Rotgrüne Afghanen-Schleusung: Wie eine NGO 17.000 Namen auf einmal durchs System drückte

Das Debakel um ein nutzloses, sieben Millionen Euro teures IT-Tool offenbart nochmals, mit wie viel Druck sogenannte „NGOs“ und die rot-grün geführte Bundesregierung versuchten, eine möglichst große Zahl von Afghanen nach Deutschland einzuschleusen.

picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Immer von neuem wird der unglaubliche Aufwand deutlich, den die Ampel-Bundesregierung unternahm, um möglichst viele Afghanen nach Deutschland zu bringen. Nun kommt ein weiteres Detail zum Vorschein, das ebenso den wahnwitzigen Finanz- und Personalaufwand beleuchtet wie die Verrenkungen, die vor allem Rot und Grün unternahmen, um Afghanen mit NGO-Hilfe nach Deutschland zu bringen. Außenministerin Annalena Baerbock war zu fast allem bereit, um die Zahlen auf monatlich 1000 Afghanen zu bringen: falsche Pässe akzeptieren, falsche Visa ausstellen, keine Sicherheitsüberprüfung. Allein das zeugt von der extrem verformten Vision der Grünen von Deutschland.

Dann aber kam die Vision des Bundesinnenministeriums (BMI) dazu, das damals weniger von Nancy Faeser geführt wurde. als dass es trotz ihr als Korrektiv funktionierte. Allerdings war es in diesem Fall ein teures, sinnloses und nutzloses Korrektiv. Gemeinsam importierten Baerbock und Faeser nicht nur Frauenrechtlerinnen und Demokratie-Verfechter, wie behauptet, sondern auch Scharia-Gelehrte, allerlei falsche Brüder (im Wortsinn) und beinahe einen pakistanischen Agenten, was leitende Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes heftig befürworteten. Neben einer afghanischen Feministin (wenn es so etwas gibt) kamen regelmäßig Eltern, Brüder, Neffen und Nichten nach Deutschland, wie aktuell in der Linkspresse thematisierte Fälle zeigen.

Man liest nun, dass zu Beginn des Bundesaufnahmeprogramms (BAP) schlicht Excel-Tabellen über WhatsApp verschickt wurden, um den Hilfskräften in Zentralasien mitzuteilen, welche Afghanen nun auszufliegen seien. Das galt dem Innenministerium als zu unsicher. Und so wurde ein elektronisches Tool geboren, das sich als überaus teuer, kompliziert und wie so vieles als letztlich nutzlos erwies.

Sieben Millionen Euro zahlte die Bundesregierung bis heute für die ausgelagerte Entwicklung des Tools durch die Init AG für digitale Kommunikation. Natürlich war im Sommer 2022, als der Auftrag bei der Firma einging, nur von 2,4 Millionen Euro Kosten die Rede gewesen. Solche Kostensteigerungen dürfen aber fast als normal gelten.

Die digitale Anwendung sollte „die gefährdeten Personen strukturiert“ erfassen und „über einen Auswahlprozess priorisieren“. Die Daten sollten danach direkt über das Tool an die beteiligten Stellen geleitet werden, etwa an die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die federführend für das Einfliegen von Afghanen zuständig war. Aber das gelang irgendwie nicht.

Laut GIZ-Mitarbeiter Michael Rohschürmann wurde das Tool „aus Sicherheitsgründen angeschafft, aber es gab massive Probleme mit fehlenden Schnittstellen“. Die Daten waren für die GIZ in Pakistan nicht abrufbar. „Am Ende musste ich unseren Dienstleistern in Afghanistan trotzdem Excel-Listen per WhatsApp schicken.“ Eine Farce an sich: Sieben Millionen Euro Steuergeld wurden verprasst – ohne irgendeine Verbesserung.

17.000 Namen auf einen Schwung – sicher nicht geprüft

Was aber besonders bedenklich erscheint: Die Entscheidung über eine Aufnahmezusage sollte nach Wunsch der Bundesregierung „möglichst automatisiert“ erfolgen. Also ohne menschliche Beteiligung, wieder einmal ohne Prüfung. Das kann man mögen, aber dann liebt man vermutlich sein Land nicht.

Entstehen sollte laut Welt eine IT-Anwendung, die „die gefährdeten Personen strukturiert erfasst und über einen Auswahlprozess priorisiert“, um diese Daten „im Anschluss an die zuständigen Stellen“ weiterzuleiten. Das bedeutet: NGOs, die als „meldeberechtigte Stellen“ eine ohnehin zweifelhafte Schlüsselrolle im Aufnahmeprogramm spielen, tragen die Namen ihrer Schützlinge in das Tool ein. Das Programm ist in der Lage, nach Eingabe von Kriterien eine bestimmte Gruppe herauszusuchen, die dann mit Visa zur Einreise nach Deutschland versorgt werden. Vollautomatisch.

Der Computer entscheidet, sicher nach zuvor eingegebenen Kriterien. Aber am Ende konnte eine der NGO-Stellen so einen Namen einpflegen, die beiden Ministerien verließen sich auf deren Wort und die Maschine würde am Ende eine Ausreise-Einreise-Liste auswerfen, bei der die eine Seite nicht mit der anderen gesprochen hat. Ein sicherheitspolitischer Horror.

Und tatsächlich trug eine NGO gleich nach Freischaltung des Tools 17.000 Namen auf einen Schwung ein. Das System hielt das für einen Hacker-, einen sogenannten Brute-Force-Angriff. Ähnlichkeiten sind gegeben. Eine sorgfältige Prüfung dürfte es bei solchen übertriebenen Zahlen nicht gegeben haben. Die „NGO“ tat aber nur, was Baerbock ihr direkt-indirekt aufgetragen hatte: 17.000 Namen, das hätte nicht einmal für ein Jahr gereicht, wenn 1000 im Monat kommen sollten.

Die teuren, inkompetenten Krakenarme des Systems

Das Sieben-Millionen-IT-Tool-Desaster zeigt nochmals, mit wie viel Druck hier sogenannte „NGOs“ und die rot-grün geführte Bundesregierung versuchten, eine möglichst große Zahl von Afghanen nach Deutschland einzuschleusen.

Für die Init AG, die schon öfter Aufträge der Bundesregierung bekam, war das Unternehmen auch lehrreich. So nahm man die Erkenntnis mit, dass „Termine mit NGOs nicht unter 3 Stunden“ dauern und die Beteiligten nicht unbedingt wissen, was ein Browser ist.

„NGO“ – das ist kein staatsfernes Wesen, wie viele immer noch denken mögen. Es ist schlicht der regierungsamtliche Ausdruck für eine Organisation, die nicht zum Staat gehört, aber direkt für ihn arbeiten soll. Oft bleiben diese Organisationen ein Krakenarm bestimmter Parteiinteressen, außerdem ein Millionengrab für Steuergelder. HateAid und weitere staatlich beauftragte „Meldestellen“ zeigen das gerade drastisch.

Was mit dem schönen IT-Tool geschehen soll, da das Bundesaufnahmeprogramm nun formal pausiert wurde, weiß im Innenministerium allerdings keiner. Und noch immer ist mit weiteren Flügen zu rechnen.

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Kommentare ( 25 )

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jwe
13 Tage her

Was können Afghanen besonderes in Deutschland? Die mangelnde Qualifikation kann es nicht sein. Wofür werden die Massen gebraucht?

OJ
13 Tage her
Antworten an  jwe

Können Sie auf alle Flüchtlinge beziehen ❗

Last edited 13 Tage her by OJ
cernunnos
13 Tage her
Antworten an  jwe

Tja, wer weiß was kommt, dass man eine mehrere Millionen Mann starke Armee braucht, die leicht aufzuwiegeln ist, damit die Bevölkerung nicht die Rathäuser oder den Bundestag stürmt.

Lotus
13 Tage her

Staatsanwaltschaft ermittelt. Allerdings gegen Apollo News und Tichys Einblick. Weil die es gewagt haben, etwas über den BR-Rundfunkrat Hamado Dipama zu schreiben.

Deutschland ist irreparabel kaputt. Wo Linksgrüne bestimmen, geht alles den Bach runter

Last edited 13 Tage her by Lotus
giesemann
13 Tage her

Was ist deren Motiv? Füttern der Hilfsindustrie? Kann sein. Nach Hanlon’s Razor genügt allerdings Dummheit als Erklärung vollauf. So hat der Lars neulich gesagt, die Invasion stabilisiere die Sozialsysteme. Na dann. Das Folgende fällt wohl weg, weil zu kompliziert für die: „Islam im Nationalsozialismus, Für Führer und ProphetHitler konnte das Christentum nicht ausstehen. Dem Islam konnte er etwas abgewinnen. Das NS-Regime ließ Hunderttausende muslimische Rekruten für Deutschland kämpfen. Dahinter stand „militärisches #Kalkül“, sagte der Historiker David Motadel im Dlf. Ideologische Motive waren sekundär“. David Motadel im Gespräch mit Andreas Main | 20.02.2018, https://www.deutschlandfunk.de/islam-im-nationalsozialismus-fuer-fuehrer-und-prophet-100.html #Heute ist das eher ökonomisches #Kalkül, bei der deutschen… Mehr

cernunnos
13 Tage her
Antworten an  giesemann

Jeder Dumme macht durch reinen Zufall auch mal was richtig. Das ist mit den Regierungen der letzten Jahre nicht passiert. Daher glaube ich nicht, dass es Dummheit ist.

VollbeschaeftigtmitNichtstun
14 Tage her

Meinen allergrößten Respekt für diese staatszersetzenden Aktionen der Grünen, und auch von der Verwaltung bin ich schwer beeindruckt. So ein bißchen Kriminialität muß natürlich auch dabei sein, alles andere würde mich wundern. Neun Punkte von zehn.

Martin Mueller
14 Tage her

Das geht schon irgendwie ins politisch Kriminelle…

Aber wer klagt die Verantwortlichrn an?

Niemand traut sich!

Und das wissen die …

Siggi
14 Tage her

Abschließend wird man alle Fakten dazu im Aufarbeitungsbericht zur Migration nachlesen können. Dort werden Ross und Reiter genannt. Das ist die größte Angst der Altpolitiker. Daraus nährt sich der Kampf gegen die AfD.

jwe
13 Tage her
Antworten an  Siggi

Dann ist es auch egal, weil dann die zu uns gekommenen schon eingebürgert sind.

Dieter Rose
12 Tage her
Antworten an  jwe

Alle Einbürgerungen seit 2015 rückgängig machen. Wg. falscher Geschäftsgrundlage – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!!!

Chat noir
14 Tage her

Die grünrote Asylindustrie braucht doch Nachschub, um weiter zu florieren. Ein paar mutige Journalisten sollten mal recherchieren, was die entsprechenden rotgrünen Politiker (und andere) daran verdienen. Man könnte gleich mit dem Grünen Erik Marquardt und seiner Luftbrücke Kabul anfangen.

Paul Brusselmans
14 Tage her

Ohne Sicherheitsüberprüfung – damit gefährdeten und gefährden die selbsternannten Europaenthusiasten (die übrigens die EU-Antiterrorgesetzgebung von 2017 immer noch nicht vollständig umgesetzt haben) nicht nur Deutschland, sondern zumindest den gesamten Schengen-Raum. Offensichtlich hatten sie schon vergessen, dass zwei der Pariser Massenmörder vom Bataclan und den Restaurants über die Balkanroute extra für die Anschläge eingereist sind, in Neuulm natürlich ohne Sicherheitsüberprüfung als Asylbewerber untergebracht und dann von der Molenbeeker Terrorgruppe dort abgeholt wurden.

Holger Wegner
14 Tage her

Ein System, bei dem sich an derart vielen Stellen und auf vielen Ebenen bereichert werden kann…und am Ende stehen ein paar anonyme, ungefragte Steuerzahler ohne jegliche Kenntnis, Kontrolle und Mitsprache. ÖRR hoch Zehn.

November Man
14 Tage her

Die Union, SPD, Linke und die Grünen sind eine große Gefahr für unsere nationale Sicherheit. Sie gefährden mit dieser Schlepperei unser Land, Demokratie, FDGO, unsere Verfassung, unsere innere Sicherheit und das Leben jeden einzelnen deutschen Staatsbürgers. Sie tun genau das, was sie der liberal-demokratischen AfD immer unterschieben wollen. Linksextreme sind die Gefahr für die Demokratie. Wer diese Leute aus dem Kartell wählt ist rücksichtslos mit seinen Nachbarn. Es könnte nämlich jeden treffen.