Deniz Yücel hat wohl wenige Freunde in der Leserschaft von Tichys Einblick nach dem, was er zu Deutschland, seinen Bürgern und zum Krisenthema Zuwanderung gesagt hat. Für seine Freiheit einzutreten, ist uns selbstverständlich.
Wie viele Menschen in Österreich dürften sich dann über einen höheren Lohn freuen? Und wie viele müssten wegen der höheren Kosten für die Unternehmer dann um ihren Job bangen?
„Anschläge“ auf christliche Gebäude werden unter den Teppich gekehrt, die deutlich weniger häufigen Attacken auf muslimische Einrichtungen malen Mazyek und Co. als Schreckgespenst des „Rassismus“ und der „Islamophobie“ an die Wand.
Ohne eine wirklich grundlegende Strukturänderung der politischen Willensbildung, Auflösung des Parteienkartells und Herstellung einer echten Gewaltenteilung ist keine Besserung möglich.
Geht es nach dem Mix der Beiträge in Sonntagszeitungen, die Roland Tichy und Fritz Goergen für Sie gelesen haben, könnte man meinen, die Lage beruhigt sich, aber in Wahrheit wirkt wohl nur die große Beruhigungspille Gewöhnung.
Durch die Schule vieler Kriege hindurch und durch das Mittelalter, jenes tausendjährige Reich katholischer Prägung, hatte der Westen gelernt, den Verstand vor die Macht des Gefühls zu stellen. Und dann hat er es wieder verlernt.
Wie wäre es mit einer ungekürzten Fassung von Interviews mit Muslimen in Berlin Neukölln mit präzisen Fragen zum Thema Toleranz und Offenheit gegenüber jüdischen Mitbürgern, anderen Andersgläubigen, Frauen, Lesben und Schwulen, Frau Hayali?
Angie verwechselt ihren Namen, Heiko ein Manuskript. Siggi hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz keinen Eindruck gemacht, deshalb taucht er auch hier nicht auf. Und Uschi amüsiert die Welt mit „Fifty Shades of Feldgrau“...
Kaum ein deutscher Journalist kann von sich behaupten, eine solch bewegte Biografie zu haben wie Mainhardt Graf von Nayhauß. Freuen Sie sich auf ein wirklich sehr außergewöhnliches Gespäch.
In den Annalen von Lü ist eine Kernaussage der taoistischen Weltvorstellung überliefert: „Die Vollständigkeit führt zu Brüchen. Wenn ein Extrem erreicht wird, dann geht es zu einem anderen Extrem. Aus Gewinnen werden zwangsläufig wieder Verluste.“
Feinstaub gilt seit einiger Zeit als das größte anzunehmende Übel - unmittelbar nach der Kernschmelze eines KKW. Er lässt Alkohol, Zigaretten und sogar das ganz superböse CO2 weit hinter sich in der nach oben offenen Katatstropenskala.
Was für gläubige Katholiken zunächst an Blasphemie grenzt, darf man jetzt eine True-News nennen. Wird Marc Zuckerberg zum modernen Weltenretter, wenn er aus seiner Online-Blase in unsere Offline-Welt eintritt?
Die Einheitswippe ist ein Mahnmal vor einem Denkmal, das Stadtschloss ein Stück betonierte Erinnerungspolitik. Als Erinnerung an den Unrechtsstaat DDR hätte Erichs Lampenladen besser getaugt. Muss auch ein Mahnmal zum Untergang der Bonner Republik her?
Jetzt müssen wir uns wohl nach Strauß darauf einrichten, dass es erst noch viel schlimmer kommen muss, ehe es wieder besser werden kann, meint ein Leser in seinem Kommentar. Wir präsentieren eine Auswahl.
Durch den chinesischen Autobauer Dongfeng konnte PSA endlich ein Stück weit globalisieren und so dem sicheren Untergang entgehen. Dongfeng könnte also auch für Opel der Toröffner nach China sein.
Der Kripochef von Braunschweig fürchtet die Sammelunterkunft als neue Heimstätte für Einbrecher oder kleine Drogendealer. Das Thema ist nun Abschiebung. Aber ob da Katrin Göring-Eckardts „Mikrokredit“ der richtige Ausreiseanreiz ist, bleibt fraglich.
Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim kommt zum Wahlkampf in Oberhausen. Er will am Samstag Werbung für Erdogans Präsidialsystem machen. Am 16. April stimmen die Türken in einer Volksabstimmung über dessen Einführung ab.
Tatsächlich war diese Lösung immer nur ein Placebo, welches das schlechte Gewissen der Gleichen gegenüber den Arabern befriedigen sollte wie 1948 gegenüber den Juden durch die Zustimmung zum Staat der Juden.
Wir haben eine englische Überschrift gewählt, weil das ganz wichtig ist für die weltweite Wirkung unseres Qualitätsjournalismus. Haben wir bei Illner gelernt. Worum es ging? Das ist doch nun wirklich zweitrangig ...
Der „ehrbare Kaufmann“ wird Managern von einer Regierungskommission förmlich auferlegt. Der ehrbare Kaufmann kann genauso wenig erschaffen werden, wie der eigenverantwortliche Staatsbürger. Er ist es oder er ist es nicht.



























