Leserkommentare zu Köln: Muslime demonstrieren nicht gegen Terror

Aus den Leserkommentaren zu "Muslime demonstrieren nicht gegen den Terror" eine kleine Auswahl.

© Sascha Schuermann/Getty Images
Protesters take part in an anti-terror protest march on June 17, 2017 in Cologne

Jens Frisch: Als Kölner aus Deutz bin ich heute mal kurz über die Deutzer Brück´ zum Heumarkt geradelt. Das Photo beschreibt schön, wie die restliche Demo verlief: Die vorauslaufende Muslimgemeinde drapierte sich bei der Abschlusskundgebung, gut abgeteilt durch ihr Banner, von den DGB, SPD und Grünen „Basismitgliedern“ links der Bühne. Unter dem Gästeblock frontal zur Bühne waren geschätzt einige dutzend Menschen muslimischen Glaubens …

Jana: Ich war da und es war lächerlich. Meiner Einschätzung nach waren die Mehrheit keine Muslime, sondern Deutsche Marke „Teddybärenwerfer“ – manch anscheinend auch einfach nur als Muslima verkleidet. Ich schätze höchstens 200 Muslime liefen mit, davon die meisten wohl Funktionäre …

Gerd Sommer: Ein totaler Flopp für unsere liebe Frau Kaddor! 3/4 der Demonstranten waren offensichtlich biodeutsche Muslime … Und jetzt vergleichen wir mal mit der Begeisterung für Erdolf. Bildbeiträge bei ARD und ZDF erinnern stark an die Aufnahmen der Charlie Hebdo Demo in der Seitenstraße in Paris…. Gibt es eigentlich Bildfakenews?

bitbuerster: Das Traurige an der ganzen Sache ist doch nicht, dass der heutigen (Selbst-)Inszenierung von Frau Kaddor praktisch niemand gefolgt ist. Das wirklich Traurige ist stattdessen, dass es schon *zuvor* bei all den islamistischen Verbrechen keinerlei wahrnehmbaren Widerspruch von Seiten der muslimischen Bevölkerung in DE gegeben hat. Weder spontan aus der Zivilgesellschaft selbst heraus, noch von DITIB und anderen muslimischen NGOs. Wie anders soll man das denn interpretieren, als dass sich die schweigende Masse gerade eben nicht von all diesen im Namen eines falsch verstandenden Glaubens begangenen Irrsinns distanzieren will, mithin jedwede Integration krachend gescheitert ist?

Nico Laus: Der Aufstand gegen den Terror ist als Demo ein Offenbarungseid! Wie viele Muslime waren dabei? Wie viele Deutsche aus Unterstützer-Organisationen (Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, NGOs …) waren als „Füllstoff“ anwesend? Auf der Grapsch-Party (Silvester/Köln) waren jedenfalls mehr Muslime anwesend ….. Wegen gewisser Karikaturen gingen hunderttausende Moslems – trotz Ramadan – auf die Straßen, aber wenn es um ein paar tote Ungläubige geht ….. NICHT MIT UNS – das haben viele Muslime wörtlich genommen!

Nachgefragt: Häme über die (wenn auch wenigen) Muslime auszubreiten, die demonstriert haben, finde ich unangemessen. Natürlich ist das Ergebnis beschämend bis peinlich, aber doch wohl vor allen Dingen für die, die nicht demonstriert haben und weder sich distanzieren wollten vom Terror noch für diese unsere Gesellschaft öffentlich eintreten. Dass Frau Kaddor nicht einmal eine verschwindend kleine Gruppe hinter sich hat, ist ja nun lange bekannt. Dafür hat sie hier eindrucksvoll mit diesem Ergebnis die Muslime in Deutschland in Zugzwang gebracht, denn wer glaubt jetzt noch irgendwelchen Talkshow-Gästen angesichts dieser Demonstration und angesichts der Demonstrationen für Erdogan und der Autokonvois beim Besuch diverser Minister Erdogans, wenn die etwas von einem aufgeklärten, emanzipierten und friedlichen Islam, gar von einer muslimischen Zivilgesellschaft erzählen.

tc: Moslems gehen zu Tausenden auf die Straße, wenn es darum geht, die Hersteller von Karikaturen zu töten. Sie gehen auf die Straße, wenn es darum geht, zusammen mit Erdogan in der Türkei die Diktatur zu verstärken und die Todesstrafe einzuführen, sie gehen tanzend und feiernd auf die Straße, wenn nach einem Terrorakt viele tote Nichtgläubige zu verbuchen sind. Sie gehen auf die Straße, wenn man das Kopftuch, die Burka und die Vollversicherung verbieten will ( eigentlich gar nicht nötig, da bei uns zumindest für Deutsche, das Vermummungsverbot gilt). Sie gehen auf die Straße, wenn sie für sich etwas fordern, fordern, fordern und nochmals fordern. Frau Kaddor behauptet nach der schlappen Beteiligung der Moslems, die Moslems demonstrieren eigentlich nicht so … Lachhaft Frau Kaddor …

Gernot Radtke: #NichtMitUns – ja, wer sich unter diesem Etikett empfiehlt, darf sich nicht wundern, wenn Hunderttausende, gerade aus dem Deutschkurs kommend, das dann wörtlich nehmen und lieber zu Hause bleiben oder in den Rheinauen vegane Bratwürste grillen gehen. – Im Übrigen: Wieso muss eigentlich für Selbstverständliches, nämlich gegenüber seinem Mitmenschen nicht gewalttätig zu werden und seine Rechte zu achten, demonstriert werden? Gegen Gewalttätige und Schwerkriminelle helfen keine Bekundungen der Friedfertigkeit, sondern allein eine Staatsmacht, die den Gewaltsumpf auch ideologisch trockenlegt. Der staatspolitisch totalitäre Islam mit seiner Hetze gegen Juden, Christen und Nicht-Gläubige gehört in Deutschland verboten und nicht auch noch mit Milliardensummen hoffähig gemacht. Hier ist volle Desintegration angesagt, nicht Demos vor oder auf der Kölner Domplatte.

Stefan Hundhammer: Mein Dank geht an die Moslems, die bei dieser Veranstaltung teilgenommen haben, um tatsächlich dagegen zu demonstrieren, dass der Islam für all die furchtbaren Terrorakte der letzten Zeit missbraucht wurde. Leider waren das aber wohl nicht allzuviele; wo bleibt die schweigende friedliche Mehrheit, die nach jedem Terrorakt immer wieder zitiert wird? Es ist beschämend, dass nach Mohammedkarikaturen Zehn- oder Hunderttausende weltweit auf der Straße waren, und bei so einer Veranstaltung kommen ein paar klägliche Hundert.

Medienphänomen statt Massendemonstration
Köln: Muslime demonstrieren nicht gegen Terror
Noch dazu hatte offensichtlich zumindest ein Teil dieser Teilnehmer nichts Besseres zu tun, als gerade bei einer solchen Veranstaltung „gegen rechts“ und „gegen Rassismus“ demonstrieren zu wollen (siehe FAZ-Artikel). Moslems, kommt endlich raus aus eurer Opferrolle! Stellt euch der Verantwortung! … Die Mörder sind unter EUCH! Sie kommen aus euren Reihen! Ihr wisst, wer die sind, die ins Terrorcamp nach Syrien fahren und als tickende Zeitbomben zurückkommen! Es ist eure verdammte Pflicht und Schuldigkeit, mit aller Entschlossenheit dagegen vorzugehen! Eure Mauer des Schweigens fällt auf euch zurück! Ihr seid es, die in nicht allzuferner Zukunft darunter werden leiden müssen, wenn sich der schwelende Hass auf diese Ideologie entlädt! Vertraut nicht darauf, dass die restliche Bevölkerung das ewig einfach so hinnimmt! Werdet aktiv – im eigenen Interesse!

Marcel Börger: Sehr richtig, Frau Taxidis. Die, die Zielgruppe dieser Veranstaltung waren, haben das Motto wörtlich genommen und danach gehandelt, sind der Lachnummer von medial gehypter Gewerkschafts- und Kirchendemo also ferngeblieben. Kaddor, Hübsch oder Hässlich oder wie die ganzen TalkShow-Lieblinge heißen mögen, vertreten nur ihre Selbstinszenierung und Selbstvermarktung, aber weder „den“ Islam, noch irgendeinen nennenswerten Teil hier oder anderswo lebender Muslime.

Es ist ein rein mediales Konstrukt, so zu tun, als gäbe es irgendeinen organisierten, politisch aktiven „moderaten Euroislam“ mit Breitenwirkung. Im einfach gelebten Privatleben wird es sicher viele „Moderate“ geben, insbesondere in der 2. oder 3. Generation von „Deutschtürken“. Nur sind die nicht „moderat“, sondern „säkular“ und politisch an „grün/links-türkischen“ Kaddor-Organisationen genauso desinteressiert, wie an Ditib oder Erdogan oder an Salafisten etc.

Diese säkularen Türkischstämmigen sind wirklich in Deutschland angekommen und wollen sich auch nicht von einer „Kaddor“ vereinnahmen lassen, ebensowenig wie die Mehrzahl der erzkonservativen, patriarchalisch denkenden Muslime, die nur geografisch in Deutschland angekommen sind.

Der progressive, moderate Euroislam ist reines Wunschdenken einer talkenden, schreibenden Medien-Zunft, die ihr progressives, grünlinkes Weltbild als Realität herbeischreiben und -senden möchte, wie den Wahlsieg Hillary Clintons oder das Remain in GB oder die Selbstauflösung der AfD oder 51% für die Grünen und Linken bei der Bundestagswahl.

Diese laufend offenbarte Realitätsverweigerung kann sooft an der Realität scheitern, wie sie will, man bleibt sich treu. Das ist das chronische Dilemma der Ideologen, Realitäten nicht einsehen zu können oder zu wollen, sich die Welt laufend schönzureden.

Die Wirkung dieser reinen Medienkonstrukte kennen wir mittlerweile, von Brexit über Trump bis Kaddor, von angeblich friedlichem Islam und laufenden Belehrungen, dass unzählige Einzelfälle eben nie ein Gesamtbild ergeben können und dürfen.

Diese Meinungsmacher-Blase hat sich vom Rest der Gesellschaft (oder der Welt?) abgekoppelt, möchte aber die Gesellschaft (oder die Welt?) verändern, verbessern, ihr den Weg zeigen, den sie als gefühlte Meinungs- oder Haltungselite für den einzig richtigen halten, Blabla.

Medien- und Luftblasen einer versuchten, sich eingebildeten Bedeutung oder gar echter Wirkung oder Macht, allen Leuten sagen zu können oder dürfen, was sie zu tun oder zu lassen hätten. Kaddor und Co. mögen es gut meinen, ich habe allerdings Zweifel daran, aber sie sind Frauen! Alle konservativen Strukturen im Islam werden sich von einer Frau Kaddor einfach nichts sagen lassen, sich niemals von ihr repräsentieren lassen, ihr niemals die politische Deutungshoheit überlassen … Das Phänomen „Kaddor“ entspricht nur dem Wunschtraum der grünlinken Redakteure, so eine wie sie solle doch die muslimische „Margot Käßmann“ für Deutschland oder besser noch, die ganze Welt, sein oder werden. Sollen sie alle machen und denken was sie wollen, für mich hat diese Medien-WünschDirWas-Bubble keinerlei Bedeutung und für die offensichtliche Mehrheit der Muslime in Deutschland und im Rest der Welt scheinbar auch nicht.

Aber der real existierende, politische !!! Islam nebst dem Vulgärislam seiner überwiegend nur mäßig gebildeten bis ungebildeten Anhänger, ist und bleibt verfassungsfeindlich, ist und bleibt durch und durch patriarchalisch, destruktiv, tendenziell aggressiv, erzkonservativ, latent homophob, intolerant, Frauen verachtend usw., also hoch gefährlich für uns, unsere Gemeinschaft, unser Staatswesen …

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Kommentare

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  • Ilonka Müller-Getahun

    Ein Zentralrat irgendeiner Religion hat überhaupt nichts im Regierungshandeln zu suchen.

  • Katharina

    Wir haben ganz andere Probleme.
    Eine Verteidigungsministerin, die sich dafür massiv einsetzt Kasernenbezeichnungen von bösen Nazi´Namen zu reinigen.
    Das ist jetzt viel wichtiger….Ironie aus

  • AlbertNola

    Eine Minderheit, die tendenziell eine Mehrheit sein wird!

  • AlbertNola

    Auf die Zukunft uns zu freuen, haben wir keinen Grund. Aber im Moment leben wir in Deutschland im extremen Wohlstand, bedingt durch einen extremen Kapitalzufluss.

    • Walter Knoch

      Es tut mir leid, wenn Sarkasmus nicht verstanden wird. Im übrigen machen mir weniger Kapitalzuflüsse Probleme, als die Unfähigkeit das Menetekel an der Wand zu erkennen.

  • Andreas Donath

    Richtig! Für uns zivilisierte Mitteleuropäer, die es gewöhnt sind, alle Unklarheiten auf dem Weg der Diskussion aufzulösen, ist das schwer nachzuvollziehen. Aber jenes Klientel kommt aus Kulturen, in denen Diskutieren als weibisch gilt. Da darf sich nur der Mann nennen, der seine Konflikte mit Fäusten, gerne auch Messern, Macheten und Revolvern austrägt.

    Entsprechend bedeutet auch das von jener unsäglichen Frau Özoguz – unfassbar, wer bei uns so alles in den Rang eines Staatsministers erhoben wird! – eingeforderte tägliche Aushandeln unseres Zusammenlebens mit dieser Klientel nicht Diskussionen, wie man Probleme löst. Aushandeln bedeutet für jene Leute zu testen, wer der Stärkere ist und sich brachial durchsetzen kann. Wer das hier im Normalfall sein wird, ahnen wir alle.

    Das sind archaische Kulturen, die verantwortungsbewusste Politiker, wie wir sie in Merkel-Deutschland anno 2017 kaum noch haben, um keinen Preis nach Deutschland importiert hätten. Man kann das Ungleichzeitige nicht gleichzeitig machen und die Kulturen sind durch hunderte Jahre zivilisatorischer Entwicklung getrennt.

    Merkels Lieblinge sind schlicht und einfach inkompatibel zu uns. Da diese Frau und ihre Helfershelfer das geflissentlich ignorieren, bringen sie unsägliches Leid, Blut und Tränen über unsere friedfertige Gesellschaft.

    • AlbertNola

      Blut und Tränen? Stimmt! Aber auch extremen Wohlstand: „Die deutsche Wirtschaft brummt!“ Anja Kohl gestern in den Tagesthemen.

  • Katharina

    Tolle und wirklich gute Kommentare hier bei TE , man kann nur staunen mit wieviel klarem Verstand und innerer Betriebsamkeit – abseits des Mainstream wir gesegnet sind.
    Nutzen SIE es.

    Nevertheless………..
    lassen sie Deutschland wissen was Ihnen wichtig ist. Gehören sie nicht weiter zu der schweigenden Masse.

    Es ist die Zeit gekommen – .
    Organisieren sie sich in Gruppen, vernetzen sie sich mit Gleichdenkenden, entwickeln sie neue Konstrukte …zum Wohle unser aller Leben.

    Entwirren sie die Doktrin unter der wir seit Jahren stehen.
    Weder religiös, noch Partei zugehörig – nur gemeinsam .

    https://www.dermarsch2017.de

  • Katarina Freitag

    Muslime sind für Terror! Und Anpassen werden sie sich auch nie! Experten warnen schon lange vor dem Islam! Nur dumme Finden den Islam Gut!

  • Oberon

    Die Schlägerei beruhte offensichtlich auf einem Mißverständnis:

    Der mohammedanische Schüler hätte Zoltan sicherlich in Ruhe gelassen, wenn er gewußt hätte, daß der Bub nicht vorkonziliar-katholisch ist,

    sondern ein nachkonziliarer Katholik, der treu zum Bergoglio-Papst steht, welcher Merkel nun schon das vierte Mal empfangen hat, um ihr dafür zu danken, daß sie bei offenen Grenzen jede Menge Koranverwirrte nach D eindringen und willkommen heißen läßt, auf daß sie unser Land ausplündern, terrorisieren und islamisieren.

  • Gernot Radtke

    Das Kölner Antiterror-Event strotzt nur so von Absurditäten: Die erste betrifft den Inhalt der Demonstration, nämlich das gewaltfreie Zusammenleben der Bürger und ihrer Gäste, was eine rechtliche Selbstverständlichkeit darstellt, für die nicht der einzelne Bürger, sondern die Staatsmacht mit ihrem Gewaltmonopol zuständig ist. Als ob sich Überzeugungskiller von irgendwelchen Demonstrationen beeindrucken ließen! – Die zweite Event-Absurdität betrifft den Adressaten der Demo, die Muslime. Wieso sollten sich diese, von denen die übergroße Mehrzahl friedfertig ist, angesprochen fühlen? Gilt für Muslime die Kollektivhaftung, die etwa die Deutschen für die Naziverbrechen mit vollem Recht abgelehnt haben, soweit sie unbeteiligt waren. Bin ich als nachgeborener Deutscher verpflichtet, mich an von wem auch immer veranstalteten Demonstrationsspektakeln gegen Gasmord oder überhaupt Mordtaten zu beteiligen? – Erlaubt dies drittens, wenn ich den großen Tugend-Event für mich ablehne, irgendwelche Rückschlüsse auf eine menschenunfreundliche, ja überhaupt auf eine Gesinnung meinerseits, über die viertens irgendeiner das Recht hätte, sich zu mokieren und analog Muslimen, die nicht demonstriert haben, vorzuhalten, sie seien bedenklich terroraffin? – Absurd ist fünftens schließlich auch die Rolle der wohlmeinenden Veranstalter solcher Tugend-Events, womit man sich in Köln, obwohl selber heruntergekommen, immer wieder gerne großtut. Es ist der dreiste Erziehungsanspruch einer (meist verschwindend kleinen) Minderheit, der sich ohne jede Prokura oder Delegation oder Diplomierung das Recht nimmt, andere, die Mehrheit nämlich, partout zu ihrem Besten zu erziehen und ihr die ’schlechten‘ Gewohnheiten auszutreiben. Frau Kaddor ist mir vor allem im TV als eine ziemlich wirre Islam-Schwätzerin aufgefallen. Wer, der noch auf sich hält, geht eigentlich zu Veranstaltungen, in denen eine anmaßende Selbstgefälligkeit einem erklären will, worin man sich zu ändern habe? Erziehung auch noch am Wochenende? Nein Danke! Von denen, die selber kaum Durchschnitt sind? Don’t touch me! Was der ganze Vorfall zeigt: in welche Sackgassen nahezu zwangsläufig gerät, wer die Moral zu einem Thema der Res Publica aufblasen möchte, wo sie selber nichts und allein das Recht alles zu suchen hat. Der Kölner Mißgriff reiht sich freilich in ein ‚von oben‘ virtuos vorgelebtes (totalitäres) Staatsverständnis ein, in dem vermeintliche Moral sogar nationales Verfassungsrecht bricht. Die die Verfassung mitsamt Freiheitsrecht ganz aufheben möchten, liegen schon in den Startlöchern und sind von TE wie seinen Lesern schon oft genug benannt worden.