Kulturgut in der blauen Tonne:

Um ihre Modelle zu füttern, kaufen KI-Konzerne ganze Antiquariatsbestände auf, scannen sie zerstörerisch und werfen die Originale weg. Was wie ein später Segen für notleidende Buchhändler aussieht, bedroht in Wahrheit seltene Werke und wirft nebenbei die Frage auf, wem ein maschinell erzeugter Text am Ende überhaupt gehört.

VON David Boos | 26. Juli 2026
Importierte Gewalt

Der Anschlag auf den CSD Berlin macht deutlich, was die deutsche Politik in großen Teilen immer noch nicht wahrhaben will: Die größte Gefahr für die freiheitliche Gesellschaft geht vom Islamismus aus. Bereits Anfang Juli berichtete Ali Utlu im Gespräch mit TE von Angriffen auf ihn und seinen Partner. Ein Interview von beklemmender Aktualität.

VON Sophia Juwien | 26. Juli 2026
Verrat deutscher Interessen durch Regierung?

War die Bundesregierung vorab informiert über den Anschlag auf Nord Stream? Diese einfache Frage einer Abgeordneten bügelte Kanzleramtsminister Thorsten Frei ab – obwohl sie die Vorgängerregierung betrifft. Die wahrheitsgemäße Antwort könnte Merz’ Ukraine-Politik delegitimieren. Dass Frei nun an die Spitze der Unionsfraktion tritt, heißt, den Bock zum Gärtner zu machen.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 26. Juli 2026
Die Lage der Nation

Berlin, Trier, Augsburg, Solingen, Berlin, Frankfurt, Stade, München, Stuttgart, Mannheim, Offenburg, Ludwigshafen, Kandel, Brokstedt, Illerkirchberg, Ruhpolding, Kelkheim: Die Liste der Orte, an denen vorgeblich Schutzsuchende schwerste Gewalttaten verübt haben, wächst mit jedem Tag. Doch auf die Angriffe folgt allzu oft nur eine Demonstration gegen Rechts.

VON Roland Tichy | 26. Juli 2026
„Skandalös“ – „Willkür“ – „das Allerletzte“

Merz steht in der CDU unter Druck: Sein Umgang mit Patrick Schnieder gilt parteiintern als skandalös und willkürlich. Der Kanzler wollte den Verkehrsminister entlassen, doch der vorgesehene Nachfolger sprang ab. Nun bleibt Schnieder vorerst im Amt – und die Union erlebt erneut, wie Merz Führung mit Chaos verwechselt.

VON Redaktion | 25. Juli 2026
Flüchtlingslobbyist scheitert mit Anzeige

Erst Anzeige, dann Polizeibesuch, am Ende Einstellung des Verfahrens. Was bleibt, sind Anwaltskosten und die Frage, ob missliebige Journalisten durch juristischen Druck eingeschüchtert werden sollen. TE-Autor Josef Kraus berichtet, wie der Rechtsstaat zur Waffe gegen unliebsame Berichterstattung gemacht werden kann.

VON Josef Kraus | 25. Juli 2026