Riesiger Bedarf, miserables Angebot: Der Kampf um ein bezahlbares Zuhause.

Die Zeiten sind noch nicht lange her, da wären die Panama Papers als exklusive Investigationsstory beim SPIEGEL gewesen. Und was macht er jetzt? Über einige innere Widersprüche.

VON Hans-Peter Canibol | 10. April 2016
Blick zurück – nach vorn

Panama ist überall, auch wir basteln mal eine Verschwörungstheorie. Frau Merkel sucht Syrien auf der Karte, und Heiko Maas wird langsam hyperaktiv. Bei unserer SPD gibt’s demnächst die Abwrackprämie für die Verschrottung einer Volkspartei, und, ja, es bleibt dabei: Nur Tote zahlen keine GEZ!

VON Stephan Paetow | 10. April 2016
WELT am Sonntag, NZZ am Sonntag, BILD am Sonntag - alle Nr. 15

Dass sich in Steueroasen durch die Opera Buffa Panama Papers etwas ändert, glauben nur Unbedarfte. Aber Seiten-füllend ist es und von anderen Themen lenkt es ab. Erst mal. Auch in der Sonntagspresse. Für Sie gelesen von Roland Tichy und Fritz Goergen.

VON Fritz Goergen | 10. April 2016
Der Blogwart antwortet Wolfgang Herles

Sollten Finanzminister pflichtgemäß Panamahüte tragen? Der Hut, das Hirn, die Steuern, wie das alles zusammenhängt und warum Panama der Aasgeier des Steuerwettbewerbs ist.

VON Roland Tichy | 10. April 2016
Modell Hongkong statt Migrationschaos

Ein moderner Stadtstaat mit Rechtsstaatlichkeit und Produktionsstätten von Weltmarken wäre eine nachhaltige Investitition - wirtschaftlich und sozial, gesellschaftlich und kulturell.

VON Fritz Goergen | 9. April 2016
Hugo Chávez: Linker Albtraum

Venezuela war Traumland vieler Linker. Um den Kollaps abzuwenden, hat die Führung fünf Rezepte: Weniger arbeiten, weniger Damenhygiene, mehr Ministerien, mehr Abkürzungen und mehr Geld drucken. Energieknappheit im Erdölland – das klingt nach dem bitteren alten Scherz, dass im Sozialismus sogar der Sand in der Wüste knapp würde. Venezuela hält allen Staatsgläubigen den Zerrspiegel vor.

VON Gastautor | 9. April 2016
Wenigstens die deutsche Satire hat Obergrenzen

Aus der Mediathek gelöscht, Staatsanwälte ermitteln, das Kanzleramt antwortet auf eine Unterwerfungsgeste nicht, für die Kanzlerin ist Jan Böhmermann mal wieder nicht hilfreich, und der nimmt heute Abend sein Abo auf den Grimmepreis nicht entgegen. Was darf Satire?

VON Gastautor | 8. April 2016
Heiko Maas und der islamische Hass

Vermeintliche Political Correctness macht uns zu Komplizen des neuen - islamischen - Antisemitismus und Antiliberalismus: Dafür müssen wir uns - auch gemessen an der historischen Verantwortung der Deutschen - dieser Tage schämen.

VON Anabel Schunke | 8. April 2016
Hinter dem Wort Integration nichts

Es ist hoch unverantwortlich, Migranten Monate oder gar Jahre zur Tatenlosigkeit zu verurteilen. Nicht nur, aber vor allem im Sprachunterricht, kann das später nicht aufgeholt werden, weiß Ingrid Ansari aus Erfahrung.

VON Ingrid Ansari | 8. April 2016
Wieder im falschen Film

In den 1970ern sympathisierte die Intelligenzia mit dem Krieg der RAF gegen die politische Elite der Bonner Republik, heute sympathisiert sie mit der Elite der Berliner Republik gegen das unbotmäßige Volk. Aber das geht neuerdings wählen.

VON Roland Tichy | 8. April 2016
Geld ist dicker als Wasser - Teil 2

Was verbirgt sich hinter dem ICIJ, das die „The Victims of Offshore“ rächen will? Und warum reklamiert in Deutschland die Süddeutsche Zeitung der Erstkontakt des Whistleblowers gewesen zu sein, während in Washington DC Gerard Ryle, der Direktor der ICIJ behauptet, ihm sei vor 15 Monaten in Australien eine Festplatte mit den Daten der Panama Papers physisch übergeben worden?

VON Bettina Röhl | 7. April 2016
REFERENDUM GEGEN DIE EU

Alles deutet darauf hin, dass die niederländische Lektion für die große Mehrheit der Therapie-Resistenten in den Spitzen der Regierungen noch lange nicht reicht.

VON Fritz Goergen | 7. April 2016
"Voll auf Kurs" - ja?

Das Debatten-Magazin „Cicero“ zieht nach den Landtagswahlen vom März eine kritische Zwischenbilanz.

VON Gastautor | 7. April 2016