Reise durch Fremdland

Es ist das schonungslose Porträt Deutschlands nach der Massenzuwanderung und der Veränderung seines Stadtbildes. Eine erbarmungslose Abrechnung von Jan A. Karon mit der Politik.

Es gibt mittlerweile viele migrationskritische Bücher. Sie beschreiben die Kosten, die Morde, die Lügen. Jan Karon ist Reporter. Und als solcher reist er durch deutsche Städte. Er erkennt sie nicht wieder. Es ist eine Reise durch ein fremdes Land, ein Land, das uns gestohlen wird. Jeden Tag. Stück für Stück.

„Wie zum Teufel wurden wir zu dem, was wir nie sein wollten?“ Mit diesem Satz beginnt der Reisebericht von Jan Karon durch ein Land, das sich selbst zerstört hat. Sie beginnt in Ludwigshafen am Rhein, dem Wohnort des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Heute wirkt die Stadt wie eine Art Kabul. „Die Brautkleider kommen von Topcu, die Fahrstunden von Taylan, das Huhn von Barakada und die Backwaren von Korkmaz. Durch die Straßen hallen Echos fremder Dialekte, Zischlaute und Röchelgeräusche, die zu einer einzigen Kakofonie werden und wie Glasscherben in meinem Haupthirn klirren.“

Stolz und Vorurteil
Die Untergangsseligkeit ist eine Meisterin aus Deutschland
Das ist der Ton, den Karon anschlägt: Gnadenlos beschreibt er, was sonst nur beschönigt wird oder in der Härte nicht vorkommt: Eine neue Kultur ersetzt die alte, deren Vertreter nur noch das Zahlvieh für die Heranschaffung immer neuer Völkerschaften sind, die das Schicksal des ungeliebten Volkes endlich beenden sollen. Und werden. Während deutsche Familien zur Vollerwerbstätigkeit gezwungen werden bleiben migrantische Familien unbelastet und widmen sich der Familie. Das ist die offizielle Politik des Geburtendchihad.

Ludwigshafen ist Fremdland

Karons Reise führt durch ein fremdes Land, das offiziell noch Deutschland heißt, wobei es schon gefährlich geworden ist, seine Farben und seinen Namen zu nennen. Das gilt ja als diskriminierend; das Eigene muss aufgegeben werden damit das Fremde freie Bahn hat. Karons Tour ist eine Reise durch die Brennpunkte der Demographie einer verkommenen Moderne, die dabei ist, sich dynamisch auszubreiten; nicht nur immer neue Stadtviertel erobert, sondern unser Denken und Sprechen.

Karons Sprache ist ziseliert, wenn es um die Beschreibung geht, und hart wie der neue arabische Slang, der Kindern aufgezwungen wird. Zeit, die neue Erbarmungslosigkeit zur Kenntnis zu nehmen. Er kennt den Slang, den längst ist ein neuer Jargon entstanden aus verstümmeltem Deutsch und guturalem Arabisch, dessen Anteile ständig zunehmen und die alten Dialekte überwuchert.

Über sich selbst schreibt Karon: „Dieses Buch ist keine subversive Kunst und kein ironisches Zwinkern, sondern Kriegserklärung an eine degenerierte Jetztzeit. Dieses Buch ist kein Gnihihihi, sondern Ratatata.“ Er analysiert scharf, messerscharf: „Was diese Bastardmoderne prägt, ist vor allem der Verlust eines minimal kohärenten geistigen Überbaus und einer kollektiven Identität, also des unsichtbaren Kitts, der eine Gesellschaft zusammenhält und durch den das Bestimmende erst zum Tragen kommt. In vielen Großstädten fühlen sich langjährige Bewohner in ihren einst vertrauten Vierteln plötzlich fremd. Frühere Heimatorte sind zu Bezirken geworden, in denen sie sich weder zugehörig noch willkommen fühlen. Deutsch wird dort immer seltener gesprochen; stattdessen prägen Begriffe wie Masjid, Shish Tavouk oder Nargile den Alltag. Goethes Worte »Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!« erfüllen sich in diesen Räumen der Bastardmoderne nicht mehr.

Wenn sich eine Gesellschaft als Ganzes ihres Kompasses beraubt, wenn sie beispielsweise nicht mehr sagen kann, was sie grundsätzlich bejaht und was sie ablehnt, verliert sie ihre Orientierung. Dann geben Teilgruppierungen, die sehr genau wissen, was und wohin sie wollen, die Richtung vor. In Deutschland sind das vor allem muslimische Zuwanderer.“ Aus Heimat wurde Fremdland.

BUCH DER STUNDE
Gerald Grosz: "Ab nach Hause"
Karon greift bei auch andere Phänomene auf, die zur Zerstörung des Raumes führte, in dem wir früher lebten und heute noch am Rande vegetieren. Die Gleichheit in einer Globalisierung, die jeden Unterschied verwischt und Diversität sowie Vielfalt feiert, produziert den Einheitsgruß. Es sind die Erfolge der Auflösung von Besonderheit.

Porno frißt Hirn

Es schmerzt, wenn Karon die Folgen beschreibt, wie Pornographie die Hirne aufweicht und die Liebe auffrißt. Rührte der Charme des Fußballs einst von Lokalidentifikation, Fanleidenschaft und gewachsener Vereinstradition, ist heute sein erfolgreichster Repräsentant auf europäischer Ebene ein kommerzielles Gimmick, das von Magnaten herangezüchtet wurde und mit Verwurzelung nichts gemein hat – und ganz anderen Zielen folgt: „Bei der EM 2024 war die Ansprache auf Infoschildern gegendert, Broschüren informierten über die Vielfaltskonzepte des DFB, und auf der Fanmeile gab es sogar Safe Spaces für Menschen, die sich beim Fußballgucken diskriminiert fühlten. Schon vor der EM verkündeten Innenministerin Nancy Faeser (SPD), die UEFA und der DFB, man wolle ein »offenes und modernes Land mit einer vielfältigen Gesellschaft präsentieren.« Das Turnier sollte »CO₂-neutral« sein, wartete mit Rauchverboten in Stadien auf, hielt verpackungsarme Produkte bereit, unterhielt eine Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie Unisex-Toiletten.»“ Bei der Europameisterschaft 2024 wurden Vielfalt und Inklusion gefeiert. Auch der Fußball ist eben nicht mehr diese halbgöttische, rituelle Handlung und Begeisterung, sondern ein verkommenes Big Business.

So analysiert Karon die Entfremdung der Menschen und ihre Vereinzelung; was ja die Voraussetzung dafür ist, dass sie ausgetauscht, ersetzt und nach der letzten Steuerrate zum Heer der Flschensammler abgeschoben werden. Sie haben ihre Aufgabe erfüllt, und die Politik holt sich neue Zuwendungs- und Fürsorgeempfänger.

Wer Karon gelesen hat geht mit anderem Blick und anderen Sichtweisen durch Fußgängerzone und zum Fußballplatz.

Jan Karon. Bastardmoderne. Edition Tumult Nr. 2, Paperback, 175 Seiten, 19,00 €


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Kommentare ( 16 )

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LiKoDe
49 Minuten her

Schon die alte BRD wurde, beginnend 1960, allmählich von innen wie aussen zerstört.

Schon 1973 hiess es im Spiegel: »Die Türken kommen – rette sich, wer kann« 

2015 war Deutschland dann in einem Zustand, der die Grenzöffnung durch Merkel-CDU, Gabriel-SPD + … ermöglichte.

In- wie ausländische Betreiber, Förderer und Nutzniesser dieser Entwicklung gab und gibt es viele.

Last edited 43 Minuten her by LiKoDe
GermanMichel
13 Stunden her

Die Engländer und Franzosen waren beim Spiel um Platz 3 sicherlich total stolz darauf den abgrundtief bösen weißen Supremanisten Hitler und seine Rassisten-Deutschen besiegt zu haben.

Nicht auszudenken was mit ihren Völkern unter deutscher Herrschaft passiert wäre.

ChamSys
13 Stunden her

Ich bin heute in der recht vollen Straßenbahn gefahren. Ich war die einzige Weiße und unter den Frauen die einzige nicht verschleierte. Auf dem Weg zu meinem Refugium, ein Ort im Grünen, der mir gehört, liebevoll gepflegt, habe ich mich gefragt, wer in 30, 40 oder 50 Jahren (oder früher) unsere Denkmäler und denkmalgeschützten Gebäude instand halten wird. Unsere Theater, Museen und Opernhäuser (westliche Musik und auch Ballett ist im Islam haram, also nichts Erhaltenswertes). Ja, ich kenne ein paar tolle Afrikaner, die super korrekt sind. Einer arbeitet als Lichttechniker, will aber direkt, wenn er in Rente ist, zurück in… Mehr

murphy
13 Stunden her

Ein Grund – es gibt mehrere – für diese Mängel ist, dass man weder lesen kann noch will. Das Niveau von Aldi-Prospekten ausgenommen. Eine Grundlage für unsere Gesellschaft ist das Grundgesetz (GG). Wann lasen sie es zuletzt? Wenigstens die 20 Artikel mit Grundrechten? Na? Ein paar Beispiele: Wie heißt das 24. Wort in Artikel 5.1? Also ist das BVerfG ein Fall für den Verfassungsschutz! Oder entnehmen Sie mal die, für unseren Staat notwendigen Funktionen von Parteien. Sowas gibt es im GG überhaupt nicht. Und warum fragen Sie keinen Kandidaten der sich Mandat im Bundestag bewirkt, was er von den im… Mehr

Last edited 13 Stunden her by murphy
Schwabenwilli
13 Stunden her

„Sie beginnt in Ludwigshafen am Rhein, dem Wohnort des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Heute wirkt die Stadt wie eine Art Kabul“

Nur die Bürgermeister dürfen noch Deutsche sein.
Als nützliche Idioten, bis auch da dann die letzte Barriere fällt und in den Schulen
das Morgengebet aus dem Koran kommt.
Ludwigshafen das ist die Stadt deren Vordere den AfD Kandidaten verhindert haben. Nützliche Idioten halt.

MaxVanMoritz
14 Stunden her

Warum ein Buch kaufen wenn Fremdland vor der Tür beginnt? Da viele Ossis aber im Westen noch arbeiten, kennen sie den Unterschied.
Das es früher keine Fremden in der DDR gab, ist übrigens eine Westlegende!

Haba Orwell
14 Stunden her

> Heute wirkt die Stadt wie eine Art Kabul.

Dann ist es halt so. In RLP werden stur Kartellparteien gewählt? Zugegeben, eine chinesische Stadt als Vorbild wäre mir schon lieber – heute habe ich Videos welcher mit atemberaubender nächtlicher Beleuchtung gesehen.
Da bei Homo Sapiens sich alles um das Denken dreht (wie der Name sagt), nimmt sich der Michel mit Verweigerung des Denkens selber aus der Evolution.

karlotto
14 Stunden her

Der Schuster Josef , findet es gut.

Winnetou
14 Stunden her

Ich habe im Frühjahr meine alte Heimatstadt Singen am Hohentwiel besucht. Ich habe mich gefühlt wie ein Fremder im eigenen Land. Ich werde diese Stadt nie wieder besuchen.

Thomas
15 Stunden her

Als ein Schweizer NZZ Reporter Ende 1945 durch die deutschen Gebiete östlich von Oder und Neisse reiste nannte er seine Reportage „Reise durch ein Totenland“.