Teil 1: Intellectual Dark Web

In den 1980er Jahren hieß es: Vielfalt an Ideen, Positionen, Zugängen. Heute heißt es: Diversität von Hautfarben, Geschlecht, sexuellen Präferenzen. Die neue Diversität ist das Gegenteil von echter Vielfalt. In ihrem Namen werden all jene diskriminiert, die nicht der gewünschten Weltanschauung entsprechen.

VON Fritz Goergen | 28. März 2019

„Neuer Ton im Sicherheitsrat – Deutschland attackiert USA“ - Der Merkel-Vertraute Heusgen als Hoffnungsschimmer bei den Vereinten Nationen – diesen Eindruck erweckt tagesschau.de. Kritische Stimmen sehen das umgekehrt: Dass der Berliner UN-Botschafter in belehrender Manier polterte und den Terror gegen Israel relativierte.

VON Boris Reitschuster | 28. März 2019
Löchriger Testballon

Da sitzen Beamte mit Arbeitsminister Hubertus Heil um den runden Tisch und schauen überrascht in ihre Abrechnungsbücher: Hey, wir zahlen ja vielen Leuten Bargeld für etwas, das sie gar nicht in Anspruch nehmen. Denn wozu eine Strompauschale, wenn der Strom in der Sammelunterkunft aus der Steckdose kommt? Und wozu Zuschüsse für den Akupatz-Schwamm, wenn das Essen serviert wird?

VON Alexander Wallasch | 27. März 2019
SPD-Europawahlskandal

Würden Spitzenkandidaten von konservativ-liberalen Parteien ihre Wähler belügen, gäbe es Titelseiten und Sondersendungen. Sündigt ein Sozialdemokrat, wird die Affäre schnell kleingeredet, in den Hauptnachrichten versteckt und abgeräumt.

VON Olaf Opitz | 27. März 2019
Gedrängelt, gelesen, gehört

Für einen Besuch der Buchmesse in Leipzig sollte man psychisch gefestigt sein. Es könnte zu Anthropophobie (Angst vor Menschen), Agoraphobie (Angst vor Menschenansammlungen) oder Aphephosmophobie (Angst vor Berührung) beim Mitschwimmen in den Körperfluten durch Gänge und Hallen kommen. Bibliophobie wird keinem Besucher zu Eigen sein, so einer wäre schon nach wenigen Metern platt.

VON Frank Hennig | 27. März 2019