Frankfurter Allgemeine SONNTAGSZEITUNG Nr. 3 und WELT AM SONNTAG Nr. 32

Fernab von New Yorker Hipstern, Bostoner Intellektuellen und den Startup-Helden des Silicon Valleys leben Menschen, die mit dem Establishment längst abgeschlossen haben. Die von der Elite nichts mehr erwarten, denen die Errungenschaften einer modernen und global vernetzten Demokratie schlicht egal sind.

VON Tichys Einblick | 14. August 2016
Blick zurück – nach vorn

Ein Chinese verschwindet in der gut geölten Asylmaschinerie, Heiko bastelt an neuen Gesetzen, selbst der Kirche wird es langsam ein wenig zu bunt im Land. Und wir haben zum ersten Mal zwei total süße Meldungen für Katzenfreunde!

VON Stephan Paetow | 14. August 2016
Problemgruppe: uM oder UMF

Fast alle mit uM oder UMF befassten Akteure in Deutschland scheinen davon auszugehen, dass der Lebensmittelpunkt der uM künftig in Deutschland liegt und damit Integrationsmaßnahmen vorwiegen sollen. Überlegungen zur Rückführung und Reintegration der uMs im Herkunftsland werden so gut wie nicht angestellt. Experte Bernd Leber berichtet.

VON Gastautor | 13. August 2016
Probleme verwalten statt lösen

Herr de Maizière, zwingen Sie die Bürger bitte nicht, ihre Verdienste mit eklatanten Versäumnissen in der Einwanderungs-und Flüchtlingskrise aufzurechnen. Befragen sie ihr Gewissen. Handeln Sie. Sagen sie dem Bürger die ungeschönte Wahrheit, die Sie bisher aus Sorge um die Innere Sicherheit zurückgehalten haben.

VON Alexander Wallasch | 13. August 2016
Vom Politikversagen zum Systemversagen ist nur ein Schritt

Ein paar Jahre haben die herrschenden Kräfte noch Zeit, sich aus eigenem zu erneuern. Nutzen sie diese nicht, übernehmen Kräfte die Macht, die wir noch nicht sehen können und die niemand einschätzen kann.

VON Fritz Goergen | 13. August 2016
Es gärt

Appetit soll Ihnen die Probe aus einem der Leserkommentare machen, die wir hier auszugsweise wiedergeben: "... in Zeiten von krisenbedingten Stellenstreichungen immer noch vergleichsweise gut verdienende Medienarbeiter (müssten) jederzeit nach Alternativen suchen, sonst sind sie plötzlich weder Öko noch Bourgeoisie und ihre anti-autoritär gegenderten Kinder mit kreativen Trendnamen müssten mit Problemschulen vorlieb nehmen, um die man dank privilegierter Wohnortwahl, einen elitären Bogen machen kann."

VON Dokumentation | 12. August 2016
Mit Johann Gottlieb Fichte

Die USA haben es mit einer altbewährten imperial-römischen Strategie probiert, teile und herrsche. Diese Strategie ging aber immer weniger auf. Das letzte Scheitern erleben wir gerade in der Türkei, wo die AKP über die Gülen-Bewegung triumphiert. Beides islamische Wiedererweckungsbewegungen mit der selben Ideologie und in herzlicher Feindschaft miteinander über die Allianz mit den USA verbunden.

VON Najib Karim | 12. August 2016
Grenzenloses Misstrauen

Wer der Regierung und der Medienmehrheit nicht traut, will nicht hören, dass die Gerüchte um nachts eingeflogene Migranten nicht stimmen. So wie die RefugeeWelcome-Gemeinde nicht hören will, dass Einwanderer aus zu fremden Kulturkreisen unkalkulierbare Risiken mit sich bringen.

VON Sebastian Antrak | 12. August 2016
"Großes" als Bestimmung?

Auch wenn Angela Merkels Litanei „Wir schaffen das!“ heute wie eine Durchhalteparole klingt, also einen Notstand impliziert, so bleibt es doch die Verschleierung einer politischen Agenda, die nicht etwa Zuwanderung wie eine ungewollte Naturgewalt nur bestmöglich verwalten will, sondern sie im Gegenteil explizit herbeisehnt. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen.

VON Alexander Wallasch | 12. August 2016
Scheingefechte

Ohne vielen offenen Baustellen der Bundeswehr im In- und Ausland jemals richtig beendet, ohne die prekäre Materiallage verbessert zu haben. Mit dünner Personaldecke und halbgarem Ausbildungsstand. Warum redet die Politik von neuen Aufgaben für die deutsche Armee, während sie diese personell, materiell und ideell im Regen stehen lässt? Nur, um uns Sand in die Augen zu streuen?

VON Sebastian Antrak | 11. August 2016
Der FC Bayern als Parallelgesellschaft

Jetzt kommt also Uli Hoeneß zurück. Die Mitgliederversammlung wird ihn feiern wie einen, dem bitteres Unrecht geschehen ist. Und die Aufsichtsräte, darunter namhafte Vorstände von DAX-Unternehmen, werden ihn zum Vorsitzenden wählen.

VON Hugo Müller-Vogg | 10. August 2016