Es sind Bilder, die Italiens Hauptstadt erschüttern. Ausgerechnet vor dem Kolosseum, dem Symbol Roms und einem der meistbesuchten Bauwerke der Welt, griff eine Gruppe junger Migranten Polizisten an, demolierte Einsatzfahrzeuge und versetzte Touristen in Angst und Schrecken.
picture alliance/dpa | Marijan Murat
Vor den gut bewachten Toren der Regierung tobt der migrantische Mob – mit Zustimmung der linken Blase. Schauplatz der Ausschreitungen war am Mittwochabend der Largo Gaetana Agnesi, der bekannte Aussichtspunkt oberhalb des Kolosseums. Tausende Besucher genießen dort allabendlich den Blick auf das beleuchtete Amphitheater. Diesmal jedoch wurde die Postkartenidylle zur Bühne des Straßenterrors.
Ein 21-jähriger Ägypter hatte beschlossen, seinen Geburtstag mit vier Feuerwerksbatterien zu feiern – auf Kopfhöhe gezündet, mitten unter Touristen. Rund 40 junge Männer, überwiegend Nicht-EU-Ausländer, versammelten sich zu der Feier. Nach Angaben der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ trugen mehrere von ihnen Messer und Knüppel bei sich.
Anwohner alarmierten wegen der Explosionen und des Geschreis die Polizei. Touristen blieben fassungslos stehen oder suchten Schutz in den umliegenden Lokalen. Die erste Streife der Stadtpolizei traf innerhalb weniger Minuten ein – und wurde sofort aggressiv „empfangen“.
Kaum begannen die Beamten mit den obligatorischen Personenkontrollen, kesselten weitere Jugendliche die Einsatzkräfte ein. Die Lage eskalierte binnen Sekunden. Fünf weitere Streifenwagen der Stadtpolizei mussten anrücken, schließlich auch die Staatspolizei und die Carabinieri.
Die Angreifer traten und schlugen gegen Polizeifahrzeuge. Einige sprangen auf die Motorhauben, andere versuchten, in die Dienstwagen einzudringen. Zwei Beamte wurden bei den Angriffen leicht verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden, berichtet auch der „Messaggero“.
Im allgemeinen Chaos gelang zahlreichen Beteiligten die Flucht. Einige rannten direkt am Kolosseum vorbei in die Metrostation, andere verschwanden in Richtung Via Cavour. Vier Tatverdächtige konnten schließlich festgenommen werden.
Der Hauptbeschuldigte ist der 21-jährige Ägypter, der die Geburtstagsfeier organisiert haben soll. Gegen ihn wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und gefährlichen Abbrennens von Feuerwerkskörpern ermittelt. Sein Aufenthaltstitel war nach bisherigen Erkenntnissen bereits abgelaufen. Nach eigener Aussage habe er allerdings eine Verlängerung beantragt. Einen festen Wohnsitz besitzt er nicht, sondern lebt offenbar bei Bekannten südlich von Rom.
Ein weiterer Ägypter, Jahrgang 2007, wurde wegen Widerstands und Körperverletzung festgenommen. Die Polizei wertet nun Überwachungsvideos aus, um weitere Beteiligte zu identifizieren.
„Maranza“: Die Banden haben das Kolosseum als Revier entdeckt
Für die italienischen Sicherheitsbehörden ist der Vorfall keineswegs eine Überraschung. Die Täter gehören zur sogenannten „Maranza“-Szene – ein Begriff, der ursprünglich aus Mailand stammt und inzwischen auch in Rom für gewaltbereite Jugendbanden mit überwiegend nordafrikanischem Migrationshintergrund verwendet wird.
Nach Angaben der Carabinieri treffen sich die Gruppen fast jeden Abend am Largo Agnesi. Über TikTok und andere soziale Netzwerke werden Treffpunkte vereinbart, Selbstporträts vor dem Kolosseum veröffentlicht und Rivalitäten gepflegt. Das Wahrzeichen Roms dient dabei nicht als Touristenattraktion, sondern als Bühne für Machtdemonstrationen.
Von dort ziehen die Gruppen in die Innenstadt. Ihr bevorzugtes Ziel sind Touristen, die nach dem Restaurantbesuch oder auf dem Rückweg ins Hotel unterwegs sind. Taschendiebstähle, Raubüberfälle und Einschüchterungen gehören nach Angaben der Ermittler zum festen Muster.
Die Carabinieri beschreiben einen nahezu täglichen Ablauf: Die Jugendlichen kommen meist aus dem Bereich des Bahnhofs Termini, fahren mit Elektrorollern oder der Metro zum Kolosseum und kehren nachts dorthin zurück. Gegen vier Uhr morgens wird an den Treffpunkten Bilanz gezogen und die Beute verteilt.
Viele der Gruppenmitglieder sind minderjährig oder noch keine 30 Jahre alt. Zahlreiche von ihnen kamen als unbegleitete Minderjährige nach Italien und leben heute in Jugend- oder Betreuungseinrichtungen. Da es sich dabei nicht um geschlossene Heime handelt, können die Jugendlichen die Häuser jederzeit verlassen. Andere besitzen überhaupt keinen festen Wohnsitz und leben bei Bekannten oder Freunden.
Bei Kontrollen werden immer wieder Messer, Springmesser und andere Stichwaffen sowie Drogen und gestohlene Gegenstände entdeckt. Allein in derselben Gegend werden nach Angaben der Carabinieri nahezu jede Nacht Verdächtige festgenommen oder angezeigt. Erst Ende Juni waren nach einem ähnlichen Vorfall bereits acht junge Männer angezeigt worden.
Mehr Sicherheit versprochen – doch die Realität holt Rom ein
Besonders brisant ist der Zeitpunkt der Eskalation. Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat den Kampf gegen Straßenkriminalität und Jugendgewalt deutlich verschärft. Rund um die historischen Sehenswürdigkeiten wurden die Polizeipräsenz und die Kontrollen ausgeweitet. Ziel ist es ausdrücklich, Touristen besser zu schützen und das Sicherheitsgefühl in der italienischen Hauptstadt wiederherzustellen.
Doch die Szenen vor dem Kolosseum zeigen, wie groß die Herausforderung bleibt. Mitten im Herzen Roms greifen Dutzende junge Gewalttäter Polizeibeamte an, während Besucher aus aller Welt Schutz suchen.
Das Kolosseum ist seit fast 2000 Jahren das Wahrzeichen der Ewigen Stadt. Dass ausgerechnet dort heute Jugendbanden ihre Macht demonstrieren, ist weit mehr als ein gewöhnlicher Polizeieinsatz. Es ist ein Symbol für den Kampf um die öffentliche Ordnung – und dafür, dass Bella Roma ihre Besucher nur dann begeistern kann, wenn der Rechtsstaat den öffentlichen Raum tatsächlich schützt.

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Guardiamo sempre al futuro
E così immaginiamo
Un mondo meno duro …
Der Traum der damaligen italienischen Jugend, der auch der Unsere war, all derer, die sich Mitte der 80er noch eine „bessere Welt“ -La Terra Promessa- (1984) also jenes uns selbst „versprochene Land“- erhoffen durften, war übrigens von vornherein zum Scheitern verurteilt … man braucht sich da ja nur Enoch Powells Rede -von 1968!- zu Gemüte führen.
Solange eine Mafia in Italien (und in vielen anderen Staaten) an und mit dem Import von Schutzsuchenden so unglaublich viel Geld, also mehr als mit dem Handel mit Drogen und dem Rotlichtgeschäft zusammen,
verdient, wird es keine Änderungen geben.
Abhilfe kann man nur schaffen, indem man
das australische Modell zur Abwehr von
illegaler Migration einführt und dem gesamten
Schutzsuchenden-Industrie-Komplex das Geld entzieht.
Lasset die Spiele beginnen und die Löwen los. Aber bitte innerhalb der Arena.
Preisfrage: Weshalb entladen sich weder in China noch z.B. in Singapur, Japan oder auch Nord-Korea derartige Gewaltexzesse illegal eingereister Auslaender gegen das autochthone Volk und den Staat (wobei Staat hierzulande in „“ zu setzen waere) ? Aus dem Grunde, weil Japan ein zutiefst konservatives und ethnisch homogenes Land ist, in China zuerst das Umerziehungslager in der Mandschurei auf die Delinquenten wartete und im Wiederholungsfall das Genickschusskommando, in Singapur Stockschlaege mit der Bambusrute (wurde an „Antifa“-Gesindel aus der B.R.D. trotz Gezeter und Lamento der hiesigen Polit-Kaste schon rigoros verabfolgt, wie man sich erinnert; danach kamen diese Gestalten nie wieder) und in… Mehr
Auch Russland – ein wahrer Multikulti Staat mit allerhand Religionen….
Dort beobachtet man das nicht. Auch nicht in Tatarstan, der islamischen Hochburg Russlands.
Arthur Abramowitsch wies darauf hin, daß auch Putin dem Islam Rechnung tragen muss.
In Japan haben sich die Verhältnisse noch schneller als bei uns verändert. Japanerinnen haben es zu spüren bekommen. Nichts bleibt, wie es ist.
Holland hat regelmäßig, insbesondere nach internationalen Fußballspielen, Probleme mit massenhaften Gewaltausbrüchen junger Menschen vorrangig maghrebinischer Herkunft. Frankreich ist dafür legendär, Spanien hat riesiges Potential – gerade wurden über eine Million illegale Einwanderer legalisiert. England, Belgien haben dieselben Probleme und Deutschland ist schnell dabei an dieser Front aufzuholen oder sie noch zu überflügeln. Ich habe nichts gegen junge Leute die die Chance auf ein „besseres Leben“ wahrnehmen. Nur dass am Ende dieser Reise kein besseres Leben wartet, sondern ein für alle Beteiligten viel Schlechteres. Ein junger Mann der mit einer bildungsfernen Sozialisation einwandert hat nicht die geringste Chance legal an dem… Mehr
Sofortige Aberkennung des Aufenthaltstitels bei Straftaten, sofortige Abschiebung in Auffanglager im Ausland. Eine Einbürgerung sollte bei Straftaten und bei Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung nicht mehr möglich sein. Bei Einbürgerung ist auf die zweite Staatszugehörigkeit zu verzichten. Nachträgliche Überprüfung und Aberkennung des Bürgerrechts, bei Migranten welche vor der Einbürgerung straffällig geworden sind, oder nach Erhalt eines Aufenthaltstitels nicht arbeitstätig geworden sind und ihren Unterhalt nicht selbst verdient haben.
Tut mir Leid. Die 9mm halte ich in einem solchen Fall für absolut gerechtfertigt. Jeder verletzte Polizist, jeder verletzte Passant ist einer zu viel. Samthandschuhe haben da nichts verloren.
Alles ganz im Sinne von Ursula von de Leyens EU
Wenn der (die) europäischen Staat(en) von Anfang an hart durchgegriffen hätten, wäre es niemals so weit gekommen.
Bei dem Wirken dieses ganzen afrikanischen Abschaums entstehen vor meinem inneren Auge Bilder der Filmgeschichte, wie Roms Truppen einstmals die halbe Welt eroberten.
Solche Truppen brauchen die Europäer wieder. Nur dieses Mal zur Verteidigung. Der europäische Kontinent hat sich selbst mit seiner butterweichen Nachsichts- und Migrationspolitik ins Abseits befördert.
Damit belegen sie doch, wer zukünftig in der neu eroberten Heimat das Sagen hat und diese Geplänkel in ganz Europa sind erst das Vorspiel und das kann nur geschehen über unsere politischen Stümper und auch der fehlende Wille, Ihnen klar zu machen zwischen Einsitzen oder Ausweisung zu entscheiden und nur wer sich einbringt und sich den Gepflogenheiten anpaßt hat eine Chance bleiben zu können was aus der Sicht eines Bürgers völlig normal wäre, aber die Politiker unfähig sind, mit ihren eigenen Fehlentscheidungen umzugehen und das wird noch zum größten Problem, wenn die unkontrollierte Zuwanderung so weiter geht. Wer Deutschland betrachtet… Mehr