Im zweiten Jahr der zweiten Trump-Regierung zeigen sich die ersten Früchte des Versuchs einer industriellen Aufforstung des Landes. Im Weißen Haus hat man verstanden, dass Wohlstand nur über die hohe Wertschöpfung von Industriefertigung zu sichern ist. Friedrich Merz setzt derweil auf Staatswirtschaft und öffentliche Beschäftigung.
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Bürokratieabbau – so lautete eine der griffigen politischen Floskeln des Bundeskanzlers. Acht Prozent der Beschäftigung im öffentlichen Dienst wollte Friedrich Merz während der Legislaturperiode abbauen. Er hätte es sich leicht machen und auf den demografischen Effekt setzen können: Einstellungsstopp, keine neuen Jobs im sowieso völlig verfetteten Staatsapparat, und das Problem hätte sich peu à peu in Luft aufgelöst. Aber nichts da. Im vergangenen Jahr betrug der Aufwuchs im Staatsapparat 95.100 neue Jobs.
Bis zum Ende der Legislaturperiode wird auch der Beamtenapparat des Bundes weiter wachsen – um 13.324 zusätzliche Planstellen gegenüber 2024.
Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich gespalten. Während die Industrie monatlich 15.000 Stellen streicht, forstet die staatliche Verwaltung kräftig auf – bloß um die Zehntausenden neuen Beschäftigten dem Steuerzahler später in Rechnung zu stellen. Ein Rezept, das über kurz oder lang in die Staatspleite führen muss.
Fachkräftemangel gibt es in Deutschland wohl nur im öffentlichen Dienst, der über eine Lücke von 600.000 weiteren Staatsangestellten klagt – dystopisch. In den boomenden Regionen dieser Welt – China, Indien und den USA – hingegen ist ein Kampf um Industrieproduktion, um Patente und Know-how entbrannt, wie ihn die Welt seit dem Comeback der Industrienationen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen hat.
Gut für Präsident Trump: Die amerikanische Statistikbehörde (Bureau of Labor Statistics) meldete für den Monat August einen Zuwachs von 16.000 Industriejobs. Im laufenden Jahr wurden bislang rund 55.000 Jobs in diesem Kernsektor der Wohlstandsmaschine geschaffen.
Dazu kommen Steuersenkungen, eine massive Deregulierung vor allem des Energiesektors, fiskalische Entlastungen – und immer wieder frisches Kapital, das die amerikanische Außenpolitik aus der Golfregion ins Land lockt. Zusammen formen diese Kräfte eine regelrechte Gewitterwolke für den europäischen Industriestandort, der sich nicht mehr aus der regulatorischen Umklammerung des Ökosozialismus befreien kann.
Welch ein Kontrast zu den USA in diesen Tagen! Die Anlageinvestitionen des privaten Sektors sind annualisiert in diesem Jahr um 8,4 Prozent in die Höhe geschossen, Ausrüstungsinvestitionen gar um über 15 Prozent.
Die USA bieten ein spannendes Umfeld für Investoren in diesen Monaten: Über drei Billionen Dollar sammelte Trump im vergangenen Jahr in Saudi-Arabien, Katar und den Emiraten ein – Kapital, das in den Aufbau von Rechenzentren, Energiekapazitäten, in die Luftfahrt und künstliche Intelligenz strömt.
Auch der Anleihenmarkt bestätigt die Odyssee der EU, die in Richtung eines neuen Sozialismus mäandert: Die Rendite 30-jähriger Bundesanleihen stieg binnen eines Jahres von 3,3 auf über 3,8 Prozent – der Safe Haven Europas verliert schnell an Glaubwürdigkeit, obwohl auch die USA im selben Zeitraum einen Zinsanstieg von 4,9 auf 5,1 Prozent erlebten. Zeitgleich nähern sich französische und italienische Langläufer der 5-Prozent-Marke – es drohen unbezahlbare Zinskosten für den europäischen Schuldenberg. Wittert der Markt hier das Übliche: Staatswirtschaft, hohe Verschuldung und das Ende Deutschlands als Kreditanker für den gesamten Euro-Schuldenklub?
Wir sollten die seit etwa fünf Jahren anhaltende Umkehr an den Anleihenmärkten als Präludium verstehen. Die Weltökonomie sortiert sich neu: Kapital verankert sich dort, wo die Politik Handlungsautonomie, Stabilität und vor allem das Recht auf Privateigentum und dessen Nutzung glaubwürdig zu schützen vorgibt. Aggressive Enteignungsfantasien, antikapitalistische Kampagnen und mit höheren Abgaben finanzierte Staatsexperimente wirken in diesem Umfeld wie ein Brandbeschleuniger des deutschen Niedergangs. Man kommt nicht umhin festzustellen: Auf die Deutschen wartet eine bittere Lehre. Kein Planungsstab, keine politische Ideologie kann das auf Millionen Einzelindividuen verteilte Wissen eines Marktes – die sprichwörtliche Intelligenz dezentraler Systeme – damit konkurrieren, geschweige denn es gleichwertig ersetzen.






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Man muss Friedrich Merz vermutlich seine Aufgabe als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland noch besser erklären. Den muss man da abholen, wo er steht. Im Moment hält er sich für Selenskys Geldeintreiber in Deutschland, der nebenbei die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre und die Welttemperatur steuern will. Da muss sich mal einer ein bißchen Zeit für den Friedrich nehmen und ihm erklären, daß das nicht hilfreich ist. Ohne intensive Betreuung begreift der das nicht. Ob mit, ist allerdings auch nicht garantiert.
Die monatliche Zahlengrundlage ist unbestritten richtig. Richtig ist aber auch, dass die “ Industriearbeiter “ in den USA nur ca. 8% der abhängig Beschäftigten ausmachen, das sind ca. 13 Mio. von ca. 160 Mio. In der Gruppe von 13 Mio. gab es bisher in 2026 einen Anstieg von ca. 60,000 zu denen dann die letzten Monatszahlen gehören. Um dann aber eine breitere, wirtschaftspolitische Erfolgserzählung zu stricken wird man nicht vermeiden können, auch eine breitere wirtschafts- und sozialpolitische Realität mit ins Bild zu nehmen. In 2026 haben mindestens 5 Millionen Erwerbtätige ihre Krankenversicherung verloren, und darüber hinaus noch mindestens 10 Millionen… Mehr
Und täglich grüßt das Murmeltier und die gleiche Erzählung vom gleichen Autor aufgewärmt. Die „Industriejobs“ entstehen zu guten Teil im KI-Bereich. Und gleichzeitig schickt KI sich an, vor allem Industriearbeit durch Robotik zu ersetzen. Es existieren grundsätzlich schon sogenannte Dunkelfabriken, denn KI benötigt zum Arbeiten kein Licht. Und in den USA gibt es längst eine Bewegung gegen KI, zum einen wegen des hohen Energiebedarfs für Rechenzentren, zum anderen auch wegen des hohen Risikos der begrenzt kontrollierbaren Systeme. Und – wie viele Mitarbeiter benötigt ein Rechenzentrum? Ich gehe schon auch davon aus, dass KI gekommen ist, um zu bleiben. Und zwar… Mehr
Wer sich tatsächlich über das Thema US-Arbeitsmarkt-Daten informieren möchte: https://www.youtube.com/watch?v=ESxsVlVzVdo
„Im Weißen Haus hat man verstanden, dass Wohlstand nur über die hohe Wertschöpfung von Industriefertigung zu sichern ist.“ vor allem sichert sie (bestenfalls) mit Wisschenschaft/Forschung untermauert(sie bedingen einander!) Technologische Führung/Macht, die widerrum mit politischer Macht einhergeht. Wer auf diesem versch.. Planeten folgt noch Schland, sieht es als Erstrebenswert mit seinen Lastenrädern, Teuersten Energiepreisen und unnötigsten, übergiffigsten Bürokratie der Welt? Mal abgesehen von ein paar unverbesserlichen vollverstrahlten, linksgrün-städtischen Dumpfbacken und jene die es noch werden wollen? Dieses Schland als Vorbild, zum Nacheifern? das glauben eben nur jene ökokomunistischen Taugenichste aus dem deutschen „Kultur“betrieb die Spaß am Namentanzen haben weil sie auich… Mehr
Die USA haben die Nordtream-Pipelines in die Luft gejagt, sehr wahrscheinlich thermonuklear. Professor Benjamin Braun, Quantenmechaniker,Mathematiker und Geologe, promoviert an der ETH Zürich, weist genau das nach anhand von 7 Indizien, die nur schwer zu widerlegen sind. Aber bitte, gern würde ich dazu einen Beitrag bei Tichy lesen. Ihr traut euch nur nicht! Dadurch wurde die Energie unbezahlbar. Unsere verräterischen und erpressbaren politischen „Eliten“, diese Ineptokraten, sehr schön im Rand-Positionspapier „Weakening Germany“ nachzulesen, waren von Anfang an eingeweiht und haben absichtlich und wissentlich den Untergang Deutschlands als Industrienation in Kauf genommen, einige sicherlich sogar herbeigesehnt. Der Feind ist nicht nur… Mehr
Ich habe bei Ihrem Beitrag einen Daumen nach oben gesetzt. Es erscheint ein rotes Minus. Herr Tichy, was haben Sie da für Helfer eingestellt?
Genau so sehe ich es auch. Die USA arbeiten lange schon auf allen Ebenen gegen Deutschland. Sie sehen uns nicht als Freund, sondern als Konkurrenten, der besiegt werden muss. Und jedes Mittel ist recht. Und die Transatlantiker hierzulande arbeiten ihnen auch noch zu.
Sie sollten nicht soviel Russia Today konsumieren. Da sammelt sich sehr viel Müll in den Hirnwindungen an. Das führt zu Halluzinationen.
Ach ja, wer hat eigentlich unsere Nord Stream Pipeline gesprengt 🤔
Unsere Nord Stream Pipeline? Nun, Nord Stream 1 gehört zu 51% dem russischen Staatskonzern Gazprom Und Nord Stream 2 gehört zu 100% Gazprom. Wenn Sie also unsere schreiben, wissen wir ja Bescheid, wo sie sich zugehörig fühlen. Grüße an Ihren Führungsoffizier.
Ja gut was will man auch von einem DEMENTEN Kanzler erwarten?!
Merz zeigt unglaublich klare Zeichen von DEMENZ!
Er kann sich nicht mehr an Namen erinnern!!!!
Er weiss nicht wo er ist!
Er ist extrem dünnhäutig!
Er versucht Fehler ins lächerliche zu ziehen!
Er kann sich nicht mehr an spontane Situationen anpassen!
WO IST DER MEDIZINCHECK?!
Jeder Arbeiter muss sich in Absurdistan einer dämlichen Betriebsuntersuchung unterziehen nur die Politkasper nicht!!!!! WAS IST HIER LOS?!
Er reagiert auch unangemessen beleidigt und unverhältnismäßig aggressiv. An dem Verdacht ist durchaus was dran.
Es gab auch bei Merkel schon alle möglichen Hobby-Ferndiagnosen. Ebenso bei Trump. Extremer Stress und sehr viel Arbeit kann die gleiche Auswirkung haben.
Die USA sind in dieser Frage das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wir das Land der unbegrenzten Dämlichkeiten, seit sich die SED darüber hergemacht hat uns den Sozialismus zu lehren, der wie drüben auch hier zu Ende geht, mit allen Auswüchsen, die daraus mit Hilfe von Vollpfosten erwachsen sind. Im Prinzip ist das eine ganz einfache Angelegenheit, denn man muß nur die Partei über alles setzen und dann nach deren Idiologie verfahren und schon hat man das Ergebnis und man hat es der ehemaligen Ostzonen-Tante verdammt leicht gemacht um ihre kruden Ideen durchzusetzen, denn haben sie den Stalinismus noch erfolgreich… Mehr
Sie sprechen mir aus dem Herzen! Aber nachdem einige kritische Kommentare von mir zu dieser Thematik hier nicht veröffentlicht wurden, habe ich beschlossen, lieber den Mund zu halten. Wer weiß, welche NGO in der heutigen Zeit die Kommentare hier mitliest, versucht die Verfasser zu identifizieren, um zu späterer Zeit (wenn die SED-Nachfolger sich auch hier im Westen durchgesetzt haben!) darauf zurückzukommen. – Wir Wessis waren nach der Wiedervereinigung zu naiv, um zu erkennen, welche Gefahr von den bestens in Dialektik, Agitation und Propaganda geschulten Vertretern der umbenannten SED für die westdeutsche Demokratie ausgeht! Eigentlich hätte uns die Erfahrung mit der… Mehr
Wieso? Wieso brauchen wir immer mehr Verwaltungsjobs? Weil immer mehr Gesetze erlassen werden -für den Bürger- der am Ende nicht mehr weiß was die Funktionäre für legal erachten. Nicht richtig oder falsch! Eben Legal.
Dann entscheiden sie obendrein noch, gegen wen diese Regeln durchgesetzt werden und gegen wen nicht. Von dem vergesslichen Scholz bis hin zum Sozialbetrug, durch Priorisierung innerhalb der Strafverfolgung und Sonderrechte für Funktionäre.
Wenn wir noch ein par Jährchen so weiter machen, ist nur noch „links“ legal.
Danke CDU ! Und wenn noch ein liberaler bei der SPD am Leben ist, auch dem ein sarkastisches Danke!