Warum sich Asylbewerber Smartphones leisten können, erregt das eine oder andere Gemüt. Die Antwort ist schlicht, dass alle mit einem solchen ankommen. Das hat ihnen auf dem Weg hierher geholfen und ist der einzige Draht zu den Ihren daheim. Ein Mobiltelefon haben in vielen Ländern Afrikas nicht weniger Menschen als in Europa. Bis die meisten Afrikaner ein Smartphone haben, soll noch drei bis vier Jahre dauern; heute sind es an die 20%. Auf dem Smartphone machen sich die Menschen ein Bild vom Leben anderswo - und auf den Weg dorthin, wo die Bilder attraktiv sind.
Die Deutschen laufen in der Migrationsdebatte vor sich selbst davon und die Migranten werden mit den Flüchtlingen allein gelassen
Ob sich Frankreichs Sozialisten jubelnd in den Armen liegen? Immerhin haben 8.437 Franzosen, die im Jahr 100.000 Euro und mehr zu versteuern haben, zwischen 2011 und 2013 das Land verlassen. Einen kleinen Exodus gab es auch bei vermögensteuerpflichtigen Franzosen mit 1,3 Millionen Euro und mehr. Von ihnen sagten 1.874 im gleichen Zeitraum „au revoir“.
110 Millionen Einwohner hatten Deutschland und Frankreich im Jahr 1913 zusammen,…
Deutschland lobt sich ja gerne selbst für die Energiewende und feiert sich als Vorbild für die Welt. Schade nur, dass niemand dabei mitmacht - und statt Anerkennung machen sich eher Spott und Kritik breit. Und das ausgerechnet in Frankreich!
Der CDU-Fraktionsvorsitzende ist lange im Geschäft. Wenn er im Welt am Sonntag-Interview den Abweichlern seiner Fraktion mit Abberufung aus wichtigen Ausschüssen im Deutschen Bundestag droht, dann weiß er selbst, dass das für eine Fraktionsführung in der Mitte der Legislaturperiode nicht so einfach durchzusetzen ist und wohl nur das letzte Mittel in einer Reihe zahlreicher anderer „Folterinstrumente“ ist. Was beabsichtigt er damit?
Das Flüchtlingspotenzial ist perspektivisch in Milliarden zu messen. Auf dieser Realität basierend müssen die ökonomische Machbarkeiten ausgelotet werden.
Aktuell mag es 7 Milliarden Menschen auf der Erde geben. Vor 70 Jahren mögen es zwei Milliarden Menschen gewesen sein. In kürzester Zeit wird es eine zweistellige Milliardenzahl von Menschen sein, die miteinander auf der guten alten Erde auskommen müssen. Es werden täglich sehr viel mehr Menschen geboren als sterben. Die Weltbevölkerung wird immer jünger. Der Westen stirbt aus.
Das war es also nun. Die Generalbundesanwaltschaft stoppt die Ermittlungen gegen zwei Berliner Blogger wegen Landesverrats. Gut so – denn nun erfahren wir endlich, wer in Deutschland über Recht und Unrecht entscheidet, wenn es um die Interessen des Staates geht.
Die derzeitigen Niedrigstzinsen verführen immer mehr Deutsche, in Immobilien zu investieren. Bei differenzierter Betrachtung kann sich das als Fehler fürs ganze Leben erweisen.
Der mit allen Wassern gewaschene Immobilienexperte Hartmut Bulwien hat es geschafft, dass die Deutsche Bundesbank die Daten seiner BulwienGesa AG verwendet, wenn es um Wohntrends und bezahlbare Mieten, um Quadratmeterpreise und Städterankings geht. Was den letzten Punkt betrifft, hatte er neulich beim „immpresseclub“ den Schalk im Nacken. Da behauptete er, durch die Verwendung entsprechender Daten lasse sich fast jede Stadt auf die Spitze des Rankings katapultieren.
Wieder mal ein Titel ohne Substanz. Wasser ist genug da, es ist halt nur falsch verteilt. Und die Probleme in Kalifornien sind jedem Kinogänger seit Polanskis 1974 gedrehtem Thriller "China Town" mit Jack Nicholson und Faye Dunaway bekannt. Darüber hinaus bietet die Titelgeschichte außer vagen Andeutungen auf allwissende Bankanalysten wenig Neues.
Liebes Deutschland, du wunderst dich, wieso die Geburtenrate bei dir so niedrig ist, wie in keinem anderen Land?
Nun, ich will dir eine Antwort darauf geben, weshalb ich wohl keine Kinder bekommen werde.
„Erziehe das Kind von heute, und du erziehst das Volk von morgen!“ Wissen Sie, von wem dieses Zitat stammt? Von mir, ich hab’s neulich am Handy zu meiner Mutter gesagt, nachdem ich mit meiner knapp 5-jährigen Tochter die Biene Maja geguckt hatte - also die neuverfilmte Maja, und diese unterscheidet sich signifikant vom unschuldigen Zeichentrick aus meinen Kindertagen. An alle Eltern: Seid auf der Hut, bei der Neuzeit-Biene wird indoktriniert wie Sau!
Wer möchte nicht auch einmal ein Held sein? Einer, der ganz Großartiges, ganz Mutiges, ganz Wichtiges leistet. Nicht jeder ist dazu geboren, nicht jeder bekommt die Gelegenheit dazu. Aber mancher versucht es trotzdem.
Offiziell sollen bis zum Jahresende 450.000 Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden. Wie das gehen soll - dafür gibt es keine Vorstellung. Zeltstädte im Winter und schon jetzt teilweise chaotische Zustände - das kann keine Lösung sein. Deutschland braucht eine grundsätzliche Flüchtlings-Debatte, die die Fakten und die Folgen diskutiert und prüft.
Wer hat was von dieser Fluchtbewegung? Auch diese Frage muss gestellt werden.
Kriegsgewinnler werden Personen, Unternehmen und Organisationen genannt, die Notsituationen schamlos ausnutzen, um überproportional hohe Gewinne zu erwirtschaften. Die Verhaltensweisen der Kriegsgewinnler sind oft nichts anderes als Erpressung und Wucher. Mit Fluchtgewinnlern ist es nicht anders. Dieses Geschäft mit Migranten, die aus welchen Gründen auch immer keine legalen Wege in andere Länder finden, ist ein besonders mieses. Dass staatliche Bürokratie und ihr Versagen solch fiese Geschäfte begünstigen, ist eine traurige Tatsache. Fluchtgewinnler sind die Profiteure der Unfähigkeit der nationalen Regierungen und der EU, eine nachhaltige Migrations-Strategie zu finden und einzusetzen.
Das hatte sich die im Gegensatz zur Bevölkerung mehrheitlich linksgestrickte Mehrheit der mainstream-Medien ganz anders vorgestellt. Die zu einer SPIEGEL-Affäre hochgehypten Ermittlungen gegen zwei Berliner Blogger sollten zum Fanal gegen verhasste Repräsentanten des Rechtsstaats Bundesrepublik werden – doch statt dessen produzierten sie einen gigantischen Rohrkrepierer. r2g - die Formel für rot-rot-grüne Koalition, hat ihren Hoffnungsträger verloren.
Der dritte Teil der Besprechung des Buches "Nationale Renaissance" beleuchtet die Positionen des Autors zu Energie, Freihandel, Gentechnologie und Verteidigung - Politikfelder, die für nicht wenige Tabucharakter haben. Im ersten Teil schrieb ich: "Wer auf die überholten Kategorien von links und rechts beschränkt ist, hat es schwer mit Finn Meurer. Er kümmert sich nicht um diese Schablone und präsentiert einen unorthodoxen Politikmix." Der eine und andere Kommentar von Lesern auf die bisherigen beiden Folgen bestätigt das. Sie setzen sich eigentlich nicht mit den Meinungen des Autors auseinander, sondern messen seine Abweichungen vom Gewohnten.
Die Affäre Maas-Range, die als Affärchen um Ermittlungen wegen vorgeblichen Landesverrats begann, wird noch lange weiterkochen. Vermutlich so lange, bis die SPD-Führung die selbstverschuldete Demontage ihres rot-rot-grünen Hoffnungsträgers Heiko Maas nicht mehr ertragen kann und ihn, den die Bundeskanzlerin niemals ohne sozialdemokratische Zustimmung entlassen wird, selbst vom Feld nimmt.
Journalisten beschreiben nicht nur, was sie sehen und erfahren; sie analysieren und spekulieren auch. Besonders beliebt bei Schreibern wie Lesern sind die Personal-Spekulationen: Wer wird wann was? Wer wird wann und warum gestürzt? Und so weiter und so fort. Dabei helfen Fakten und Informationen. Doch ganz ohne Phantasie geht’s auch nicht. Doch allzu häufig geht mit manchen politischen Analysten die Fantasie durch.
Am Anfang war ein ein Affärchen, jetzt wird es zu einer Krise des Bundesjustizministers Heiko Maas.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung spricht von den Umständen der durch Maas ausgesprochenen Entlassung des Generalbundesanwalts von einer „Bananenrepublik.“
Die Staatsanwaltschaft Berlin prüft im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Netzpolitik.org eine "Strafvereitelung im Amt". Der Verein der Bundesrichter und Bundesanwälte beim BGH greift den Minister frontal an.






















