Nein, eine Jamaika-Regierung hätte keinen Aufbruch, keine marktwirtschaftliche Erneuerung für dieses Land, sondern noch mehr Stillstand erzeugt.
Da die Mehrheit der Medien für die politischen Vorhaben von Schwarzgrün sind, können sie jetzt ja ihren öffentlichen Druck auf das Zustandekommen dieser Minderheitsregierung konzentrieren. Auf geht's.
Auf einer Veranstaltung der Ludwig-Erhard-Stiftung, auf der der frischgebackene Erhard-Preisträger Marc Beise von den Vorzügen einer schwarz-grünen Minderheitsregierung schwärmte, rief Lindner dazwischen: „Warum nicht schwarz-gelb“?
Merkel und Kretschmann wollten seit Jahren Schwarzgrün, weil das rechnerisch nicht geht, sollten FDP und CSU die Zahlenlücke schließen. Aber keinen inhaltlichen Einfluss kriegen. Posten reichen doch - oder? Dieses mal anscheinend nicht. Bitte mehr davon.
Regelrecht geschwärmt wird von CDU, CSU und Grünen von ihrem Bündnis der „politischen Mitte“. Dann sollten Union und Grüne auch zusammen regieren. Die Kanzlermehrheit ist quer durch alle Fraktionen zu kriegen - wg. persönlicher Angst vor Neuwahlen
“Deutschland trete nicht aus der EU aus, und es habe nicht Donald Trump gewählt,” so Thomas Kleine-Brockhoff. “Es habe beim ersten Versuch keine Regierung bilden können. Das sei schlecht, es wirke destabilisierend. Aber es sei nicht das Ende der Welt.”
Schon heute bewerten Internetkonzerne wie Alibaba und Tencent Käufe und Einträge ihrer Kunden und stellen eigenen Angaben nach die Daten dem Staat zur Verfügung: für ein Punktesystem sozialistisch-tugendhafter Folgsamkeit.
Folgt man unseren Qualitätsmedien, dann ist Kohlendioxid das größte weil weltbedrohende Problem. Wir müssen den deutschen Vorgarten unverzüglich von diesem Übel befreien. Dann wird alles gut.
Gibt es einen erkennbaren Wählerwillen? Warum alle Varianten Miderheitsregierungen wären. Und was alles passieren kann, bis Merkel gehen muss - so oder.
Sprachkurse für Ausreisepflichtige? Ist dem Berliner Senat noch zu helfen? Offensichtlich nicht.
Beantragt sie die Streichung des NetzDG und einen Merkel-Untersuchungsausschuss nicht, ist sie nicht nur den Positiveffekt der Beendigung der Jamaika-Sondierungen über Nacht wieder los.
Sandras Maischbergers Agenda war natürlich die Stigmatisierung der FDP als Verräter mit der Aussicht auf Strafffreiheit bei Wiederaufnahme der Koalitionsgespräche. „Die Tür steht weit offen!“ rief dazu mehrmals pathetisch Ursula von der Leyen aus.
Was da in diesen Stunden auf die FDP und ihre Beletage einhämmert, ist ein Festival der Markenstärkung – die kommenden Wahlergebnisse werden es beweisen.
Ob man nun den Ausgang der Sondierungen von Jamaika bedauert oder begrüsst, einiges ist deutlicher geworden. Künftige CDU-Wähler können sicher sein, die Grünen mit zu wählen. Arbeitsplätze und abstürzende Regionen in Ostdeutschland interessieren nicht bei der Weltrettung.
Die Hyperventilation der Mainstreampresse steht mit ihrer Hysterie nicht alleine da. Ihre Stichworte bekommt sie frei Haus aus der hyperventilierenden Politik.
Merkel könnte alternativlos auch die ewig-ungewählte Amtierende geben – darüber können noch Wochen ins Land gehen und auch mehr. Bei den Verfahrensfragen steckt der Teufel im Detail.
Medien und die Grünen blasen gemeinsam zum Angriff auf Christian Lindner und die FDP. Ihre Wut kennt keine Grenzen.
Frau Slomka ist der Anschauungsfall des Polit-Aktivisten, der mit Journalismus nicht das geringste zu tun hat. So extrem wird nicht in jedem Fall sichtbar, wie Medien und Politik die Plätze getauscht haben.
Bei Frank Plasberg wurde zweifelsfrei geklärt, dass die Grünen alles andere als maximal auf die potentiellen Koalitionspartner in den Sondierungsgesprächen zugegangen sind. Das Gegenteil ist der Fall.
Da ziehen sie jetzt alle die Decken über die Köpfe: Huhuhu! Der Poltergeist! Gott sei Dank kann Roland aufgrund seiner Lebens- und Leidenserfahrung bei Achim für Beruhigung sorgen. Wie im Polit-Berlin wird sich am Frühstückstisch nichts wirklich Nennenswertes ändern.






























