Was heißt es als Christ, liberal-konservativ zu glauben?

Die liberal-konservative Lebenseinstellung ist vergleichbar mit dem Steigenlassen eines Drachens im Wind: Konservativ mit der Glaubensbasis wie an einer Schnur gebunden sein, um dadurch Freiheit zum Fliegen und zur Höhe zu gewinnen.

picture alliance / Sven Hoppe/dpa | Sven Hoppe

Konservativ sein = „bewahrend“ sein, heißt nicht: „Das haben wir immer so gemacht und daran ändern wir auch in Zukunft nichts.“ Kein Wunder, wenn sich die „Progressiven“ über solchen starrköpfigen Pseudokonservatismus lustig machen. Wer will, dass alles unflexibel beim Alten bleibt, der will, dass es im Laufe der Zeit verschwindet.

„Konservativ sein“ heißt: „Ich habe ein wunderschönes Haus von meinen Vorfahren überliefert bekommen. Dieses Haus muss ich ständig renovieren und in Schuss halten, damit es nicht verfällt und mir und meinen Nachkommen erhalten bleibt. Aber dabei werde ich die tragenden und bewährten Wände aus diesem Haus nur dann verändern oder gar abreißen, wenn ich erwiesenermaßen bessere tragende Wände habe.“

Konservativ ist also dem Neuen und Progressiven gegenüber aufgeschlossen. Aber aus der Sicht des Konservativen ist nicht alles progressiv, was sich „progressiv“ nennt. Nicht jede neue Idee, die ohne Evidenz das Alte verachtet und die manchmal sogar der erwiesene Weg in den Abgrund ist, ist „progressiv“. „Progressive“, die allzu achtlos mit den tragenden Wänden des Hauses umgehen, sind eine Gefahr für das Haus des Lebens. Glaube ist immer auch ein Kulturkampf gegen die Parteiungen, die die tragenden Wände des christlichen Glaubens leichtfertig niederreißen.

Christlicher Glaube kann nur konservativ sein. Jesus Christus, das sagt schon der Name der Christen, ist der Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Sein Wort und sein Leben und sein jüdischer Glaubenshintergrund, die uns in der Heiligen Schrift vermittelt werden, sind zu bewahren. Jesus Christus als Fenster in Gottes Herz hinein ist das wunderschöne Haus, das mir geschenkt ist und in dem ich mich zuhause fühlen darf. Die Gnadenlehre und das daran orientierte Glaubensverständnis sind die tragenden Wände, die Jesus Christus als Zentrum des christlichen Hauses alle Ehre geben.

Jesus Christus, die Heilige Schrift, die Gnade und der Glaube – mit diesem Kompass und seinen vier Richtungen habe ich aber auch viel Freiheit. Das ist die liberale Seite des Glaubens.

Die Heilige Schrift, die mir Jesus Christus nahebringt, ist eine vielfältige Bibliothek mit 66 Büchern mit einer Entstehungszeit von mehr als 1600 Jahren. Da ist ethisch und politisch nichts eindimensional gleichgeschaltet.

Jesus Christus hat sehr liberale Seiten. Bei einer Predigt über das Wort Jesu „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen“ (Markus 2,27) hat ein Gottesdienstbesucher mich nach dem Gottesdienst gefragt, ob Jesus nicht ein bisschen zu liberal gewesen sei.

Die Gnadenlehre als tragende Wand des christlichen Glaubens ist ein Bollwerk gegen allen einengenden Moralismus.

Christlicher Glaube geht nur konservativ, Jesus Christus bewahrend. Und konservativer Glaube geht mit Jesus Christus nur liberal-konservativ.

So ergibt sich aus dem Innersten des christlichen Glauben heraus die spannende Dialektik von liberal-konservativ. Eine liberal-konservative Grundeinstellung bringt eine wunderbare Lebendigkeit in den christlichen Glauben. Ständig bin ich in dem Dialog: Wo kommt das Bewahren des Guten zu kurz, wo dagegen kommt die Freiheit zu kurz. In diesem strukturell-unverzichtbaren Dialog bleibt der christliche Glaube lebendig und ist bewahrt vor seiner Erstarrung.

Zudem verhindert die Raumeröffnung „liberal-konservativ“, dass ich in der Fremdwahrnehmung in eine einzige (verschlossene) Schublade hineingepresst werden kann. Wer mich in die liberale Schublade steckt, der übersieht meine konservative Verortung. Wer mich in die konservative Schublade steckt, der übersieht meine liberale Orientierung.

Die Liberalität meines Glaubens ermöglicht es, dass ich viele Etiketten für meinen Glauben akzeptiere:

Mein Glaube hat katholische Seiten. Jesus Christus ist als Herr der Welt nicht nur immer konkret und persönlich, sondern gleichzeitig auch „universell“ und „allumfassend“. Die katholische Kirche und Theologie und Sinnesfreude bereichern, sofern sie Jesus Christus groß machen.

Mein Glaube ist offen für die orthodoxe Kirchenfamilie, für die Wertschätzung der Heiligen Dreifaltigkeit, für die lebendige Tradition der Kirche, für den Fokus auf Liturgie und Ikonen als Gottes Brücke zu uns, sofern Jesus Christus im Mittelpunkt steht.

Mein Glaube ist ökumenisch, denn Jesus Christus als Kern aller christlichen Konfessionen verbindet alle Christen, sofern diese auf Jesus Christus ausgerichtet sind.

Mein Glaube kann auch „evangelikal“ genannt werden, denn „evangelisch radikal“ (lat. „radix“ – „die Wurzel“) = „in der frohen Botschaft verwurzelt“ kann nicht schlecht sein.

Auch gegen das Etikett „pietistisch“ habe ich nichts einzuwenden; der Pietismus als Laien- und Bibelbewegung hat bis heute anregende Seiten gegen Klerikalismus und Amtskirchentum.

Und selbstverständlich bin ich „bibeltreuer Christ“; denn ohne die Heilige Schrift würden wir Menschen für den Glaubensbereich oberhalb der Sonne, das heißt in Bezug auf Gott, im Dunkeln tappen.

Allerdings lehne ich die Adjektive sozialistisch, moralistisch und gesetzestreu als zentrale Bestandteile für den christlichen Glauben ab, da solche Einstellungen der Differenziertheit und Freiheit des christlichen Glaubens nicht gerecht werden.

Angesichts der Fülle der christlichen Konfessionen und Konfessionsfamilien ist es gar nicht leicht, als Christ seine Orientierung zu finden. Mein liberal-konservativer christlicher Glaube hat einen wunderbaren Kompass mit den vier Himmelsrichtungen Christus-Schrift-Gnade-Glaube, die mir geborgen und frei den Weg weisen.

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Kommentare ( 84 )

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84 Comments
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Sabine Schoenfelder
21 Tage her

Mal ehrlich Leute, hier über ein abstraktes Thema zu diskutieren und sich gegenseitig mit Negativ-Däumchen zu überschütten, ist ein geistiges Armutszeugnis derjenigen, die sie verteilen….
Diese „Bewertungsstrukturen“ auf den Blogs halte ich sowieso für überflüssig….kann es noch gerade im Sinne der Blogbetreiber verstehen, die sich damit Überblick und Einfluß verschaffen k ö n n e n.
Bei gesellschaftspolitischen Themen verdeutlichen sie Mehrheiten oder stellen Ablehnungen fest, aber bei persönlichen Überzeugungen sind diese Däumchenspielereien nur lächerlich, sinnlos und erfüllen nicht einmal die Humorstandards des Herrn Herles.😉

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Ja, das ist schon seit Jahren so, seit ich unter den Vorworten zum Sonntag des ehrenwerten Herrn Zorn kommentiere. An den kleinen Klickzahlen für Däumchen hoch oder runter, können Sie die minimale Größe des Debattanten-Stadels erkennen. Normale Tichys-Leser geben sich das nicht. Da mich/uns Heiden aber Ihresgleichen mit einem totalitären Wahn über 1k Jahre verfolgten & meuchelten, kann ich das christlich irrationale Gefasel nicht gutheißen, auch wenn ich jedem seinem Glauben lasse. Ich missioniere nicht Frau Schönfelder. Außer Sie fragten mich, woran ich glaube.

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Aber, aber, Laurenz. Sie geben sich doch die allergrößte Mühe, die Leute von ihrem Glauben wegzumissionieren und dabei noch nicht einmal über das nötige finale Wissen zu verfügen.

Sie kommen über Oberflächlichkeiten nicht hinaus, die obendrein wegen der Quellenlage – weit weg von Original-Zeugen über 1600 Jahre gesammelt zusammengestellt – noch nicht einmal eine perfekte Grundlage für Sie sind.

Last edited 21 Tage her by Retlapsneklow
Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Ähm nein, ich bin nur eine Art Till Eulenspiegel. 1.600 Jahre gibt es nicht. Was für Zeugen? Die Zeugen Jehovas? Sie recherchieren besch… Das Alte Testament ist voll von Münzen. Münzen wurden von den Lydern (Krösus) erfunden & von den Phöniziern als erstes umgesetzt, frühestens so ca. 700, eher noch später. Allerdings global durchgesetzt haben sich Münzen erst mit Alexander. Lesen Sie Israel Finkelstein. Das Alte Testament ist 0 kongruent mit der archäologischen Fundlage. Echte, archäologisch nachgewiesene Hebräische Könige sind in der Bibel nicht zu finden, also debattieren wir hier über Märchen aus 1k & einer Nacht.

Retlapsneklow
20 Tage her
Antworten an  Laurenz

Verstehen Sie auch Dinge, die nur im übertragenen Sinn gemeint sein können?

Und wie haben Sie die Quellen überprüft, an die Sie glauben?

Was ist mit der Kaffeesatzleserei bei einer archäologischen Altersbestimmung, wo man nicht nachträglich empirisch messen kann, dass vorauszusetzende, entscheidende Parameter seinerzeit wirklich vorlagen?

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Ja gewiß, der Führer wollte all seine Reden & auch „Mein Kampf“ nur im übertragenen Sinne verstanden wissen. … Die Geschichte des Geldes ist gut dokumentiert. Auch Platons Gegenwehr, wie auch die der Spartaner. Lesen Sie einfach mal die EDDA. Die Schöpfungsgeschichte der EDDA wird diametral zur Bibel beschrieben..

Retlapsneklow
20 Tage her
Antworten an  Laurenz

Könnten Sie auch mal auf etwas eingehen, Laurenz, das ein anderer angesprochen hat? Mir sagt das nämlich, dass Sie sich nicht wirklich mit den Dingen beschäftigt haben, geschweige denn gründlich.

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Die Likerei ist für Leute gemacht, die sich damit als hohe Jury fühlen dürfen und meinen, das „demokratisch“ endgültige Urteil zu fällen. Die Leute denken nicht daran, wie oft sie damit nur ihr eigenes Deppenzertifikat unterzeichnen. Es nützt noch nicht einmal etwas, wenn man ihnen zeigt, dass nicht nur sie die außergewöhnliche Fähigkeit besitzen, mit der Maus zu klicken.

Für Ihren Humor bekommen Sie natürlich ein Like von mir😉

Last edited 21 Tage her by Retlapsneklow
Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Apropos Likes.
Ich weiß, dass es Herrn Zorn – der selber noch mehr von dem tut, was er bei anderen kritisiert, woraus sich ergibt, dass er selber nicht weiß, was er tut – zutreffende Kritik sehr viel ausmacht. Und er hat noch eine Frau und ein paar Töchter

Laurenz
22 Tage her

Wir hatten die letzten Jahre genug weibliche Polbildung. Das Frauenwahlrecht ist völlig gescheitert. Frauen sorgen für den eigenen Untergang, nicht mehr & nicht weniger.

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Frauen sind wesentlich brutaler & herzloser als Männer. Daß Männer in den Krieg geschickt werden, hat einzig mit der dürftigen Biologie des Menschen-Weibchens zu tun. Ein weiblicher Grizzly-Bär kann von 3 Vätern 3 unterschiedlich alte Embryonen austragen. Ein Menschenweib kann nur von einem Mann schwanger werden. Exakt das macht Frauen kostbar. Während ein Mann in den besten Jahren 10 Frauen schwängern kann. Deswegen ist aus evolutionärer Sicht die Masse der Männer abkömmlich. Es gibt eben nur wenige Frauen, Lisbeth I von England, Katharina die Große, Golda Meir, Giorgia Meloni, Alice Weidel & noch ein paar weniger bekannte, die tatsächlich die… Mehr

Sabine Schoenfelder
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sie attribuieren. Sie stellen eine These auf und suchen sich p a s s e n d e Beispiele. Aus einem riesigen Fundus. Es ist eine tendenziöse Selektion, um Ihre These zu bestätigen. Eine alte linke Taktik. Sie können einen Bären nicht mit einem Menschen vergleichen. Auch die biologische Variante der Mehrlingsgeburten hat Bären in deren Vervielfältigung nicht geholfen. Schauen Sie, wieviele Menschen es gibt, und wieviele Bären. Bei Frauen…und Männern werden die Fortpflanzungsorgane ganz automatisch irgendwann „abgeschaltet“. Es la vida… Das Leben ist komplexer, als Sie sich das in ihrer ambitionierten Welt der abstrakten Theorien vorstellen, Laurenz. Lernen Sie… Mehr

Sabine Schoenfelder
22 Tage her

Grüß Gott, Herr Zorn…. Was Sie hier so ambitioniert als Vorwort zum Sonntag bezeichnen, ist nichts anderes, als eine politische Empfehlung für Christen. Mit dem netten Drachenbildchen visualisieren Sie ihre christliche Botschaft in einfacher Sprache. Der gute Christ ist, laut Gottes „Zorn“, konservativ und vielseitig liberal – offen. Das ist der göttliche Kompass…ähhh, 🤌 pietistisch ist noch zugelassen, aber sozialistisch, – nein.  Das Ganze fröhlich dahin gegauckt, im pastoralen Unterton. Die Kirche ist seit Jahrhunderten der Büttel der Politik, und deshalb steht sie jetzt l e  e r. Um die Armen kümmert sich der Staat und im Endeffekt auch um die… Mehr

Laurenz
22 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Die Bibel vermittelt antiken Stalinismus. Wie wäre, Sie lesen mal die Bibel?

Sabine Schoenfelder
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Wie wäre es SIE lesen mal die Bibel….aber beginnen Sie einfach einmal mit den Zitaten „stalinistischer Stellen” .
I am waiting…

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Ich habe die Bibel & den Quran von vorne bis hinten durchgelesen. Das ist ja das absurde. Leser dieser Bücher, die auch nur mit einem kleinen Hauch von Vernunft begabt sind, können den Inhalt nicht ernst nehmen.

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Lesen ist nicht dasselbe wie verstehen, überschauen, einordnen, Wichtigeres und Unwichtigeres zu unterscheiden usw.

Erst recht sagt es nichts über Wahrnehmungen, die nichts mit Texten zu tun haben.

Last edited 21 Tage her by Retlapsneklow
Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Habe nie was gegen eine spirituelle Wahrnehmung geschrieben. Aber Wahrnehmung kollektiv zu gestalten, bleibt äußerst schwierig. Allerdings eine subjektive, oder vielleicht besser eine persönlich individuelle Wahrnehmung zur Allgemeingültigkeit zu erklären, hat nicht nur was ein bißchen von Größenwahn.

Retlapsneklow
20 Tage her
Antworten an  Laurenz

Ich rede über das, was Sie geschrieben haben.

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Sie schreiben in Räseln. Warum werden Sie nicht konkret?

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Was erwarten Sie von einem Zorn, der nicht nur übers Wasser laufen kann, sondern in ungeahnter Höhe darüber schwebt? „Nicht von dieser Welt“ hat gleich nochmal einen anderen Klang, wo die Füße den Boden nicht mehr erreichen.

Last edited 22 Tage her by Retlapsneklow
Gert Lange
22 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Sie meinen: Sprach der Fürst zum Priester, halt du sie dumm, ich halt sie arm, oder?

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

« Jesus bekämpfte politische Mißstände, aber beugte sich nie vor politischer, regierender Macht, denn sein Reich ist nicht von dieser Welt. » Nun ja, er beugte sich nicht vor der vorhandenen(!) politischen Macht, aber das Reich, das nicht von dieser Welt ist, sollte in diese Welt kommen (J.C. daselbst, Vaterunser: „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“). Ab wann darf man dies politisch nennen? Ob Religion, Politik oder Diskussionen. Überall und ständig geht es um Verhaltensweisen sowie insbesondere um Krtitik daran. Grundsätzlich wichtig und richtig, wo es um das Format von Koexistenz und Kooperation geht.… Mehr

Last edited 22 Tage her by Retlapsneklow
Sabine Schoenfelder
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Politik ist kein religiöser Begriff. Die Bibel ist das Angebot einer Anleitung. Sie gibt Beispiele für Lösungsvorschläge zwischenmenschlicher Beziehungen, Probleme etc,.. aber in erster Linie rekurriert die Bibel auf die Beziehung zu Gott. „Dein Reich komme“, ein Reich, welches vermutet und idealisiert bereits in einem angedachten Himmel existiert, soll, dank Kirche und Glauben, auch auf der Erde möglich sein. Nicht mehr und nicht weniger drückt m.E. das „Vater unser“ aus. Politik regelt die sozio-ökologischen Umstände auf Erden. Im Normalfall verinnerlicht Politik Ethik und Moral DER Religion, in dessen kulturellen Umfeld sie sich konstituiert. Die 10 Gebote des ATs, die Bergpredigt… Mehr

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Vollkommen offen ist die Restauration.
Und das dazugehörige Wer.

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

In der Geschichte der 12 Throne verspricht Frau Schönfelders antiker Marvel-Held dem sich beschwerenden Simon Petrus das Politbüro über die 12 Stämme Israel. Im Vergleich dazu waren die Römer Liberalinskis.

Retlapsneklow
23 Tage her

Der Konservatismus jeder Religion meint etwas komplett anderes als der politische – zumal in einer Demokratie, die etwas gänzlich anderes ist als das Reich Gottes, dessen Wille auch auf Erden geschehen soll.

Retlapsneklow
23 Tage her

Die wesentlichsten, konstituierenden Dinge über das Christsein wurden vom Autor noch nie erwähnt. Seine Zeichungen enthalten Botschaften, die dem eindeutig entgegenstehen.

Haba Orwell
23 Tage her

> Mein Glaube ist ökumenisch, denn Jesus Christus als Kern aller christlichen Konfessionen verbindet alle Christen, sofern diese auf Jesus Christus ausgerichtet sind.

Woanders spricht man von den sog. Religionen des Buches. Gestern erfuhr ich aus einer Tafel im Gruga-Park – Zucker haben im 7. Jahrhundert die Araber aus Indien gebracht; wie indische Zahlen übrigens. So dürften Islam-Hasser im Hasbara Namen keinen Zucker und keinen Kaffee nutzen – und das Jahr MMXXVI schreiben.

Deutscher
23 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Aber Sie als Antiwestler dürfen westliche Euros auf Ihrem westlichen Bankkonto sammeln und westliche Technik nutzen, um antiwestliche – und zunehmend dämliche – Kommentare abzusondern?

Last edited 23 Tage her by Deutscher
verblichene Rose
23 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Wer hier wem was neidet, greift zu kurz. Ich hasse keine Religionen, sondern ich kritisiere lediglich, dass Menschen JEDER Couleur und ALLE vermeintlichen „Religionsbesitzer“ ihren Glauben viel zu oft als reine Ausrede für ihr verächtliches Handeln missbrauchen. Das ist tatsächlich leider kein Monopol einer einzelnen Gruppe. Ihr historisches Beispiel mit Zucker und Kaffee hinkt zudem gewaltig in der Realität! Was wäre denn die Alternative gewesen? Hätten die Menschen damals sagen sollen: „Bleibt weg mit eurem Kaffee, der ist des Teufels“? Kultureller Austausch funktioniert, weil der Nutzen überzeugt, nicht weil Ideologien Recht haben. Statt Kulturleistungen gegen politische Haltungen aufzurechnen, sollten Sie… Mehr

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Gut finde ich hier die Betrachtung von der zweiten Seite. Macht längst nicht jeder und ansonsten nicht oft.

Laurenz
23 Tage her

Ohje, Herr Zorn. Die Bibel ist ein antik-stalinistisches Machwerk, weder liberal, noch konservativ. Als Jude kann/darf man das anders sehen, aber Juden mögen den gescheiterten Propheten & Lügner Jesus von Nazareth nicht wirklich. Russel Gmirkin verortet sehr plausibel die Edition des Alten Testament nach Platon auf ca. 250 vor 0., damit entstand die Bibel innerhalb von 370 Jahren & nicht 1.600 Jahren, ein obskure Behauptung, für die Sie keinen Beleg vorweisen können, schon gar keinen archäologischen. Daß Sie aus Sicht eines Protestanten mit der Schrift argumentieren, ist ein strategischer Fehler, weil Sie immer widerlegbar bleiben. Konvertieren Sie zum Katholizismus. Der… Mehr

Sabine Schoenfelder
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Kann manchmal gar nicht g l a u b e n….und gerade das ist hier die Paradedisziplin,…..was hier alles an geistigen Ergüssen zusammenfließt. Was ist die Bibel ? Ein Lehrbuch, Worte des Trostes, entwicklungsgeschichtliche Eindrücke, menschliches Vorstellungsvermögen und Erfahrungen auf unserem Weg in eine kulturelle und kultivierte Struktur. Erwachsen aus einem bestimmten Kultur- k r e i s. Glauben kann Ersatz für Wissen sein oder eine Bezeichnung für geistige Präsenz. Ein gemeinsamer Glaube setzt allgemein- verbindliche Koordinaten, die den Menschen Führung und Trost vermitteln. Er ist ein höchst anfälliges Konstrukt zum MACHTMIßBRAUCH, weil er durch göttliche Autorität gestützt wird. Aus… Mehr

Laurenz
22 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Nur Ihr letzter Satz hat etwas mit Wahrheit zu tun. Bücher sind Geschichte, zumindest in zukünftigen Staaten, in denen Strom fließt. Bibel oder Quran hatten & haben einzig eine politische Motivation, denen sie ihre Entstehung verdanken, Ambition totalitärer & exklusiver Herrschaft. Unser Kulturkreis entwickelte sich trotz der Kirche. Sagen wir Dank Lorenzo di Medicis, der auf dem Stuhl Petri putschte & fast unumkehrbar die Heidnisierung der Kirche ermöglichte & damit einem zivilisatorischen Fortschritt Raum gab. Luther hatte das bloß nicht verstanden. Im Protestantismus Europas, der zu einer Entpolitisierung der Kirche & ihrer Überflüssigkeit in Europa führte, war es dann möglich,… Mehr

Last edited 22 Tage her by Laurenz
Sabine Schoenfelder
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sie fixieren ihre Gedanken ausschließlich auf die Utilisierung eines Glaubenswerks. Sie vermuten, es wurde ausschließlich konzipiert, um machtpolitische Interessen mit „göttlicher Inspiration“ zu autorisieren. Das ist selbstverständlich geschehen. Wo sich Macht generiert, wird sie immer mißbraucht. Relativ betrachtet, heißt, von den verschiedensten Standpunkten aus beobachtet, ist das nahezu zwangsläufig….will sagen, z.Bsp. für den Atheisten ist ein Glaube per se Versklavung. ABER dennoch ist Glaube v i e l mehr. Er vermag dem Individuum Trost zu schenken. Durch Führung seiner Gedanken erhält sein Leben Struktur und Sinn. Die ethischen Ratschläge zügeln unsere atavistischen Triebe, mildern Kriminalität, evozieren Verständnis und Liebe….und finally,… Mehr

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Luther hatte nicht verstanden, daß das Heidentum, trotz eines gewissen Hedonismus hier & da, der einzige Kulturbringer in der Menschheitsgeschichte war. Lorenzo di Medici kaufte alle antiken Autoren (, die im Name der Rose noch unter Verschluß gehalten wurden), aus den Klöstern auf. Deswegen heißt die Epoche ja auch Renaissance (Wiedergeburt der Antike). Luther hatte desweiteren nicht verstanden, daß in der Kurie heidnisierte Formal-Christen saßen, quasi Heiden im Talar. 3. hatte Luther nicht verstanden, daß sein eigener Fürst & dessen Kumpels einzig der Kapitalabfluß aus dem Reich zugunsten der Kurie störte (Ablaßhandel & der/10e). Die protestantischen Fürsten holten sich mit… Mehr

Last edited 21 Tage her by Laurenz
Sabine Schoenfelder
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sie vernachlässigen ein ganz wichtiges Element. Es ist der Geist. Der Geist der Dinge.  Vielleicht verlieh Florenz der Renaissance ihre Initialzündung, doch brennen konnte es nur, weil ein entsprechendes Bewußtsein vorhanden war.  Die Renaissance löst das finstere Mittelalter ab…starre Denkmuster, das unbarmherzige Regieren einer machtbesessenen, verlogenen Kirche. Man betrachtete die antiken Philosophen und Erkenntnisse unter neuen, freiheitlichen Aspekten. Dieser Geist verbreitete sich in der Kunst…“das Abendmahl“….in der Architektur…Petersdom… in den Naturwissenschaften…das heliozentrische Weltbild. Der Humansimus stellte das Individuum und die Freiheit in den Mittelpunkt und der Buchdruck trug diese Ideen in die Welt…. Genaugenommen erleben wir just das Gegenteil.  Was… Mehr

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Beim Stalinismus geht es rein um die Begrifflichkeit, die einen staatspolitischen Zustand beschreibt. Benutze ich den Terminus, wissen relativ viele Leser, was ich meine. Nutzte ich den Begriff Jesuismus, weiß kein Schwein, was gemeint ist. Nach Ihrer Logik dürfte kein Christ den Terminus „heilig“ nutzen, weil dieser wesentlich älter, als das Christentum ist. Helgoland/Heligoland bedeutet schlicht „Heiliges Land“. Und so viele christliche Märtyrer sind jetzt auf Helgoland nicht verreckt. Ihr menschlicher Geist, den Sie in der Renaissance beschwören, machte das Christentum zu einem leeren Popanz, den keiner mehr ernst nimmt. Jemand, der seinen Glauben ernst nimmt, ist auch bereit dafür… Mehr

Sabine Schoenfelder
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Gebe mir wirklich Mühe, Sie zu verstehen. Sie insistieren auf ihre Sicht der Dinge und sind ganz schnell bereit, dafür absurde Zusammenhänge herzustellen. Es gibt viele Ebenen ein Thema zu beleuchten. Religion ist für Sie der geistige Überbau zur Machtstrukturierung. Zentralisation zur Gewaltausübung. Punkt. Das ist der poltitische Aspekt und die Absicht der herrschenden Kaste. Bis heute. Der Staat kassiert die Kirche, allerdings in Zeiten des Laizismus und leerer Kirchen funktioniert es im Westen nur noch suboptimal. Nicht so im Islam. Doch der Glaube ist mehr. Glaube ist überall…auch außerhalb der Staatskirchen…unter Mormonen, Amish, und vielen Individualgläubigen, wie ich es… Mehr

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Glauben bedeutet vor allem nicht wissen.

Sabine Schoenfelder
20 Tage her
Antworten an  Laurenz

Manchmal. Glauben kann eine Vorstufe von Wissen sein. Wir glaubten jahrhundertelang mit Ptolemäus, daß die Erde der Mittelpunkt des Universums ist, bis Kopernikus kam.
Tatsache ist, wer nichts weiß, m u ß alles glauben.
Viele wissenschaftlichen Erkenntnisse können Sie gar nicht überprüfen, Sie glauben sie einfach….glauben Sie mir, daß unsere Atmosphäre einmal orange war ? 🤔

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Was Sie mit dem Glauben verwechseln, ist die Frage nach Plausibilität oder einer Wahrscheinlichkeit. Galilei sah, daß sich 4 Monde (die großen) um den Jupiter drehen, die Erde also nicht der Mittelpunkt des Universums sein kann. Die Schöpfungsgeschichte der EDDA ist wesentlich „naturverbundener“, als die Hanswurst-Schöpfung der Bibel. Und weil das so ist, war die Übersetzung der Bibel in Volkssprachen ja auch durch die Kurie verboten.

Retlapsneklow
23 Tage her

« Die Heilige Schrift, die mir Jesus Christus nahebringt, ist eine vielfältige Bibliothek mit 66 Büchern mit einer Entstehungszeit von mehr als 1600 Jahren. Da ist ethisch und politisch nichts eindimensional gleichgeschaltet. » ● Soll das ein Vorteil sein, wenn es um die einzige Wahrheit geht und eine eindeutig nachvollziehbare, ethische Orientierungsgrundlage? Nicht zuletzt wegen des enorm großen, zeitlichen Anstands zu den referierten Original-Ereignissen, wo Überliefertes durch X Hände gegangen ist. Wer kann da noch garantieren, dass die Darstellungen unterwegs nicht verändert wurden? „Nicht gleichgeschaltet“, was für ein hübscher Euphemismus dafür! « … mit diesem Kompass und seinen vier Richtungen… Mehr

Last edited 23 Tage her by Retlapsneklow
Laurenz
23 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Ich muß Ihnen bei der gescheiterten Konzeption des antiken Stalinismus zustimmen, Retlapsneklow. Der wird auch nicht dadurch besser, daß jemand, wie Herr Zorn, ihn propagiert & zum Castroismus verklärt. Die originalen Protestanten nach Luther hielten politisch einfach das Maul, verfolgten aber zB die Sekte der Täufer & missionierten dann woanders, um politisch zu vernichten. Herr Zorns Problem ist, er ist beim falschen Laden. Das ist aber ähnlich dem ÖRR. Wechselt man den Laden, ist die Pension weg.

Axel Fachtan
23 Tage her

Christlicher Glaube kann nur konservativ sein. War Christus ein „Konservativer“? Lächerliche Vorstellung. Dann wäre er Jude geblieben und hätte den „alten“ Rabinern gehorcht und wäre ihnen gefolgt. Christus war ein Erneuerer. Er stand im Wesentlichen gegen die alten Traditionen. „Mein Reich ist n i c h t von dieser Welt.“ ist eine der zentralen Botschaften. Mit dem Konzil von Nicäa aber wurde der christliche Glaube ab 325 mehr und mehr zur Staatsreligion und wurde in sein Gegenteil verkehrt. Man mag darüber nachdenken, ob ohne dieses Konzil heute noch irgendjemand wüßte, was christlicher Glaube ist. Christus war ein Reformator des Judentums… Mehr

verblichene Rose
23 Tage her

Wer Gott spüren möchte, kann unmöglich progressiv sein, ohne gleichzeitig gegen die Gebote zu verstoßen. Die sind nämlich alles andere als progressiv, sondern äußerst erst konservativ. Gott ist dabei der einzig Liberale und auch nur ihm ist es überhaupt erlaubt, so zu sein! Menschen können bestenfalls mal „ein Auge zudrücken“, aber genau das erinnert zumindest mich, dass es einen Roten Faden, also eine Richtschnur gibt! Progressivität ist ergo bei den meisten Leuten lediglich ein Ausbruchsversuch und alles andere als liberal!


Retlapsneklow
23 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Ein Ausbruch ist per se liberal (=befreiend).

verblichene Rose
22 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Sie dürfen es so verstehen. Unsere „Häuser“ stehen in meiner Wirklichkeit sehr nahe beieinander. Wenn Sie ausbrechen, brechen Sie fast automatisch bei mir ein…

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Ich breche doch gar nicht aus.
Wer diese Liberalität aufzeigen will, muss wahrlich mehr hergeben als eine Behauptung.

Laurenz
23 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Wer bestimmt, daß nur Gott liberal sein darf? Sie, Frau Rose, machen Sich der Sünde des Hochmuts schuldig (der schlimmsten aller 7 Todsünden), was von der Hybris zur Nemesis führt. Nach Ihrer Überzeugung hat Ihr Gott auch die Atheisten & Heiden, wie mich erschaffen. Wenn das mal keine liberale Willensbekundung ist. Gott will eben auch, daß die Jüdischen, Muslimischen & Christlichen Sünder in den Senkel gestellt werden. Vielleicht ist Gott auch so liberal geworden, daß er einsieht, daß seine Projekte gescheitert & nicht erhaltenswert sind.

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Was sind denn Gottes Projekte, wenn man die Bibel mal weglässt – zumal, wer eh davon nichts glaubt aber auch nicht alles weiß?

Ich denke, dass Gott allerseits ziemlich unergründet ist und missverstanden wird.

Eine unermesslich große Geduld (nicht zu verwechseln mit Liberalität) wäre freilich festzustellen. Es sieht danach aus, dass das Leben ein Rätsel ist und unsere Aufgabe, es zu lösen.

Laurenz
22 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Ich schreibe nicht von meinem Gott/Göttern, Retlapsneklow, sondern dem Totalversager, den Frau Rose verehrt. Meine Götter interessieren sich nur sehr bedingt für uns Sterbliche. Zumindest wollte mein Gott, der das Eisen wachsen ließ, keine Knechte & Bittsteller.

Last edited 22 Tage her by Laurenz
Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Ich sehe eine logische Unmöglichkeit darin, dass Sie etwas als gescheitert betrachten, an das Sie gar nicht glauben. Um dann doch wieder von seinen Wünschen (Zielen) zu reden, sei es gewusst (woher? Aus einer Schrift, an deren Inhalt Sie nicht glauben) oder als eigenes Wunschdenken. Man weiß gar nicht mehr, was gelten soll. Wollen Sie diese Widersprüche nicht mal aufräumen?

Laurenz
22 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Sie spalten hier Haare auf eine Glatze. Ihre logische Unmöglichkeit ist hier eher Ihrem Unvermögen der Analyse geschuldet. Glaube, Kirchen, sind in erster Linie Betriebe, Gesellschaften, Investoren, die sich auf einen antiken Stalinismus berufen. Die Zahl der Follower sinkt, stirbt weg. Und im Zentrum der ideologischen Lehre steht die kurzfristige Wiederkehr des Gurus im Raum. Packt er aber nicht, er scheitert.

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Jetzt schwurbeln Sie aber wirklich ausfluchtmäßig um eine Sache herum. Es geht darum, dass man nichts falsifizieren kann anhand von etwas, an das man selber nicht glaubt – und darüber hinaus auch nicht alles weiß. Einfach Logik. Ist wohl nicht Ihr Ding. Daran scheitert Ihre Überzeugungsfähigkeit, um dies mal zu Ende gebracht zu haben.

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Ich kann also die Apollo-Mission nicht physikalisch falsifizieren, weil ich nicht an die Apollo-Mission glaube? Sie faseln.

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

« Ich kann also die Apollo-Mission nicht physikalisch falsifizieren, weil ich nicht an die Apollo-Mission glaube? »

Genau das! Wo für einen nix ist, gibt’s auch nix zu falsifizieren.

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Das ist doch die Falsifizierung. Sie bauen die Tage extrem ab.

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Die Pseudo-Falsifizierzieung ist bereits Ihr Beschluss, nicht daran zu glauben. Beruht nicht auf Wissen.

Hatten wir doch schon mal an anderer Stelle. Vergesslich? Dabei kam heraus, dass man nicht Luge (=Falsifizierung) behaupten kann, wenn die Quellen unsicher sind. Da die Unsicherheit beiderseits gilt, schlugen Sie vor, dass man diese Punkte gar nicht thematisieren sollte.

Mit anderen Worten, Sie bleiben hinter den eigenen Erkenntnissen zurück. Das ist wiederum für mich eine aufschlussreiche Erkenntnis.

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Falsch, das ist schlicht Wahrscheinlichkeitsrechnung. Bei 30-50 physikalischen Knockout-Kriterien kann es ohne Tests keine, vor allem manuelle Ladung geben, schon gar nicht in Anbetracht dessen, was zB SpaceX für eine Mondlandung kalkuliert.

Retlapsneklow
20 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sie reden jetzt wenigstens von Wahrscheinlichkeiten, treten aber immer noch im Tonfall der sichern Überzeugung auf – und korrigeren einige Aussagen NICHT.

Die Mondlandung ist außerdem keine Religion. Ich bin es leid, dass Sie immer wieder neue Fässer aufmachen, denen man neu hinterherlaufen müsste, weil sich immer dieselben Prinzipienfragen ergeben, die ich schon längst kommentiert habe.

Sind Sie das eigentlich, der mir überall 1 Minus-Like anheftet?

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Sie kommen aus dem Faseln gar nicht mehr heraus, Retlapsneklow. Die meisten Menschen glauben oder glauben nicht an die historische Mondlandung & recherchieren keine Physik im Vakuum des Raumflugs. Also handelt es sich um eine Glaubensfrage, also Religion. Kommen Sie mal raus aus Ihrem egomanen, nicht sehr gesunden zentristischen Weltbild.

verblichene Rose
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sie haben immer noch nicht verstanden, wie das mit (und sogar auch OHNE) Gott überhaupt funktioniert. Dabei ignorieren Sie beständig, dass nicht Gott etwas falsch gemacht hat, sondern der Mensch selber. Sich dabei auf seine „Gottlosigkeit“ zurückzuziehen, nennt man hier und da auch Feigheit vor dem Feind! Ich kämpfe aber nicht mit Gott, sondern im Zweifel lediglich mit mir. Und ich glaube, dass das nicht vollkommen aussichtslos ist.

Laurenz
22 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Ja, aber wozu braucht man dann Gott, wenn er völlig nutzlos ist? Erklären Sie uns das bitte.

Last edited 22 Tage her by Laurenz
Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sie reden, also ob Gottes Existenz von seiner Nützlichkeit abhinge. Genauso können Sie fragen, worin der Nutzen der Existenz des Universums besteht – oder der Nutzen, dass es eine Menschheit gibt. Wie soll Nutzen überhaupt definiert sein?

Laurenz
22 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Die Gläubigen folgten schon immer einem Gott, der ihnen nutzte, einem Anführer mit dem das Heil war. Versager verloren Ihre Anhängerschaft. Und nur, weil Sie keinen Nutzen im Universum sehen, heißt das nicht, daß andere es nicht vermögen.

Retlapsneklow
22 Tage her
Antworten an  Laurenz

Es kommt doch gar nicht darauf an, was die Gläubigen oder Unglaubigen glauben. Sie kommen einfach von der Sinnlosigkeit der Nutzenfrage nicht weg, wo es um die bloße existenzielle Frage geht.

Kein Wort dazu, was Nutzen überhaupt sein soll! Habe ich mir schon gedacht. Also ein Phantom ohne Diskussionsgrundlage.

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Herrn Zorn nutzt der Glaube sehr wohl. Er bezieht eine fette Pension, die es bei der Kirche als Verein organisiert so nicht gäbe. Sie faseln immer noch, Retlapsneklow.

Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Laurenz

Nö. Sie reden einfach daran vorbei und von etwas anderem. Können Sie das nicht woanders machen, Laurenz?

Laurenz
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Ich muß mich über Ihre Begriffsstutzigkeit arg wundern. Sie verstehen hier nicht den einfachsten Sachverhalt. Ihr vermeintlich philosophisch logischer Ansatz ist selten dämlich. Und nein, das ist Ihr mentales Problem, nicht meines.