Der Prozess: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Ein Gentleman von der AfD, eine CDU-Politikerin in Liebe zu Deutschland entbrannt, ein geknickter Genosse, der letzte Mohikaner wieder witzig und eine aufgehübschte Grüne: Bei Maischberger Parteien auf dem Reformtrip. Nur bei den Linken bleibt alles, wie es Wagenknecht.

VON Stephan Paetow | 10. März 2016
Was passiert mit der Mitte?

Wenn die Bundeskanzlerin erfahren möchte, was die Europäischen Nachbarn wirklich von der neuen deutschen Moral-Rolle halten, sollte sie ihre Diplomaten mal privatissime befragen.

VON Dr. Friedrich Thelen | 9. März 2016
Post aus Thailand

Autos, U-Bahn, Kommunismus, Demokratie, Jeans, Wasserversorgung, Krebsoperation, Plastikeimer, Straßen, Schulen, Mopeds, Brücken, Züge, Medikamente, moderne Häuser, Krankenhäuser, Berlin, New York. Ohne den alten weißen Mann gäb's alles nicht!

VON Klaus-Jürgen Gadamer | 9. März 2016
Vor der EZB-Ratsenscheidung morgen

Wir zahlen Geld an den Staat, wenn er einen Kredit bei uns aufnimmt. Anleihen für Billionen haben negative Renditen. Auf Dauer hat der Negativzins aber perverse Auswirkungen.

VON | 9. März 2016
Drei Tage vor dem "Supersonntag"

Journalisten, die bei Merkel gut gelitten sind, intonieren seit Tagen dieselbe Botschaft: Wer Merkel auch nur leicht kritisiert, geht unter. Aber so wie die CDU im Bund seit dem "Wir schaffen das" von 42 auf 35 % gefallen ist, schmolzen die CDU-Werte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Da hatten Klöckner und Wolf noch gar keine Korrekturen am Merkel-Kurs gefordert und Haseloff noch keine sachsen-anhaltinische Obergrenze.

VON Hugo Müller-Vogg | 9. März 2016
Das Fernsehen in der Aufmerksamkeitsfalle

Das Fernsehen tut also so ziemlich alles, um diejenigen zu bestärken, die sich sicher sind: die AfD wird einseitig dargestellt oder ausgegrenzt oder verteufelt. Es ist wie bei The Donald in Amerika, nur kleiner. Und bewirkt das Gegenteil des Beabsichtigten.

VON Fritz Goergen | 9. März 2016
„Offener Brief“ an Bundeskanzlerin und Bundesminister des Innern

Mit Datum des heutigen Mittwoch, dem 9. März 2016, nimmt der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak, in einem „Offenen Brief“ an die Bundeskanzlerin und den Bundesminister des Innern Stellung zu den Verhandlungen mit der Türkei. Toprak verfasste den Brief gemeinsam mit einem an einer türkischen Universität lehrenden, deutschen Professor, dessen Name aufgrund befürchteter Repressionen durch staatliche türkische Stellen nicht veröffentlicht werden darf.

VON Tomas Spahn | 9. März 2016
Kurden rufen "Mama Merkel" - nicht "Papa Erdogan"

Nach dem Deal Merkel & Erdogan erreicht die Unruhe unter Profis in Bundesministerien einen neuen Höhepunkt. Ein paar Einschätzungen von dort und aus der türkischen Gesellschaft wollen Ihnen Sofia Taxidis und Fritz Goergen nicht vorenthalten.

VON Fritz Goergen | 8. März 2016
Zum heutigen Internationalen Frauentag

Dieselbe materialistische wie kapitalistische Sichtweise beherrscht auch den Frauentag 2016. Dann feiert mal schön! Die deutschen Manager feiern sicher gerne mit. Denn sie sehen das nicht anders als die DDR-Bonzen: Frauen, die nicht arbeiten, nutzen der Gesellschaft nichts. Und das ist NICHT gut so.

VON Hugo Müller-Vogg | 8. März 2016
Verhandeln statt Handeln - Reden statt Entscheiden

Es gilt zentrale Elemente des Politischen öffentlich neu zu durchdenken und zu rekonstruieren angesichts des derzeitigen Demontageprozesses. Wer in der Migrantenkrise eine andere Politik will, der muss sich wohl bis zu den Bundestagswahlen gedulden, erklärt Joachim Stark.

VON Gastautor | 8. März 2016
Außer von Plasberg nichts Neues

Man streitet in Brüssel über die Zukunft Europas. Wir bekommen weitere Millionen Einwanderer, wenn nicht mehr illegal, dann in Zukunft legal. Und unsere Entscheider, die das alles verwalten, albern herum, als ginge sie das alles nichts an. Die einsamen Kanzlerinnenentscheidungen haben die Debatten, den Streit um politische Lösungen, abgelöst.

VON Alexander Wallasch | 8. März 2016
Demokratie-Defizit & Nationalismen

Das Habsburger Vielvölkerreich sehen die meisten Historiker als frühes Modell europäischer Einheit. Gescheitert ist es am Mangel an Demokratie und Nationalismus. Hört, hört! Wenn die Europäische Union heute in die Krise fährt, dann doch genau deshalb: wegen eines Mangels an Demokratie und des Aufkeimens längst überwunden geglaubter Nationalismen.

VON Wolfgang Herles | 7. März 2016
Morgenländische Selbstgewissheit gegen Abendländische Verdießlichkeit

Die kulturelle und materielle Verarmung, die in vielen islamischen Ländern Normalzustand ist, droht nun auch Europa. Islamische Gesellschaften sind meist nicht kreativ, nicht innovativ und nicht produktiv. Die Misere, die der Islam in den Ländern von Marokko bis Usbekistan angerichtet hat, erreicht nun auch Europa.

VON Gastautor | 7. März 2016