Bei der Briefwahl erzielt die AfD weniger als die Hälfte der Stimmen im Vergleich zur Urnenwahl. Bei allen anderen Parteien ist die Abweichung kleiner und umgekehrt: Sie haben alle mehr Stimmen durch Briefwahl bekommen. Kann man von Manipulation ausgehen? Alexander Wallasch sprach darüber mit Rechtsanwalt Dirk Schmitz.
picture alliance/dpa | Jan Woitas
Briefwahl ist gegenüber der Urnenwahl schon ab Antragstellung maximal manipulierbar. Die Briefwahlauswertung in den 2.661 Wahlbezirken in Sachsen-Anhalt zeigt bei der AfD statistisch auffällige Abweichungen zur Urnenwahl, teilweise bis zu 63 Prozentpunkten. Das belegt noch keine Wahlfälschung. Nach Rechtsanwalt Dirk Schmitz müsste jedoch eine Strafanzeige erfolgen und ein Antrag bei der Landeswahlkommission auf Überprüfung sämtlicher Briefwahlauszählungen.
Alexander Wallasch: Sie haben eine Schnellanalyse gemacht und Ungereimtheiten bei der Briefwahl festgestellt. Ein politischer Gegner der AfD könnte sagen: Das war erwartbar.
Dirk Schmitz: Erwartbar war der Protest. Die AfD selbst hat im Moment relativ wenig Grund selbst zu meckern. Mit 44,1 Prozent hat sie ein deutlich besseres Ergebnis erzielt, als auch viele AfD-nahe Stimmen prognostiziert haben.
Die Zahlen springen ins Auge: 51,20 Prozent hatte die AfD bei der Urnenwahl – aber nur 24,27 Prozent bei der Briefwahl. Ein Absturz um fast 27 Prozentpunkte. In einzelnen Orten ist die Kluft noch dramatischer: In Mertendorf stehen 63,2 Prozent AfD an der Urne nur 24,5 Prozent bei der Briefwahl gegenüber – eine Differenz von fast 39 Prozentpunkten. In Hedersleben sind es 62,9 zu 26,4 Prozent.
Die Zahlen zu Brief- und Urnenwahl lagen schon am frühen Morgen vor. Spricht das nicht zuerst für saubere und transparente Abläufe?
Sachsen-Anhalt ist ein kleines Bundesland, die Ergebnisse sind aus meiner Sicht sehr gut und sehr schnell veröffentlicht worden. Mit KI habe ich alle Wahlkreise durchlaufen lassen: sämtliche Urnenwahlergebnisse verglichen mit sämtlichen Briefwahlergebnissen. Eine komplette Auswertung. Das sind 2.661 Wahlbezirke.
Sieht man sich einzelne extreme Briefwahlbezirke an, liegen die Unterschiede bei bis zu 63 Prozentpunkten zwischen Brief- und Urnenwahl. Bei den großen Städten kann man das noch ein Stück weit erklären: In Magdeburg und Halle ist das linksgrün-woke Milieu stärker, und die haben deutlich häufiger Briefwahl beantragt.
Insoweit ist das, was ich festgestellt habe, keine gesicherte Wahlfälschung. Statistisch ist es aber so auffällig, dass eigentlich eine Strafanzeige erfolgen müsste und gleichzeitig ein Antrag bei der Landeswahlkommission auf Überprüfung sämtlicher Briefwahlauszählungen. Auch eine wissenschaftliche Überprüfung des Briefwahlergebnisses im Vergleich zur Urnenwahl – runtergebrochen auf den einzelnen Wahlkreis – ist erforderlich.
MdB Stephan Brandner (AfD) hat vor der Wahl gesagt, es werde einen Unterschied geben, weil die AfD ausdrücklich von der Briefwahl abgeraten habe.
Das mag so sein. Die Unterschiede sind im Vergleich trotzdem dramatisch. In Sachsen-Anhalt: 51,2 zu 24,27 Prozent. In Baden-Württemberg 2021 lag die AfD bei der Urnenwahl bei 22 Prozent, bei der Briefwahl bei 12,5 Prozent. In Nordrhein-Westfalen 2022: 6,9 zu 3,7 Prozent. Solche Vergleiche kann man fortsetzen. Dort liegen die Differenzen bei etwa acht bis elf Prozentpunkten. In Sachsen-Anhalt beträgt die Abweichung 26,93 Prozentpunkte.
24 zu 51 wirkt rechnerisch wie 4 zu 8. Warum soll das hier anders sein?
Weil das statistisch verräterisch ist. Je größer eine Grundgesamtheit, desto schwieriger ist eine solche Abweichung zwischen Urnen- und Briefwahl noch als „statistisches Grundrauschen“ erklärbar – anders als bei zwei, drei oder vier Prozentpunkten Ausgangsbasis.
Bei größeren Grundgesamtheiten müssten Abweichungen zwischen Brief- und Urnenwahl kleiner ausfallen. Ähnliches kennt man aus der Wahlstatistik: Hat eine Partei 4 Prozent, kann sie schnell bei 6 Prozent liegen. Die Abweichung beträgt nur zwei Punkte, wäre für das Ergebnis prozentual aber dramatisch mehr. Umgekehrt: Die AfD wurde zwischen 40 und 42 Prozent erwartet und hat rund 44 Prozent erzielt. Das ist eine relativ kleine prozentuale Abweichung. Beim BSW war die Abweichung zwischen Urnen- und Briefwahl mit 5,97 gegenüber 5,00 Prozent merkwürdigerweise wesentlich geringer.
Zwischen Prognose und Wahlergebnis der AfD lag nur eine kleine Lücke – von 41/42 auf 44 Prozent. Spricht das nicht gegen eine Fälschung?
Nur scheinbar. Noch einmal: Rechnerisch wären bei reinen Urnenwahlen 51,2 Prozent herausgekommen, nicht 44. Ich unterstelle, dass das Briefwahlergebnis strukturell immer etwas schlechter für die AfD ausfällt, weil ein bestimmtes Milieu zur Briefwahl geht. Dann wäre nicht die volle Differenz auf die gerechneten 51 Prozent der Maßstab, sondern eine niedrigere, erwartbare Abweichung, meiner Meinung nach von etwa vier bis fünf Prozentpunkten. Die wäre in Ordnung. Wir haben aber eine Abweichung, die dramatisch größer, meines Erachtens nicht befriedigend erklärbar ist.
Ziel der etablierten Parteien und ihres Vorfelds war es, eine absolute Mehrheit der AfD zu verhindern. Das hat funktioniert.
Es scheint punktgenau funktioniert zu haben. Ich will nicht hineininterpretieren, dass das ein Plan war – meiner Meinung nach das Ergebnis vieler kleiner Aktivitäten. Ich behaupte auch keine bewiesene Straftat. Statistisch deutet vieles auf Manipulationen hin. Jetzt müssen alle Wahlkreise ernsthaft überprüft werden, durchaus auch mit Unterstützung wahlstatistischer Forschungsinstitute.
Noch einmal: kein Beweis?
Ein Staatsanwalt würde von einem hinreichenden Tatverdacht sprechen, nicht vom Beweis der vollzogenen Manipulation. Diesen Verdacht sehe ich.
Wie soll man sich eine Manipulation in der Gesamtheit vorstellen? Eher als Schwarm – eine Art hilfreiche Hand gegen eine befürchtete AfD-Herrschaft?
Ich bin eher Anhänger der dunklen Schwarmintelligenz, nicht zentral gesteuerter Manipulation. Eine zentrale Steuerung hieße: nicht einer oder zwei Beteiligte, die sich kennen, sondern Hunderte oder sogar Tausende. Das halte ich in unserer immer noch relativ offenen Gesellschaft für unwahrscheinlich. Das käme heraus. Deshalb dunkle Schwarmintelligenz.
Wo wird die Briefwahl ausgezählt? Wie ist das organisiert?
Verkürzt, ohne die ganze Geografie von Sachsen-Anhalt vor Augen zu haben: Es gibt normale Urnenwahlbezirke. Daneben gibt es weniger Briefwahlbezirke. In Sachsen-Anhalt sind es 511 zu 2661 insgesamt. Mehrere Urnenwahlbezirke werden zu einem Briefwahlbezirk zusammengefasst. Eine kluge Auswertung müsste die jeweiligen Urnenwahlbezirke direkt mit dem zugehörigen Briefwahlbezirk – dem Konkurrenten oder Teilkonkurrenten – vergleichen. Dann wären genauere Aussagen möglich.
Unabhängig von der Aufregung direkt nach den Wahlen sollte etwas anderes bleiben: Früher war die Briefwahl das Modell für Menschen, die nicht in Deutschland waren oder so krank, dass sie sich nicht mehr zum Wahllokal bewegen konnten. Sie war eine zu begründende Ausnahme. Gemessen am Anteil der Briefwähler heute ist Briefwahl praktisch zu einer neuen Regelwahl geworden. Wir haben dazu bereits einiges veröffentlicht: Sie ist gegenüber der Urnenwahl schon ab Antragstellung maximal manipulierbar. Deshalb erscheint es sinnvoll, sie nicht abzuschaffen, aber auf das frühere übliche Maß zurückzuschrauben.
Müsste ein Briefwähler den Grund dann wieder angeben – mit Prüfung? Die Ausweitung geschah doch auch, weil die Wahlbeteiligung angeblich zurückgegangen war.
Die Gründe waren vielfältig. Einmal, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Schon damals war klar: Briefwahl ist anfechtbarer. Dass das keine Theorie von Rechtsanwalt Schmitz ist, sieht man daran, dass selbst das Bundesverfassungsgericht seit 1967 mehrfach ausdrücklich anerkannt hat, dass bei der Briefwahl Wahlfreiheit, Wahlgeheimnis und Öffentlichkeit der Wahl weniger stark institutionell abgesichert sind als bei der Urnenwahl. Die Briefwahl bleibe dennoch verfassungsgemäß, weil sie einem anderen Wahlgrundsatz dient: der Allgemeinheit der Wahl, also möglichst vielen Wahlberechtigten die Teilnahme zu ermöglichen. Das Gericht beschreibt dabei einen verfassungsrechtlichen Zielkonflikt: Auf der einen Seite steht die Allgemeinheit der Wahl – möglichst viele Menschen sollen wählen können. Auf der anderen Seite stehen Sicherstellung der Richtigkeit, Freiheit, Geheimheit und Öffentlichkeit der Wahl. Das Gericht sagt nicht, dass Brief- und Urnenwahl hinsichtlich ihrer Sicherungsmechanismen identisch wären. Bei der Briefwahl ist es den Wahlberechtigten weitgehend selbst überlassen, für die Beachtung von Wahlgeheimnis und Wahlfreiheit Sorge zu tragen – meinte das BVerfG. Und das steht nicht im Ruf von Schwurbeltheorien.
Das heißt für mich für eine verstärkte Legitimation von Wahlergebnissen: Rückbau der Briefwahl und massivere Sicherstellung des Briefwahlablaufes. Der Vorschlag der AfD Sachsen-Anhalt, „fliegende Wahllokale“ für Pflegeheime einzurichten, war ein erster sehr kluger Baustein.
Danke für das Gespräch!


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Die Frage ist doch, wie kann bei einer Nachprüfung Manipulation nachgewiesen werden ? oder bleibt es bei mulmigen Gefühle und Verdacht ? Das nützt aber nichts .
In Berlin wurde die Wahl wiederholt, als das Team von Apollo und TE Unregelmäßigkeiten aufdeckte.
Auch hier wird so mancher Wahlzettel für blau im falschen Stapel untergegangen sein – und bei erneuter Sichtung auftauchen!
Ich hoffe auch hier, dass TE, Nius und AN einmal eine Grafik nachreichen, die den Betrug offensichtlich macht. Ein Vergleich mit der vorherigen Wahl und mit anderen Bundesländern, wäre dabei sicherlich hilfreich. Auf jeden Fall muss neu ausgezählt werden.
Hier vielleicht schon im Ansatz vorhanden: https://sciencefiles.org/2026/09/07/statistische-indizien-fuer-wahlbetrug-in-sachsen-anhalt/
Die werden sicher dranbleiben und noch kleinteiliger untersuchen – wobei das Sichten der Unterlagen vor Ort natürlich noch ganz andere Manipulationswege eröffnen kann.
Dort fragt einer in den Kommentaren:
„Ist diese Ungleichgewicht Urne/Brief über alle Kommunen ähnlich, oder konzentriert sich das auf die großen Kommunen?“
Vor allem im Vergleich zu den vorherigen Wahlen.
Danke, ich haben mittlerweile eine, die man verwerten kann. Die neusten Erkenntnise zu der Aufbewahrung der Briefwahlzettel, müsste einen Skandal auslösen.
Weder die Plomben, noch die Tonnen selbst wurden auf Manipulation geprüft, obwohl die in einer ultralinksextremen Uni aufbewahrt wurden. Und wie es scheint , haben sich die Videodateien der Videoüberwachung wie von selbst gelöscht.
Ein Schelm, wer böse denkt.
Die haben aus Berlin gelernt. Verfeinerte Methoden! Momentan ist bekannt, dass eine Strafanzeige wegen Wahlfälschung bei einer dementen Seniorin aufgeflogen ist. Hinzu kommen doppelt verschickte Briefwahlunterlagen in einem (?) Wahlbezirk. Man sollte die Briefwahlergebmisse der Seniorenheime durchgehen. Jede Wette, dass die Bewohner die Grünen bevorzugen, ohne es selbst zu wissen.
Bei meinen Verwandten in der Seniorenresidenz wählt nicht ein einziger die Grünen. Die wählen zwar Mist, CDU und SPD, aber Grün niemals.
Und schon gar nicht das BSW, das nur durch die Briefwähler reingekommen ist. Es stinkt nach Manipulation und Betrug, Kompetenzen, die diese Regierung auszeichnen.
Das ist relativ leicht machbar, vor allem dann, wenn sich die jeweilige Wahlhelfergruppe dabei einig ist.
Man hat ja die durch die Wahlleiter eingereichten Wahllisten und Bestätigungen. Diese müssen mit den tatsächliche Auszählungen durch seriöse Menschen verglichen werden.
Es wurden teilweise drei Wahlunterlagen pro Wähler verschickt. Die ersten beiden waren ein Versehen und hatten deshalb dieselbe
Nummer, weshalb ein drittes Mal Unterlagen, diesmal mit anderer Nummer, hinterhergeschickt wurden. Hier wäre es ein leichtes, alle drei Wahlbögen einzuschicken und zu hoffen, dass es nicht auffällt (oder ignoriert wird). Zumindest das liesse sich leicht nachprüfen, indem man die Nummern der eingesandten Briefwahlunterlagen überprüft.
Man muss sie ja nicht mal einschicken. Man kann als Briefwähler mit seinem Wahlschein auch ganz normal ins Wahllokal gehen und seine doppelt bzw. dreifach erhaltenen Stimmzettel in die Wahlurne werfen. Das bekommt dann ganz bestimmt keiner mit.
Quatsch. Sobald die Briefwahlunterlagen verschickt werden bekommen Sie im Wählerverzeichnis, welches in Ihrem Wahllokal zum Abgleich genutzt wird einen Sperrvermerk. Dreifach einwerfen wird auch nichts, da der Wahlhelfer, wenn er den Einwurf frei gibt, genau darauf achtet, dass nur EIN Umschlag pro Person eingeworfen wird. Befinden sich mehr als ein Stimmzettel im Umschlag, werden diese aussortiert und damit ist die Wahl ungültig.
Was aber bei den Briefwahlunterlagen, die nach dem Druck des Wählerverzeichnisses bis Wahlsonntag 18:00 Uhr eingehen?
Mit Ihrem Versand des Briefwahlstimmzettels ist auch der Wahlschein weg, denn den müssen Sie in einem anderen Umschlag als den Stimmzettel dem Kuvert beilegen. Sie können danach also nicht noch einmal im Wahllokal wählen.
Mit dem Ausweis kann ich dort vorbei kommen – und Sie glauben doch nicht, dass dort ein Beisitzer erst mal irgendwo im Amt nachfragt, ob irgendwo meine Briefwahlunterlagen schon vorhanden wären?
Digitalisiert ist das Ganze zudem auch noch nicht.
Schlau gemacht gehe ich morgens ins Wahllokal und werfe danach meine Briefwahlunterlagen direkt dort ein, wo die ausgezählt werden.
Das ist unmöglich. Der Sperrvermerk in der Wahlliste wird erstellt, sobald Ihr Briefwahlantrag, also noch vor Versand der Briefwahlunterlagen an Sie, bearbeitet wird. Diese Listen werden dann am Samstagabend vor der Wahl und vor Öffnung der Wahllokale nochmals abgeglichen und ggf. durch Zusatzlisten ergänzt. Wollen Sie im Wahllokal wählen, müssen Sie bei einem vorhandenen Sperrvermerk zwingend den Wahlschein aus den Briefwahlunterlagen im Wahllokal abgeben. Direkt „dort einwerfen wo sie ausgezählt werden“ geht auch nicht. Einwerfen können Sie den Briefwahlumschlag am Wahltag nur in einem speziellen sogenannten Fristbriefkasten mit Zeitsteuerung. Das Briefwahlsystem ist eigentlich, zumindest was den Mißbrauch durch Sie selbst… Mehr
Im Wählerverzeichnis steht drin, wer Briefwahl beantragt hat. Will man doch lieber im Wahllokal wählen, muss der Wahlschein (nicht die Wahlbenachrichtigung) vorgelegt werden, den man ja noch hat. Kann man dies nicht, ist es nicht möglich zu wählen.
Wann die Briefwahlunterlagen eintreffen ist völlig egal. Der Sperrvermerk wird in dem Moment erstellt, in dem sich der Sachbearbeiter Ihres Antrags annimmt.
Habe ich im Wahllokal noch nie erlebt, dass der Stimmzettel in einen Umschlag gesteckt wird. Er muss lediglich so gefaltet sein, dass man nicht erkennt, was angekreuzt wurde.
Trotzdem achtet der „Mann an der Urne“, der, der den Schlitz freigibt, darauf, dass Sie nur einen Zettel einwerfen. Sollte sich sich ein weiterer Stimmzettel im Inneren Ihres gefalteten Zettels verbergen, sind beide Zettel bei der Auszählung sofort ungültig.
Danke @Michael Palusch – das macht natürlich Sinn.
Und Umschläge gab es wohl einstmals, als Ressourcen noch nicht geschont werden mussten.
Sie schreiben hier Quatsch. Solange ich die Briefwahlunterlagen noch nicht zurückgeschickt habe, kann ich mit meinem gültigen Wahlschein + Ausweis in jedes beliebige Wahllokal gehen und an der Urnenwahl teilnehmen. Da man im Wahllokal seinen Stimmzettel auch nicht in einen Umschlag steckt, wie sie hier den Leuten erzählen wollen, kann man also getrost die doppelt erhaltenen Stimmzettel aus den Briefwahlunterlagen, die völlig identisch mit denen der Urnenwahl sind, mit in die Urne werfen, wenn man diese geschickt in den legal eingeworfen Stimmzettel versteckt. Die fallen beim Auskippen der Wahlurne für die Auszählung in der Regel sowieso alle durcheinander, da bekommt… Mehr
„Solange ich die Briefwahlunterlagen noch nicht zurückgeschickt habe, kann ich mit meinem gültigen Wahlschein + Ausweis in jedes beliebige Wahllokal gehen“ Das können Sie. Aber nicht in jedes beliebige, sondern nur in eines in Ihren Wahlkreis. Haben Sie einen Sperrvermerk in der Wählerliste, wird Ihr Wahlschein im Wahllokal eingezogen. Und wenn der Wahlschein fehlt, wäre Ihre „Briefwahl danach“ sofort ungültig. Wenn ein zweiter Stimmzettel in einem anderen „geschickt“ versteckt ist, wird das bei der Auszählung bemerkt, und beide Zettel wandern umgehend auf den Stapel ‚Ungültig‘. Das unbemerkte Einwerfen von mehreren Stimmzettel könnte für Sie gefährlich werden, denn Wahlbetrug ist eine… Mehr
Es stimmte am Ende die Anzahl der Wähler nicht mit der Anzahl der Stimmzettel überein – aber das wird inzwischen, wie ich erfuhr, „geglättet“.
Bei einer Nachprüfung sollte erstens geprüft werden, ob bei den SPD-Stimmzetteln nur SPD-Stimmen liegen und keine von der Opposition, bei den GRÜNEN-Stimmzetteln nur GRÜNE-Stimmen liegen und keine von der Opposition, bei den CDU-Stimmzetteln nur CDU-Stimmen liegen und keine von der Opposition und so weiter.
Zweitens sollte geprüft werden, ob die Anzahl der Stimmzettel der einzelnen Parteien auch mit den notierten Zahlen des Wahlleiters übereinstimmen, und mit denen die dann weitergeleitet wurden.
Ich denke, das wird schon hier und da interessante Ergebnisse bringen.
Der erste Schritt muss eine Neuauzählung der Briefwahlstimmen sein.
Der nächste Schritt die Altenheime kollektiv unter Wahlfälschungsverdacht zu stellen.
Denn:
Wir wissen doch wie tief der gesamte Sozialbereich rot-grün-totalitär infiziert ist.
Der Vorschlag der AfD Sachsen-Anhalt, „fliegende Wahllokale“ einzurichten, war ein erster sehr kluger Baustein.Das gab es schon mal in der DDR
Und das war eine sehr gute Idee. Viele Leute haben keine Lust, von Montag bis Freitag von 5 bis 18 Uhr weg zu sein und dann auch noch am Sonntag raus zu müssen.
Einfach wie in vielen Ländern die Wahl auf mehrere Tage (z.B. So, Mo, Di) aufzuteilen und Wahllokale auch bis 20 Uhr offen zu halten. Dann können Arbeiter auch vor oder nach der Schicht wählen gehen.
Wenn man sich schon sonst nicht für die Demokratie einsetzt dann ist der Gang zum Wahllokal während des Sonntagsspaziergangs wahrlich nicht zu viel verlangt für die, die noch gehen können.
Die wichtigen Wahlen (Landtag, Bundestag) finden pro Bundesland nur einmal alle 5 Jahre statt – da ist es durchaus zumutbar, dass man EINMAL an einem Sonntag im Zeitfenster von 8 bis 18 Uhr für 5 Minuten seinen Luxuskörper ins Wahllokal um die Ecke bewegt, um dort sein Kreuzchen zu setzen. Schichtarbeiter können sich 1 Tag Urlaub nehmen, um ggf. nach der Wahl ausschlafen zu können. Aber wenn das schon zu viel verlangt ist… dann gute Nacht, und dann bitte auch kein Gemeckere mehr, wenn sich im Land nichts zum Positiven ändert. Anbei auch für Sie der Link zur Übersicht aller… Mehr
Nun, die Landtagswahl, findet alle 5 Jahre statt, es geht um Entscheidungen, die das Land betreffen, da kann man schon einmal seinen Allerwertesten in die Höhe bringen
Ja klar, die DDR-Wahlen waren ein Musterbeispiel für „geheim, gleich und frei“. Es gab nur die Einheitsliste, Wahlkabinen waren entweder nicht vorhanden oder ihre Benutzung führte zur Stasi-Beobachtung und die fliegenden Wahlkabinen waren nur da, weil die SED jedes mal eine Wahlbeteiligung von 99 % melden wollte.
Ich würde prüfen: Was ist mit der Technik der Stasi-Postkontrolle (DDR) passiert? Zuständig war die Abteilung M des Ministeriums für Staatssicherheit, in der Deutschen Post getarnt als Abteilung 12 / Stelle 12. Sie saß in den Briefverteilämtern der Bezirke. Mitarbeiter traten als Postler auf. 1989 waren es knapp 2.200 Leute. Ab den 1970er Jahren setzte die Linie M verstärkt technische Hilfsmittel ein, darunter Öffnungs- und Schließautomaten für die konspirative Überwachung. Mit Öffnungsautomat und später Schließautomat stieg die Leistung z. B. in Leipzig von etwa 400 auf 1.000 Briefe pro Schicht. Interne Angaben: ein Kontrolleur 4.000–6.000 Briefe pro Schicht in den… Mehr
Wenn Juristen anfangen zu rechnen, werde ich immer unruhig.
Die AfD selbst hat ihre Wähler aufgerufen die Briefwahl möglichst zu meiden. Inwieweit sie damit erfolgreich war und was konkret die Folgen sind, weiß ich nicht.
Aber was mir hier fehlt sind absolute Zahlen. Wieviele Menschen haben überhaupt an der Wahl teilgenommen und wieviele davon haben die Briefwahl gewählt. Konkret und nicht prozentual.
Aber gut, nachzählen sollte man trotzdem. Wird wohl in 25 Stimmbezirken auch schon gemacht.
Zunächst nur hier:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/auf-einen-blick-110,ergebnisse-landkreise-kreisfreie-staedte-100.html
Ein amtliches Endergebnis scheint noch gar nicht vorzuliegen – wobei das in Stuttgart für BW noch am Wahlabend erscheinen konnte?
Wahlberechtigt: 1.706.851
Wähler gesamt: 1.328.211 (77,8%)
davon gültig: 1.315.315 (99,0%)
davon Briefwahl: 363.751 (27,4%)
davon gültig: 361.787 (99,5%)
Stinkt bis zum Himmel.
Das war schon beim Wahlsieg von Biden so.
Es gibt keinen plausiblen Grund warum das so sein sollte.
Was ich nicht verstehe:
Wenn die AfD bei der Urnenwahl 51,3% der Stimmen hatte, wie kommen dann erste Hochrechnungen kurz nach 18.00Uhr auf 44,5% ???
Ich frag ja nur.
Das sind keine Hochrechnungen, das sind Prognosen.
Hochrechnung heißt Rechnung (unter Einbezug bekannter Faktoren), nicht Auszählung.
Ganz klar, die Kartellparteien mussten doch etwas dagegen tun, dass die AfD keine Alleinregierung schaffen darf. Nur bei der Briefwahl kann man großflächig eingreifen. Bei der Wahl an der Urne, kann es hier und da zu Fälschungen kommen, die aber i.d.R. nicht oder nur selten relevant sein dürften. Jede Wahl hat bisher gezeigt, dass nur die AfD durch die Briefwahl relevant verliert.
Die AfD muss eine seriösem Neuauszählung notfalls einklagen. Die Medien haben das zwar kurz angesprochen, das war es dann aber auch.
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/sachsen-anhalt-im-burgenlandkreis-wird-nachgezaehlt/
Neuauzählung mit welcher Begründung? Dasss die AfD an der Urne mit 51% auffällig überstark aussieht? Wenn 44% AfD wählen, ist davon auszugehen, dass bei den Ausszählern AfD-Anhänger mit dabei sind. Was, wenn am Ende rauskommt, dass die AfD ein paar Stimmen weniger hat?
Fazit: Ohne konkrete Anhaltspunkte für Manipulation mit Ross und Reiter, auffälliges Verschwinden oder Mehraufkommen von Wahlzetteln oder Vergleichbares, gibt es noch nicht mal einen untermauerbaren Verdacht.
Wunschdenken ist ein schlechter Ratgeber, wenn es um Realitäten geht.
Die Grünen haben garantiert die 5% Hürde nicht geschafft! Mindestens 4% wurden manipuliert und der AfD entzogen. Und möglicherweise weitere 3-4% den anderen Sozialisten zugeschustert auf Kosten der AfD Stimmen.
Da keine konkreten Anhaltpunkte (zu dieser Wahl) mitgeliefert wurden, ist es Wunschdenken. Gewonnen und trotzdem ein Kommentar wie von einem schlechten Verlierer.
Die Allgemeinheit der Wahl bedeutet keineswegs, daß möglichst viele Menschen wählen KÖNNEN, sondern sie bedeutet, daß jeder Bürger zur Wahl BERECHTIGT ist! Das ist ein erheblicher Unterschied. Es ist nämlich Sache des Bürgers, dafür zu sorgen, sein Recht wahrzunehmen, und Sache des Staates, dafür zu sorgen, daß ihn niemand daran hindert oder dabei beeinflußt. Das ist ein Argument gegen, nicht für die Briefwahl!
Das bei dieser Wahl durch die demokratischen Kräfte nachgeholfen wird, das die Schwarte kracht, um die Machtergreifung der gesichert rechtsradikalen AFD zu verhindern, war ja von vornherein klar. Das die Grünen 50% Stimmen zugewinnen können, halte ich auch schon für sehr zweifelhaft, schließlich tragen diese ja noch mehr Schuld an den Zuständen und den bereicherten Stadtbildern als die CDU.
In Berlin finden aktuell jeden Tag Schießereien statt und trotzdem wollen 80% die Parteien wählen, die dies als Bunt und Vielfalt bezeichnen und alle Probleme leugnen..
Ganz einfach, sehr viele Wähler haben den deutschen Pass (hinterhergeworfen bekommen), die wollen natürlich weiter, in ihrem Sumpf leben und wählen daher den Sumpf
Und dazu noch sind die Zuwächse im Osten erfolgt, wo die Grünen sehr wenig Anhänger haben.
Daß die Grünen 50% dazu gewinnen konnten, mag auch an dieser Kampagne gelegen haben, die dort mit unserem Steuergeld Anleitung zum taktischen Wählen gegeben hat.