Klienten, die wir alle kennen

„Ich habe mit fünf Coaches Termine ausgemacht und werde mir den aussuchen, der mir am geeignetsten erscheint.“, knallt er mir kühl lächelnd hin, im offensichtlichen Vollgenuss seiner Macht. „Aber Sie können sich ja anstrengen.“ „Jetzt haben Sie nur noch vier.“, sage ich und lasse ihn weiterziehen. Coach Bernd Späth erzählt.

VON Bernd Späth | 18. August 2016
Am Ende zahlt Deutschland die Schulden der Anderen

Der billige Zins und der relativ schwache Euro sind Subventionen, die der Exportindustrie helfen und die Steuereinnahmen enorm ansteigen lassen. Gleichzeitig wendet der Bundesfinanzminister immer weniger für seine Schulden auf. Aber die Bürger warten auf ihren Anteil.

VON Frank Schäffler | 18. August 2016
Vom Schwinden der Meinungsfreiheit

Wir haben es mit einer Frau zu tun, die uns das Bild einer freundlich-biederen, hart arbeitenden, braven Frau, die alles gut machen will, vermitteln will. Eine harmlose Oberfläche, geeignet, ihr genehme oder aufgetragene Botschaften so zu übermitteln, dass Täuschungen unter der Decke bleiben.

VON Ingrid Ansari | 18. August 2016
Diskriminierung der Hiesigen

Sigmar Gabriel möchte keine Konkurrenz zwischen Asylsuchenden und Hartz4-Empfängern. Der soziale Frieden müsse gewahrt bleiben. Aber muss er sich dann nicht konsequenterweise von Schröders „Fördern und fordern“ verabschieden? Hin zu Merkels „Wir schaffen das!“-Prinzip der Gleichbehandlung: Was wir von zwei Millionen Einwanderern plus X nicht fordern können, dürfen wir von anderen nicht mehr verlangen. Oder doch?

VON Alexander Wallasch | 17. August 2016
Schweigespirale und Ratlosigkeitsspirale

Wir dürfen gespannt sein, was der Blick auf Medien und Parteien nach den zwei Landtagswahlen ergibt, und darauf, welches Ausmaß die Schweigespirale annimmt. Denn der veröffentlichte Druck "gegen Rechts" führt niemanden ins Merkel-Lager zurück, bringt aber viele zum öffentlichen Schweigen.

VON Fritz Goergen | 17. August 2016
Ein Jahr nach der allgemeinen Willkommens-Euphorie

Ein Jahr nach dem "Wir schaffen das" bilanzieren die Medien. Was die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schreibt, gilt auch für sie selbst: „Es ist leider wahr: In der Flüchtlingskrise haben sich manche Medien um Kopf und Kragen geschrieben und gesendet.“

VON Hugo Müller-Vogg | 17. August 2016
Liebe Amadeu Antonio Stiftung (AAS)

Die staatlich und privat geförderte Antonio-Amadeu-Stiftung hat einen Internet-Pranger eröffnet, in dem Menschen beliebig politisch denunziert und verleumdet werden können - mit Unterstützung des Familienministeriums. Dazu ein offener Brief an die Initiatoren.

VON Roland Tichy | 17. August 2016
Befreiungskampf, GEZ-finanziert

Israel ist eines der Feindbilder der deutschen Linken. Kein Wunder, dass jetzt die ARD-Tagesthemen in die Kiste mit den Sommergeschichten greifen und heraus kommt ein sonnengetrocknetes Wurfgeschoss für den Befreiungskampf der Palästinenser.

VON Alexander Wallasch | 16. August 2016
Verabschiedungskultur ist Verfassungsgebot

Die regierungsamtlich propagierte Willkommenskultur ist ein artifiziell drauf gesatteltes Plus auf die Verpflichtung zur Asylgewährung. Es ist ein Imperativ, der den einzelnen Bürger direkt in Anspruch nimmt. Die Abschiedskultur fehlt. Die Frage nach der Verabschiedungskultur ist aktuell zur wichtigsten Frage geworden!

VON Bettina Röhl | 16. August 2016
Bürgerstimmen

Den Zenit der Probleme haben wir noch lange nicht erreicht. Die Metro in London erinnert an den Stationen ihre Fahrgäste immer lautstark mit einem freundlichen „Mind the gap!“. Eine weise Warnung. Und meine Schere im Kopf werde ich wohl noch weiter mit mir herumtragen müssen. Befürchtet Frank Mußhoff.

VON Gastautor | 15. August 2016
Deutsche leben in Deutschland? Wo kämen wir denn da hin?

Haben Sie in letzter Zeit mal das Heute Journal oder die Tagesthemen gesehen? Man könnte meinen, dass man dort in Zeiten massiver Kritik an der Berichterstattung mit mehr Sorgfalt darauf achtet, wieder Nachrichten zu verbreiten, anstatt lemminghaft dieser obskuren „Wir-schaffen-das“-Agenda zu folgen

VON Alexander Wallasch | 15. August 2016
Das Grundgesetz wird zur Diskursvermeidung missbraucht

Egal ob Burka-Debatte oder Bundeswehreinsatz im Innern: Überall erstickt der Verweis auf das Grundgesetz jedwede politische Debatte im Keim. Das ist keine demokratische Standfestigkeit mehr - das ist besonders perfide Diskurvermeidung.

VON | 15. August 2016
Frankfurter Allgemeine SONNTAGSZEITUNG Nr. 3 und WELT AM SONNTAG Nr. 32

Fernab von New Yorker Hipstern, Bostoner Intellektuellen und den Startup-Helden des Silicon Valleys leben Menschen, die mit dem Establishment längst abgeschlossen haben. Die von der Elite nichts mehr erwarten, denen die Errungenschaften einer modernen und global vernetzten Demokratie schlicht egal sind.

VON Tichys Einblick | 14. August 2016