Ludwig Erhard kannte keine Ministererlaubnis

Die Übernahme der angeschlagenen Kaiser’s-Tengelmann-Filialen durch Edeka, die das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf Mitte Juli 2016 suspendiert hat, zieht Kreise. Insbesondere ein Tatbestand erhitzt die Gemüter. Das OLG führt an, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel möglicherweise befangen gewesen sei, als er die Erlaubnis für die Fusion erteilte.

VON Gastautor | 5. August 2016
Von vorne bis hinten verlogen

Es kann nicht nur am Sommerloch liegen, dass die öffentlichen Einlassungen zur politischen Umwälzung in der Türkei und zur Rolle Erdogans an der Außengrenze der EU eine derartige Kakophonie sind: wohl eher das ungewollt ehrliche Echo einer heillos irllichternden Politik.

VON Fritz Goergen | 4. August 2016
Gegen die Scheu vor dem Danach

Deutsche scheuen die Veränderung, haben Angst vor Instabilität, die sie einst so viel gekostet hat. Nun wird uns die jetzige Tatenlosigkeit, das Verharren in der Schockstarre weit mehr kosten als kurzfristige Umwälzungen. Zeit für nach Merkel.

VON Anabel Schunke | 4. August 2016
Eher weiter wie bisher

Es kann nicht sein, dass wir im Grunde auf so einen Wackelkandidaten wie Erdogan setzen müssen, um das Flüchtlingsproblem halbwegs im Griff zu bekommen. Hier muss Europa seine Hausaufgaben machen, meint Ralph Thiele im Gespräche mit Holger Douglas.

VON Holger Douglas | 4. August 2016
Anspruchsgrundlagen auf dem Prüfstand - Teil 3

Für lange Zeit galt die Überzeugung, der Westen wäre nicht bereit, über Jahrhunderte entwickelte Institutionen und Werte einfach preiszugeben. Seit einiger Zeit arbeitet der westliche und speziell deutsche Ehrgeiz, einen Tugendstaat zu errichten, dem Islam zu, denn auch der Islam will einen Tugendstaat. Das Verbot von Mikroaggressionen auf der einen Seite wird die andere allerdings noch nicht einmal von Makroaggressionen abhalten.

VON Gastautor | 3. August 2016
Der US-Wahlkampf geht jetzt erst richtig los

Die moralische und intellektuelle Selbstüberschätzung von Hillary Clinton und ihrer Supporter sind eine mindestens ebenso große Belastung für die Demokratie wie es eine Amtszeit Trumps sein könnte. Wie immer Clinton sich darstellt - sie ist das pure "Weiter so".

VON Bettina Röhl | 3. August 2016
Merkels Flüchtlingspolitik ist nicht alternativlos

In der Politik gibt es wie im wahren Leben immer eine Alternative. Die rot-grüne oder rot-rot-grüne Alternative zur Merkel‘schen Politik wäre indes noch schlimmer gewesen als das, was vor gut einem Jahr begann.

VON Hugo Müller-Vogg | 3. August 2016
Die Umstände sind schuld

Würde die Katastrophe wenigstens schnell und drastisch einsetzen, hätte man sie ebenso schnell hinter sich und könnte beginnen, die Trümmer zu beseitigen. Aber im ach so beschleunigten Zeitalter der Globalisierung und des Internets offenbart uns die Welt die gnadenlose Langsamkeit ihres Voranschreitens.

VON | 3. August 2016
001 der 1. deutschen Outfleischery

Vegetarische Ernährung ist zwar nach wie vor im Trend. Aber längst ist die Zeit vorbei, wo man den geballten Unmut der Fleischlosen zu spüren bekam, wenn man nur nach dem einen Kotelett schielte. Flexitarier bedienen sich sogar auf beiden Seiten. Aber wenn‘s anders geht, muss es dann wirklich die Massenware Fleisch aus dem Billigkühlregal sein?

VON Alexander Wallasch | 2. August 2016
Vogelperspektive

Wenn sich mit Andreas Kieling nun auch Deutschlands prominentester Tierfilmer der Anti-Windkraft-Bewegung anschließt, könnte das die Haltung vieler Bürger zur Energiewende beeinflussen. Das Tierschutzargument führt aber auf einen verhängnisvollen Irrweg.

VON Peter Heller | 2. August 2016
„Säuberung" zu "Erdokratie"

Noah Sari hat sich von der Massen-Kundgebung türkischstämmiger Deutscher und in Deutschland lebender Türken für den türkischen Präsidenten ein eigenes Bild gemacht.

VON | 2. August 2016
Beitrag zur kontrollierten Offensive

Glauben Sie nicht auch, dass die Notenbanken und Staaten, bevor der Tag des geldpolitischen „jüngsten Gerichts“ kommt, nicht noch alles – wirklich alles, im amerikanischen sagt man dazu „everything and the kitchen sink“ - auf den Markt werfen werden, um das Ende hinaus zu zögern? Mr. Market ist da sehr sicher, denn keiner will der sein, der das Licht ausmachen muss.

VON Michael Schulte | 1. August 2016