Deutschlands neues Sozialismus-Experiment erfordert den Einsatz sämtlicher noch verfügbarer Ressourcen der Bürger. Unter dem Radar feilen Klingbeils Truppen an Instrumenten, um den Bürger weiter auszunehmen.
picture alliance / Flashpic | Jens Krick
Zehn Milliarden Euro an Steuerentlastungen hatten uns die Regierenden versprochen. Das wären ziemlich exakt ein Prozent des gesamten Steueraufkommens des deutschen Staatsapparats – eine Lächerlichkeit, wenn nicht gar eine Unverschämtheit gegenüber denen, die zähneknirschend das ideologische Großexperiment des Ökosozialismus über sich ergehen lassen.
Und selbst diese mickrige Scheinentlastung, die durch einen höheren Spitzensteuersatz und mögliche Mehrwertsteuererhöhungen ohnehin konterkariert wäre, wird nun heimlich auch an anderer Stelle weitgehend wieder kassiert. Der jüngste Vorstoß der Klingbeil-Truppe: Freibeträge bei Vereinen und im Falle bestimmter Unternehmensgewinne sollen entfallen.
Hinzu kommt: Der bislang geltende Freibetrag in Höhe von 45.000 Euro für Gewinne aus Betriebsveräußerungen und Betriebsaufgaben soll vollständig gestrichen werden. Auch der Freibetrag für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften soll entfallen. Der Finanzminister verspricht sich aus diesen Maßnahmen rund 350 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen.
Eigentlich eine lächerliche Summe. Doch macht bekanntlich auch Kleinvieh Mist. Und davon hat die Regierung Merz eine Menge zu bieten. Es summieren sich inzwischen die zahlreichen kleinen steuerpolitischen Zwischenschritte, die im Windschatten des großen Raubzugs beinahe übersehen werden. Alles redet von der CO2-Besteuerung, von den steigenden Sozialabgaben bis hin zur anstehenden Erbschafts- und Vermögensteuerreform. Das ist verständlich, doch scheint es nur die halbe Wahrheit, da die kleinen fiskalischen Sauereien übersehen werden. Und eines ist gewiss: Der Raubzug durch die Mittelschicht nimmt jetzt erst richtig Fahrt auf, da das Duo Merz-Klingbeil die Schuldenhandbremse gelöst hat.
Generell müssen wir feststellen: Geht es um das postmoderne Staatswesen deutscher EU-Prägung, so gilt fraglos die Regel: Mehr kann niemals genug sein. Offiziell strömen 52,5 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung durch die Kanäle des deutschen Staatsapparats. Jedermann weiß, dass diese Ziffer eine glatte Lüge ist. Kalkulieren wir Bürokratielasten der Wirtschaft wie auch der privaten Haushalte sowie statistische Tricksereien bei Staatsbetrieben mit ein, so dürfte die Staatsquote spielend bei über 60 Prozent liegen.
Noch einmal gefragt: Wann ist mehr endlich genug?
Staatsgläubige Naivlinge würden wohl sagen: Woher sollen Wachstum und Prosperität kommen, wenn nicht der Staat die Sache selbst in die Hand nimmt?
Es ist derselbe Staat, der, von grün-sozialistischen Hardlinern geführt, eine Subventionsmaschine aufgebaut hat, durch die etwa 321 Milliarden Euro an Geldmitteln strömen. Geld, das in der echten Ökonomie fehlt, in der um Investitionen, Produktionskapazitäten und Innovationen im Namen der Konsumenten gerungen wird.
Und nein: Aus künstlichen Fiat-Schulden entsteht kein Wohlstand. Wer sich mit der Lehre der Österreichischen Schule der Nationalökonomie vertraut macht, weiß: Jeder Euro, den Lars Klingbeil aus seinen Schuldentöpfen im Land verprasst, wird später über Inflation und höhere Abgaben zurückgezahlt. Der Staat verdrängt mit seinen Interventionen privatwirtschaftliche Investitionen, indem er den Kredit verteuert und knappe Ressourcen in seinen unproduktiven Tätigkeiten bindet.
Doch das wird nicht geschehen. Das Glaubensbekenntnis der Deutschen, die in weiten Teilen der Bevölkerung vorherrschende knechtische Seele, die in einem unbedingten Glauben an den Obrigkeitsstaat jede Form von Resistenz erstickt, obsiegt bislang über die Vernunft. Beinahe wünschte man sich, die keynesianischen Naivlinge und Schuldengläubigen lägen einmal im Leben richtig und es genügte, ein 100-Billionen-Euro-schweres Schuldenprogramm aufzulegen, um die ganze EU in ein leistungsloses Paradies des Hyperwohlstands zu katapultieren.
Klingbeil – der Schutzheilige der Staatsgläubigen und Schuldenapologeten.
Doch die Ökonomie ist die Lehre von Knappheiten – die Realität entspricht nun einmal nicht dem Wunschdenken der Sozialisten und keynesianischen Tagträumer. Digitale Papierschnipselchen aus Fiat-Kreditgeld mögen zwar durch den Umverteilungsprozess einige wenige sehr reich machen und auf kurze Sicht den Staatsapparat aufblähen. Doch unterm Strich hinterlässt diese Katastrophenpolitik nur Armut und Elend. Wer kann das wirklich wollen?






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Alles richtig. Aber wer ist wirklich an allem Schuld? Der BRD Bürger und sein unsägliches Wahlverhalten.
Hatten Sie nicht einen Link auf Yes, Sir? Mit der Aussage, D verspreche sich nach den Verbrechen der Hitlerzeit von der EU die Wiederaufnahme in die Gemeinschaft der Staaten? Was wir hier sehen, ist m. E. der Preis für die Wiedervereinigung. Der demokratischeSozialismus profitiert davon. Er darf Geld verschwenden, ohne dass Werte geschaffen werden. Er liebt die Gleichheit – nur die Eliten dürfen Wein trinken. Gut erzogene Nannybürger lieben ihre seidenen Hängematten und fordern mehr davon. Nannyunternehmen merken langsam, dass sie abspringen müssen, um nicht unterzugehen.
Es mag für Soziologen nicht begreifbar sein(!), für Naturwissenschaftler, die nicht über die Schiene des bezahlten Mitläufertums ihr Geld verdienen, aber schon. Der Staat, der eigentlich nicht aus den Bürgern besteht – die haben nichts zu sagen -, sondern aus den Machthabern und deren Abhängigen in den Ämtern, Parteien und sogenannten Think Tanks(!), kann nicht das komplexe Räderwerk der Marktwirtschaft lenken, das weiß man doch aus der jüngeren Geschichte!! Diejenigen, die innerhalb der Marktwirtschaft zu bestehen versuchen, die haben es schon schwer genug, am Leben zu bleiben, und die sind die betroffenen Fachleute. Wie sollen da Ausbildungslose, Philosophen, Soziologen, kleine… Mehr
John Maynard Keynes würde sich im Grabe umdrehen, wenn er ihren Artikel liest, dass er quasi der Wegbereiter des Sozialismus/ Kommunismus war!
Keynes Wirtschaftstheorie fußt darauf, dass Schulden in guten Zeiten des Wachstums wieder zurückzuzahlen sind. Nicht dass eine durchgeknallte Regierung die Schuldenbremse löst und weiter mit Schulden ihren Haushalt finanziert, bis die Zinsen eine ganzen Haushalt implodieren lässt und das Ende der Staatsbankrott ist!
> Keynes Wirtschaftstheorie fußt darauf, dass Schulden in guten Zeiten des Wachstums wieder zurückzuzahlen sind.
Durch Klimagedöns und teure Energie wird es nie mehr Wachstum geben, sondern Deindustrialisierung und Degrowth. Damit kann die Obrigkeit Keynes-konform Schulden machen, bis Schland Bonität D erreicht.
Keynesianismus ist in der Sache Kriegswirtschaft bzw. deren Vorbereitung. Anders kann der auch gar nicht funktionieren – „digging holes an fill `em up“ (Keynes). „Gute Zeiten“, in denen die Schulden zurückgezahlt werden (gemeint: In denen die Zinsen auf die Schulden zurückgezahlt werden, an einer „Zurückzahlung Schuldensockels selbst haben die Seigniorage-Profiteure dieser Veranstaltung keinerlei Interesse) sind die Wiederaufbauphasen nach der allseitigen Zerstörung – so gesehen, ist die Aussage von Keynes nicht ganz falsch. Nicht zufällig mit dem Aufkommen des Keynesianismus wurde von Montagu Norman als Chef der BoE -als Initiator- und H.G.H. Schacht -nachmalig „des Führers Finanzmagier“ (bis März 1939, dann… Mehr
Ich glaube nicht, dass Keynes sich im Grabe umdrehen würde. Die heutige Politik ist nicht Keynes-konform. Laut Keynes geht es darum, in wirtschaftlichen Schwächeperioden, staatliche Investitionen (in die Infrastruktur) vorzunehmen, und damit die Voraussetzungen für neues Wachstum zu schaffen.
Die heutige Verschuldung in Soziales, Rüstung usw ist eher Ausdruck eines ineffizienten Staates und der Tatsache geschuldet, dass Wähler in die gewünschte Richtung gedrängt werden. Eines der Grundprobleme jeder Demokratie – wenige haben aber viele bestimmen
Die Mehrheit der dummen und irren Deutschen hat diesen legalisierten Raub immer und immer wieder gewählt und tut es immer noch! Es läuft also alles nach Plan. Sollen sie endlich ihren Niedergang bekommen. Die werden sich noch umsehen.
Klingbeil, die Antifa-Fachkraft. Keine Ausbildung, noch nie auch nur eine Minute sinnvolle Arbeit geleistet und keinerlei Lebenserfahrung. So eine Negativgestalt spielt Vizekanzler und Finanzminister. Noch Fragen? Es ist einfach nur noch grausam, ganz, wirklich ganz grausam.
Schon beim Grundfreibetrag muss man Betrug vermuten. Warum wird dieser Betrag nicht transparent in die Steuererklärung eingetragen, sondern ist in den Steuertarif „eingearbeitet“? Warum diese Intransparenz, die Steuerpflichtige daran hindert, nachzuprüfen, ob tatsächlich der Grundfreibetrag steuermindernd wirksam ist oder auch nicht? Ich kann ja auch meine Steuererklärung nicht abgeben und sagen, dass ich meine Absetzbeträge bereits in meine Einkommensangabe eingearbeitet habe. Was wir brauchen, ist eine Steuerreform, die maximale Transparenz bietet und einfach ist. Weg mit all den Sonderbestimmungen, weg mit all den Steuerklassen, weg mit den Sozialneid-Tarifen, weg mit der Erbschaftssteuer, wenn sie nicht den Betrag von 10 Millionen… Mehr
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Sven Hüber ist der typische Wendehals, den es mit höchster Wahrscheinlichkeit bei allen Völkern gibt. Sein gelebtes Leitbild war und ist ( im alten Schreibdeutsch) : „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing !“ Neudeutsch, er ist wie eine Angelpose, die immer oben schwimmt.
Mehr muss man von ihm nicht wissen.
Für was der Staat das abgepresste Geld wieder ausgibt, dazu heute ein Artikel in unserer Lokalzeitung. Der relativ kleine Landkreis Hohenlohe erwägt, sehr löblich, das überbordende Beauftragtenwesen im Landratsamt einzudampfen. Davon gibt es nämlich sage und schreibe sechzehn Stück, vom Diversitäts-, Geichstellungs-, Frauen-, Inklusions- bis zum Nachhaltigkeitsbeauftragten. Rechnen wir mal mit Kosten von 60.000€ pro Jahr und Stelle, die sind ja alle hochdotiert, dann liegen wir schnell bei einer Million, und das ist schon sehr viel für einen kleinen Landkreis. Ein Großteil dieser Stellen wurde natürlich geschaffen, um die Masse von Absolventinnen der Geschwätzwissenschaften wie Gender-Studies oder Soziologie irgendwie aufzufangen,… Mehr
Zu den Einsparungen in Hohenlohe hat auch die TAZ schon Schnappatmung gekriegt. Also sind sie auf dem guten Weg. – Der Ilm-Kreis hat ebenfalls 3,6 Mio. weggestrichen. – In Oldebroek/ NL hat der Stadtrat sämtliche Privilegien der Woken und invasiven Arten gestrichen. Also weg mit der Satans-Flagge vor dem Rathaus, Alteingesessene werden bei der Wohnungsvergabe bevorzugt behandelt, keine KRrisen- und Notaufnahme für invasive Arten uswOldenbroek gehört zum „bible belt“,die lassen sich nicht vera…….
Die „mündigen Bürger“ bekommen nun ihre gewählte Rechnung. Die Masse denkt leider nicht in der Zukunft und auch nicht mehr selbst. Im Bekanntenkreis hat es 10 Jahre gedauert, um nun bei einigen die verheerende Migrationspolitik zu erkennen. Alles wovor ich vor 10 Jahren gewarnt habe, ist nun eingetreten. Damals hat man mich dämonisiert. Und nun? Es wird wieder 10 Jahre dauern, bis die „mündigen Bürger“ erkennen, welchen Scharlatanen sie auf den Leim gegangen sind, jedenfalls die Masse. Es könnte dann aber zu spät sein, denn viele Dinge sind schon jetzt irreversibel. Die Obrigkeitshörigkeit ist das Problem. Solange die Masse sich… Mehr