Soweit hat der Lars aber nicht gedacht.
Wohin will der durchschnittliche Deutsche denn fliehen? Ganz Westeuropa inklusive der von den Deutschen geliebten Schweiz sind ein komplettes Shithole irgendwo zwischen Bagdad und Kinshasa. Gleiches in Kanada, Australien, Neuseeland, UK. In Japan und Polen geht’s schon ganz ähnlich los wie hier mit Massenmigration. Einige Teile der USA sind durchaus sehr gut und bewohnbar, aber die meisten werden niemals eine Green Card bekommen. Ungarn ist wirtschaftlich nicht mal ansatzweise so reich wie Westeuropa und aufgrund der Sprache für 99% der Deutschen uninteressant. Südkorea oder Taiwan ähnlich schwer einzuwandern und Sprache extrem schwierig. Südamerika ist immer noch arm im Vergleich mit… Mehr
Leider schlägt es mir aber mittlerweile sehr aufs Gemüt, dass man als arbeitender Normalbürger diese selbsternannten Eliten finanzieren muss. Steuern in unverschämter Höhe, Rentenbeiträge für die läppischen 40 Prozent demnächst ab 70 Jahren, „Demokratieabgabe“ für den ÖRR, zahlen für Migration und Entwicklungshilfe und so weiter. Der Opposition entzieht man das passive Wahlrecht und es ist gefährlich, sich für die AfD zu engagieren. All das funktioniert nur, weil man verhindert, dass der Geldhahn zugedreht wird für all die gut bezahlten Mitläufer. Die einzige Möglichkeit, da rauszukommen, ist Wegzug. Dann lieber in ein Land, das vielleicht auch Schwachpunkte hat, aber besseres Wetter.… Mehr
„Südamerika ist immer noch arm im Vergleich mit Westeuropa.“ – also, ich wohn da zufällig. Armut ist relativ. Ich muss das den „Hiesigen“ aber auch immer erklären: „Leute, ihr kauft für 20.000 ein Grundstück und stellt euch für nochmal 20.000 ein Häuschen drauf, das ihr nach und nach ausbaut. Der Deutsche kann sich in noch nicht mal Toplagen kaum mehr eine Eigentumswohnung leisten, wegen Auflagen, Klimaklimbim etc.“ Und das ist nur ein Beispiel. „Lebensmittel haben westeuropäische Preise bei der Hälfte des Lohns.“ – wo? Sie können natürlich in den teuersten Ländern Südamerikas in den schniekesten Supermercado gehen und sogar höhere… Mehr
Wenn die Masse die AFD wenigstens mehrheitlich wählen würde, könnte man ja die Hoffnung auf Besserung zurückgewinnen – tut sie aber nicht; so dass es weiter „abwärts!“ flankiert von „Billionenschulden für Merkels Fehler“ geht. Sie haben Recht – auch anderswo gibt es Probleme genug – aber die deutschen Probleme zur merkelschen Transformation einer sozialen,demokratischen Marktwirtschaft in einen totalitären Staatssozialismus übertreffen diese bei Weitem.
Viele Auswanderer haben Kopf das woanders es billiger ist aber der deutsche Standort gleich, das funktioniert nicht.
Das Zauberwort heißt, anpassen.
Ich bin schon froh wenn das Stadtbild wieder passt und die medizinische Versorgung ok ist, dazu frische Luft und ein paar andere Kleinigkeiten.
Mit zunehmender Islamisierung ist für mich das Leben in Deutschland nur noch eine Qual.
Ich habe selbst in 3 anderen Ländern gelebt und bin ausgewandert. Wohne immer noch im Ausland. Das Problem ist, alle westlichen Staaten leiden unter den selben Problemen und wer glaubt, der kann sich der Massenmigration irgendwie entziehen, der hat sich leider geirrt. Die gibt’s mittlerweile in so gut wie jedem Land. Niedrige Steuern kann man in anderen Ländern vorfinden, was meistens mit höheren Lebenshaltungskosten als in Deutschland einhergeht. Kommt auf den Verdienst an ob sich das lohnt.
Jeder Staat der Welt bereichert sich an seinen Bürgern mit Ausnahme Saudi Arabiens oder VAE wo es keine Steuern gibt.
Manche Menschen leiden unter animal hoarding.
Deutschland leidet unter Migranten hoarding.
Sie sprechen, ohne es zu benennen, den Bedeutungsteil des Begriffes „Remigration“ an, der meist vergessen wird: Die Zurückwanderung deutscher Fachkräfte, die nur dadurch gelingt, dass man die Gründe für die Abwanderung beseitigt. Zu hohe Steuern durch die kriminelle Verschwendung auf illegale Einwanderer, die dadurch bedingten hohen Mieten, schlechten Schulen und abwesende innere Sicherheit. Um nur das Offensichtlichste aufzuzählen.