Teil 2 unserer Tages-Serie: Wie leben mit dem Islam?

Zuwanderer bringen ihre eigenen Werte mit und halten sie mit großer Selbstverständlichkeit für allgemein gültig. Sie müssen erfahren, dass im Gastland andere Werte gelten, und wenn sie sich hier niederlassen, diese Werte auch akzeptieren müssen. Abtprimas Notker Wolf kommentiert.

VON Notker Wolf | 5. Mai 2016
Tages-Serie: Wie leben mit dem Islam?

Wenn es den Muslimen in Ghana trotz widriger Umstände gelingt, ohne politische Agenda und extremistische Auswüchse zu ihrem Land zu stehen, muss dies erst recht den Muslimen in Deutschland gelingen. Ihnen kann Andreas Backhaus ihre ständig beleidigte Abwehrhaltung und köchelnde Wut auf die westliche Gesellschaft nicht nachsehen.

VON | 5. Mai 2016
Anforderungen senken fördert nicht

Politik und "Bildungsexperten" vom Aktionsrat Bildung sind sich einig: Integration geht vor allem über Bildung. Selbstverantwortung wird dabei nicht eingefordert. Auch hier hier das Dogma der bedingungslosen Gleichmacherei: Wenn die Migranten nicht die erforderlichen Qualifikationen und Integrationswillen mitbringen, muss eben das Niveau so lange abgesenkt werden, bis jeder einen Abschluss bekommt. Am Ende bringt das nicht viel, aber wenigstens sind dann alle gleich dumm.

VON Anabel Schunke | 4. Mai 2016
Wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre

Den Meinungsforschern zufolge werden Wahlen in der Mitte gewonnen. Nur: Wer in der Mitte eine wählbare Partei sucht, der findet derzeit keine. Da erscheint plötzlich das Nicht-Wählen alternativlos. Da tröstet Hugo Müller-Vogg im Moment nur, dass er sich erst in 16 Monaten entscheiden muss.

VON Hugo Müller-Vogg | 4. Mai 2016
BR-Studie zum Vertrauen in die Medien

Lässt man das zur Seite, was in einer öffentlich-rechtlich finanzierten Medien-Studie stehen muss, ist der politische Befund bestürzend. 72 Prozent zweifeln an der Kompetenz der Parteien und Politiker, die wichtigsten Probleme zu lösen - und 55 Prozent vertrauen den Medien nicht. Das ist kein Kommunikationsproblem, das ist eine ausgemachte Großkrise.

VON Fritz Goergen | 3. Mai 2016
Islamkritik

Heiko Maas schilt das neue Programm der AfD als verfassungswidrig. Offenbar müssen sehr viele, auch Heiko Maas und viele Muslime in Deutschland lernen, dass Demokratie Diskurs und Meinungsstreit heißt und nicht „Religionsfreiheit und Basta“.

VON Bettina Röhl | 3. Mai 2016
Imad Karim: frische Fische fischt Fischers Fritz NICHT mehr!

Imad Karim kam als Fremder nach Deutschland, das ihn mit all seiner Kraft aufnahm: "Heute kommt Deutschland fremd zu mir und ich weine Bluttränen, weil ich es nicht schützen kann."

VON Imad Karim | 3. Mai 2016
Cicero Nr. 5: In anderen Sphären

Gibt es einen Ausweg aus der Sackgasse? Vielleicht. Eine Revitalisierung der Parteien durch Debattenkultur, Ernstnehmen des Meinungspluralismus, Abschaffung von Bunkermentalität bei den Funktionären. Dazu braucht es wohl noch weitere nachhaltig spürbare Lektionen seitens des Souveräns, der Wählerinnen und Wähler. Joachim Stark zur neuen Cicero-Ausgabe.

VON Gastautor | 3. Mai 2016
Eine Journalistin verirrt sich

Antje Schmelcher argumentiert in der FAS, dass nach dem Zweiten Weltkrieg nur der Zuzug von Millionen protestantischer deutscher Flüchtlinge aus den Ostgebieten dafür gesorgt hätte, das ein politischer deutscher Katholizismus, der in der Hitler-Diktatur ein Verfolgungsgrund gewesen sei, im Zuge der Flüchtlingswelle aus den deutschen Ostgebieten seine Schlagkraft verloren hätte. Sie irrt, sagt Alexander Wallasch.

VON Alexander Wallasch | 2. Mai 2016
Wie Schiedsgerichte Politik ändern

Die Konsequenz von Schiedsgerichten wäre eine wirtschaftlich getriebene Gesetzgebung, die sich bei jedem Gesetz die Frage stellen wird, ob man sich bestimmte Gesetze leisten möchte oder kann, meint Christian Wendlandt. Das ist es wert, sich mit TTIP en detail, qualifiziert und vor allem rational zu beschäftigen. Eine Vorgehensweise, die bisher allzu selten zu finden ist.

VON Gastautor | 2. Mai 2016
Ein Debattenbeitrag aus der CDU

Die Union muss wieder eine bürgerliche, nicht-radikale Politik rechts von der „Mitte“ vertreten. Zweifellos muss sie sich klar von der AfD abgrenzen. Aber es wäre ein Fehler, sich auch von den Themen der AfD zu distanzieren oder gar aus Prinzip die jeweilige Gegenmeinung zu formulieren. Denn damit würde die Union Themen preisgeben und der AfD Deutungshoheit zugestehen.

VON Gastautor | 2. Mai 2016
Blick zurück – nach vorn

Angela Merkel hat Schulden, Berlin ist arm, aber nicht sexy. Andererseits: Volker Beck wird fromm, selbst Thomas Oppermann sagt die Wahrheit. Der Wahnsinn der Woche von Stephan Paetow.

VON Stephan Paetow | 1. Mai 2016