Bis Oktober 2027 wird ArcelorMittal seine Primärstahlerzeugung am Standort Duisburg einstellen. Die zugesagten Subventionsmittel zum Wechsel auf grünen Stahl, bleiben ungenutzt. Mit dem Rückzug des Konzerns stirbt ein weiteres Stück der grünen Transformationsillusion. Industrieproduktion am Standort Deutschland ist schlicht unrentabel geworden.
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Schlussendlich obsiegt das ökonomische Gesetz. Grüner Stahl am Standort Deutschland hat keine Zukunft, ganz gleich, welche Fördermittel durch die Kanäle der grünen Subventionsmaschine strömen mögen: Am überregulierten, energiepolitisch ins Abseits manövrierten Standort Deutschland lohnt sich Industrieproduktion immer weniger.
Die Nachricht wiegt doppelt schwer: Dass grüner Stahl, also die Erzeugung von Stahl über eine Produktionsroute, bei der Wasserstoff anstelle von Kohlenstoff als Reduktionsmittel eingesetzt wird, sich angesichts der wesentlich niedrigeren Produktionskosten an anderen Standorten nicht behaupten würde, verwundert nicht weiter. Dass aber in letzter Konsequenz auch die klassische Stahlerzeugung schrittweise vom Standort Deutschland zurückweichen muss, ist tragisch – ein krachendes Nein der Wirtschaft zur ideologisch durchseuchten Energie- und Standortpolitik des langsam zerbröselnden Industrieherzens Europas.
Die Grundstoffindustrie ist ein fundamentaler Bestandteil industrieller Wertschöpfungsketten. Gerade angesichts geopolitischer Spannungen gewinnt die nationale Kontrolle über Rohstoffe und Primärerzeugnisse immer mehr an Bedeutung. Seit dem besten Jahr 2018 schrumpfte die Rohstahlproduktion in Deutschland von 42,4 Millionen Tonnen auf 34,09 Millionen Tonnen im Jahr 2025 und damit um rund 20 Prozent – ein dramatischer Ausweis der vollkommen gescheiterten Energie- und Standortpolitik.
Vertreter dieser Transformationsideologie blicken wohl verständnislos auf die Entwicklungen der Branche. Wo sitzt der Verräter?, werden sie sich fragen. Standen doch grenzenlose Fördermittel, Kreditbeihilfen und preislich erzwungene Kostennachteile über den CO2-Mechanismus für die traditionelle Konkurrenz bereit, um dieses Kunstprodukt anzuschieben. ArcelorMittal ist beileibe nicht der einzige Konzern, der sich zurückzieht. Zuvor gaben auch thyssenkrupp und Salzgitter die irrige Vorstellung auf, eines Tages grünen Stahl am Standort Deutschland erzeugen zu können.
Letztlich muss sich jeder die Frage stellen: Was kostet die Produktion einer Tonne grünen Stahls tatsächlich? Und wer kompensiert den defizitären Betrieb angesichts wesentlich billigerer, wesentlich günstigerer Konkurrenz, beispielsweise aus Indien oder China? Werden die Betriebe denn ewig am Tropf des Steuerzahlers baumeln oder hängen müssen? Der Kostengraben ist enorm: Je nach Berechnung und Produktionsbedingungen verteuert grüner Stahl die Herstellung um rund 100 bis 500 US-Dollar je Tonne. Für die europäische Stahlindustrie werden durch die Umstellung auf klimaarme Produktionsverfahren insgesamt Mehrkosten von 35 bis 100 Prozent je Tonne veranschlagt. So kann das nichts werden.
Grüner Stahl zählte zu den politischen Lieblingsprojekten im Rahmen des Green Deal. Firmen, die sich zur Umstellung ihrer Produktion entschlossen oder politisch leicht gedrängt wurden, sollten über zwei Subventionskanäle unterstützt werden.
Ein zweiter Subventionsstrang für die grüne Günstlingswirtschaft verläuft entlang des CO2-Zertifikatehandels. Energieintensive Produzenten wie die Stahlindustrie erhalten kostenlose Zertifikate, um sie vor internationaler Konkurrenz mit niedrigeren Klimakosten zu schützen. Wer weniger CO2 ausstößt, als die kostenlos zugeteilten Zertifikate erlauben, spart den Zukauf und kann überschüssige Verschmutzungsrechte an andere Betriebe veräußern. Klassische Stahlproduktion wird durch diesen Zuteilungsmechanismus relativ verteuert – es wird alles dafür getan, dass der Industrie-Homunkulus grüner Stahl irgendwie ans Atmen kommt.
Seit dem 1. Januar 2026 soll der CBAM-Mechanismus die Industrie zusätzlich schützen. Er ist keine formelle Zollbarriere, erfüllt aber eine ähnliche Funktion: Für CO2-intensive Importe wie Stahl fallen nun vergleichbare Regulierungskosten der EU-Klimamaschine an. Doch auch diese Marktbarriere kann nichts an der Tatsache ändern, dass Industrieproduktion am Standort Deutschland einfach unrentabel geworden ist.
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Umrüstungszuschüssen über Gratiszertifikate bis zum Schutz vor ausländischer Konkurrenz – spielt der Staat sämtliche Karten aus, um seinen zentral geplanten Ökologismus durch die Privatwirtschaft in die Realität zu setzen. Brüssel und Berlin führen uns damit eindrucksvoll die inneren Widersprüche und die hohen Kosten einer zentral geplanten Staatswirtschaft vor. Jedermann kann nun sehen: Greift der Staat in die Preisbildung ein, gibt er Technologie und das Handeln einzelner Unternehmen vor, wird es teuer für den Steuerzahler. Denn Kosten verschwinden nicht einfach von der Bildfläche, sie werden schlicht verteilt und durch Subventionen verdeckt.
Greift der Staat immer wieder in die Ökonomie ein, fließen knappe Ressourcen eben nicht mehr dorthin, wo sie im Wettbewerb den größten Nutzen stiften. Sie strömen in jene Geldbeutel, deren findige Besitzer sich auf die Jagd nach Fördermitteln und Subventionen spezialisiert haben. So beginnt das letzte Kapitel der Marktwirtschaft.





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Wie funktioniert Rüstungsindustrie ohne bezahlbaren eigenen Stahl?
Auftrag erfüllt, Deutschland zerstoert sich selber und zwar rasant. Merkel hat es langsam angehen lassen, Scholz etwas schneller und Merz mit Sieben Meilen Stiefel
Wow! Einen Krieg planen ohne eigene Stahlproduktion.
Es gibt ja Videospiele. Ahaus. Die planen gar nichts, die haben von nichts eine Ahnung. Sie posaunen Parolen um bei der Presse die von ihnen gekauft ist zu punkten. Es ist ein Schmierentheater.
Die Schwarzen und Roten schaffen das, uns zu einem zweit -oder drittklassigem Land zu machen, denn ist erst mal die Spitze der deutschen Wirtschaft abgeräumt kommt der gesamte Mittelbau zwangsläufig dran, denn alles hängt zusammen und das eine funktioniert nicht ohne das andere und fällt erst mal im militärischen Jargon das Bollwerk ist der Weg des Verfalls im inneren nicht mehr weit, denn da sitzen bereits zusätzliche Kollaborateure jeglicher Art und wer das nicht begreift, wird die Konsequenzen noch zu spüren bekommen. Man könnte es auch mit der Eiche auf meinem Grund und Boden vergleichen, die mit einem stattlichen Wuchs… Mehr
> Mit dem Rückzug des Konzerns stirbt ein weiteres Stück der grünen Transformationsillusion.
Dennoch wird weiter fröhlich gegen CO2 gebombt: >>>Vom „hybriden Krieg“ zum Wutbürger mit Selbstbau-Rakete<<<
Putin selbst hat sich doch verwahrt vor solchen plumpen Anschuldigungen und er meinte, daß bei fester Absicht der zerstörerische Erfolg sichtbar wäre und für diese Stümperhaftigkeit, um die Russen vor einem dummen Puplikum zu diskreditieren sind unseren Demokraten alle Mittel recht, sofern nicht die Antifa dazwischen funkt und ihr begleitendes Geschäft betreibt.
Angeblich (Bilder habe ich in den Medien keine gesehen!) waren die bei den „Vorkommnissen am Leipziger Flughafen“ eingesetzten Drohnen auch nicht von professioneller Machart. Glaubt man wirklich, daß das ein Beweis dafür ist, daß Putin dahinter steckt? Merkwürdigerweise ist auch keine der gefundenen Drohnen tatsächlich explodiert! – Hat der Urheber dieser Aktion vielleicht doch davor zurückgeschreckt, die Vorzeigeobjekte ukrainischer Flugzeugbaubaukonstruktionskunst zu zerstören, bzw. die Logistik der Militärgütertransporte in die Ukraine empfindlich zu gefährden?
> Grüner Stahl am Standort Deutschland hat keine Zukunft, ganz gleich, welche Fördermittel durch die Kanäle der grünen Subventionsmaschine strömen mögen
Kann man nicht „Gender-Stahl“ mit 666 Geschlechtern verkaufen? Und wenn man solches im Panzerbau verpflichtend machen würde? Ein paar alberne Ideen gäbe es noch – in ernsthafter Welt ist es vorbei.
Meine Fresse. Auf diese Wortschöpfung muss man erstmal kommen. Das Gegenteil davon, also die Erzeugung von Stahl unter Einsatz von Kohlenstoff, muss wohl folglich ein klimareiches Produktionsverfahren sein.
Die Klimawahninfizierten, müssen in ihren Wortschöpfungen immer das Wort Klima verwenden. Wer keine Ahnung von Zusammenhängen und Wirkungen hat, der verlässt sich auf Signalwörter.
Das Schlimme an diesem linksgrünen Schwachsinn ist etwas anderes: es fällt alles zu Lasten der Verbraucher, der Menschen hier im Land un Europa. Wenn Stahl teurer wird, werde die Produkte aus Stahl in der EU teuer. Wenn der Staat diesen Quatsch subventioniert, muss er mehr Steuern erheben. Wenn CO2-Zertifiate und -Steuern Sprit und Produkte aus „fossilen“ Energieträgern verteuern, wird das Leben teurer. Die Inflation erdrückt die Menschen, der Wohlstand sinkt, das Leben wird für viele unbezahlbar. Der Mensch kann nicht auf diese Dinge verzichen, es sei denn er will zurück in die Steinzeit. Und noch schlimmer: die ganzen Gelder gehen… Mehr
Die meisten wollen aus Trotz nicht erkennen daß der linksgrüne Irrsinn schuld ist. Sie wissen das ihre wirtschaftliche Lage immer schlechter wird, aber wollen ihren Fehler nicht zugeben. Wie beim Coronabetrug
Die Armut wird es richten. Frieren und hungern gegen Klimaerwärmung wird die Synapsen im Hirn neu vernetzen. Bis dahin wird der Selbstbetrug weiter gehen.
Sobald der Magen knurrt ändert sich die Lage. Wird noch eine Weile dauern da es vielen noch sehr gut geht. Sie haben Recht.
ABER, im „ reichen“ und „ gut betuchten“ SAARLAND, sitzen die naiven, aber geldgierigen POlitiker, weiterhin auf dem grünen Zuchthengst. Die wollen nur die Subventionen einstreichen und ihre dummen Köpfe weiterhin „ an die Wand knallen“! Ministerpräsidentin und „ Wirtschaftsminister“ Barke ( oder so ähnlich), beten weiterhin die Litanei „ zum grünen Stahl“. Unbeirrt, immer weiter in den Abgrund! Uff gudd saarländisch: „ Mir wisse, was gudd is !“ Herrje, soviel geballte Dummheit in einem Landtag!
Das Ergebnis zwischen Politikergeschwätz und G u. V Rechnung oder Wunschdenken grüner Ideologie von Menschen denen Ökonomie ein Fremdwort ist und die große Schwierigkeiten haben ökonomische Grundbegriffe zu erklären.