Polit-Aktivist Slomka

Frau Slomka ist der Anschauungsfall des Polit-Aktivisten, der mit Journalismus nicht das geringste zu tun hat. So extrem wird nicht in jedem Fall sichtbar, wie Medien und Politik die Plätze getauscht haben.

Screenprint: ZDF/heute journal

Der Zufall wollte es, dass ich beim Zappen ins ZDF geriet, wo Frau Slomka sich aufführte wie eine – im Tatort nicht erlaubt – agressive Kommisseuse, die sich offensichtlich einbildete, einen schwer tatverdächtigen Christian Lindner zum Verhör vorgeführt zu kriegen.

Nun, da hatte sie sich den Falschen ausgesucht. Denn Lindner ließ sich von der schon körpersprachlich unerträglichen Frau nicht provozieren. Obwohl sie ihm immer, wenn er in der Sache sagte, was sie nicht hören wollte, nicht nur ins Wort fiel, ihn nicht ausreden ließ, sondern wie in einer kreischenden TV-Show hyperventilierte. Frau Slomka wollte Herrn Lindner vorführen – er führte sie vor.

Ich empfehle jedem politisch Interessierten, sich diese TV-Minuten ohne Ton anzusehen. Das decouvriert die außer Rand und Band geratene TV-Frau noch sichtbarer als mit Ton.

Dieses Video gehört in jede Journalistenschule, in jede Ausbildung der Medienanalyse: Diese nicht mehr zur Selbstkontrolle fähige Frau ist der Anschauungsfall des Polit-Aktivisten, der mit Journalismus nicht das geringste zu tun hat. So extrem wird es nicht überall sichtbar, wie Medien und Politik die Plätze getauscht haben.

Solche Polit-Aktivisten können es nicht ertragen, dass es Politiker oder überhaupt Personen des öffentlichen Lebens gibt, die nicht parieren, die nicht tun, was sie anordnen.

Frau Slomka bildete sich tatsächlich unübersehbar ein, sie könnte Herrn Lindner die dämlichste aller Fragen ungestraft stellen: Warum machen Sie nicht mit, wenn alle mitmachen und wir Medien das wollen?

Gehen Sie ins Trainingscamp, Frau Slomka, oder noch besser, kandidieren Sie für die Grünen. Dort fällt Ihr Hyperventilismus nicht weiter auf.

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Was man hier eher sieht, ist, daß der Graben in der Gesellschaft sich eben nicht entlang von Programmatiken zieht, sondern entlang Denkweisen und Moralvorstellungen.

Slomka KANN schlicht nicht verstehen, wovon Lindner spricht. Das ist kein böser Wille.
Sowas erlebe ich immer wieder – und immer wieder erschreckt es mich.

Denn es zeigt, wie fundamental die emotionalen Barrieren sind.

Darüber hinaus hat Slomka hier geholfen, Wahlwerbung für die FDP zu machen.

Leider ist Slomka kein Einzelfall. Auch Maischberger, Illner, Hassel & Co. sind geradezu fanatisch in der Verfolgung derjenigen, die sich Merkel und den GRÜNEN in den Weg stellen. …Die ARD-Hauptstadtstudio-Leiterin Tina Hassel griff kürzlich die CSU in einem Tweet an wegen ihrer Haltung zum Familiennachzug. Der Text hätte ebenso gut von Roth oder Göring-Eckhardt kommen können. Es wird eine der dringendsten Aufgaben der AfD sein, in den Rundfunkräten die Karrieren solcher Vertreterinnen der „politischen Schönheit“ zu stoppen.

da ich Hans-Joachim FRIEDRICHS persönlich kannte, schäme ich mich dafür, dass man dieser impertinenten Frau in 2015 den Preis dieses großartigen Journalisten zuerkannt hat. In nichts ist sie würdig genug diese Auszeichnung erhalten zu haben.

Slomka hat nicht „hart gefragt“, sondern agitiert und jede nicht dazu passende Antwort zu unterdücken versucht. Journalisten mögen bitte hart in der Sache fragen, insistieren, wenn keine Antwort kommt und so weiter. Aber nicht selbst eine Meinung vertreten und propag(andis)ieren. Meine eigende Agenda spielt da keine Rolle und ist durch keine Partei repräsentiert, durch keine.

Meine volle Zustimmung zu diesem Beitrag !
Ich möchte noch ergänzen,daß eine gewisse Anja Reschke zumindest bei mir ähnliche Schwingungen auslöst wie bei der GEZ -Made Slomka…
neben männlichen Pendants wie Kleber etc natürlich auch .

Und TIna Hassel nicht vergessen, die in ihrer Position als „Leiterin ARD Haupstadtstudio“ eigentlich der Neutralität verpflichtet wäre, auf ihrer Twitterseite allerdings alles andere als neutral agiert.

Nach unzähligen Wochen des intensiven Studiums von Artikeln, Interviews, Berichten und Dokus sowie den zahlreichen Kommentaren der überwiegend deutschen Leser und Konsumenten habe ich eine Ahnung, warum der Karren derart in den Dreck fahren konnte. Wir waren zu satt. Eingelullt in einer Wohlfühlblase der letzten drei Jahrzehnte, haben wir uns auf uns selbst konzentriert im täglichen Allerlei, vielleicht auch im täglichen Überlebenskampf in einer immer schärfer werdenden Berufswelt und wenn Politik und Medien auch oft den allergrößten Bockmist veranstalteten, war unsere Empörung nur kurzzeitig empfindbar. Menschen, die Verantwortung übernahmen, wurden beim kleinsten Fehler medial und/oder öffentlich erledigt, so dass kaum… Mehr

Wenn Karl-Eduard von Schnitzler wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin Karl-Eduard von Schnitzler. Nein, er wird sagen: Ich bin Marietta Slomka.

Das Schlimmste ist, daß die Tante in jeden anderen vernünftigen Sender sofort gefeuert würde, nur bei den ÖR nicht

Was für ein erbärmliches Schauspiel. Da zeigt die FDP zur ersten Mal Rückrad und Frau Slomka hätte die „Sondierungsverhandlung“ am liebsten selbst übernommen. GEZ Medien? Nur noch mit Beta Blocker oder am besten gar nicht erst einschalten.

Frau Slomka ist die etwas geschicktere Ausgabe von Karl-Eduard von Schnitzler. Man kann nur hoffen, dass sie beim ZDF bleibt, denn so sieht jeder, wie weit es dass ZDF treibt.

Dieser verbale Veitstanz der Marionetta S. erinnert mich irgendwie stark an den Versuch des Nachrichtenansage-Onkels Kleber, den Siemens-Boss Joe Kaeser medial abzustrafen, als der es „wagte“, trotz eines gerade verhängten Embargos der EU gegen das böse Putin-Russland, mit diesem Geschäfte zu machen und weitere große Investitionen anzubahnen. Der reagierte genau so cool und souverän wie jetzt auch Lindner und ließ den Medien-Onkel ziemlich sparsam aus seiner Edel-Wäsche gucken…. Es ist zwar anfangs schwer, das Gegifte dieser Person zu ertragen, aber je mehr sie merkt, dass sie nicht an Lindner ran kommt, umso mehr amüsiert mich ihr Misserfolg dabei und auch.… Mehr
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